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Freitag, 17. Oktober 2014

Greenpeace-Veranstaltungen im Rahmen der Aktionstage im Ozeaneum

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Zu den Greenpeace-Aktionstagen im OZEANEUM reist auch Eisbärin Paula an. Energiekonzerne wie Gazprom beuten die Ölreserven der Arktis aus. Gemeinsam mit Greenpeace-Aktivisten sammelt sie Unterschriften für den Schutz ihrer Heimat.

Die Arktis in Gefahr

Greenpeace-Veranstaltungen im Rahmen der Aktionstage im Ozeaneum


Samstag, 18. Oktober, bis Mittwoch, 22. Oktober
Jeweils 10 bis 18 Uhr im Ozeaneum in Stralsund

Stralsund, 16. Oktober 2014 – Über die Gefahren für die Arktis informiert Greenpeace während der kommenden Aktionstage im Ozeaneum in Stralsund. Denn die Arktis ist bedroht: Drei Viertel der Nordpol-Eisdecke sind geschmolzen – in nur 30 Jahren. Durch den Rückgang des Eises schreitet die rücksichtslose Ausbeutung der arktischen Gewässer immer weiter voran. Als weltweit erster Konzern beutet Gazprom mit der Plattform Prirazlomnaya in der Petschorasee das Öl im Meeresboden unter den arktischen Gewässern kommerziell aus. Gazprom hat bereits zwei Öllieferungen aus dem arktischen Nordpolarmeer nach Europa gebracht. „Mit den Aktionstagen wollen wir Sie einladen, sich näher mit der Arktis zu beschäftigen“, sagt Projektleiterin Angela Pieske. „Das bedrohte Paradies braucht unsere Hilfe. Machen Sie mit ihrer Familie mit, kommen Sie zu den Aktionstagen im Ozeaneum und werden Sie Arktisschützer.“

Das erwartet Sie vor Ort:

  • Mitmachaktionen: Arktis-Schützer werden, Fähnchen basteln und ein Mal-wettbewerb
  • Eisbärin Paula: ein lebensecht wirkendes Modell ist im Ozeaneum zu Gast
  • Arktis-Vortrag: „Schwarze Zeiten für ein weißes Paradies“ von Diana Süsser. Sonntag, 19. Oktober und Montag, 20. Oktober, jeweils 12 und 14 Uhr im Kinosaal. Der Eintritt ist frei für Gäste mit OZEANEUM-Ticket.
  • Viele Hintergrundinformationen, Diashows und Fotos zur Schönheit des bedrohten Paradieses.

Bei den Aktionstagen werden Greenpeace-Ehrenamtliche unter anderem hierüber berichten:

  • Am 4. Oktober traten Tausende für den Schutz der Arktis in die Pedale – beim zweiten internationalen „Ice Ride“. Allein in Deutschland haben sich über dreißig Städte und 3400 Unterstützer an den bunten Fahrraddemos beteiligt, weltweit fanden insgesamt 157 Ice Rides in 33 Ländern statt.
     
  • Mehr als 6 Millionen Menschen weltweit unterstützen die Greenpeace-Petition „Save the Arctic“ für den Schutz der Arktis. Allein 380.000 Stimmen sammelten 4.800 ehrenamtliche Aktivisten in Deutschland. Schließen Sie sich bei den Aktionstagen im Ozeaneum an.

Samstag, 13. September 2014

Aktionstage im Ozeaneum – Greenpeace zeigt Gefahren für die Arktis

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Greenpeace-Aktivisten und die Eisbärin Paula protestieren während der Aktionstage im September vor dem OZEANEUM Stralsund für den Schutz der Arktis. Sie sammeln Unterschriften für die internationale Greenpeace-Kampagne "Save the Arctic". 
 ©Thomas Haentzschel/Greenpeace 
 

Aktionstage im Ozeaneum – Greenpeace zeigt Gefahren für die Arktis

Stralsund, 11. September 2014 – Der Kampf um die letzten Ölreserven ist in vollem Gange. Als weltweit erster Konzern beutet Gazprom mit der Plattform Prirazlomnaya in der Petschorasee das Öl im Meeresboden unter den arktischen Gewässern aus – ungeachtet der massiven Risiken für Mensch und Natur. Über die Gefahren für die Arktis informiert die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace während der Aktionstage vom 13. bis 15. September im Ozeaneum.

Neben Informationen gibt es Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene, eine Foto-Ausstellung und eine Dia-Show. Auch die Eisbärin Paula, ein lebensecht wirkendes Modell, ist vor Ort und sammelt Unterschriften für den Schutz ihrer Heimat.

Seit mehr als 40 Jahren verseuchen Ölkonzerne die russische Komi-Region, teilweise in weniger als 50 Kilometer Entfernung vom Polarkreis. Bis zu 500.000 Tonnen giftiges Öl spülen Russlands Flüsse jedes Jahr in den arktischen Ozean – eine Größenordnung ähnlich der Ölkatastrophe der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko.

Das Greenpeace Oil Spill-Team, das im August zwei Wochen lang Ölunfälle in der Komi-Region dokumentierte, wurde insgesamt 204-mal fündig. 130 Hektar groß ist das verschmutzte Gebiet. „Mir graut davor, dass die Ölindustrie in arktischen Gewässern so wütet wie hier. Dieser Irrsinn muss gestoppt werden“, fordert Feddern, der über seine Erlebnisse in einem Online-Magazin berichtet (http://issuu.com/greenpeacede/docs/auf_spurensuche_republik_komi).

Mitmachen: Zweiter Internationaler Ice Ride zum Schutz der Arktis

Wer sich an der internationalen Greenpeace-Kampagne zur Rettung der Arktis beteiligen will, kann im Internet unter www.savethearctic.org seine Stimme für die Arktis abgeben. Mehr als fünf Millionen Menschen haben dies bereits getan. So auch die britische Mode-Designerin Vivienne Westwood und der Schauspieler George Clooney. Das Ziel: sechs Millionen Unterschriften.

Am 4. Oktober rufen Greenpeace-Gruppen auf der ganzen Welt zum zweiten Mal zum Internationalen Ice Ride auf. Auch in vielen Städten in Deutschland organisieren sie bunte Fahrraddemos. Wer für den Schutz der Arktis in die Pedale treten will, findet aktuelle Informationen auf der Greenpeace-Website: www.greenpeace.de/iceride.

Arktis-Aktionstage: Samstag, 13. September, bis Montag, 15. September, 10 bis 18 Uhr, Eintritt mit Ozeaneums-Ticket frei!

Vorschau Arktis-Aktionstage: Samstag, 18. Oktober, bis Mittwoch, 22. Oktober 2014, 10 bis 18 Uhr, Eintritt mit Ozeaneums-Ticket frei!

Mittwoch, 13. August 2014

Aktionstage im Ozeaneum zeigen Gefahren für die Arktis

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Eisbärin Paula besucht Stralsund und ruft zum Suchspiel auf: "Wer findet Paula?" Während der Greenpeace-Aktionstage im August im Ozeaneum in Stralsund sammelt sie Unterschriften für die internationale Greenpeace-Kampagne zum Schutz der Arktis.  © Maria Feck / Greenpeace

Aktionstage im Ozeaneum zeigen Gefahren für die Arktis


Stralsund, 13. August 2014 – Es wird eisig im Ozeaneum. Greenpeace Aktivisten starten am kommenden Samstag mit den Arktis-Aktionstagen eine Kampagne, die über die Gefahren für das einzigartige Naturparadies berichtet. Die Aktionstage laufen vom 16. bis 20. August im Ozeaneum in Stralsund. Es wird Informationen, eine Ausstellung und eine Dia-Show geben. Im Fokus steht dabei die Frage, wie die Arktis künftig vor der Öl- und Fischereiindustrie geschützt werden kann.

Eisbärin Paula verteilt Aktions-Coupons für Ozeaneum und Meeresmuseum


Auf die Aktionstage macht auch die Eisbärin Paula aufmerksam. Wer am Montag, den 18. August im Stralsunder Strandbad oder in der Innenstadt die Greenpeace-Eisbärin entdeckt, kann einen von insgesamt fünfzig Sommerferien-Gutscheinen „2 für 1 Kind“ des Ozeaneums und Meeresmuseums gewinnen. Die Eisbärin Paula wird anschließend um 14:30 Uhr zum Fototermin vor dem Ozeaneum erscheinen.

Unmittelbar vor Beginn der Aktionstage ist das Greenpeace-Aktionsschiff „Arctic Sunrise“ aus Russland in seinen Heimathafen Amsterdam zurückgekehrt. Rund zehn Monate lag das Schiff in Murmansk an der Kette, nachdem die russische Küstenwache es illegal besetzt und die Besatzung Monate festgenommen hatte. Der Grund: Die Aktivisten an Bord der „Arctic Sunrise“ hatten in der Petschorasee gegen riskante Arktis-Ölbohrungen des russischen Energiekonzerns Gazprom protestiert.

Arktis-Aktionstage: Samstag, 16. bis Mittwoch, 20. August 2014, 10 bis 18 Uhr, Eintritt mit Ozeaneums-Ticket frei!

Fototermin mit Paula: Montag, 18. August 2014, 14.30 Uhr vor dem Ozeaneum

Vorschau Vortrag: „Geheimnisvolle Tiefsee“ mit Lothar Hennemann. Mittwoch, 27. August 2014, 12 Uhr und 15 Uhr. Ort: Kinosaal. Eintritt frei.

Freitag, 13. Juni 2014

Arktis in Gefahr –- Aktionstage im Ozeaneum

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Greenpeace-Aktivisten stoppen die von Gazprom gemietete Ölplattform GSP Saturn im Hafen von Ijmuiden in den Niederlanden. Ihr Ziel: Die Ausbeutung eines Ölfeldes in der arktischen Petschorasee.
© Bas Beentjes / Greenpeace

Arktis in Gefahr –- Aktionstage im Ozeaneum


Stralsund. Nach mehreren Protestaktionen von Greenpeace-Aktivisten zum Schutz der Arktis berichten die Umweltschützer über die Gefahren für das einzigartige Naturparadies während der Aktionstage vom 14. bis 16. Juni im Ozeaneum in Stralsund. Greenpeace-Aktivisten gingen Ende Mai gegen Probebohrungen in arktischen Gewässern vor Norwegen vor und gleichzeitig gegen den Transport einer weiteren Plattform aus den Niederlanden in die arktische Petschorasee. Es ist bereits die zweite Ölplattform, mit der Gazprom ein Ölfeld in der Arktis ausbeuten will. Während der Aktionstage im Ozeaneum führen Greenpeace-Jugendliche aus Berlin und Hamburg ihr Theaterstück „Müll im Meer“ auf. Die faszinierende Welt der Korallen stellt Michael Baum, Greenpeace-Ehrenamtlicher aus Hamburg, in seinem Vortrag vor. Neben Mitmachaktionen gibt es eine Foto-Ausstellung und eine Dia-Show.

Dreißig Aktivisten aus fünf Ländern protestierten am 26. Mai an der GSP Saturn im Hafen von Ijmuiden gegen die geplanten Ölbohrungen in der Arktis. An eine Wand der Plattform malten sie die Forderung Save the Arctic. Nach 5 Stunden wurde die Protestaktion von der Polizei beendet. Die gefährliche Jagd nach dem Öl muss endlich ein Ende haben, fordert Greenpeace-Ölexperte Jörg Feddern. Auf der Suche nach dem letzten Tropfen Öl machen Konzerne aus dem Westen und dem Osten jetzt sogar gemeinsame Sache. Es ist höchste Zeit, in die Zukunft zu investieren und auf Erneuerbare Energien zu setzen!“

Greenpeace fordert Ende von Ölbohrungen in der Arktis

Mit der Ölplattform Prirazlomnaya fördert der russische Staatskonzern bereits seit einem halben Jahr Öl in der Petschorasee. Nach Protesten an dieser Plattform waren im vergangenen Jahr 28 Aktivisten und zwei Journalisten festgenommen worden und mussten zwei Monate in russischer Untersuchungshaft verbringen. Weitere Ölfelder in der Arktis wollen Gazprom und Shell künftig gemeinsam ausbeuten.

Am 1. Mai war das erste Öl aus der russischen Arktis in den Niederlanden eingetroffen. Dagegen demonstrierten rund 80 Aktivisten im Hafen von Rotterdam. Greenpeace-Ehrenamtliche demonstrierten im Anschluss bundesweit in 25 Städten gegen die riskanten Ölbohrungen in der Arktis. Die unabhängige Umweltschutzorganisation fordert Gazprom auf, alle Pläne für Ölbohrungen in der Arktis aufzugeben. Wer sich gegen die Ausbeutung der Arktis einsetzen will, kann eine Protestmail senden an den Chef von Gazprom Germania, Vyacheslav Krupenkov: http://gpurl.de/ndHv4

  • Arktis-Aktionstage: Samstag, 14. bis Montag, 16. Juni 2014, 10 bis 18 Uhr, Eintritt im Ozeaneums-Ticket enthalten.
  • Theaterstück: Müll im Meer mit Greenteams aus Berlin und Hamburg. Samstag, 14. Juni 2014, 11.30 Uhr ( Alter Markt) und 14.30 Uhr (vor dem Ozeaneum)
  • Vortrag: Korallen, Urwälder der Meere" mit Michael Baum. Sonntag, 15. Juni 2014, 12 Uhr und 14 Uhr. Ort: Kinosaal. Eintritt im Ozeaneums-Ticket enthalten.
 
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