Seiten

Mittwoch, 9. September 2009

Der neue Rügen-(Auto)Aufkleber

0 Kommentare

Heike Zohner (1.Rügenbotschafter-links) und Ulrich Pommerenke (Moderator der XING Gruppe RÜGEN - DIE INSEL-rechts) präsentieren den neuen Rügen-(Auto)Aufkleber.
Foto: © ostSeh

Bergen/Rügen. Der neue Rügen-Aufkleber liegt nun druckfrisch vor. "Sie werden mühelos zur Erkenntnis kommen, dass das frisch-farbige Oval nicht nur eine ästhetische Verbesserung z. B. Ihres Gefährts darstellt, sondern auch die besondere Aufmerksamkeit der Betrachter hervorlockt, die schon immer mal nach Rügen wollten", so Ulrich Pommerenke.

Die Designverantwortung lag bei Wolfgang Behrend aus Ralswiek, der sich auch um den Verkauf des Aufklebers kümmert. Gegen eine Schutzgebühr von 4,- Euro (inklusive Versand) ist Dieser zu erwerben.

Kontakt zu Wolfgang Behrend unter: www.behrend-art.de

© 2009 RÜGEN - DIE INSEL / Ralf Eppinger

Rügen/Sonntag: Tag des offenen Denkmals

0 Kommentare
Urlauber füttern Tiere am Zaun des von Fürst Malte zu Putbus angelegten Rotwildgeheges. Es ist Bestandteil des Parkes.

Foto: ostSeh


Rügen/Putbus (ostSeh) „Historische Orte des Genusses“ lautet das Thema des diesjährigen "Tag des offenen Denkmals", der bundesweit am Sonntag dem 13. September stattfindet. Auf Rügen wird der Tag vom Ortskuratorium der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Bereich Denkmalpflege der Kreisverwaltung vorbereitet.

Veranstaltungsort ist in diesem Jahr Putbus. Rüganer und Gäste der Insel sind herzlich eingeladen, wie das Landratsamt mitteilt. Woher die "Orte des Genusses" ihr Attribut nehmen, verschweigt uns das Programm und die Ankündigung jedoch in einigen Fällen wie der Fürstengruft oder den Preußensäulen.

Programmablauf:
10:00 Uhr Festgottesdienst in der Schlosskirche Putbus
10:15 Uhr Spaziergang von der Kirche durch den Park zum Marstall
10:30 Uhr Eröffnung des Tages des offenen Denkmals im Marstall durch Landrätin Kerstin Kassner

10:45 Uhr Festvortrag im Marstall von Prof. Dr. Hans-Dieter Knapp, Internationale
Naturschutzakademie Insel Vilm

13:00 Uhr alternatives Programm
  1. geführter Spaziergang ab Marstall durch Stadt und Park, einschließlich Felsenkeller
  2. Vorführungen zum Steinmetzhandwerk auf dem Platz vor den Preußensäulen und Erläuterungen zu den Preußensäulen von Steinmetzmeister Carlo Wloch. Dieser ließ die Säulen wegen Baufäligkeit demointieren und hat sehr detailsreiche bauhistorische Kenntnisse über die Elektrolyse und die Auswirkungen verschiedenartiger materialien darin, die letztlich zum Zustand vor dem Abbau führten. Der Landkreis Rüßgen hat es bis heute trotz Unterstützung durch einen Förderverein nicht geschafft, die Rekonstruktion der Säulen in Auftrag zu geben. Sie liegen heute in Putbus ohne Überdachung vor dem Pädagogium auf besagtem parkplatz.

15:00 Uhr Märchenstunde für große und kleine Gäste im IT-College

11:00 bis 16:00 Uhr Führungen im komplett sanierten und heute wieder ordentlich betriebenen klassizistischen Theater.

08:00 bis 18:00 Uhr Führungen und Erläuterungen in der nur selten geöffneten Fürstengruft derer zu Putbus in der Kirche Vilmnitz.

© 2009 ostSeh / ANDREAS KÜSTERMANN

Dienstag, 8. September 2009

Rügenbrücke - mal Krimivorlage, mal illegale Aussichtsplattform

0 Kommentare
Rügen/Stralsund (ostSeh) Während die Rügenbrücke in einem aktuellen Krimi fiktive Vorlage für ein Attentat ist, wird das als Kraftfahrstraße deklarierte Bauwerk zunehmend zur Aussichtsplattform. Versprochen hatte man den Bürgern ja auch dieses, als die Brücke geplant und durchgesetzt wurde. Doch so hatten die Verantwortlichen sich das wohl nicht vorgestellt. Neben Schneckenverkehr gibt es nach einer Meldung der Polizeidirektion Stralsund auch folgendes:

Die neue Rügenbrücke und ihre Zufahrten sind als Kraftfahrtstraße ausgeschildert und dürfen somit von Fußgängern und Radfahrern nicht benutzt werden. Trotzdem haben Polizei und Straßenmeisterei in der ausklingenden Saison fast wöchentlich einmal mit diesen Besuchern auf dem Stralsunder Wahrzeichen zu tun. Es gibt auch Autofahrer die auf dem Scheitelpunkt der Brücke anhalten, um Fotos zu schießen.

Am 06.September meldete die Autobahnmeisterei Malchow zwei Radfahrer in Begleitung eines Motorradfahrers auf ihren Überwachungskameras. Polizisten konnten das Team des MDR Thüringen erst auf der L 29 in Fahrtrichtung Garz stoppen. Eine Ausnahmegenehmigung lag nicht vor. Ein 27-jähriger Japaner hielt am gleichen Tag mit seinem Motorrad kurz vor 20.00 Uhr auf der Brücke an und machte Fotos. Er musste an Ort und Stelle ein Bußgeld von 70,- Euro zahlen.

© 2009 ostSeh / ANDREAS KÜSTERMANN

Montag, 7. September 2009

Rügen: Jugendfeuerwehren zeigen ihr Können

0 Kommentare
Gingst. (ostSeh) Am Sonnabend dem 12. September findet um 09.00 Uhr der Abschlusswettbewerb "Pokal der Landrätin" der Jugendfeuerwehren des Landkreises Rügen in Gingst statt. Veranstaltungsort sei der Platz vor der Regionalen Schule, sagt Wehrführer Karsten Lange, der davon ausgeht, dass die Vorführungen auch für interessierte Gäste der Insel in spannendes Ziel sein können.

Neben einem Löschangriff werden Schlauchkegeln, Leinenzielwurf ebenso wie die Stiche und Bunde genannten Leinenverbindugnen ausgeführt. "Es ist die zentrale Abschlussveranstaltung für die Jugendfeuerwehren des Kreises im Jahr 2009. Hiermit sollen auch die offiziellen Feierlichkeiten zum 100 jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Gingst beendet werden", so Lange.

Die Jugendfeuerwehren haben an diesem Tag nach erfolgreichem Wettbewerb alle die Möglichkeit, den Rügenpark und das Museum "Historische Handwerkerstuben Gingst" zu besuchen. Im Museum wird eine kleine Ausstellung über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Gingst gezeigt. Gäste sind vor allem zum Wettbewerb selbst willkommen.

© 2009 ostSeh / ANDREAS KÜSTERMANN

Sonntag, 6. September 2009

Rügenbotschafter und Mrs. Germany

0 Kommentare
Foto: ostSeh/Küstermann

Bergen/Sellin. (PM ostSeh) Annähernd 300 neue Mitglieder für das Netzwerk XING Rügen - die Insel hat Heiko Zohner geworben. Sie alle wollen deutschlandweit an Debatten von und über die Insel teilnehmen oder einfach Informationen sammeln. Dafür wurde Zohner nach einem ausgelobten Wettbewerb der XING-Gruppe auf der Rügana zum ersten Rügen-Botschafter ernannt. Er gewann ein Wochenende für zwei im Cliff-Hotel Rügen. "Anreiz genug war schon, die XING-Gruppe zu erweitern", sagte Zohner, der den Preis natürlich ebenso gerne in Empfang nahm.
Neben der siebenköpfigen Moderatorengruppe, die das Rügen-Netzwerk seit Juni aufbaut, wird er die Gruppe Rügen-Botschafter pflegen, die mit weiteren Aktiven eigene Außenkontakte entwickeln soll und in Koordination mit den Moderatoren ihre Aktivitäten entfaltet. Eine davon kam bereits am Abend zum Tragen. Elischeba Wilde, bekannt als Mrs. Germany 2008 und Mitglied der Gruppe XING-Rügen kam am Abend mit ihrem Mann Pierre zum get together auf die Selliner Seebrücke. Sie wird im Oktober in Vietnam bei der Wahl zur Mrs. World antreten.

© 2009 ostSeh / ANDREAS KÜSTERMANN

Samstag, 5. September 2009

3. Koggentreffen in Wismar - Koggen in Wismar und Wracks vor und auf Rügen

0 Kommentare
Wismar (ostSeh) Bis Sonntag findet in Wismar das Hansefest anlässlich des Jubiläums "750 Jahre Schutzbündnis - Lübeck - Wismar Rostock - Wendisches Quartier" statt. Ein Höhepunkt des Jubiläums ist das Koggentreffen im Alten Hafen Wismar mit maritimem Markt, Ausfahrten der Koggen und der ersten Seeschlacht im Hafen von Wismar. "Die Koggen sind maritime Botschafter ihrer Heimat und touristische Attraktionen", sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel am Freitag in Wismar.

Das Koggentreffen findet nach 2006 und 2007 zum 3. Mal in der Hansestadt statt. "Mit dem Treffen werden hanseatische Traditionen gepflegt. Die Hanseschiffe werben für die jeweiligen Heimatstädte", sagte Seidel weiter. Vor 750 Jahren, am 6. September 1259, hatten die drei Städte Lübeck-Wismar-Rostock ihr erstes Schutzbündnis gegründet, es gilt als ein Vorläufer der Hanse. Die Vertragspartner verpflichteten sich damit zu gegenseitigem Beistand zu Lande und auf See. Das Bündnis richtete sich in erster Linie gegen die Seeräuber, die damals sehr aktiv waren und den Handel auf der Ostsee gefährdeten.

Die Kehrseite der Medaille existiert allerdings auch. Denn die wirklich alten Koggen würden der Landesarchäologie wertvolle Aufschlüsse über die maritime und auch Wirtschaftsgeschichte des Landes geben, würden die Mittel zur Forschung, Bergung, Lagerung und Ausstellung dafür existieren. MV hat mit dem denkmalgeschützten Glasbahnhof in Sassnitz das einzige Museum für Unterwasserarchäologie in Deutschland und kann es nicht betreiben. Trotz aufwändiger Sanierung durch den Eigentümer Scandlines. Geförderte Kräfte halten die derzeitige Ausstellung zu 100 Jahren Königslinie offen, die nur wenige Exponate der früheren Vielfalt darbietet. Hinter einem Vorhang liegt das Ralswiek-Wrack verborgen, das wegen Konservierungsmängel wohl nicht mehr zusammengebaut werden kann. In den Archiven des Landes und in Hallen modern wertvolle Holzreste wie Spanten und Planken, gar ganze Fahrzeuge wie Stralsunder Einbäume, vor sich hin, verkümmern, verfallen.

Die ehemals rund 14 Beschäftigen der Abteilung Unterwasserarchäologie des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege gehen in Persona des einstigen Abteilungsleiters Dr. Thomas Förster von mehr als 1400 Wracks alleine rund Rügen aus, die sondiert und erforscht werden müssten. Dort lägen die wahren hanseatischen Traditionen, die vor ihrer Pflege erforscht werden müssten. Doch in Landesamt arbeiten heute noch rund drei Personen am Thema und eine Kooperation mit der Stadt Sassnitz zum Thema Museum im Glasbahnhof geht nur schleppend wenn überhaupt voran.

© 2009 ostSeh / ANDREAS KÜSTERMANN

Donnerstag, 3. September 2009

Rügen: Flohmarkt am Selliner Bollwerk

0 Kommentare
Foto: ostSeh/Küstermann

AKTUELL im BILD:

Rügen. Jeden Sonntag von sieben Uhr bis in den späten Nachmittag findet im Ostseebad Sellin am Bollwerk ein charmanter, kleiner Flohmarkt statt. Der sich bei dem erlebnishungrigen Publikum aus Urlaubern großer Beliebtheit erfreut.

Zahlreiche private und regelmäßige Anbieter sorgen dafür, dass sich die kundigen Gäste immer wieder mit einem kleinen Schnäppchen und daher guter Laune vom Platz machen. Sei es ein nettes Silberbesteck, eine Schreibmaschine oder auch nur Segelzubehör wie Gummistiefel oder eine Tauchpumpe für das Boot. Die Zusammensetzung des Flohmarktes deutet übrigens nicht nur auf Überfluss hin. Viele der Teilnehmer verdienen sich ein notwendiges und bei privten Flohmärkten in Deutschland steuerfreies Zubrot, was durchaus auch ein Schlaglicht auf die andere Seite der touristisch geprägten Insel wirft.

Noch bis in den Oktober hinein soll das Angebot bestehen bleiben, sagt die Veranstalterin, die selbst nur kleines Geld von den anbietern nimmt und sich auf den Inhalt von Überraschungseiern spezialisiert hat. Deshalb kommen ihre Trödelstandbetreiber immer wieder mal in den kostenlosen Genuss der drumherum weggeschälten Schoko-Eier. KÜMA

© 2009 ostSeh / ANDREAS KÜSTERMANN

Rügen: „Regionale Esskultur“ erobert Lobbe und Ralswiek

0 Kommentare
Rügen (ostSeh) Die Restaurants „Seeperle“ in Lobbe und „Zum StörtiRalswiek gehören neuerdings zum erlesenen Kreis der Logobesitzer „Regionale Esskultur“. Landrätin Kerstin Kassner überreichte das blaue Emailleschild mit der weißen Kochmütze im Beisein von Vertretern der Rügener Zertifizierungskommission an die Inhaber der „Seeperle“ Sascha und Maren Fähmel und an „Störti“-Betriebsleiter Torsten Schmiedl.

„Durch die Kennzeichnung mit dem Logo können Gäste nachvollziehen, welche Nahrungsmittel oder Gerichte typisch für die Region sind oder in der Region hergestellt werden. Kulinarische Spezialitäten sind leichter erkennbar. Wer Rügentypisches genießen will, der ist auf jeden Fall dort richtig, wo das Logo hängt“, sagte Kerstin Kassner. Es sei wichtig, Rügen so typisch und authentisch wie nur möglich zu vermarkten. Dazu würden auch Produkte und Gerichte aus der Region gehören. Dies bezieht sich auf Rügen jedoch häufig nur auf Fisch, Kartoffeln und Spargel. Obst wandert meistens zur Veredelung in die beiden Brennereien und Kräuter gehören schon zur Importware, sofern sie nicht in Einzelfällen,wie bei Peter Knobloch im Göhrener "Haus mit Sonnenhof", aus dem eigenen Garten kommen.

Bei dem Projekt „Regionale Eßkultur“ handelt es sich um eine europaweite internationale Zusammenarbeit mit dem Ziel, regionaltypische und in der Region erzeugte Produkte zu fördern, weiter zu entwickeln und besser zu vermarkten. Der Startschuss fiel in der Kooperation „Vier Ecken der südlichen Ostsee“, in der Rügen, die dänische Insel Bornholm, die polnische Stadt Swinoujscie und die schwedische Region Südostskane zusammen arbeiten. Der Landkreis Rügen wirkt seit 1997 in dem Projekt mit, in ganz Europa sind es mittlerweile rund 25 Regionen.

Wer auf Rügen das Logo haben und in dem internationalen Projekt mitwirken möchte , muss bestimmte Kriterien, wie eben den Einsatz regionaltypischer Produkte, erfüllen. Was nicht immer einfach ist, denn auf Rügen werden beispielsweise so gut wie keine Gemüsesorten angebaut. Kritiker mahnen daher an, den Begriff "regional" wenigstens auch in der Öffentlichkeit unmissverständlich auf das Festland von Stralsund und Greifswald bis Mecklenburg auszudehnen. Eine Zertifizierungskommission, in der u.a. Fachleute vom Verein der Köche, des Rügenprodukte Vereins, des DEHOGA, des Tourismusverbandes und des Landkreises mitarbeiten, prüft und entscheidet, ob der Antragsteller das Logo bekommt.

Mit dem Restaurant „Seeperle“ in Lobbe und dem Restaurant „Zum Störti“ in Ralswiek wurden auf Rügen bisher 31 Logos vergeben. Zurückgezogenwegen Qualitätsmängeln wurde noch keines.

© 2009 ostSeh / ANDREAS KÜSTERMANN

Mittwoch, 2. September 2009

Rügen: Physiotherapie künftig auch für Tiere

1 Kommentare
Foto: ostSeh/Küstermann

Rügen. (ostSeh) Was Physiotherapeutin Sarah SCHEER (schwarz) an und für Menschen gelernt hat, wendet sie zwischenzeitlich nach einer fast abgeschlossenen Zusatzausbildung im Bekanntenkreis übungshalber auch schon bei Tieren an. Wie hier beim Golden Retrieverweibchen ALDINA. (Halterin Silke KÜSTERMANN (grün) Am liebsten bei Hunden meint sie, wobei auch Pferde zum Patientenkreis gehören können. Diese jedoch im Stehen statt auf der Matte und dann eher mit den Ellenbogen als mit den Händen.

ALDINA, die 13 Jahre alte Golden-Retriever-Hündin, hat Arthrose. Und dem entsprechend am rechten Hinterlauf eine durch die Schutzhaltung reduzierte Muskulatur, wohingegen der diagonale Vorderlauf stark ausgeprägt ist. Beide Läufe sind verspannt und müssen gelockert und entspannt werden. Wobei das Bindegewebe am kranken Hinterlauf aneinander klebt und nur vorsichtig zum Lösen bewegt werden darf.

Bis hin zur Lasermassage mit einem neuartigen Gerät geht die Übungsstunde, die ab Oktober auch zur Erweiterung des Berufsfeldes der Therapeutin zählen soll. Immmerhin ist Rügen als Urlaubsinsel auch tierlieb und könnte daher das Angebot, 14 Tage Tierphysiotherapie für den/die liebste/n Gefährt(i)en durchaus auch ein tierisches Angebot für die Gesundheitsinsel Rügen darstellen.

ALDINA jedenfalls genießt ausgiebig die einstündige Übung, die nun täglich von ihren Menschen fortgesetzt wird.

Am Abend übrigens versuchte sie sofort, die Treppe in den ersten Stock wieder hinauf zu gehen. Diese lässt sich das 29 Kilogramm schwere Weibchen seit fast einem Jahr immer nach einem Bellen hinauftragen. Nur hinunter geht sie die Treppe alleine. Allerdings immer auf drei Beinen. Und nicht ohne den Versuch, die Futternäpfe der Katzen im Vorbeigehen zu leeren.

© 2009 ostSeh / ANDREAS KÜSTERMANN


Rügen: IT-Ausbildung in Putbus sehr gefragt

0 Kommentare
Putbus (ostSeh) Ausbildungsberufe in der IT-Branche scheinen gefragter denn je. Dies belegen die rund 400 Bewerbungseingänge beim IT-College Putbus. Letztlich haben insgesamt 87 Schulabgänger mit Ihrer Ausbildung am 31. August am IT-College Putbus begonnen. Damit kann das IT-College seit seiner Gründung am 1. September 2002 seinen bisher stärksten Ausbildungsjahrgang verzeichnen. Die neuen Auszubildenden erlernen an der höheren Berufsfachschule für Informatik in zwei Jahren alle spezifischen Kenntnisse der technischen und kaufmännischen Informatik sowie der Gestaltungstechnik für Medien & Kommunikation. Ziel zum Ende des zweiten Lehrjahres ist der jeweilige staatlich anerkannte Berufsabschluss. Als Zusatzqualifikation kann die Fachhochschulreife erworben werden sowie Zertifizierungen im Bereich der Warenwirtschaft CSB SYSTEM oder SAP.

Im anschließenden dritten berufspraktischen Jahr wenden die Azubis ihre Kenntnisse innerhalb ihres Betriebspraktikums im Partnerverbund des IT-Circus an und beenden die Ausbildung mit dem IHK-Abschluss zum Fachinformatiker, Informatikkaufmann oder Mediengestalter für Digital- und Printmedien. Der Pluspunkt an einer Ausbildung am IT-College Putbus ist die anschließende Vermittlung in ein festes Arbeitsverhältnis. Die Firmen im regionalen und überregionalen Partnerverbund suchen dringend gut ausgebildete Fachkräfte für den Einsatz als Programmierer, Netzwerkbetreuer, EDV-Berater sowie zur Mediengestaltung. Auf diesem Wege können sich interessierte Schulabgänger bereits für eine Ausbildung ab 30. August 2010 am IT-College Putbus bewerben.

Das IT-Colletge Putbus hat am Circus der "Weißen Stadt" zwischenzeitlich die Rolle eines Job-Centers eingenommen. Passend zur Vision des Begründers Reinhard Wendlandt von ESG Garz, neben weißem Tourismus auch weiße Industrie in Putbus anzuliefern. Dies würde den politischen Visionen der Insel entsprechen und die Haupterwerbszweige Landwirtschaft und Tourismus mit einem weiteren Standbein ergänzen. Schon jetzt komen verdiente Fachkräfte und Kooperationspartner beispielsweise über die CSB Hanse, um als Bonbon auf Rügen statt am heimischen Arbeitsplatz zu entwickeln und programmieren.

Weitere Informationen unter Tel. 038301 885222

© 2009 ostSeh / ANDREAS KÜSTERMANN

 
footer