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Dienstag, 4. August 2015

Greenpeace-Aktionsschiff Beluga II in Stralsund

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Das Greenpeace-Schiff BELUGA II kommt nach Stralsund. Parallel zu den Arktis-Aktionstagen vom 10. - 14.08.2015 im OZEANEUM Stralsund laden Greenpeace-Aktivisten zu Schiffsbesichtigungen und einer Arktis-Ausstellung. © Bente Stachowske / Greenpeace.

Greenpeace-Aktionsschiff Beluga II in Stralsund

Arktis-Aktionstage vom 10. bis 14. August im Ozeaneum


Stralsund, 04. August 2015 – Der Öl-Multi Shell versucht in diesen Tagen erneut vor der Küste Alaskas nach Öl zu bohren – trotz enormer Risiken und einer unglaublichen Pannenserie. Greenpeace-Aktivisten haben dagegen im Hafen von Portland im US-Bundesstaat Oregon protestiert: Ein Schiff der Shell-Flotte sollte vergangene Woche Richtung Arktis auslaufen, doch 13 Aktivisten hingen an Seilen von einer Brücke über die Ausfahrt zum Meer. Die „Fennica“ musste zurück in den Hafen. Nach 40 Stunden beendete die Polizei den friedlichen Protest.

Über die Gefahren für die Arktis durch die Ölausbeutung informiert Greenpeace während der Arktis-Aktionstage vom 10. bis 14. August im Ozeaneum. Das Greenpeace-Schiff „Beluga II“ lädt im Stralsunder Hafen zu Schiffsführungen und einer Arktis-Ausstellung ein. Auch Eisbärin Paula, ein lebensecht wirkendes Modell, ist vor Ort. Neben Informationen gibt es Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene und eine Foto-Show.

Bei der ersten Ölsuche von Shell im Jahr 2012 kam es zu schweren Zwischenfällen vor der Küste Alaskas: Eine Plattform lief während eines Sturms auf Grund, ein Bohrschiff wäre fast havariert. Der Konzern musste die Probebohrungen für zwei Jahre aussetzen. Jetzt zog sich der Eisbrecher „Fennica“ ein Leck im Rumpf zu. „Shell schlittert seit 2012 von Panne zu Panne. Unter den extremen Klimabedingungen in der Arktis sind Ölbohrungen viel zu riskant. All diese Vorfälle zeigen, wie verantwortungslos Shell handelt“, warnt Larissa Beumer, Arktis-Expertin von Greenpeace, und fordert, jede Ölausbeutung in arktischen Gewässern sofort zu stoppen.

Prominente unterstützen Greenpeace-Kampagne zur Rettung der Arktis


Auf 75 Prozent schätzt die US-Regierungsbehörde (Bureau of Ocean Energy Management) die Gefahr für mindestens einen schweren Öl-Unfall in der Tschuktschensee vor Alaska, sollte Shell Öl finden und über die kommenden Jahrzehnte fördern. Hochrangige US-Politiker der Demokratischen Partei, darunter Hillary Clinton und Al Gore, zweifeln an der Sicherheit der Ölausbeutung in der Arktis. Oregons Senator Jeff Merkley hat zusammen mit fünf anderen US-Senatoren ein Gesetz gegen arktische Ölbohrungen vorgeschlagen.
Greenpeace setzt sich für ein Schutzgebiet rund um den Nordpol und ein Verbot der Ölausbeutung in arktischen Gewässern ein. Über sieben Millionen Menschen unterstützen bereits die internationale Kampagne www.savethearctic.org. So auch die Modedesignerin Vivienne Westwood und – in einem von ihr gestalteten Kampagnen-T-Shirt – Prominente wie Ex-Bond Pierce Brosnan und Weltstar Kylie Minogue.

Arktis-Aktionstage: Montag, 10. bis Freitag, 14. August 2015, 10 bis 17 Uhr, Eintritt im Ozeaneum-Ticket enthalten.

Vorschau: Vortrag: „Müll im Meer – Was Menschen dem Meer zumuten“ von Lothar Hennemann. Mittwoch, 19.8. 2015, 12 Uhr + 15 Uhr. Kinosaal, 1:1 Riesen der Meere.
Arktis-Aktionstage: Samstag, 19. bis Montag, 21. September 2015, 10 bis 17 Uhr.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum RÜGEN vom 6.8. bis 12.8.2015

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Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum RÜGEN vom 6.8. bis 12.8.2015



Donnerstag, 06. August 2015, 4.30 - 6.00 Uhr

Solopgang - Sonnenaufgangswanderung über den Baumwipfeln


Aus Richtung der schwedischen Küste geht beim Naturerbe Zentrum RÜGEN die Sonne auf, was im skandinavischen Solopgang heißt. Teilnehmer können an diesem Morgen den Natur- und Landschaftsführer über den Baumwipfelpfad zum Aussichtsturm „Adlerhorst“ begleiten und erleben bei einem Glas Sekt einen exklusiven und spektakulären Sonnenaufgang über der Ostsee.

Hinweis: Taschenlampe nicht vergessen!

Preis: Erwachsene 14,50 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen 2 Erwachsene & das 1. Kind, jedes weitere Kind ist frei

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Kasse



Donnerstag, 06. August 2015, 10.00 - 13.00 Uhr

Familienexkursion zu den Feuersteinfeldern


Die Feuersteinfelder Mukrans gehören zu den großen Phänomenen der Insel Rügen. Das Naturerbe Zentrum RÜGEN lädt ein, auf einer Exkursion mit den Naturführern das einmalige steinerne Meer zu entdecken und die faszinierende Schönheit dieses Kleinodes zu spüren. Seit der Entstehung vor ca. 4.000 Jahren zeugen die Feuersteinfelder von einer wechselvollen Geschichte einer vergangenen Landschaft. Der in der Kreidezeit entstandene Feuerstein wurde durch die letzten Eisberge in Vorpommern umgelagert, empor gepresst und transportiert. Zu einer Zeit, als der Wasserspiegel der Ostsee noch höher war, haben Sturmfluten die Feuersteine ins Inselinnere verlagert. Teilnehmer dieser Führung wandeln nicht nur zwischen Wacholderhainen und erleben eine natürliche Landschaft, die mancherorts gestaltet wirkt. Sie werden ebenso Teil einer Jahrtausende alten Kulturgeschichte, die bis in die Steinzeit zurückgeht.

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Parkplatz Feuersteinfelder, Neu-Mukran



Sonntag, 09. August 2015, 9.00 - 12.00 Uhr

Pilzwanderung durch die Prora


Zum Pilze sammeln in den Wald geht man im Herbst, das ist allgemein bekannt. Dass man aber auch im Juli oder August schon Pilze findet, wissen die wenigsten. Auf einer morgendlichen Wanderung durch die vielfältigen Wälder der Prora haben Teilnehmer die Gelegenheit mit kompetenter Begleitung vom fachkundigen Pilzberater Eckhard Berger neue Pilzarten kennenzulernen, Interessantes zu altbekannten zu erfahren und Fragen loszuwerden, die sie schon lange in ihren Pilzkörbchen mit sich herumtragen. Also auf in die Pilze!

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Kasse



Montag, 10. August 2015, 10.00 - 11.30 Uhr

Aus dem Waldnähkästchen geplaudert - mit Fidibus über den Baumwipfeln


Tief, tief im Wald lebt ein wundersames Wesen... nicht Mensch - nicht Tier. Es hat Flügel - und kann dennoch nicht fliegen. Klein, strubbelig und schwarz ist es. Wer genau hinschaut und hinhört, dem wird der kleine freche Geselle viele kleine Überraschungen aus dem Waldnähkästchen herbeizaubern. Er heißt Rabe Fidibus und holt alle Kinder mit seinem Waldtaxi ab, zu einem Ausflug ins bunte Blättermeer des Waldes. Auch Mamas und Papas, Omas und Opas dürfen mit. Aber ... pssssst! ... aufgepasst! ... nur Traumgeister sehen Wundersames! Die ganze Familie kann sich auf dieser Tour auf dem Baumwipfelpfad in die Welt der Waldbewohner entführen lassen.

Preis: Eintritt zzgl. 3 € pro Person

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Kasse





Montag, 10. August 2015, 10.00 - 13.00 Uhr

Nationales Naturerbe: Frucht der Deutschen Einheit - Führung zur Halbinsel Buhlitz


Die Naturerbefläche Prora, die das Naturerbe Zentrum RÜGEN umgibt, ist voller Geheimnisse. Früher durfte die Landschaft als militärisches Sperrgebiet nicht betreten werden. Raketenstellungen und Gefechtsübungen prägten den Alltag. Heute hat sich die Natur das Gelände zurückerobert. Doch man entdeckt immer noch Spuren der militärischen Vergangenheit. Teilnehmer begleiten den Naturführer auf eine Wanderung auf die Halbinsel Buhlitz, erfahren von dramatischen Umwälzungen und werden Zeuge interessanter Veränderungen.

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Kasse



Mittwoch, 12. August 2015, 15.00 - 17.30 Uhr

Naturkosmetikwerkstatt mit Kreide & Sanddorn


Schon die alten Ägypter und Griechen wussten um die Kunst der Herstellung von Seifen. Vom Heilmittel für Wunden änderte sich deren Bedeutung zum Reinigungsmittel. Heute kann Seife viel mehr als das sein, Duftspender in der Wäscheschublade oder einfach Zutat für eine kleine persönliche Wellness-Auszeit. Ätherische Öle wie Kamille und Lavendel wirken entspannend, Honig, Milch und Hafer schmeicheln der Haut, Mohnsaat und Pfefferminze pflegen Gärtnerhände sauber. Die Familienwerkstatt im Naturerbe Zentrum RÜGEN bietet über 50 verschiedene natürliche Inhaltsstoffe und ätherische Öle, um den Ideen für die eigene Naturkosmetik Raum zu geben. Wer möchte, kann sich bei der Vielzahl verschiedener Rezepte und Gießformen bedienen oder eine eigene individuelle Seife kreieren! Die selbst gestalteten Seifen eignen sich auch ideal als kleines Urlaubs-Mitbringsel. Denn wer denkt bei Kreideseife mit Sanddorn-Extrakt nicht an Rügen? Eine schöne Geschenkidee sind auch handgemachte Badekugeln oder buntes Badesalz in einer dekorativen Flasche!

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / zzgl. Materialkosten

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, NaturLabor

Samstag, 25. Juli 2015

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum RÜGEN vom 30.7. bis 5.8.2015

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Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum RÜGEN vom 30.7. bis 5.8.2015

Freitag, 31. Juli 2015, 22.00 - 23.30 Uhr

Zauberlaterne des Waldes - Vollmondwanderung über den Baumwipfeln


Nirgendwo anders ist das Mondlicht so facettenreich wie auf dem Meer. Und wer schon einmal nachts bei Vollmond durch einen Wald gelaufen ist, wird sich an den besonderen Zauber erinnern. Eine Vollmondwanderung über den Baumwipfelpfad auf den Aussichtsturm erlaubt beeindruckende Perspektiven. Der Mond ist dann die Laterne durch die Wipfel eines alten Waldes. Teilnehmer dieser Sonderführung des Naturerbe Zentrums RÜGEN tauchen in eine eigene Welt ein und erleben, wo der Stoff für Sagen und Märchen geboren wurde.

Hinweis: Taschenlampe nicht vergessen!

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Kasse



Montag, 03. August 2015, 10.00 - 11.30 Uhr

Aus dem Waldnähkästchen geplaudert - mit Fidibus über den Baumwipfeln


Tief, tief im Wald lebt ein wundersames Wesen... nicht Mensch - nicht Tier. Es hat Flügel - und kann dennoch nicht fliegen. Klein, strubbelig und schwarz ist es. Wer genau hinschaut und hinhört, dem wird der kleine freche Geselle viele kleine Überraschungen aus dem Waldnähkästchen herbeizaubern. Er heißt Rabe Fidibus und holt alle Kinder mit seinem Waldtaxi ab, zu einem Ausflug ins bunte Blättermeer des Waldes. Auch Mamas und Papas, Omas und Opas dürfen mit. Aber ... pssssst! ... aufgepasst! ... nur Traumgeister sehen Wundersames! Die ganze Familie kann sich auf dieser Tour auf dem Baumwipfelpfad in die Welt der Waldbewohner entführen lassen.

Preis: Eintritt zzgl. 3 € pro Person

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Kasse



Dienstag, 04. August 2015, 15.00 - 17.30 Uhr

Diamanten der Ostsee - Bernsteinschleifen für Kinder & Erwachsene


Wer hat noch nicht nach dem gelb-braunen Baumharz am Ostseestrand gesucht? Lange Zeit als Gold der Ostsee gehandelt und bis nach Afrika exportiert, erfreut sich Bernstein ungebrochener Beliebtheit. Im Naturerbe Zentrum RÜGEN haben große und kleine Besucher in der Bernsteinschleifwerkstatt die Möglichkeit, Rohbernstein zu schleifen und so ein individuelles Schmuckstück anzufertigen. Ob als Handschmeichler oder als Stein für einen Anhänger - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / zzgl. Materialkosten

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, NaturLabor

Donnerstag, 16. Juli 2015

Arktis: Größter Putzlappen der Welt für Shell Greenpeace Arktis-Aktionstage vom 18. bis 22. Juli im Ozeaneum

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Greenpeace-Aktivisten protestieren in 55 deutschen Städten gegen die Ölbohrpläne von Shell in der Arktis. Sie sammeln Stoffreste mit persönlichen Botschaften an Shell für den größten Putzlappen der Welt. Er zeigt, wie absurd der Gedanke ist, einen möglichen Ölunfall in arktischen Gewässern einfach "wegputzen" zu können. © Christian Rinke/Greenpeace

Arktis: Größter Putzlappen der Welt für Shell Greenpeace Arktis-Aktionstage vom 18. bis 22. Juli im Ozeaneum  


Stralsund, 16. Juli 2015 - Gegen die Ölausbeutung von Shell in der Arktis organisieren Greenpeace-Aktivisten bundesweit eine Protestaktion: Der größte Putzlappen der Welt. Mehr als 2500 Lappen mit persönlichen Botschaften der Spender sammelten sie allein Anfang Juli in mehr als 55 deutschen Städten. Auf 75 Prozent schätzt die USRegierungsbehörde (Bureau of Ocean Energy Management) die Gefahr für mindestens einen schweren Öl-Unfall im amerikanischen Teil der Arktis.

Einen Bohrstopp in der Arktis forderte das Unesco-Welterbe-Komitee von Shell bereits am 1. Juli. Das nahe gelegene Naturreservat Wrangel-Insel müsse besser geschützt werden, so die Unesco. „Shell arbeitet mit störanfälliger Technik in der Arktis. Ein Öl-Unfall in den eisigen Gewässern ist nicht beherrschbar. Wir fordern deshalb einen sofortigen Stopp der geplanten Bohrungen“, sagt Lisa Maria Otte, Arktis-Expertin von Greenpeace. Shells Probebohrungen gefährden tausende Wale und Robben durch den enormen Unterwasserlärm. Der Konzern hat die offizielle Genehmigung, rund 28.000 Robben, 4000 Wale und weitere Arten zu stören.

Über die Gefahren für die Arktis informiert die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace während der Arktis-Aktionstage vom 18. bis 22. Juli im Ozeaneum. Neben Informationen gibt es Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene, eine Foto-Ausstellung und eine Dia-Show. Eisbärin Paula, ein lebensecht wirkendes Modell, sammelt gemeinsam mit Greenpeace-Ehrenamtlichen weitere Putzlappen für die Aktion „STOP SHELL“. 

Greenpeace-Aktion: Protestmail an den Deutschland-Chef von Shell  


Diverse Pannen begleiten Shells  Ölsuche in der Arktis bereits seit 2012: Schwere Unfälle vor der Küste Alaskas, technische Probleme auf dem Bohrschiff „Noble Discoverer“, eine unzureichende Notfalltechnik, die noch nie unter arktischen Bedingungen getestet wurde. 

„Shell hat aus seinen Fehlern in der Vergangenheit nichts gelernt“, so Otte. “Die hochriskanten Bohrpläne des Konzerns müssen wir stoppen. Den größten Putzlappen der Welt werden wir Shell mit der klaren Botschaft übergeben, dass ein Öl-Unfall in der Arktis  unbeherrschbar ist.“

Unterstützer können eine Protestmail an Dr. Peter Blauwhoff, den Deutschland-Chef von Shell senden unter https://www.greenpeace.de/schuetzt-die-arktis#machmit. 

Greenpeace setzt sich seit vier Jahren für ein Schutzgebiet rund um den Nordpol und ein Verbot der Ölausbeutung in arktischen Gewässern ein. Über sieben Millionen Menschen unterstützen bereits die internationale Kampagne zur Rettung der Arktis www.savethearctic.org.

Arktis-Aktionstage:  Samstag, 18. bis Mittwoch, 22. Juli, 10 bis 17 Uhr, Eintritt im Ozeaneum-Ticket enthalten.

Vorschau: 
  • Arktis-Aktionstage: Montag, 10. bis Freitag, 14. August  2015, 10 bis 17 Uhr.  
  • Vortrag: „Klein, grau, gefährdet – der Schweinswal“ mit Gisela Weismann.  Mittwoch, 29. Juli 2015, 12 Uhr und 15 Uhr. Ort: Kinosaal, 1:1 Riesen der Meere.





BU:

Greenpeace-Aktivisten protestieren in 55 deutschen Städten gegen die Ölbohrpläne von Shell in der Arktis. Sie sammeln Stoffreste mit persönlichen Botschaften an Shell für den größten Putzlappen der Welt. Er zeigt, wie absurd der Gedanke ist, einen möglichen Ölunfall in arktischen Gewässern einfach "wegputzen" zu können. 

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum RÜGEN vom 23.7. bis 29.7.2015

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Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum RÜGEN vom 23.7. bis 29.7.2015




Donnerstag, 23. Juli 2015, 13.00 - 14.30 Uhr

Die Welt des Zauberbaums - Märchenwanderung über den Baumwipfeln


Ein Wald hat viel zu erzählen! Fabelwesen zwischen den Bäumen entlocken dem Wald so manch spannende Geschichte, die im Verborgenen lag. Hier erzählen nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern der Wind selbst offenbart Geheimnisse des Waldes. Eine Sonderführung für Groß und Klein auf dem Baumwipfelpfad.

Preis: Eintritt zzgl. 3 € pro Person

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Kasse




Sonntag, 26. Juli 2015, 9.00 - 12.00 Uhr

Pilzwanderung durch die Prora


Zum Pilze sammeln in den Wald geht man im Herbst, das ist allgemein bekannt. Dass man aber auch im Juli oder August schon Pilze findet, wissen die wenigsten. Auf einer morgendlichen Wanderung durch die vielfältigen Wälder der Prora haben Teilnehmer die Gelegenheit mit kompetenter Begleitung vom fachkundigen Pilzberater Eckhard Berger neue Pilzarten kennenzulernen, Interessantes zu altbekannten zu erfahren und Fragen loszuwerden, die sie schon lange in ihren Pilzkörbchen mit sich herumtragen. Also auf in die Pilze!

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Kasse




Sonntag, 26. Juli 2015, 10.30 -18.00 Uhr

Tag der offenen Tür auf der DBU Naturerbefläche Prora - kostenfreie Sonderführungen


Die DBU Naturerbefläche Prora umfasst etwa 1.900 Hektar und erstreckt sich vom Nordufer des Schmachter Sees über die drei Halbinseln des Kleinen Jasmunder Boddens bis nördlich der Feuersteinfelder. Sie ist Teil des Nationalen Naturerbes, welches deutschlandweit aus Flächen besteht, die nach jahrzehntelanger meist militärischer, teilweise auch bergbaulicher Nutzung heute für den Naturschutz gesichert sind. Die drei landschafts-prägenden Ökosysteme Wald, Offenland und Feuchtgebiete sind auf keiner Naturerbefläche auf so engem Raum zu erleben wie auf der DBU Naturerbefläche Prora. Das Naturerbe Zentrum RÜGEN lädt Interessierte ein, an diesem Tag kostenlos die Schönheit der faszinierenden Vielfalt auf den Routen der regelmäßig stattfindenden geführten Wanderungen mit den zertifizierten Natur- und Landschaftsführern zu durchwandern und kennenzulernen.

Preis: kostenlos / begrenzte Teilnehmerzahl

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Kasse / Schmachter See, Zentralplatz / „Parkplatz Feuersteinfelder“, Neu-Mukran




Mittwoch, 29. Juli 2015, 15.00 - 17.30 Uhr

Naturkosmetikwerkstatt mit Kreide & Sanddorn


Schon die alten Ägypter und Griechen wussten um die Kunst der Herstellung von Seifen. Vom Heilmittel für Wunden änderte sich deren Bedeutung zum Reinigungsmittel. Heute kann Seife viel mehr als das sein, Duftspender in der Wäscheschublade oder einfach Zutat für eine kleine persönliche Wellness-Auszeit. Ätherische Öle wie Kamille und Lavendel wirken entspannend, Honig, Milch und Hafer schmeicheln der Haut, Mohnsaat und Pfefferminze pflegen Gärtnerhände sauber. Die Familienwerkstatt im Naturerbe Zentrum RÜGEN bietet über 50 verschiedene natürliche Inhaltsstoffe und ätherische Öle, um den Ideen für die eigene Naturkosmetik Raum zu geben. Wer möchte, kann sich bei der Vielzahl verschiedener Rezepte und Gießformen bedienen oder eine eigene individuelle Seife kreieren! Die selbst gestalteten Seifen eignen sich auch ideal als kleines Urlaubs-Mitbringsel. Denn wer denkt bei Kreideseife mit Sanddorn-Extrakt nicht an Rügen? Eine schöne Geschenkidee sind auch handgemachte Badekugeln oder buntes Badesalz in einer dekorativen Flasche!

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / zzgl. Materialkosten

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, NaturLabor


Donnerstag, 9. Juli 2015

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum RÜGEN vom 16.7. bis 22.7.2015

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Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum RÜGEN vom 16.7. bis 22.7.2015




Donnerstag, 16. Juli 2015, 10.00 - 13.00 Uhr

Familienexkursion zu den Feuersteinfeldern


Die Feuersteinfelder Mukrans gehören zu den großen Phänomenen der Insel Rügen. Das Naturerbe Zentrum RÜGEN lädt ein, auf einer Exkursion mit den Naturführern das einmalige steinerne Meer zu entdecken und die faszinierende Schönheit dieses Kleinodes zu spüren. Seit der Entstehung vor ca. 4.000 Jahren zeugen die Feuersteinfelder von einer wechselvollen Geschichte einer vergangenen Landschaft. Der in der Kreidezeit entstandene Feuerstein wurde durch die letzten Eisberge in Vorpommern umgelagert, empor gepresst und transportiert. Zu einer Zeit, als der Wasserspiegel der Ostsee noch höher war, haben Sturmfluten die Feuersteine ins Inselinnere verlagert. Teilnehmer dieser Führung wandeln nicht nur zwischen Wacholderhainen und erleben eine natürliche Landschaft, die mancherorts gestaltet wirkt. Sie werden ebenso Teil einer Jahrtausende alten Kulturgeschichte, die bis in die Steinzeit zurückgeht.

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Parkplatz Feuersteinfelder, Neu-Mukran




Freitag, 17. Juli 2015, 14.00 - 16.00 Uhr

Upcyclingwerkstatt - kreatives Recycling für Kinder & Erwachsene


Unser Müll wird von Tag zu Tag mehr, doch aus vielen Abfällen lassen sich schöne neue Produkte herstellen. Beim Upcycling wird genau das gemacht. Teilnehmer dieser Werkstatt des Naturerbe Zentrums RÜGEN lernen, was man alles aus Müll machen kann, können ihrer Kreativität dabei freien Lauf lassen, schonen die Ressourcen und setzen ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft!

Neben Müll können sie auch aus selbstmitgebrachten Strandfunden etwas Schönes zaubern und gleichzeitig ein schönes Andenken an die Ostsee schaffen.

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 €

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Kasse





Sonntag, 19. Juli 2015, 10.00 - 16.00 Uhr

GPS-Rallye - mit Hightech über Stock & Stein


Mit modernen GPS-Geräten ausgestattet, finden die Teilnehmer dieser Rallye des Naturerbe Zentrums RÜGEN selbst die verstecktesten Dinge. Insbesondere Familien können hier auf eigene Faust auf eine spannende Entdeckungstour durch die DBU Naturerbefläche Prora gehen und die Natur mit anderen Augen erleben. Achtung, begrenzte Plätze!

Hinweis: Individuelle Terminvergabe

Preis: 14,50 € pro Leihgerät

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, NaturLabor




Montag, 20. Juli 2015, 10.00 - 13.00 Uhr

Nationales Naturerbe: Frucht der Deutschen Einheit - Führung zur Halbinsel Buhlitz


Die Naturerbefläche Prora, die das Naturerbe Zentrum RÜGEN umgibt, ist voller Geheimnisse. Früher durfte die Landschaft als militärisches Sperrgebiet nicht betreten werden. Raketenstellungen und Gefechtsübungen prägten den Alltag. Heute hat sich die Natur das Gelände zurückerobert. Doch man entdeckt immer noch Spuren der militärischen Vergangenheit. Teilnehmer begleiten den Naturführer auf eine Wanderung auf die Halbinsel Buhlitz, erfahren von dramatischen Umwälzungen und werden Zeuge interessanter Veränderungen.

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Kasse



Montag, 20. Juli 2015, 10.00 - 11.30 Uhr

Wer hat sich im Wald versteckt? - Mitmachführung für Familien


Diese Familienführung des Naturerbe Zentrums RÜGEN lädt ein, gemeinsam die in den Buchenkronen lebenden Tiere zu entdecken, die besser als wir sehen und hören können. Kinder gehen mit ihren Eltern gemeinsam auf dem Baumwipfelpfad auf Spurensuche nach ihnen. Dabei erleben sie auf spielerische Weise, wie sich die Tiere des Waldes tarnen und verhalten.

Preis: Eintritt zzgl. 3 € pro Person

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Einstiegsturm



Dienstag, 21. Juli 2015, 15.00 - 17.30 Uhr

Diamanten der Ostsee - Bernsteinschleifen für Kinder & Erwachsene


Wer hat noch nicht nach dem gelb-braunen Baumharz am Ostseestrand gesucht? Lange Zeit als Gold der Ostsee gehandelt und bis nach Afrika exportiert, erfreut sich Bernstein ungebrochener Beliebtheit. Im Naturerbe Zentrum RÜGEN haben große und kleine Besucher in der Bernsteinschleifwerkstatt die Möglichkeit, Rohbernstein zu schleifen und so ein individuelles Schmuckstück anzufertigen. Ob als Handschmeichler oder als Stein für einen Anhänger - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / zzgl. Materialkosten

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, NaturLabor

Mittwoch, 8. Juli 2015

BILANZ Blue Wave Festival & Camp 2015

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Foto Preisverleihung: (c) Anna Chojnowska.

BILANZ Blue Wave Festival & Camp 2015

VORSCHAU 20 Jahre Blue Wave Festival (16.-19. Juni 2016)


Die beste Nachricht zuerst: Das Blue Wave Festival hat dieses Jahr zum vierten Mal bei den German Blues Awards in der Kategorie „Bestes Festival“ gewonnen.

Festivalleiter Micha Maass nahm am 4. Juli 2015 in Eutin die Auszeichnung entgegen.

Das vom 07.-14. Juni 2015 statt gefundene Blue Wave Festival und Camp hat bei überwiegend sommerlichem Wetter erneut großen Zuspruch erfahren – sowohl an den Open Air-Bühnen als auch in den Hotelbars.

Insgesamt kamen an die 10.000 Besucher zu den rund 22 Konzerten an vier Tagen.

Das Thema „Mississippi Blues“ mit vielen authentischen, akustischen Bands traf den Geschmack des Publikums: zu den Highlights auf dem Kurplatz gehörten Mike Green und seine Band wie auch die Crazy Hambones und Have Mercy Reunion mit Original-Hippie-Spirit.

Dank der Partnerschaft mit dem Bluesfestival im schwedischen Monsteras traten u.a. wieder zwei junge schwedische Bands mit heimischen Fans im Schlepptau auf.

Festival und Camp wurden live auf facebook begleitet, wo es auch jetzt noch wöchentliche Musiker-Interviews neben Konzertausschnitten, Fotos und weiteren Impressionen zu sehen gibt.

Die Resonanz auf die neue website war und ist sehr positiv, auch die Zahl der facebook-Freunde steigt kontinuierlich.

Sogar der MDR war bei uns mit „Muck“ zu Besuch! Es gibt sowohl Eindrücke vom Camp als auch vom Festival in der Sendung „Sommer wars“, die am 05. Juli ausgestrahlt wurde. Hier zu sehen: http://www.mdr.de/mediathek/index.html

Aktuell starten wir die Aktion #zeigdeinbluewave, bei der jeder sein persönliches (Lieblings-)Festivalfoto aus den letzten 20 Jahren auf facebook posten kann.

Alternativ kann man es an foto@bluewave.de mailen (bitte nur eins!).


20 Jahre Blue Wave


Vom 16.-19. Juni 2016 feiert das Blue Wave Festival sein 20-jähriges Jubiläum (Camp: 12.-17. Juni). Es werden Bands auftreten, die es so nicht mehr gibt, unter dem Motto „EX Band / XX Jahre“. Eine erste Vorschau findet sich auf www.bluewave.de unter Programm.

Dienstag, 30. Juni 2015

Wanderherbst im Ostseebad Binz: 15 Touren in elf Tagen im Oktober

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Wanderherbst:
Vom 15. bis 25. Oktober können Wanderer im Ostseebad Binz in die jüngere deutsche Geschichte eintauchen.
Danny Gohlke, Kurverwaltung Ostseebad Binz

Wanderherbst im Ostseebad Binz: 15 Touren in elf Tagen im Oktober

25 Jahre Einheit – Nachwendezeit erwandern in Binz


Ostseebad Binz und Hamburg, Juni 2015 (gr) Zum Wanderherbst Rügen vom 15. bis 25. Oktober hat das Ostseebad Binz ein Paket mit 15 Themenwanderungen geschnürt. Fünf davon erzählen – anlässlich des 25. Jubiläums der Deutschen Einheit –  spannende Geschichten aus der Nachwendezeit.

Nichts dokumentiert den Wandel nach der Wende im Ostseebad Binz besser als die Villen der Bäderarchitektur. Denn fast alle der rund 400 Villen wurden aufwändig saniert, und im Jahre 25 nach der Wende präsentieren die neuen Hausherren stolz ihre prachtvollen weißen Häuser aus der Gründerzeit. Beim „Historischen Spaziergang in der Abenddämmerung“ (17. und 21. Oktober) erzählen Villenbesitzer aus ihren eigenen Gründerjahren, als sie die baufälligen Häuser an der Strandpromenade von Binz mühsam aufpäppelten. So wie Karin und Helmar Colmsee. Die Lehrerin und der Bauingenieur lebten in der DDR am anderen Ende von Binz, in der Platte. Mit der Wiedervereinigung kam die persönliche Wende, Helmar Colmsee erhielt die Villa seiner Tante zurück. In den Anfangsjahren schwebte die berufliche und finanzielle Unsicherheit über dem Paar. Dazu die Befürchtung, ob überhaupt genug Touristen den Weg nach Binz finden würden. Die Colmsees überwanden ihre Ängste, 1999 konnten sie die ersten Gäste in der komplett sanierten Pension „Haus Colmsee“ willkommen heißen. Oder wie Michael und Ingeborg Gronegger aus Bayern, die 1992 die Nachricht erhielten, dass ihnen ein Haus in Binz gehört. „Das schaffen Sie nie“, bekamen sie im örtlichen Bauamt zu ihren ehrgeizigen Umbauplänen zu hören. Heute führen sie das „Haus Klünder“ und sagen: „Für uns ist es perfekt gelaufen.“

Gediegen wird es bei der Abendwanderung zum Jagdschloß Granitz am 20. Oktober: Zwischen Schlossbesichtigung und Turmbesteigung tauchen Wanderer im Marmorsaal mit der Museumspädagogin Agnes Heine ebenfalls in die jüngere deutsche Geschichte ein. Nach der Wende scheiterte ein Erbe der Fürstenfamilie Franz zu Putbus vor Gericht, als er den zu DDR-Zeiten enteigneten Familienbesitz zurückhaben wollte – das Jagdschloss blieb in Landesbesitz. Seit 1990 wurde das Jagdschloss für knapp acht Millionen Euro saniert. Teile des Inventars sind seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen, gezeigt werden Leihgaben wie Gemälde der Familie zu Putbus. Die Restaurierung der Salons wurde erst im vorigen Jahr abgeschlossen. Das Schloss ist eines der meistbesuchten in Mecklenburg-Vorpommern, und es kann dort auch geheiratet werden.

Das Kapitel der deutschen Geschichte von 1990 bis heute hautnah erleben – das können Besucher auch während der Touren zum „Koloss von Prora“ (19. Oktober) und in den Fährhafen Sassnitz-Mukran (24. Oktober).

Weitere Informationen zum Wanderherbst auf www.ostseebad-binz.de

Sonntag, 28. Juni 2015

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum RÜGEN vom 2.7. bis 8.7.2015

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Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum RÜGEN vom 2.7. bis 8.7.2015




Donnerstag, 02. Juli 2015, 22.00 - 23.30 Uhr

Zauberlaterne des Waldes - Vollmondwanderung über den Baumwipfeln


Nirgendwo anders ist das Mondlicht so facettenreich wie auf dem Meer. Und wer schon einmal nachts bei Vollmond durch einen Wald gelaufen ist, wird sich an den besonderen Zauber erinnern. Eine Vollmondwanderung über den Baumwipfelpfad auf den Aussichtsturm erlaubt beeindruckende Perspektiven. Der Mond ist dann die Laterne durch die Wipfel eines alten Waldes. Teilnehmer dieser Sonderführung des Naturerbe Zentrums RÜGEN tauchen in eine eigene Welt ein und erleben, wo der Stoff für Sagen und Märchen geboren wurde.

Hinweis: Taschenlampe nicht vergessen!

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Kasse




Samstag, 04. Juli 2015, 11.00 - 12.30 Uhr

Wer hat sich im Wald versteckt? - Mitmachführung für Familien


Diese Familienführung des Naturerbe Zentrums RÜGEN lädt ein, gemeinsam die in den Buchenkronen lebenden Tiere zu entdecken, die besser als wir sehen und hören können. Kinder gehen mit ihren Eltern gemeinsam auf dem Baumwipfelpfad auf Spurensuche nach ihnen. Dabei erleben sie auf spielerische Weise, wie sich die Tiere des Waldes tarnen und verhalten.

Preis: Eintritt zzgl. 3 € pro Person

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Einstiegsturm




Montag, 06. Juli 2015, 13.00 - 14.30 Uhr

Die Welt des Zauberbaums - Märchenwanderung über den Baumwipfeln


Ein Wald hat viel zu erzählen! Fabelwesen zwischen den Bäumen entlocken dem Wald so manch spannende Geschichte, die im Verborgenen lag. Hier erzählen nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern der Wind selbst offenbart Geheimnisse des Waldes. Eine Sonderführung für Groß und Klein auf dem Baumwipfelpfad.

Preis: Eintritt zzgl. 3 € pro Person

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Kasse




Dienstag, 07. Juli 2015, 15.00 - 17.30 Uhr

Diamanten der Ostsee - Bernsteinschleifen für Kinder & Erwachsene


Wer hat noch nicht nach dem gelb-braunen Baumharz am Ostseestrand gesucht? Lange Zeit als Gold der Ostsee gehandelt und bis nach Afrika exportiert, erfreut sich Bernstein ungebrochener Beliebtheit. Im Naturerbe Zentrum RÜGEN haben große und kleine Besucher in der Bernsteinschleifwerkstatt die Möglichkeit, Rohbernstein zu schleifen und so ein individuelles Schmuckstück anzufertigen. Ob als Handschmeichler oder als Stein für einen Anhänger - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / zzgl. Materialkosten

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, NaturLabor




Mittwoch, 08. Juli 2015, 10.00 - 13.00 Uhr

Bäume und Mee(h)r - Führung in die Fangerien


Das Naturerbe Zentrum RÜGEN lädt in dieser Führung zu einer Zeitreise in die Entstehungsgeschichte der Ostseeküste ein. Der Weg führt von Binz zum Nordwestufer des Schmachter Sees in den Buchenwald, die Fangerien. Teilnehmer können sich überraschen lassen, von Sinnbildern und kuriosen Erscheinungsbildern und Wissenswertes über Alter, Altern und Zeitalter der Bäume erfahren.

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Schmachter See Zentralplatz, Binz

Mittwoch, 24. Juni 2015

Anno 1990 – das Jahr Null für die Villenretter

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Ingeborg und Michael Gronegger:
Jahrelang pendelten die Groneggers zwischen Bayern und Binz, nachdem sie Villa Klünder geerbt hatten. 1998 hießen sie die ersten Feriengäste willkommen.
Kurverwaltung Binz, Danny Gohlke

Karin und Helmar Colmsee:
Das Binzer Ehepaar Colmsee erhielt Haus Colmsee nach der Wende zurück, es war bis zur Enteignung im Familienbesitz.
Kurverwaltung Binz, Photo Zobler

25 Jahre nach der Wiedervereinigung erzählen Binzer von ihren Gründerjahren:

Anno 1990 – das Jahr Null für die Villenretter


Ostseebad Binz und Hamburg, Juni 2015 (gr) Stolz präsentieren die Hausherren ihre Bäderarchitektur-Villen, schließlich sind die weißen Häuser aus der Gründerzeit das Aushängeschild von Binz. Und denken dabei an ihre eigenen Gründerjahre, als sie die baufälligen Häuser an der Strandpromenade mühsam aufpäppelten. Die Wendezeit geriet für sie alle zum Neuanfang, egal ob Banker aus Bayern, Lehrerin und Bauingenieur aus Binz oder Künstler aus dem Elsass. Im Jahre 25 nach der Wiedervereinigung erzählen einige der Villenretter ihre Geschichte – von dicken Aktenordnern und Zweifeln, von Bankkrediten und harter Arbeit. Aber auch von erfüllten Erwartungen und einem tiefen Gefühl von Heimat.

An den Wochenenden war München-Binz jahrelang ihre Hausstrecke


Alles begann 1992, die Worte seiner Mutter hat Michael Gronegger noch im Ohr: „Wir sollen es zurückbekommen, das weiße Haus am Meer.“ Haus Klünder, das Vorfahrin Alwine Klünder 1905 an der Strandpromenade von Binz bauen ließ, soll ihnen gehören? Gerade erst waren seine Frau Ingeborg und er dort gewesen. Wahrscheinlich waren sie an dem Haus vorbeispaziert, ohne zu ahnen, dass es ihre Zukunft sein würde. Ein Jahr später fuhr das Ehepaar aus Bayern erneut hin. „Das sieht ja fürchterlich aus. Das müssen wir schnell verkaufen“, meinte Ingeborg beim Anblick der baufälligen Immobilie, doch der Banker erkannte das Potenzial: „Verkaufen können wir immer noch.“ Gleich nach der Rückübertragung im Dezember 1995 begannen die Groneggers mit dem Umbau. „Das werden Sie nicht schaffen“ kommentierte eine Mitarbeiterin im Bauamt ihre ehrgeizigen Pläne. Das Ehepaar blieb erst mal in Bayern wohnen, wegen der Arbeit mit regelmäßigem Einkommen. An den Wochenenden wurde die Verbindung München-Binz zur Hausstrecke. „Unser Rekord liegt bei sieben Stunden und drei Minuten“, erzählen Groneggers. In der Woche Alpenblick, am Wochenende Ostsee. Endlose Gespräche mit den übrigen Erben und der Bank kosteten Zeit und Nerven, aber am Ende gehörte Villa Klünder den Groneggers. Inklusive des alten Weinkellers, den sie im zugemauerten Gewölbe unter dem Turm des Hauses gefunden hatten. 1998 kamen die ersten Feriengäste und 2002 konnte Michael Gronegger bei der Bank aussteigen, jetzt stand einem Umzug nichts mehr im Weg. „Für uns ist es perfekt gelaufen“, resümiert das Ehepaar und Michael Gronegger fügt hinzu: „Ich versuche es immer so zu machen, dass Alwine damit einverstanden wäre.“

Vom Plattenbau in Binz in die Villa mit Ostseeblick


„Haus Colmsee“, über dem Eingang der weiß getünchten Villa mit markantem Turm an der Strandpromenade 8 prangt der Name in dicken Lettern. Er war schon zu DDR-Zeiten nicht zu übersehen. Manchmal kamen die Binzer Karin und Helmar Colmsee vorbei, „aber wir hatten keine Bindung dazu“, erinnert sich Karin Colmsee. Die Lehrerin und der Bauingenieur lebten damals am anderen Ende des Ortes, in der Platte ohne Meerblick. Mit der Wiedervereinigung kam die persönliche Wende: 1997 bekam Helmar Colmsee das Haus zurück, das seine Tante bis zur Enteignung im Zuge der „Aktion Rose“ bewirtschaftet hatte. „Allerhand Unterlagen“ und „ein Konzept, was mit dem Ding passieren soll“, mussten Karin und Helmar Colmsee vorlegen, bevor sie endlich die Schlüssel für ihre Villa in den Händen hielten. Eine anstrengende Zeit war das, in den Anfangsjahren schwebte die berufliche und finanzielle Unsicherheit über allem. Dazu die Befürchtung, ob überhaupt genug Touristen den Weg ins Ostseebad Binz finden würden. Die Colmsees überwanden all ihre Ängste und 1999 konnten sie die komplett sanierte Pension wieder eröffnen. In den aufregenden Jahren davor und danach gab es viel Zuspruch von Einheimischen, die es gut fanden, dass „einer von uns“ eine Villa vorne an der Promenade zugesprochen bekam. „Erstmal wollten wir das furchtbar runtergewirtschaftete Haus nur zum Leben bringen“, meint Helmar Colmsee. Allmählich wuchsen die Bindung zum Haus und das Gefühl, durch die veränderte politische Lage großes Glück gehabt zu haben. Bei einer Fahrt an die West-Ostsee merkte das Ehepaar, wie wertvoll die intakte Natur rund um Binz und die erhaltene Bausubstanz sind. Da, wo laut Helmar Colmsee „alles allen gehörte und keiner sich verantwortlich fühlte“ konnte die am Strand gelegene Villa in Ruhe überwintern – mehr als 40 Jahre lang.

Vom Globetrotter und Hausbesetzer zum renommierten Rügener Künstler


„Manchmal muss man einfach Glück haben“, sagt der Wahl-Binzer Robert Denier. Als die Mauer fiel, saß der gebürtige Elsässer im Flieger. „Ich war damals in New York und musste nach Berlin. Und danach wollte ich mir die DDR ansehen“, erzählt der Fotograf. Also fuhr er los und immer weiter, bis das Meer ihn stoppte, am Strand von Binz auf Rügen. „Es war fantastisch“, sagt er, „eiskalt, aber ein sehr klares, schönes Licht“. Robert Denier wollte bleiben, Rügen schmeckte nach Freiheit: „Hier konnte man alles machen. Es war ja nichts da.“ Zusammen mit einigen Künstlerfreunden besetzte Denier die leer stehende Villa Bellevue an der Strandpromenade, tatkräftig verwandelten sie das marode Gebäude mit 600 Litern weißer Farbe, die damalige Kurdirektorin kam zur Vernissage und mit den Eigentümern der Villa einigte man sich dann auch irgendwann auf einen Verbleib der Künstler. Heute betreibt Robert Denier mit dem Maler Andreas Schiller ein Atelier samt Galerie im Anbau der sanierten Gebäudes. Und obwohl Deniers Panoramafotografien fast immer die Natur der Insel zeigen, bedeutet es ihm viel, mitten in Binz und umgeben von den Bäderarchitektur-Villen arbeiten zu dürfen. „Ohne die Villen wäre Binz nicht Binz. Dann würde das Bild nicht mehr stimmen und ich hätte Binz längst verlassen“, sagt der Franzose. Er erinnert sich an eine Episode, die er vor ein paar Jahren erlebte: „Ein farbiger Mann ging auf der Strandpromenade spazieren und rief: ‚Das sieht hier ja aus wie in New Orleans!’ Ist doch seltsam, wenn man einmal um die Welt reist und dann dort ein Zuhause findet.“
Sein Zuhause. Inzwischen gehört Robert Denier in Binz dazu, der Anfang aber war schwierig. Ein Franzose, der nur wenig Deutsch spricht, mit seiner Kamera über die Insel zieht und auf das richtige Licht wartet – das erschien den Rüganern allzu seltsam. „In den ersten Jahren hat mich niemand gegrüßt“, erinnert sich Robert Denier. Er ahnte, dass die Insulaner „Zeit brauchen, um jemanden in ihr Herz zu schließen.“ Inzwischen ist er drin, wird gegrüßt und gemocht – und fühlt sich richtig wohl. „Hier kann ich zu meiner Galerie radeln und passablen Café Crème gibt’s auch gleich nebenan.“ In der unmittelbaren Nähe seines Ateliers haben sich in der Margaretenstraße weitere Kreative angesiedelt – daraus ist die Binzer Kunstmeile entstanden.

Schlaflose Nächte, hohe Kredite und die Bundeskanzlerin zum Mittagessen


„Es war sehr viel Arbeit, manchmal ein bisschen zu viel“, erkennt Harald Schewe im Rückblick. Dazu noch die Sorgen, ob sie es schaffen würden. Zusammen mit seiner Frau Regine hatte er nach der Wende die Villa Salve an der Strandpromenade gekauft, die zu DDR-Zeiten erst Ferienheim, dann Sanatorium und schließlich ein Kindergarten war und sich deshalb in einem „halbwegs ordentlichen Zustand“ befand. „Ganz viele unserer Freunde und Bekannten sind damals ausgereist“, erinnert sich Harald Schewe, nach Westdeutschland oder noch weiter weg. Sie selbst aber hatten das Bedürfnis, auf ihrer Heimatinsel Rügen als Quereinsteiger in der Gastronomiebranche neue Ufer anzusteuern und investierten in das Haus: Zeit, Kraft und Nerven. Im Sommer 1993 konnten sie das Hotel mit Restaurant, Cocktailbar und großer Terrasse eröffnen, Binz hatte seinen ersten gastronomischen Leuchtturm.
Die schwierigen Jahre waren damit jedoch noch längst nicht vorbei. Schlaflose Nächte und hohe Kredite tauchen in der Erinnerung auf. Und ein Herzinfarkt. Aber auch schöne Episoden. Weil es den Schewes ein Anliegen war, die Villa möglichst detailgetreu wieder herzurichten, fuhr Harald Schewe mit alten Fotos im Gepäck in das italienische Carrara.
Dort ließ er in einer Marmorwerkstatt die Aphrodite vom Dachfirst wieder herrichten und die kaputten Löwen reparieren. Den Springbrunnen mit Pferdeköpfen kaufte er auch in Italien: „Ich habe ihn in Gedanken gleich vor dem Haus gesehen“.
Seit mehr als 20 Jahren sprudelt der Blickfang nun an seinem Platz vor der Villa. Wer heute am frühen Abend auf der Terrasse der Villa Salve sitzt, den Blick auf die Ostsee genießt und sich aus der Bar dazu einen Mint Julep servieren lässt, so wie ihn vielleicht schon die Gräfin Kreis, Erbauerin der Villa 1899 getrunken hat, vermag sich kaum vorzustellen, wie es hier vor 25 Jahren aussah. Inzwischen hat das kleine Hotel mit den originalgetreuen Stilmöbeln in den Zimmern viele Stammgäste. Auch die Bundeskanzlerin übernachtet hier ab und zu oder bringt Gäste wie Frankreichs Präsidenten François Hollande zum Mittagessen mit. Angela Merkel und Harald Schewe kennen sich seit 1990, als sie auf Rügen auf Wahlkampftour war und wenig später in den Deutschen Bundestag einzog. Seitdem ist das Verhältnis der beiden freundschaftlich, Harald Schewe hat sogar ihre private Handynummer, „und wenn mir was nicht passt, schreibe ich einen Brief und meckere mit ihr.“ Ans Aufhören denken Regine und Harald Schewe noch lange nicht. Doch die Weichen für die Zukunft sind gestellt: Tochter Franziska und Sohn Franz werden später in den Familienbetrieb einsteigen.

Weitere Informationen:  
Gemeinde Ostseebad Binz
Kurverwaltung
Heinrich-Heine-Str. 7
18609 Ostseebad Binz
Tel. 038393-148 148
Fax: 038393-148 299
info@ostseebad-binz.de
www.ostseebad-binz.de 

 
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