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Freitag, 24. August 2018

Geschenk für die Insulaner: dauerhaft freier Eintritt in das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

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Der Königsstuhl kann von nun an von Insulanern kostenlos besucht werden. - Copyright: Peter Lehmann / Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL 
Erste Insulaner nutzen den freien Eintritt zum Königsstuhl. - Copyright: Peter Lehmann / Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

Geschenk für die Insulaner: dauerhaft freier Eintritt in das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL­


„Wir machen Unsichtbares sichtbar“ lautet das Motto des Nationalpark-Zentrums KÖNIGSSTUHL, das sich ab sofort mit einer besonderen Einladung an alle Insulaner richtet: Menschen mit einem nachgewiesenen Hauptwohnsitz auf Rügen erhalten ab Freitag, den 24. August 2018 dauerhaft freien Zugang zum Königsstuhl samt Erlebnisausstellung, Kino, Führungen, Vorträgen und vielen weiteren Angeboten.
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Mark Ehlers, Geschäftsführer der Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL gemeinnützigen GmbH, erklärt den Hintergrund: „Wir haben verstanden, dass die Insulaner den Königsstuhl kostenfrei erleben möchten. Bislang war das nur durch den Abstieg zum Strand möglich. Durch fortschreitende Uferabbrüche und den damit verbundenen Gefahren ist diese Möglichkeit den Insulanern nun leider genommen. Das führt zu Unverständnis bei vielen Bürgern, die sich beim Erleben ihrer Heimat eingeschränkt sehen. Nach Schließung des Abstieges standen wir als Nationalpark-Zentrum vor der Frage, welchen Beitrag wir leisten können, um der allgemeinen Enttäuschung entgegen zu treten. Mit der heutigen Entscheidung einer kostenlosen Öffnung der Königsstuhl-Besuchereinrichtung für alle Insulaner hoffen wir, dass nicht nur der Königsstuhl, sondern auch die Erlebnisausstellung, mit Filmen, Führungen und sonstigen vielfältigen Angeboten verstärkt von den Bürgerinnen und Bürgern der Insel angenommen werden.“

Dr. Ingolf Stodian, Dezernent des Nationalparks Jasmund, begrüßt die Entscheidung und ergänzt: „Die Küstendynamik wird an kaum einer anderen Stelle so deutlich, wie hier im Nationalpark an der Kreideküste. Die Erosion wird unaufhörlich weiterarbeiten und die Landschaft formen. Wir möchten den Gästen des Nationalparks vermitteln, dass diese Prozesse keine Bedrohung darstellen, selbst wenn lieb gewonnene Plätze verloren gehen. Mit unseren Rangern informieren wir am Königsstuhl Einheimische wie Urlauber gleichermaßen über die Faszination der Wildnis.“

Ab sofort und mit keiner zeitlichen Beschränkung gilt, dass Einheimische mit Hauptwohnsitz auf der Insel Rügen gegen Vorlage eines gültigen amtlichen Personalausweises freien Eintritt zu allen Angeboten des Nationalpark-Zentrums KÖNIGSSTUHL erhalten. Für diesen Vorstoß fand Mark Ehlers die einstimmige Unterstützung des Aufsichtsrates, bestehend aus Vertretern der Stadt Sassnitz und des WWF Deutschland. Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Detlev Drenckhahn erklärt die neue Linie: „Uns ist es ein großes Anliegen, dass die Einheimischen den Königsstuhl, das Nationalpark-Zentrum und den Nationalpark noch häufiger besuchen. Nur die Rügener, die den Nationalpark mit seinen vielfältigen Lebensräumen und Schönheiten aus eigener Anschauung kennen und wertschätzen, werden sich auch für seinen Schutz einsetzen.“

Mit der neuen Regelung hat das schon seit über 50 Jahren übliche „Königsstuhl-Geld“ für die Insulaner ein Ende gefunden. Seit den 1960er Jahren zahlten alle Besucher des Königsstuhls ein Eintrittsgeld, das dem Erhalt der Infrastruktur und der Besucherlenkung diente. Das Zentrum entwickelte sich in den 14 Jahren seines Bestehens zu einer der wichtigsten Tourismusmagneten im Mecklenburg-Vorpommern und einer der erfolgreichsten und meist besuchten Umweltbildungseinrichtung in ganz Deutschland. Es vermittelt die Idee und den Nutzen des Nationalparks und nimmt damit wichtige Aufgaben der Umweltbildung wahr. Der reguläre Eintritt am Königsstuhl dient der gemeinnützigen GmbH allein zur Deckung der Aufwandskosten zur Erfüllung dieser Aufgaben.

„Wir möchten mit Ihnen stellvertretend für alle Insulaner unser neues Angebot starten lassen und damit auch Ihr Engagement und das anderer gemeinnütziger Institutionen der Region würdigen“, begrüßte Mark Ehlers am Freitag Mitglieder des Fischerei- und Hafenmuseums Sassnitz e.V. sowie der Freiwilligen Feuerwehr Sassnitz, die als erste Nutzer das kostenfreie Angebot am Nationalpark-Zentrum wahrnahmen. Diese genossen nicht nur den Blick vom Königsstuhl sondern besuchten neben der Erlebnisausstellung auch die aktuelle Sonderausstellung zu „200 Jahre Caspar David Friedrich“.

Sonntag, 19. August 2018

Binzer Ortsteil Prora ab sofort mit Gütesiegel Prora wird „Staatlich anerkannter Erholungsort“

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Strand von Prora - Foto: Ralf Eppinger / www.inselfotografie-ruegen.de

Binzer Ortsteil Prora ab sofort mit Gütesiegel

Prora wird „Staatlich anerkannter Erholungsort“


Ostseebad Binz, August 2018 (kv) Städte und Gemeinden können sich in Mecklenburg- Vorpommern auf Antrag als Kur- und Erholungsorte anerkennen lassen. Dafür müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Kriterien für die Anerkennung durch einen Fachbeirat sind unter anderem Gutachten zum Klima, zur Luftqualität, zum Umgebungslärm und die Übernachtungszahlen. Nach einem Besichtigungstermin am 27. März 2018 hatte diese Kommission dem Binzer Ortsteil Prora eine uneingeschränkte Eignung als Erholungsort bestätigt. Am 17. August 2018 übergibt Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, in Prora die Anerkennungsurkunde an den Bürgermeister der Gemeinde Ostseebad Binz.

Die offizielle Anerkennung als Erholungsort ist ein Qualitätssiegel für Urlauber und Tagesausflügler, erfordert eine gute touristische Infrastruktur und berechtigt die Kommune, Kurund Fremdenverkehrsabgabe zu erheben. Dazu wird derzeit eine Kalkulation und eine entsprechende Satzung erarbeitet, die der Gemeindevertretung des Ostseebades Binz zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Am 1. Januar 2019 treten die Satzungen für die Kur- und Fremdenverkehrsabgabe in Prora in Kraft. Über die Höhe gibt es derzeit noch keine Informationen.

Hintergrund

Das „Seebad Rügen auf Rügen“ wurde zwischen 1936 und 1940 durch die Nationalsozialisten geplant, vom Architekten Clemens Klotz entworfen, zum Teil auch erbaut. Ziel der NSOrganisation „Kraft durch Freude“ war, in Prora ein Urlaubsdomizil für bis zu 20 000 Menschen zu erschaffen. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden die Arbeiten eingestellt. Nach dem Krieg wurde das Areal bis 1990 militärisch genutzt. 1990 hat die Bundeswehr die Liegenschaf mit dem Ziel übernommen, den Militärstandort aufzulösen. „Der größte Teil der Liegenschaft wurde bis 1992, die restlichen Teilbereiche bis 1994 der Bundesvermögensverwaltung als Verwalterin des Allgemeinen Grundvermögens des Bundes zugeführt.“ (Quelle: „Entwicklungskonzept Prora für Rügen“ von 1997) 1992 wurde Prora unter Denkmalschutz gestellt. Die Teilnehmer zweier „Prora-Symposien“ sprachen sich 1994 gegen den Verkauf der Liegenschaft aus. Dennoch verkaufte der Bund 2004 die Blöcke I bis IV an private Investoren, die dort Hotels, Ferienwohnungen, Wellness- und Sportanlagen errichten. 2012 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, 2014 die ersten Wohnungen bezogen.

Zu den bedeutendsten touristischen bzw. erholungsrelevanten Einrichtungen zählen:

  • Naturschutzgebiet Schmale Heide mit Feuersteinfeldern Strand- und Uferbereich
  • Caravanstellplätze
  • Naturerbe Zentrum Rügen mit Baumwipfelpfad
  • 2 Campingplätze
  • Block I mit Hotel
  • Block II mit Ferienwohnungen und Hotel
  • Block V mit Jugendherberge
  • Block III wird zurzeit saniert
  • Block IV eher nachrangig touristische Nutzung (Mietwohnungen, Seniorenwohngemeinschaften und betreutes Wohnen)
  • Waldseilgarten
  • Kitesurfen
  • Galileo-Wissenswelt
  • Eisenbahn- und Technikmuseum

Dienstag, 14. August 2018

Fischereibiologe berichtet im NAUTINEUM Stralsund über 40 Jahre volkseigene Hochseefischereigeschichte

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Die ERNST HAECKEL (II) beim Auslaufen aus der Neptunwerft Rostock im Februar 1993 als Schiff der Fischereiaufsicht. (Foto: Reinhard Kramer)

Fischereibiologe berichtet im NAUTINEUM Stralsund über 40 Jahre volkseigene Hochseefischereigeschichte


(Stralsund, 10.08.18) Ausgehend von ihren Heimathäfen Sassnitz und Rostock sind die Hochseefischer in alle Weltmeere auf Fangreise aufgebrochen. Der Wandel anfangs von der Kutterfischerei in der Ostsee bis zur industriellen Fischerei mit Fabrikschiffen in der Antarktis, im Pazifik und Indischen Ozean wird von Dr. Frank-Roland Fließ (Jahrgang 1942) – ehemaliger Fischereibiologe des VEB Fischkombinat Rostock – in Wort und Bild vorgestellt werden. Neben dem Leben an Bord auf Fangreise geht es im Rückblick auch um die Themen Überfischung und Beifang.

Zu diesem Montagabend-Vortrag im NAUTINEUM Stralsund am 20. August um 19:00 Uhr sind alle Interessierten herzlich willkommen. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt drei Euro pro Person; für Mitglieder des Fördervereins Deutsches Meeresmuseum e. V. ist der Eintritt frei. Weitere Veranstaltungstermine findet man unter deutsches-meeresmuseum.de

Sonntag, 22. Juli 2018

Neue Bühne für Open-Air-Theater und Musik im Binzer Kurpark

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Kulturkutter: Tonabnehmer "HalloRuegen" (Copyright: Die Tonabnehmer)

Kulturkutter steuert Ostseebad Binz an


Neue Bühne für Open-Air-Theater und Musik im Binzer Kurpark


Ostseebad Binz, Juli 2018 (kv) Unter schattigen Bäumen, umrahmt von weißen Bäderstil-Villen
legt in diesem Jahr zum ersten Mal der Kulturkutter im Binzer Kurpark an. Die Koordinaten:
54.399504 Nord, 13.614483 Ost. Die bunte Crew, rund um das Musik- und Theaterduo „Die
Tonabnehmer“, macht mit Theater, Comedy und Konzerten aus dem sommerlichen Park eine
frische Kulturoase. Ob Urlauber oder Rüganer, Seebär oder Landratte – der Kulturkutter nimmt
jeden mit auf seine spannenden, musikalischen, humoresken und auch tiefgründigen Reisen.
Spielzeit ist vom 23. Juli bis 22. August.

Zur Kulturkutter-Premiere am 23. Juli gibt es mit dem Comedy-Stück „Hafen der Ehe“ ab 19:30
Uhr eine romantisch-wilde Komödie zu sehen. Sie beginnt mit einer gewöhnlichen
Hochzeitsfeier. Doch bevor das Brautpaar in den Hafen der Ehe einfahren kann, kommt
plötzlich ein Gefühlssturm auf, der die Standesbeamtin mit sich reißt und in die trüben Gewässer
des Beziehungsalltags abdriften lässt. Komödiantisch-unbarmherzig singt, lacht, lallt und liebt sie
sich durch die Episoden des klassischen Beziehungslebens. Ein Stück voller Lachen, Liebe und
Wahrheiten. Tickets zum Preis von 14 Euro mit Kurkarte und 18 Euro ohne Kurkarte sind im
Haus des Gastes oder online unter binz.de erhältlich. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.
Info & Kartenvorverkauf: Gemeinde Ostseebad Binz - Kurverwaltung, Heinrich-Heine-Straße 7,
Tel. 038393-148148

Die Künstler im Interview

Die Kulturkutter-Crew ist bereits auf dem Weg und bereitet sich auf den Landgang im Ostseebad
Binz vor. An Bord: Marie Luise Gunst und Jens Hasselmann aus Berlin. Das Duo ist auch auf
der Insel als „Die Tonabnehmer“ bekannt. Beim ersten Strandräuber Ironman 70.3 im Jahr 2014
haben Marie Luise und Jens mit ihrer Band am Binzer Strand ihre CD „Hallo Rügen“ präsentiert,
den Soundtrack der Insel. Vor der Premiere hat die Kurverwaltung Binz mit den Künstlern
gesprochen:

> Welche Kultur-Kutter-Fracht habt ihr in dieser ersten Saison geladen? Worauf können sich die Zuschauer freuen?

Marie Luise Gunst: Also erst einmal freuen wir uns sehr, dieses Jahr hier in Binz anlegen zu können. Nach sechs schönen Jahren am Kap Arkona ist es toll, hier in Binz für ein noch breiteres Publikum spielen zu können. Wir versuchen schon immer in unseren Theaterstücken einen Bezug zur Gegend herzustellen, so haben unsere Stücke hier natürlich einen maritimen Touch.

Jens Hasselmann: Unsere Komödie „Hafen der Ehe“ ist eine turbulente, witzige Geschichte um eine gestresste Standesbeamtin, die ihre ganz eigene Meinung zum Thema Ehe und Beziehung hat und diese einem Brautpaar auch schonungslos in Worten und mit Liedern um die Ohren haut. Marie-Luise Gunst als Standesbeamtin mit Bourn-out muss man erlebt haben.

Marie Luise Gunst: Vielen Dank, Jens (lacht.) Als Zweites haben wir einen modernen Klassiker im
Programm. Wir haben den spannenden Beziehungskrimi „Die Frau vom Meer“ von Henrik Ibsen neu gedacht und sehr modern interpretiert. Die Geschichte um die Leuchtturmwärtertochter Ellida, die ihren Mann liebt, aber den Seemann ihrer Jugend nicht vergessen kann, behandelt die universellen Fragen unseres Lebens: Wohlstand, Sehnsüchte, Freiheit, Liebe und Familie. Wie wird sich Ellida, die Frau vom Meer, entscheiden?

> Ihr macht aber auch Musik?!

Jens Hasselmann: Selbstverständlich! Vielleicht sind wir dem Einen oder der Anderen ja durch unsere CD „Hallo Rügen“ schon mal begegnet. Wir haben viele Songs über die Insel und über einige ihrer Orte geschrieben und bringen diese in Verstärkung mit dem Pianisten Jörg Mischke, der auch bei Axel Prahl in der Band spielt, im Kurpark zu Gehör.

Marie Luise Gunst: Und dann wäre da noch unsere maritime Meerchen-Revue „Butter bei die Fische“. Das ist eine kleine Reise um die Welt in Liedern, Texten und Geschichten. Es erklingen neue und bekannte maritime Songs in sehr ungewöhnlicher und witziger Art und Weise.

> Kultur im Binzer Kurpark, das ist in dieser Art neu. Wie werden die Bühne und der
Zuschauerraum aussehen?


Marie Luise Gunst: Die Bühne wird die Anmutung eines Fischkutters haben und in der sommerlichen Atmosphäre des Kurparks wird es für die Zuschauer sicher ein Erlebnis sein, unter freiem Himmel die Zeit zu genießen. Da freuen wir uns sehr drauf.

Jens Hasselmann: Es gibt mit der Bühne im Haus des Gastes auch eine Schlechtwettervariante. Man muss also nicht im Regen sitzen. Und für Getränke und Snacks wird auch gesorgt.

> Noch einmal zu eurer „Hallo Rügen“-CD. Auf der besingt ihr auch eine „Binzessin“? Gibt es
die wirklich?


Marie Luise Gunst: Naja, Binz ist die Binzessin. Es gibt viele schöne Orte auf Rügen, aber Binz ist wohl durch seine wunderschöne Bäderarchitektur der royalste Ort.

Jens Hasselmann: Wir haben bei der Arbeit für die CD „BinzBeats“, auf der wir die Geräusche in Binz zu chilligen Tracks gemacht haben, eine alte Frau am Strand getroffen, die jeden Tag mit den Möwen spricht. Vielleicht ist sie die wahre Binzessin.

> Ihr kennt die Insel ganz gut – wo sind eure Lieblingsplätze?
Jens Hasselmann: Oh das ist schwer, es gibt so viele tolle Orte. Also ich mag besonders das Waldstück hier, hinter Fischer Kuse, das Kap Arkona nach 20 Uhr und die vielen schönen alten Alleen.

Marie-Luise Gunst: Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr ;-)

> Vielen Dank! Na dann: Gute Fahrt! Ahoi!

Sonntag, 8. Juli 2018

Die Kreideküste aus zwei Perspektiven erleben ­

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Am Königsstuhl: Maskottchen Mimi und Krax vom Nationalpark-Zentrum auf der MS Cap Arkona - Copyright: Gesine Häfner / Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

Die Kreideküste aus zwei Perspektiven erleben

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Erfolgreicher Start des gemeinsamen Angebots „Königsstuhl komplett“ von Adler-Schiffe und Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL
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Sonne satt, leichter Wind und ein Schiff voller Gäste. So startete die MS Cap Arkona der Reederei Adler-Schiffe am Dienstag vom Stadthafen Sassnitz auf die vierstündige Fahrt entlang der spektakulären Kreideküste bis zum Kap Arkona. Mit an Bord ist Ines Paul, ausgebildete Naturführerin und begeisterter Nationalpark-Fan. Im Auftrag des Nationalpark-Zentrums KÖNIGSSTUHL bringt sie den Gästen die Lebensräume des Nationalparks Jasmund anhand von Exponaten zum Anfassen und Ausprobieren näher. Mit Unterstützung der Zentrums-Maskottchen Mimi, einer kleine Maus, und Krax, dem frechen Raben, werden Kreideküste, Ostsee und Buchenwälder über Bastel- und Mitmachangebote für unterschiedliche Altersgruppen anschaulich erklärt.

Da der Königsstuhl nicht nur von See aus ein beliebtes Ausflugsziel ist, wurde dieses Angebot noch ergänzt um den Eintritt ins Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL. Hier können die Gäste in einer interaktiven Erlebnisausstellung und mit audiogeführter Themenreise noch tiefer in die faszinierenden Lebensräume des Nationalparks Jasmund eintauchen. Der spektakuläre Blick vom 118 m hohen Königsstuhl auf die Ostsee sowie eine Wanderung in das UNESCO-Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder“ bieten einen hervorragenden Rahmen für ein unvergessliches und vielfältiges Erlebnis der Rügener Kreideküste.

„Wir freuen uns sehr über die gelungene Premiere des gemeinsamen Angebots und die ersten interessierten Kinder“, berichtet Cathleen Böhland, die als Leiterin des Umweltbildungs-Teams im Nationalpark-Zentrum bei der ersten Fahrt mit dabei war und das Konzept auf dem Schiff maßgeblich mitgestaltet hat. Auch Ines Damp, Bereichsleiterin Rügen der Adler-Schiffe, machte sich ein Bild von dem neuen Angebot an Bord der MS Cap Arkona. „Uns liegt sehr daran, unsere Fahrten für große und kleine Gäste stets interessant zu gestalten. Mit dem ‚Königsstuhl komplett‘-Ticket kann man die Kreideküste nun von See- und auch von Landseite erleben. Das ist perfekt für einen Tagesausflug nach Sassnitz“, fasst Ines Damp die Intention der Kooperation zusammen.

Das Angebot „Königsstuhl komplett“ können Gäste ab sofort bis Ende September jeden Dienstag wahrnehmen. Das Ticket beinhaltet die durch einen Nationalpark-Guide begleitete Schiffsrundfahrt von Binz oder Sassnitz bis zum Kap Arkona sowie den Eintritt ins Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL. Es ist für Einzelgäste sowohl auch als Familienvorteilskarte in allen bekannten Verkaufsstellen der Adler-Schiffe und online unter www.adler-schiffe.de erhältlich.

Samstag, 26. Mai 2018

Selliner Hafenfest am 1. Juni

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Selliner Hafenfest am 1. Juni


Am Freitag, 1. Juni feiern die Selliner mal nicht an oder auf der Seebrücke, sondern huldigen mit dem 1. Hafenfest ihrem neuen Wasserwanderrastplatz am See. Das alte Bollwerk wurde in den vergangenen Monaten von der Gemeinde und den ausführenden Baufirmen aus dem Dornröschenschlaf gebaggert. Ab 14 Uhr möchten sie mit allen die Teileröffnung des Hafens begießen – und zwar nordisch gelassen mit Blick auf den Selliner See und wippenden Füßen. Es gibt Musik von DJ Ben, abends Live-Mucke von Dayami and Company aus Berlin, Fischsuppe und Fassbier, Stand up Paddling und natürlich eine erste Ausfahrt mit der neuen MS Sellin in die Having (um 12 Uhr und um 16.30 Uhr).

Dienstag, 15. Mai 2018

700 Jahre Altensien und Neuensien

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700 Jahre Altensien und Neuensien

Selliner Ortsteile feiern ihr Jubiläum


1318 als Antiqua Swertzin erstmals in der Roskilder Matrikel erwähnt, begehen die kleinen Dörfer Altensien und Neuensien, zwei von insgesamt vier Ortsteilen des Ostseebades Sellin, dieses Jahr ihren 700. Geburtstag. Und das soll gefeiert werden!
Rund um die alte Bockwindmühle in Altensien zelebrieren zu Pfingsten, am 20. und 21. Mai die Einheimischen gemeinsam mit ihren Gästen dieses besondere Jubiläum.
Lebte Altensien früher vor allem von der Landwirtschaft, so ziehen heute mit Rohr gedeckte Fachwerk- und Backsteinhäuser, die Abgeschiedenheit und die Natur Urlauber und Radwanderfreunde an. Als Ausflugsziel beliebt ist die im Jahre 2006 nach historischem Vorbild errichtete Bockwindmühle. Eine Ausstellung erzählt über die Geschichte des Mühlenwesens auf Rügen, das einst die Insellandschaft prägte.
Herkunft und Bedeutung des Namens sind nicht sicher bekannt. Der Name geht auf den slawischen Wortstamm swar, sweroder svirt zurück und könnte sich auf die wald- und wildreiche Gegend beziehen. Möglich ist jedoch auch eine Bedeutung im Sinne von Grille.
Später wurde der Ort als Olden Swertzin urkundlich als Besitz der Herren zu Putbus erwähnt. Diese verkaufen den Ort an die Familie von Jasmund. Heinrich von Jasmund auf Sagard verkaufte es 1455 an das Kloster Eldena für 900 Mark. Es folgte ein Verpfändung der Restflächen von Nikolaus von Putbus um 1468 für 1200 Mark, er behielt sich aber eine „Löse“ an seinen Schwiegersohn Erasmus Steinweg (Bürgermeister von Stralsund) vor. Diese Löse (Bezahlung der Pfandsumme) scheint beglichen worden. Danach verloren sich die Nachrichten als Klosterbesitz.
Eine interessante Geschichte, auf die die Altensiener und Neuensiener zu Recht stolz sein dürfen und die es dieses Jahr in besonderer Weise zwei Tage zu Feiern gilt!

Programm:

An beiden Tagen (Sonntag, 20. Mai 13 bis 23 Uhr und Montag 13 bis ca. 18 Uhr) erwartet die Gäste ein vielfältiges kulturelles und kulinarisches Programm, Kinderspiele und Ponyreiten, Mühlenführung, Kunst (malen Sie die Bockwindmühle mit einer Vorlage und unter Anleitung einer professionellen Künstlerin für Zuhause) und Handwerk, Musik und Tanz. Matjes und Bratwurst, Cocktails und Bier. Leckere Blechkuchen vom Selliner Treppenbäcker und wohlschmeckenden Kaffee dazu – und natürlich vieles mehr!
Am Sonntag liest Ortschronist Gerhard Parchow kurz nach der offiziellen Eröffnung des Festes um 13 Uhr aus dem Manuskript seines Buches „Altensien und Neuensien“, pünktlich zum Fest erscheinen wird.

Infokasten:

Liebe Moritzdorfer und Altensiener,
zur Feier Ihrer Nachbardörfer kommt die Kurverwaltung Ostseebad Sellin leider nicht umhin, die Straße zur sperren. Zum einen, um auf den schmalen Ortsteilstraßen kein Verkehrschaos hervorzurufen und zum anderen soll dieses Jubiläum „700 Jahre Altensien und Neuensien“ für Dorfbewohner, Radler und Wanderer – kurz für alle Gäste - attraktiv sein. Und das geht nur ohne Stau und Parkplatzfrust.
An der Ecke Seestraße/Altensiener Dorfstraße werden die Pkw gebeten über die Seestraße den Selliner Großparkplatz anzusteuern, von dem aus ein Shuttle-Service mit der VVR im 30-Minuten-Takt eingerichtet wird.
Ebenso wird die Zuwegung Neuensiener Dorfstraße mit der oberen Altensiener Straße gesperrt, die von der Seedorfer Seite aus nach Altensien führt.
Sie und eventuell auch Gäste von Ihnen müssten sich bitte an den beiden Tagen, 20. und 21. Mai (von 13 bis 23 Uhr bzw. von 13 bis 18 Uhr am zweiten Festtag) als Anwohner ausweisen bzw. die Moritzdorfer auch über Seedorf nach Hause gelangen.
Die Kurverwaltung bittet um Ihr Verständnis und freut sich auf ein schönes Fest mit allen Einheimischen und Gästen des Ostseebades.

Ausführliches Programm

Sonntag, 20. Mai:
13.00 Eröffnung des Dorffestes (Bürgermeister Liedtke und Tourismusmanagerin Zawisza)
13.15 Gerhard Parchow, kurze Einführung Geschichte Altensien,   Buchvorstellung, Lesung mit anschließendem Verkauf
13 bis 17 Uhr Die Spaßmacher mit diversen Stationen
13-17 Uhr Janet Lindemann Lesung und Basteln mit Kindern
14.30-18.30 Uhr Kinderjugendfreizeitzentrum Sellin
14-19 Uhr Ponyreiten
14.30 Uhr Auftritt Fritz Buschner bis 18 Uhr
16-18 Uhr Mica Kästner (professionelle Anleitung Malkurs Bockwindmühle)
18 Uhr Musik vom Band
19 Uhr Rock mit Markus Skrzepski und Sascha sowie DJ Frank
Ca. 23 Uhr Ende des Festes

Montag, 21. Mai:
13.00 bis 13.30 Uhr Fanfaren
13.00 bis 15.00 Uhr Führung Mühlenpark Parchow, Pawlak Brot
13 bis 17 Uhr Die Spaßmacher mit diversen Stationen
14-18 Uhr Kinderjugendfreizeitzentrum Sellin
14-19 Uhr Ponyreiten
16-18 Uhr Mica Kästner (professionelle Anleitung Malkurs Bockwindmühle)
14.30 Uhr Auftritt der Mönchguter Trachtengruppe
15 Uhr Auftritt Volkschor Sellin
15.30 Uhr bis 18 Uhr Fritz Buschner
16-17 Uhr Figurentheater Schnuppe (Peter und der Wolf)

Zudem:
Vielfalt an Flohmarktständen
Selliner Töpferin
Kunsthandwerker

Samstag, 5. Mai 2018

Geschmackvoll: Schmachter Markt in die Saison gestartet

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Premiere für Imkerei Klingbeil auf dem Schmachter Markt (Foto: Kurverwaltung Binz)

Geschmackvoll: Schmachter Markt in die Saison gestartet


Saisonauftakt zum Markttreiben am Schmachter See


Ostseebad Binz, Mai 2018 (kv) Der kleine und feine Schmachter Markt hat im Ostseebad Binz
wieder seine Pforten geöffnet. Immer freitags laden Händler und Gewerbetreibende aus der
Region zu diesem Frischemarkt ein, der neben Honig, Wasserbüffelwurst, Biogemüse, Senf,
Nudeln, Brot und Brötchen unter anderem auch erlesenes Kunsthandwerk, Holzspielzeug und
Korbwaren im Angebot hat. „Tolle Lage, super Wetter, schöne Waren“, so die Urlauberfamilie
Hübner aus Lichterfeld-Schacksdorf, einer kleinen Gemeinde im Landkreis Elbe-Elster. Am
Stand der Imkerei Klingbeil, für die der Schmachter Markt in diesem Jahr eine Premiere ist,
probierten sie verschiedene Honigsorten, während am Nachbarstand Heike Matuschak
Wasserbüffelsalami zur Verkostung reichte. Die Wasserbüffel kommen in diesen Tagen wieder
als Landschaftspfleger auf der Naturerbefläche der DBU in Prora zum Einsatz, verriet Heike
Matuschak am Rande. Frank Sohn vom Biogemüsehof Kampe aus Bretwisch ist nicht zum ersten
Mal auf dem Schmachter Markt zu finden. „Ich komme immer wieder gern nach Binz. Der Platz
ist schön und die Gäste sind entspannt.“ Möhren, Tomaten aus eigenem Anbau und Spargel
waren an diesem Freitag begehrte Produkte, die von Einheimischen und Urlaubern gekauft
wurden. Der Schmachter Markt ist bis Ende September immer freitags von 9 bis 15 Uhr
geöffnet.

Info: Gemeinde Ostseebad Binz – Kurverwaltung, Heinrich-Heine-Straße 7, Tel. 038393 148 148

Sonntag, 15. April 2018

Musiksommer Binz - das Ostseebad feiert Geburtstag

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Musiksommer: Sieben große Open-Air-Konzerte mit Künstlern wie Wincent Weiss stehen auf dem Programm.
Foto: Kurverwaltung Binz/Christian Thiele

Musiksommer Binz - das Ostseebad feiert Geburtstag:


700-Jahre-Party am Strand


Ostseebad Binz und Hamburg, April 2018 (gr) Mit einer großen Geburtstagsparty am Strand feiert Binz am 21. Juli sein 700-jähriges Jubiläum. Bei Lagerfeuer-Romantik und sieben Bühnen mit Musik für jeden Geschmack rücken das traditionsreiche Seebad auf Rügen und der „junge“ Ortsteil Prora symbolisch näher zusammen. Doch der Musiksommer Binz kann noch mehr: Sieben große Open-Air-Konzerte mit Künstlern wie Silly, Johannes Oerding und Wincent Weiss stehen auf dem Programm. Und immer mittwochs wird am idyllischen Schmachter See bei Lounge-Musik gechillt und auf den Sonnenuntergang gewartet.

Vor genau 700 Jahren wurde „Byntze“ von Steuereintreibern erstmals urkundlich erwähnt. Gefeiert wird dieses Jubiläum das ganze Jahr über – mit Konzerten, Lesungen und Vorträgen. Höhepunkt ist die große 700-Jahre-Beach-Party am 21. Juli, dann verwandelt sich der Strand zwischen Binz und Prora ab 17 Uhr in einen drei Kilometer langen Beachclub. Los geht´s mit Swing & Jazz am Fischerstrand mit seinen traditionsreichen Villen und es endet mit Electro und House auf Höhe des Solitaire, dem neuen Luxushotel in Prora, das aus einer Ruine entstand. Wer jede der sieben Bühnen abläuft, wird die Idee dahinter spüren: Prora und Binz rücken bei Lagerfeuer-Romantik, Schlager, kultigem Ostrock, R&B und aktuellen Charthits symbolisch näher zusammen.

Gäste, die sich schon mal warm feiern wollen, sollten bereits am Freitag anreisen. Ab 19.30 Uhr reißt das Erfurter DJ-Duo „Gestört aber Geil“ das Publikum auf dem Kurplatz mit seinen melodischen House-Produktionen und einer atemberaubenden Show aus Feuer, Licht und Konfetti mit.

Der Kurplatz liegt direkt an der Strandpromenade mit Blick auf die Ostsee und die Seebrücke, an klaren Tagen sind sogar die berühmten Kreidefelsen zu sehen. Dort stehen im Juli und August sechs weitere Open-Air-Konzerte auf dem Programm. Bekannte Bands und Musiker wie der Sänger und Songwriter Johannes Oerding, der Chart-Stürmer Wincent Weiss sowie die Kultband Silly mit Frontfrau Anna Loos, aber auch Newcomer wie LOTTE machen den Binzer Musiksommer aus.
Musik unter freiem Himmel gibt´s obendrein immer mittwochs bei der „Schmachter Lounge“. Der Geheimtipp am Schmachter See ist nur wenige Schritte von der Binzer Hauptstraße entfernt. Ab 17 Uhr legen wechselnde DJs entspannte Musik unterschiedlicher Stilrichtungen auf. Lounge-Besucher können es sich mit Blick auf den See bei Cocktails und Finger-Food auf Palettenmöbeln bequem machen und in den Sonnenuntergang blinzeln.

Open Air Konzerte auf dem Kurplatz in Binz
* Kostenpflichtige Konzerte

7. Juli - Julian Philipp David | Schlaraffenlandung | Liam X
20. Juli - Gestört aber GeiL *
27. Juli - Johannes Oerding *
3. August - LEA | Naima Husseini
12. August - SILLY *
17. August Wincent Weiss *
25. August LOTTE & Antje Schomaker

Weitere Informationen zum Musiksommer finden Sie hier:
www.ostseebad-binz.de.

Weitere Informationen:
Gemeinde Ostseebad Binz Kurverwaltung
Heinrich-Heine-Str. 7
18609 Ostseebad Binz
Tel. 038393-148 148
Fax: 038393-148 299
info@ostseebad-binz.de
www.ostseebad-binz.de

Mittwoch, 21. März 2018

Aufruf zur Protestkundgebung für den Erhalt des Abstiegs am Königsstuhl

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Aufruf zur Protestkundgebung für den Erhalt des Abstiegs am Königsstuhl

KOMMEN , WEITERSAGEN , IN SOZIALEN MEDIEN POSTEN


Mitteilung der Bürgerinitiative „Bewahrt Lohme„ und des Tourismusvereins Gemeinde Lohme

Aufruf zur Protestkundgebung für den Erhalt des Abstiegs am Königsstuhl

Die Wertschöpfung auf Rügen wird zu einem sehr großen Teil direkt aber auch indirekt durch den Tourismus erbracht.

Das große Interesse der Gäste an unserer Insel resultiert hauptsächlich aus der Schönheit unserer Natur und deren Erlebbarkeit.

Die Hauptattraktion Rügens sind die Kreidefelsen am Königsstuhl.

Die Sperrung des Abstiegs zum Strand stellt eine gravierende Einschränkung des touristischen Angebots dar.

Deshalb sagen wir:

Das geht uns alle an !

Im Mai 2016 wurde ein auf den untersten Teil der Treppe gestürzter Baum zum Anlass genommen, den gesamten Abstieg am Königsstuhl vorläufig zu sperren.

Die versprochene Machbarkeitsstudie für eine Erneuerung des Abstiegs wurde nie in Auftrag gegeben.

Zwei Sommer danach wurde am 12.10.2017 auf einer Sitzung des kommunalen Nationalparkbeirats die Entscheidung des Umweltministeriums über die endgültige Sperrung verkündet.

Der nachfolgende Schriftverkehr zwischen uns und dem Umweltministerium, als auch die Petitionen für den Erhalt des Abstiegs, mit insgesamt mehr als

3000 Unterschriften, bewirkten bisher keinen Sinneswandel oder Kompromissbereitschaft bei den Entscheidungsträgern.

Auch eine Diskussionsrunde im Umweltministerium verlief erfolglos.

Das nehmen wir nicht hin !

Wenn wir uns jetzt nicht wehren, wird es diesen, seit mehr als 200 Jahren existierenden Abstieg nie mehr geben.

Wir sind es unseren Vorfahren, aber auch unseren Kindern und Enkeln schuldig.

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Teilnahme an der Protestkundgebung am Ostersonnabend, den 31.März 2018 um 14.00 Uhr in der Buswendeschleife am Königsstuhl.
 
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