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Dienstag, 1. Juni 2010

Rügen: Zweiter Hallentrödel in Samtens

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Samtens/Rügen (ostSeh) 250 Quadratmeter Halle, eine Anzahl ambitionierter TrödlerInnen und ausreichend Platz, daraus ein richtiges Event zu machen: so stellt sich derzeit die Trödelhalle neben dem Technik-Modell-Museum Rügen in Samtens dar. Die geräumte Halle in der Muhlitzer Straße 3 steht nur für diesen Anlass zur Verfügung und bekommt diese Woche noch einen großen Hinweis am Giebel auf das jeden ersten Sonnabend stattfindende Markttreiben. Zudem suchen die Veranstalter einen oder zwei junge Sprayer, die sich gegen Material am 5. Juni an der Hallenwand betätigen wollen.

ostSeh-buch-und-troedel findet in Samtens jeden ersten Sonnabend im Monat von 10 bis 17 uhr statt.

Kontakt dazu SOFORT und auch für die Anmeldung bei post@ostseh-buch-und-troedel.de , andreas küstermann oder 0171 5254076

Montag, 31. Mai 2010

Rügen: Fährhafen Sassnitz bei Windpower Dallas

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Die Fährhafen Sassnitz GmbH präsentierte sich vom 23. bis 26. Mai auf der Windpower Dallas 2010. Der Fährhafen ist einer von sieben Unterausstellern am Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsfördergesellschaft für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern (MV Invest). Am Stand stehen internationalen Entscheidern der Windenergie-Branche kompetente Partner aus dem Bereich der erneuerbaren Energien aus Mecklenburg-Vorpommern als Gesprächspartner zur Verfügung. Mit dabei ist beispielsweise der neue Niederlassungsleiter des Unternehmens der Buss-Gruppe Seaterminal Sassnitz (STS), Ralf Bonan.

Sassnitz, Dallas (PM ostSeh) Die „Windpower Conference & Exhibition“, die dieses Jahr in Dallas stattfindet, ist eine der wichtigsten Veranstaltungen der Windenergie in Nordamerika. Im vergangenen Jahr waren rund 1300 Aussteller vor Ort. Die Veranstalter gehen davon aus, dass auch in diesem Jahr dieselbe Anzahl erreicht wird. In Dallas erhalten Neueinsteiger der Branche die Möglichkeit, sich einen Überblick über diesen Industriezweig zu verschaffen und mit führenden Köpfen des Wind-Energie-Sektors Kontakte zu knüpfen.

Der Fährhafen Sassnitz besitzt sehr gute Voraussetzungen der Offshore-Branche als Basishafen zu dienen. Neben der direkten Lage an der offenen See und einer Wassertiefe von bis zu 10,50 Metern bietet auch das Gewerbegebiet am Fährhafen beste Voraussetzungen für Industrieansiedlungen aller Art. Insbesondere hafenaffine Branchen und der Offshore-Bereich profitieren von der vorhandenen Infrastruktur. Vor Ort stehen ca. 60 Hektar zum Beispiel für die Produktion von Anlagenkomponenten, die Montage und Verschiffung von Offshore-Windenergieanlagen sowie Servicearbeiten zur Verfügung. Darüber hinaus ist der weitere bedarfsgerechte Ausbau der Infrastruktur, zum Beispiel von Schwerlastplattformen und Lagerflächen, anvisiert.

Im südlichen Ostseeraum, in der unmittelbaren Nähe (54 Seemeilen) zum Fährhafen, laufen zurzeit die Planungen und in einem Fall die Umsetzung von Offshore-Windenergieprojekten, die insgesamt ein Potenzial von rund 5.000 MW haben (Stand: August 2009).

Der Fährhafen Sassnitz wurde übrigens vor kurzem von der EnBW als Basishafen für die Errichtung des Offshore Windparks Baltic II nominiert.

Sonntag, 30. Mai 2010

Rügen: Gut Rosengarten begeht Tag der offenen Gärten

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Garz/Rosengarten. (PM ostSeh) Am 12. und 13. Juni beteiligt sich das bei Garz gelegene Gut Rosengarten erstmalig an den Tagen der offenen Gärten. Gezeigt werden können dabei im erneuerten und seit 2002 frisch angelegten Gutspark des rund 800 Jahre alten Anwesens rund 1000 Rhododendren in vier verschiedenen Farben. Eine Blütenpracht, wenn alles mit der verspäteten Vegetation klappt. Erste weiße Blüten sind schon zu sehen.

Für Rosengarten ist dies auch der erste öffentliche Auftritt, nachdem der Bioland-Anbau von Gemüse, Kräutern und Obst vergangenes Jahr startete und nun in eine neue Phase geht. Rüganer und Gäste können schmackhafte Salate und zartes Gemüse in Bio-Qualität schon jetzt in Thiessow auf dem Rügen-Markt dienstags und freitags erwerben. Ab Juni dann auch im ortsfesten Hofladen, der den Sommer über erweitert werden soll.

Wie die dann folgende Gastronomie aussehen könnte und wie schmackhaft sie sein möchte, werden die Besucher ebenfalls bei Kaffee und Kuchen erfahren. Die Neugierde auf den Landbau nach Bioland-Richtlinien – eben wieder nach einer sechsstündigen Kontrolle der Gewächshäuser und Freiflächen bestätigt – kann bei mehreren Führungen ebenfalls zufrieden gestellt werden. Inhaber Joachim Berg lädt explizit auch Gastronomen und Hoteliers ein, das Gut und sein Angebot auf diesem Weg kennen zu lernen.

Gut Rosengarten ist der einzige Teilnehmer der offenen Gärten im Süden-Westen der Insel. Weitere fünf offene Gärten Rügens befinden sich in Moritzhagen, Neuenkirchen, Sagard, Baldereck, Fernlüttkevitz. Geöffnet ist jeweils von 10/11 Uhr bis 18 Uhr.

Samstag, 29. Mai 2010

Rügen: Immer wieder ein Hingucker

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Fotos: ostSeh/Küstermann


Güttin/Rügen. (ostSeh) Manchmal kommt die JU52 der Lufthansa aus dem ehemaligen Junkers Flugzeugwerk auch ganz unangemeldet nach Güttin. Sie ist eine der wenigen noch fliegenden Exemplare und dient erfahrenen Piloten zum Abspannen bei niederer Technikdichte.

Der Landeplatz auf Rügen mit der Kennung EDCG ist ein beliebtes Ziel und an diesem Freitag werden gleich drei Gruppen von Hamburg angeflogen. Vor allem die Amerikaner sind begesitert und lassen sich einer um den anderen vor der alten Tante Ju ablichten. Möglichst mit der Crew und Bordstewardes. Sie nächtigen in Binz, während der bestens gewartete und überholte Oldtimer mit der Kennung D-AQUI vor dem Flugplatzgebäude nächtigt und am Sonnabend seine historischen Rundflüge wieder aufnimmt.

Super passend auch der Oldtimer-Bus des Stralsunder Busunternehmens Möller, der die Gäste stilgerecht nach Binz brachte. Und dann, kurz vor dem Abflug kam noch Torben mit seinem Großvater. der lichtete seinen Enkel in Erwartung einer Pilotenkarriere ab und meinte, so ein Ereignis würde nie wiederkehren. Flugplatzchef Gerhard Kleinert freut sich über die Abwechslung und schmunzelt.

Die JU 52 flog schon bis 1938 Rügen an, bis der zivile Flugverkehr wegen der Kriegstreiberei des Nazi-Deutschlands nahezu zusammenbrach. Zivile Luftfahrzeuge wurde militärisch umgewandelt.

(c) 2010 ostSeh_KüSTERMANN

Freitag, 28. Mai 2010

Seminar auf Holzmesse: Vorteile zur Nutzung von erneuerbaren Energien für kommunale Entscheider

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Kommunale Entscheider, Land- und Forstwirte sowie Privatpersonen können sich am 5. Juni 2010 alle Informationen für ihre eigenen Vorhaben zur künftigen Energieversorgung aus erneuerbaren Energien einholen.

Lauterbach. (ostSeh) Zu einer gemeinsamen Veranstaltung zum Thema vorteilhafte Nutzung erneuerbarer Energien für kommunale Entscheider laden der Tourismus und Gewerbeverein Putbus e.V., die Bioenergieregion Rügen sowie die Akademie für nachhaltige Entwicklung nach Lauterbach auf die Insel Rügen ein. Im Rahmen der 14. Holz- & Energiemesse vom 5.-6. Juni, können sich Interessenten auf dieser Veranstaltung aktuelle Informationen zu den Themen nachhaltige Nutzung von Bioenergie in Kommunen und die sinnvolle Kombination mit anderen erneuerbaren Energieformen sowie zum Thema Konzessionsverträge – Nutzen und Gestaltungsmöglichkeiten für Kommunen einholen. Außerdem Informationen zu Organisationsformen kommunaler oder kommunal-privater Unternehmen für Energieversorgungsprojekte und zum Beratungsangebot der Beratungsgruppe Bioenergie Mecklenburg-Vorpommern. Ebenso erwarten sie Praxisbeispiele für erfolgreiche kommunale Energieversorgungsprojekte, wie beispielsweise Bioenergiedörfer etc. sowie ein Expertenforum, was für individuelle Fragen zur Verfügung steht.

Die Veranstaltung findet von 11 Uhr bis ca. 16 Uhr im "Werft Restaurant", Vilmnitzer Weg 9 in 18581 Lauterbach auf der Insel Rügen statt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich per Mail unter tgv-putbus@gmx.de oder per Fax unter 038301 60377 mit Namen, Firma Anschrift und Anzahl der Personen bis zum 2. Juni 2010 an.

Die Teilnehmer der Veranstaltung sind zur Eröffnung der Messe am 05.06.2010 um 10.00 Uhr eingeladen. Die Eröffnung erfolgt durch den Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus MV, Jürgen Seidel, welcher auch Schirmherr der Messe ist.
Ab 16.00 Uhr sowie am Sonntag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Holz- und Energiemesse.


Programm:
  • 11.00 Uhr Begrüßung durch die Landrätin Kerstin Kassner
  • 11.10 – 11.30 Uhr Nachhaltige Bioenergienutzung in Kommunen und sinnvolle Kombination mit anderen Erneuerbaren Energieformen, Dr.-Ing. Sarah Gehrig, Projektleitung Bioenergie Region Rügen und Präsidium des Fachverbandes Biogas e.V.
  • 11.30 – 11.55 Uhr Konzessionsverträge – Nutzen und Gestaltungsmöglichkeiten für Kommunen, Referent: Karsten Ahrens, MPW Northeim
  • 11.55 – 12.20 Uhr Organisationsformen kommunaler oder kommunal-privater Unternehmen für Energieversorgungsprojekte, Vor- und Nachteile der verschiedenen Gesellschaftsformen, kommunalrechtliche Spielräume, Referent: Karsten Ahrens, MPW Northeim
  • 12.20 – 12.40 Uhr Vorstellung des Beratungsangebotes durch die Beratungsgruppe Bioenergie Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Detlef Haker
  • 12.40 – 14.00 Uhr Praxisbeispiele für erfolgreiche kommunale Energieversorgungsprojekte, (Bio-)Energiedörfer Referenten: Falk Roloff-Ahrend, Koordinator der Bioenergie Region Mecklenburgische Seenplatte, Berthold Meyer, Bürgermeister Bollewick, Michael Knape, Bürgermeister Treuenbrietzen, Ileana Weber Projektkoordinatorin der Bioenergieregion Wendland Elbetal, Vorstellung der drei im Mai 2010 prämierten Bioenergiedorfkonzepte der Region
  • 14.00 – 15.00 Uhr Mittagspause
  • Ab 15.00 Uhr Expertenforum - Die Referenten stehen den Teilnehmern für Fach- und Einzelfragen zur Verfügung
  • ca. 16.00 Uhr Schlusswort und Zusammenfassung
  • Ab 16.00 Uhr Möglichkeit zur Teilnahme an der Holz- und Energiemesse sowie der Abendveranstaltung (Bootsfahrt ab 19.00 Uhr)

Donnerstag, 27. Mai 2010

Noch ein Mord auf Hiddensee: Engelstrompeten

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Goldmann Verlag
Taschenbuch, Broschur, 256 Seiten,
ISBN: 978-3-442-46900-0 | € 7,95

Hiddensee/Kloster (ostSeh) Die Autoren Birgit Lautenbach und Johann Ebend veröffentlichten bei Goldmann schon mal einen Krimi. Nun sind es die Engelstrompeten, die uns eigentlich Land und Leute nahebringen könnten. Denn das erwarten wir doch davon, dass eine meist x-beliebige und/oder mehr oder weniger ausgefeilte Krimi-Handlung in eine uns bekannte Umgebung verlegt wird. Das macht Sinn und liest sich aufregender, als eine Reisebeschreibung. Und bringt uns Land und Leute näher!

In der aktuellen Handlung also dreht es sich um ein so genanntens „Spökenkiekerweib“ - eine Frau, die Krankheit und Tod anders sieht und eine Gabe hat(te), über die sich viele aus Unverständnis gerne lustig machen. Ein Sturz an einem der höchsten Punkte des süßen Ländchens sollte wie ein Unfall aussehen. Was arglose Touristen dann am Strand auffinden, verschlägt einem die Sprache. Die Handlung entwickelt sich jedoch zu einem komplexen und überraschenden Plot. Und die Gabe der Toten scheint ihr Verhängnis gewesen zu sein.

Die Geschichte ist mit Parallelhandlungen wie der Gruppe von jungen Inselvandalen und anderen, kleinen Geheimnissen, nett und durchaus spannend angelegt. Doch es ist auch, was Hiddensee anbelangt, relativ beliebig, sieht man von ein paar Ortsmarken ab oder der Tatsache, dass die Leserin und der Leser nun wissen, wie viele alte Bogenlampen am ausgedienten Schubbootanleger in Kloster stehen. Irgendwie habe ich etwas vermisst, das mich als 'Mutländer' für Hiddensee gewinnt und mit Inhalt anspricht. Stoff genug aus einer so „engen“ Gemeinschaft, die sich oft nicht Grün ist, sollte ja vorhanden sein. Und genau da scheint der Haken zu liegen statt zu greifen. Man nehme.... eine populäre Urlaubsinsel, lege ein paar unumstößliche Fakten fest, verlagere eine durchaus auch anderweitig anzusiedelnde Handlung marktgerecht dorthin und … plopp, ist einem Aufmerksamkeit genug zur Vermarktung gesichert.

Mir persönlich als Leser genügt das nicht. Ich möchte Flair erleben, das nur dort hin gehört. Aber vielleicht bin ich zu wissend für einen Durchschnittsleser und daher auch zu anspruchsvoll. Vorbilder sehe ich beispielsweise in den Eifel-Krimis, die sowas wie ein regionales Krimi-Genre mit begründet haben. Oder bei Leo Malet, dessen Krimis als Literatur durch 15 Pariser Arrondissements führten und den Leser an den Stadtvierteln lernend und wissend teilhaben ließen. „So gesehen“, um einen speziellen Rügener Spruch aufzugreifen, lässt sich das Büchlein nett und zügig lesen, haben die AutorInnen ihr Handwerk durchaus anspruchsvoll erfüllt und bleiben dennoch nach Ansicht des Rezensenten irgendwie etwas schuldig. Ist also nicht immer Hiddensee drin, wenn es drauf steht.

"Reetgedeckte Häuser, kreischende Möwen, malerische Steilküsten – und ein grausamer Mord...", schreibt der Verlag Goldmann im Verfahren Books on demand. Hatten wir uns nicht übrigens auch mal auf den Begriff rohrdeckte Häuser im Gegensatz zur Nordseeküste geeinigt?

Erschienen ist das Buch im Goldmann Verlag (Bertelsmann-Verlagsgruppe "Random House"), Ort auch des mit Toten Seelen vorvergangenen Hiddensee-Krimis des niedersächsischen Autorenpaares. „Reetgedeckte Häuser, malerische Häfen, Dünen in milder Setembersonn – und ein Mord“ heißt es dort. Merken sie was?

© 2010 ostSeh/küstermann

Mittwoch, 26. Mai 2010

Rügen: Holz- und Energiemesse gut aufgestellt

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Eine fortwährende Attraktion ist das mobile Sägewerk von Frank Tornow. Angeschaut werden kann auch, wie aus Spänen Pellets für eine besondere Heizform werden. Fotos: ostSeh

Lauterbach/Rügen. (PM ostSeh) Die 14. Holz- und nunmehr offiziell Energiemesse, ist auch in diesem Jahr gut aufgestellt. Sie findet am 5. und 6. Juni im Putbusser Teilort Lauterbach von jeweils 10 Uhr bis 18 Uhr statt.

"Für Rügen, seit 2009 eine von 25 Energieregionen Deutschlands und für Unternehmen der Holzbearbeitung haben wir das Profil bewusst neu ausgerichtet", sagt Regina Dabel, Vorsitzende des sich seit fünf Jahren engagierenden Putbuser Tourismus- und Gewerbevereins.

Aufgeteilt über die Freifläche des Hafengebietes 'im Jaich', der Holzhalle und der Energiehalle, zeigen rund 80 Aussteller, was die Insel leisten kann. Oder was sie der Insel an Leistung anbieten. Fachvorträge und Führungen ergänzen das Programm. Jürgen Seidel (CDU), Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, wird die Messe am 5. Juni um 10 Uhr eröffnen. Der Eintritt kostet drei Euro.

Dienstag, 25. Mai 2010

Komödie Rügen lockt Kinder und Familien

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Die beiden Betreiber und Hauptdarsteller des Kommödchens Rügen in Göhren, dem einzig echten Spieltheater auf Rügen. Foto: ostSeh/Küstermann

Göhren/Rügen. (ostSeh) - Nach dem langen Winter geht das Theater auf der Insel mit deutlichem Schwung und neuen Schwerpunkten in seine dritte Spielzeit. Neben den beiden großen Bühnenstücken werden erstmals Aufführungen für Kinder gezeigt, Familien mit Kindern ab acht Jahren wird durch eine neue Preisgestaltung ein Besuch auch am Abend mit allen Familienmitgliedern möglich.

So bietet das neue Programm mit "Der Zauberlehrling" nach der gleichnamigen Ballade von Goethe einen besonderen Leckerbissen für Klassik-Fans und solche, die es werden wollen. Mit Humor, Spannung, Donner und Nebel erzählt der Abend die Vorgeschichte der Ballade, die viele noch in der Schule gelernt haben: "Hat der alte Hexenmeister sich doch einmal wegbegeben ..."

Aus Schriften, Stücken, Versen des Dichterfürsten hat die Komödie ein "neues Stück vom alten Goethe" in fünf Akten gebastelt, in dem der ungeduldig aufbegehrende Zauberlehrling (Anja Pirling) immer wieder mit den Erziehungsprinzipien seines Meisters (Thomas Waldkircher) zusammenstößt. Er hält sich für Höheres geboren, eigentlich schon längst selbst ein Meister, fast ein Gott - und landet immer wieder auf dem Boden der Wirklichkeit.

Erst als der Meister zu einem Treffen der anderen Zauberer fährt, und ihn im Schloß allein lässt, ist seine große Stunde gekommen. Die Zeit ist da, die eigenen Kräfte zu versuchen, die Geister des Meisters alleine zu befehligen ... Wir wissen, wie die Geschichte weitergeht, ahnen es zumindest.

Jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag steht das Stück jeweils 20.00 Uhr auf dem Spielplan, im Juli und August wird wegen der Anreise am Samstag am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag gespielt.

Ebenfalls ein Klassiker auf seine Art ist der Komiker und Humorist Karl Valentin (sprich Fallentin), dem der Sonntagabend in der Komödie gehört. Seine schönsten Szenen aus den Jahren 1908 bis 1928 werden gezeigt, zwischen den Szenen aus dem Leben von Valentin und seiner Partnerin Liesl Karlstadt erzählt.

Im Bogen von den ersten urkomischen Theaterszenen wie "Der Theaterbesuch" und "Die Orchesterprobe" bis hin zu absurdesten Geschichten wie "Sturzflüge im Zuschauerraum" und "Das Christbaumbrettl" wird die Entwicklung hin zu einem der größten Zweifler auf der deutschen Bühne deutlich.

Der "Karl-Valentin-Abend" wird bis Ende Oktober jeden Sonntag abend um 20.00 Uhr gespielt.

Als Ergänzung zu den beiden Programmpunten gibt es jeweils Mittwoch abend Nostalgie-Kino mit der Karl-Valentin-Film "Die verkaufte Braut" (jeweils 19.30 Uhr) aus dem Jahr 1932 und der Murnau-Verfilmung von "Faust" jeweils 21.00 Uhr)

Für Kinder und Familien ist der Sonntag reserviert, der jeweils um 11.00 Uhr mit einem "Tag der Offenen Tür" beginnt, in dem Filmausschnitte aus den laufenden Stücken zu sehen sind. Um 12.00 Uhr gibt es einen Balladenwettbewerb, an dem Zuschauer selbst auf die Bühne dürfen und gelernte Balladen vortragen oder auch vorlesen dürfen. Weitere Spiel- und Bastelaktionen im Theatergarten und auf der Bühne runden den Tag bis 14.00 Uhr ab.

Um 15.00 Uhr wird dann das schwedische Märchentheaterstück "Das kleine wilde Tier" gespielt. Es erzählt in poetischen Bildern und Worten den Weg eines kleinen Jungen, der von zu Hause auszieht, um sein Glück zu suchen. Eine Riese verwandelt ihn im Wald in ein hässliches, wildes Tier. Nur wenn er jemanden findet, der ihn so liebt, wie er jetzt aussieht, kann er wieder zurückverwandelt werden ...

Geeignet für Kinder schon ab 3 Jahren ist die Aufführung auch für Menschen bis 99 Jahren geeignet, die Märchen lieben. Bis Oktober wird jeweils Sonntags um 15.00 Uhr gespielt.

Für alle Vorstellungen sind ab sofort Karten über das Theater unter der Telefonnummer 038308-66222 zu bestellen. Auf dem Mönchgut sind Karten außerdem bei der Kurverwaltung Göhren, dem Fremdenverkehrsverein Göhren, dem Hanseatic Hotel Göhren sowie den Kurverwaltungen Gager / Groß-Zicker und Thiessow erhältlich. Außerdem in den Touristinfos in Stralsund und Greifswald. Weitere Kurverwaltungen auf der Insel kommen im Laufe der Saison hinzu.

Bundesweit sind Karten in allen Ticket-Online Vorverkaufsstellen sowie in allen Tixoo-Vorverkaufsstellen erhältlich, Onlinebestellungen sind über www.ticketonline.com und www.tixoo.de sowie über den Shop des Theaters www.die-eintrittskarte.de möglich.

Weitere Informationen zu den Stücken und zum Theater finden Sie auf der Theaterhomepage

INFO

Im Herzen des Ostseebades Göhren auf Rügen auf der geraden Verbindungslinie zwischen Südstrand und Nordstrand liegt das weiße Theatergebäude, das von den früheren Kurlichtspielen zum Theater umgebaut wurde.

Insgesamt 151 Zuschauern bietet der große Saal Platz in bequemen Theatersesseln. Der stufenlos ansteigende Boden bietet optimale Sicht auf die breite und erhöhte Theaterbühne.

Geleitet wird das Theater von dem Schauspielerpaar Anja Pirling und Thomas Waldkircher, die auf mehr als 5000 gemeinsame Auftritte in 23 Jahren gemeinsamer Bühnenlaufbahn an den größten und schönsten Auftrittsorten in Deutschland verweisen können.

Am meisten Aufsehen hat dabei die bundesweite Tournee "Der kleine Prinz" erregt, die in mehr als 150 Städte führte. Nach der Premiere im Cirkus Krone in München folgten beispielsweise das Gewandhaus Leipzig, die Tonhalle Düsseldorf und allein zehn Vorstellungen im Gasteig München.

Im Jahr 2008 schufen sich die beiden Künstler mit der "Komödie Rügen" eine Sommerspielstätte für die Monate März bis Oktober auf Rügen. Im Winter sind sie weiter mit Gastspielen auf Reisen. Neben Deutschland auch in Österreich und der Schweiz, Finnland oder der Türkei.

Sonntag, 23. Mai 2010

Rügen: Weniger Übernachtungen im ersten Quartal

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Schwerin. (ostseh) Im ersten Quartal des Jahres haben weniger Gäste in Mecklenburg-Vorpommern Urlaub gemacht als im Vorjahr. "Die Zahlen zeigen deutlich, wie abhängig wir nach wie vor vom Wetter sind", sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel am Donnerstag in Schwerin. "Umso deutlicher wird auch, wie wichtig Investitionen in saisonunabhängige Angebote sind. Attraktionen wie das Ozeaneum, das Müritzeum oder auch das geplante Darwineum in Rostock sind hier ein richtiger Ansatz."

Von Januar bis März 2010 wurden in den Hotels und Beherbergungsstätten mit neun und mehr Betten und auf den Campingplätzen des Landes insgesamt 2,8 Millionen Übernachtungen gezählt. Nach Angaben des Statistischen Amtes waren das 6,7 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Gäste ging im ersten Vierteljahr 2010 um 8,5 Prozent auf insgesamt 757.000 zurück.

"Hauptursache ist der langen und schwere Winter, der viele Besucher abgehalten hat. Gerade die Kurzentschlossenen haben sich angesichts der Witterung und der Straßenlagen nicht auf den Weg gemacht", sagte Seidel. Den stärksten Einbruch verbuchte Rügen/Hiddensee mit einem Rückgang von 14,3 Prozent und Vorpommern meldete ein Minus von 9,8 Prozent. In der Mecklenburgischen Schweiz und Seenplatte (- 2,2 Prozent) und an der Mecklenburgische Ostseeküste (- 2,8 Prozent) waren die Rückgänge deutlich geringer, Westmecklenburg konnte von Januar bis März sogar einen Anstieg bei den Übernachtungen von 5,0 Prozent verbuchen.

Die Hotellerie verzeichnete im aktuellen Zeitraum Januar bis März 1,4 Millionen Übernachtungen (-7,8 Prozent), Ferienwohnungen wurden mit insgesamt 638.000 Übernachtungen deutlich weniger gebucht (-9,0 Prozent). Vorsorge- und Reha-Kliniken meldeten 642.000 Übernachtungen (-2,1 Prozent). Campingplätze erzielten dagegen mit 27.000 Übernachtungen eine Zunahme von 8,6 Prozent.

"Saisonverlängernde Angebote im Gesundheits- und Wellnessbereich, aber auch zusätzliche Veranstaltungen, Ausstellungen und Angebote bei Erlebnissen tragen dazu bei, dass Mecklenburg-Vorpommern auch außerhalb des Sommerhalbjahrs zum Reiseziel wird", sagte Seidel. "Aber auch in Service, Dienstleistung, Gastfreundlichkeit und Internationalität muss weiter investiert werden."

Im Nordosten gibt es aktuell acht Fünf-Sterne-Hotels, ein Fünf-Sterne Superior Hotel und 112 Vier-Sterne-Hotels sowie 40 Vier-Sterne Superior Hotels, darunter sind 120 Wellnesshotels im gehobenen Standard.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Rügen: Zweiter Rügentalk in Binz

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André Holst mit Reinhard Lakomy

Hoteldirektorin Ute Pfütze beim Rügentalk
Fotos: ostSeh/Küstermannn

Binz auf Rügen. (ostSeh) Am Mittwoch dem 19. Mai 2010 gibt es die zweite Ausgabe des Rügen-Talk 2010. Ab 21.00 Uhr präsentiert MDR-Moderator André Holst im IFA RÜGEN Hotel & Ferienpark in Binz die nächste Ausgabe der Show, die bewegt – mit Stars, die helfen. Der Rügentalk und sein Team starten in das 15. Jahr und setzt damit seine große Charity-Tradition mit interessanten und prominenten Gästen auf der Sonneninsel fort.

Zu den Gästen der zweiten Ausgabe 2010 zählen: Showehepaar Andrea & Winfried Peetz. Die beiden touren zur Zeit erfolgreich mit der „Show der Paare“ an der Seite von Petra Kusch-Lück & Roland Neudert durch das Land. Zugesagt hat auch der stimmgewaltige Entertainer Hans-Jürgen Beyer. Er spricht über den steinigen Weg vom Thomaner zum Entertainer. TV-Legende Klaus Feldmann freut sich besonders auf die Sonneninsel. Er erinnert an Meldungen, die bewegten und verliest mit Witz und Charme die Nachrichten von vor 20 Jahren. Schauspieler Charles Rettinghaus ist einer der begehrtesten Synchronsprecher Deutschlands und leiht Stars seine Stimme, wie Robert Downey jr., Matt Dillo, Jamie Foxx, Jean Claude Van Damme oder Billy Zane. Showstarter Stephan Runge kommt aus Köln und zählt zu den großen Nachwuchshoffnungen Deutschlands. Seine Stimme ist besonders – die Text sehr eigen...

Im vergangenen Jahr konnten die beiden Organisatoren IFA-Direktorin Ute Pfütze und der Journalist André Holst über 8.000.-- Euro für Familien und Kinder zur individuellen Lebensbewältigung sammeln. Damit ist das Spendenbarometer von André Holst und seinen Charity-Talks deutschlandweit auf über 159.000.- € angestiegen. „Der Rügen-Talk allein kann mittlerweile auf eine stolze Summe von über 98.500.- Euro in den letzten 14 Jahren zurückblicken. Geld, das in der Region geblieben ist um Kindern zu helfen“, so Ute Pfütze.

Gespräche, Musik und jede Menge Überraschungen sorgen für einen abwechslungsreichen Abend. Der Eintritt beträgt 8.-- €. Karten gibt es im IFA Rügen Hotel & Ferienpark in Binz oder telefonisch unter 038393 / 90.

 
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