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Donnerstag, 28. März 2019

Wanderfrühling und Osteraktionen im Nationalpark Jasmund

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Wanderfrühling und Osteraktionen im Nationalpark Jasmund    

Liebe Nationalparkfreunde und Partner,

endlich steht der Frühling vor der Tür! Wir am Königsstuhl erkennen dies am Vogelgezwitscher und schon bald am Ausbruch des neuen Blattgrüns der Buchen. Ab Karfreitag gelten dann auch wieder unsere verlängerten Öffnungszeiten. Wir haben für Sie an beiden Standorten täglich geöffnet: im Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL von 9 bis 19 Uhr und um UNESCO-Welterbeforum von 11 bis 17 Uhr.

Um auch den Gästen des Nationalparks Jasmund die Frühlingsbotschafter näher zu bringen, bieten wir jedes Jahr verschiedene geführte Wanderungen im Rahmen des Wanderfrühlings Rügen an.

Geführte Wanderungen

Wer die imposante Wandertour entlang des spektakulären Hochuferweges von Sassnitz zum Königsstuhl erleben möchte, kann sich der Foto-Safari am 7. April anschließen. Während der knapp vierstündigen Tour vom Sassnitzer Wedding werden die Gäste zu den schönsten Fotospots geführt und lernen den Nationalpark Jasmund mit seiner Kreideküste und dem UNESCO-Welterbe Alte Buchenwälder näher kennen.
Am 10. April können sich die Gäste ab Parkplatz Hagen von unserem Nationalpark-Scout um 11 und 14 Uhr über den Herthasee bis zum Königsstuhl führen lassen und auf der circa 1,5-stündigen „Wilde Vielfalt“-Wanderung mehr über die Artenvielfalt auf dem Jasmund erfahren.
Zum Tag des Baumes am 25. April bieten wir auf einem einstündigen Rundkurs vom Königsstuhl aus an. Auf dieser „Wilder Wald“-Wanderung werden den Gästen nicht nur spannenden und unterhaltsamen Fakten vermittelt, sie werden den Lebensraum Wald auch mit allen Sinnen erleben lernen. Besonders mystisch geht es auf der Sagenwanderung am 30. April zu. Die Teilnehmer dieser einstündigen Tour erfahren hier, welche mysteriösen Geschichten sich um die Schwarze Frau der Stubbenkammer und die Erdgöttin Hertha ranken.

Aktionen für Familien und Kids

Der April startet für unsere kleinen Gäste am Königsstuhl mit einer Lesestunde. Zum internationalen Kinderbuchtag am 2. April lesen wir aus unserem Lieblingsbuch: in „Aufgeräumt“ geht es um einen fleißigen Dachs, der im Wald wohnt und Ordnung und Sauberkeit über alles liebt. Dass aber gerade Unordnung in einem Wald von großer Bedeutung ist, bemerkt er erst später. Im Anschluss der Geschichte wird noch gemeinsam gebastelt. Basteln mit Naturmaterialien sowie eine Naturschatzsuche steht auch auf dem Programm am Ostersonntag im UNESCO-Welterbeforum, der ehemaligen Waldhalle nahe der Wissower Klinken, welches von der Inselkünstlerin Kerstin Lange betreut wird.
Über die gesamte Osterferienzeit vom 15. bis 26. April können Kinder mit ihren Familien an der spannenden Osterrallye auf dem Außengelände des Nationalpark-Zentrums teilnehmen und bekommen am Ende sogar eine kleine Belohnung.

Sie sehen, es geht schwungvoll bei uns in den Frühling! Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch bei uns.

Ihr Team vom Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL




Veranstaltungs-Tipp in Sassnitz:

Am Ostersamstag, den 20. April findet schon traditionell der Saisonauftakt am Sassnitzer Stadthafen statt. Kommen Sie vorbei und läuten Sie mit uns die kommende Saison ein. Am Molenfußgebäude findet ab 12 Uhr ein buntes Tanz- und Musikprogramm statt. Außerdem wird das erste Mal das „Beste Sassnitzer Fischbrötchen“ prämiert. Werden auch Sie zum Fischbrötchentester und geben Sie Ihre Bewertung ab. Einige Schiffe im Stadthafen können außerdem während des Nachmittags besichtigt werden. Anschließend richtet ab 17 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Sassnitz mit ihrem Förderverein das alljährliche Osterfeuer mit Grill und Musik am Kurplatz aus.

Straßensanierung mit Ampelverkehr

Viele haben es lange herbeigesehnt: die Königsstuhlstraße ab Abzweig Baumhaus bis zum Nationalpark-Zentrum wird ab April in etwa einjähriger Bauzeit grundlegend saniert. Die Zufahrt für die Linien- und Reisebusse bleibt dank einseitiger Sperrung dennoch möglich. Eine Ampel wird hier eingesetzt. Also weiterhin freie und bald sogar schlaglochfreie Fahrt zum Königsstuhl!


Samstag, 16. März 2019

Glücksorte auf Rügen

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Glücksorte auf Rügen

Das neue Buch mit 80 Glücksorte auf Rügen, Hiddensee und in Stralsund


Doch jetzt gibt es ein Buch, das 80 Orte auf Rügen, Hiddensee und in Stralsund beschreibt, die garantiert glücklich machen. Natürlich gibt es noch viel mehr. Zum Nachschlagen für alle, die Sehnsucht nach Rügen, Meer und Glück haben. 

https://www.droste-verlag.de/buecher/gluecksorte-auf-ruegen/?fbclid=IwAR2OetANTNx67-Ul83eo6XK0CB8SJtq-cpvJAxjvMYnGTpOcOPMGEUSKnSM

Eine Kirche voller Rosen, ein Museum für Spielkarten, ein See aus weißem Gold, eine Insel mit Urwald und ein Bürgermeister, der Fisch verkauft … Wer auf Rügen ist, ist glücklich. Das wissen die jährlich wiederkehrenden Urlauber genauso gut wie die Lüd vom Muttland. 80 außergewöhnliche Orte auf Rügen, Hiddensee und in Stralsund sorgen für unvergesslich schöne Augenblicke voller Ostsee-Zauber. Ein Buch für echte Glückskinder!

Lesungen mit der Autorin Janet Lindemann:
  • 23. April um 18.00 Uhr im Literaturcafé Carlsson's in Binz
  • 9. Mai um 19.00 Uhr in der Stralsunder Stadtbibliothek
  • 14. Mai um 20.00 Uhr in der Homunkulus Figurensammlung in Vitte auf Hiddensee
  • 10. Juli um 20.00 Uhr bei PANKEBUCH - Die schönsten Bücher des Nordens in Berlin

Donnerstag, 31. Januar 2019

Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL stellt am Neujahrsempfang Jubiläumsprogramm vor.

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Minister für Landwirtschaft und Umwelt Till Backhaus spricht anlässlich des Neujahrsempfang am Königsstuhl zu den Gästen. - Copyright: Peter Lehmann

15 Jahre – 15 Höhepunkte


Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL stellt am Neujahrsempfang Jubiläumsprogramm vor.


Weit über 80 geladene Gäste aus Tourismus und Naturschutz sowie aus Wirtschaft und Politik tummelten sich auf dem Neujahrsempfang am Königsstuhl, zu dem Gernot Haffner, Leiter des Nationalparkamtes Vorpommern gemeinsam mit Mark Ehlers, Geschäftsführer des Nationalpark-Zentrums Königsstuhl, nun schon das dritte Mal geladen hatten.

Der Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus gab sich in diesem Jahr die Ehre und betonte die beispiellose Erfolgsgeschichte am Königsstuhl sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit vor Ort. Besonders hob er die regionalfördernden Aspekte der Investitionen im gesamten Nationalpark hervor und appellierte daran, diese auch in der Außenwirkung entsprechend darzustellen.

Gernot Haffner, Leiter des Nationalparkamtes Vorpommern, fasste die Maßnahmen im Jahr 2018 zusammen und gab einen Ausblick auf Geplantes. "Ich freue mich, dass die attraktiven Bildungsangebote, das gute Zusammenwirken von WWF, Stadt und Land und natürlich die Leistungen des Teams vor Ort das Nationalpark-Zentrum in 15 Jahren zu einem der bedeutendsten deutschlandweit gemacht haben. Der größte Anteil der Besucher honoriert die zahlreichen und ganz verschiedenen Möglichkeiten zum Nationalparkerleben. Auch im nächsten Jahr werden wir die Infrastruktur im Schutzgebiet ergänzen und verbessern, zum Beispiel mit der Neugestaltung der Eingangsbereiche für Wanderer“, so Gernot Haffner. Dr. Ingolf Stodian gab den Anwesenden Einblicke in die durchgeführten Moorrenaturierungsmaßnahmen und wies darauf hin, dass mit Bezug des neuen Amtssitzes, auch für die Bevölkerung einige Informationsveranstaltungen direkt in Sassnitz geplant sind. Auftakt hierfür wird der Tag der offenen Tür am 13. Februar sein.

„Wir machen Unsichtbares sichtbar“ unter diesem Motto vermittelt das Nationalpark-Zentrum  KÖNIGSSTUHL seit nunmehr 15 Jahren die Idee und die Schönheit des Nationalparks Jasmund. Mit mehr als vier Millionen Gästen in all diesen Jahren gab Mark Ehlers, Geschäftsführer der Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL Sassnitz gGmbH, einen beeindruckenden Rückblick auf eine immer währende Weiterentwicklung des Angebots am Königsstuhl. „Unser Umweltbildungsteam arbeitet jedes Jahr an vielschichtigen Angeboten für unsere Gäste. In diesem Jahr gibt es eine neue Führung zu den Ostseeaquarien mit einer Fütterung, welche jeden Donnerstag stattfindet. Außerdem werden wir über die kompletten Sommerferien beim Sassnitzer Ferienpass mitmachen und ein Angebot für die Kinder hier vor Ort schaffen. Auch an unserem Welterbeforum wird in diesem Jahr wieder einiges geboten – ob Ostern, Herrentag oder Eröffnung des Rügener Aktivherbstes. Ich freue mich auf die Jubiläumssaison und bin überzeugt davon, dass wir für jeden – ob groß ob klein, ob Insulaner oder Gast – ein interessantes und abwechslungsreiches Programm aufgestellt haben“, fasst Mark Ehlers den Ausblick auf das Jahr 2019 zusammen.

Für das Jahr hat sich das Team am Königsstuhl über die Monate verteilt viel einfallen lassen. Über allem wird die ganzjährige Fotoausstellung „15 Jahre – 15 Momente“ stehen, welche Impressionen von Gästen und Mitarbeitern zeigt. Diese wurde feierlich mit einigen ausstellenden Fotografen im Rahmen des Empfangs präsentiert und eröffnet. Ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2019 ist die Geburtstagsfeier am 16. März. Hier wird neben einem bunten Familienprogramm auch der WWF-Botschafter und bekannte Moderator Dirk Steffens seinen „Living Planet Report“ höchst persönlich vorstellen und sich in einer anschließenden Gesprächsrunde mit den Gästen über seine Erkenntnisse austauschen. Der Eintritt für die Veranstaltung kostet 10,00 € pro Person (Kinder bis 14 Jahren erhalten kostenfreien Eintritt) und wird komplett an die „biodiversity foundation, einer Stiftung von Dirk Steffens zum Schutz der Artenvielfalt, gespendet. Über das Jahr hinweg finden ein Kleinkunstfest, die Romantiktage, Kinder-Uni und eine Nacht im Museum statt. Zum Abschluss können Ruhesuchende einen besinnlichen Jahresausklang am Königsstuhl erleben.






Donnerstag, 27. September 2018

Einladung zum ersten Rügener Fisch- und Wollmarkt

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Einladung zum ersten Rügener Fisch- und Wollmarkt

am 29. - 30. September 2018 im Hafen von Schaprode


Der erste Fisch- und Wollmarkt im Hafen von Schaprode soll das regionale Fischerhandwerk und die traditionelle Schafhaltung auf Rügen und Hiddensee zelebrieren, stärken und erhalten.

Wir laden Sie ganz herzlich ein, dem Markt einen Besuch abzustatten und sich an dem regen Treiben zu erfreuen: an beiden Tagen locken Fischverkauf vom Kutter, regionale Produzenten & Gastronomen, Schäfer und Schafe sowie ein schönes Rahmenprogramm mit Live Musik und vielen Aktionen zum Mitmachen.

Ein Highlight wird der Besuch von unserem Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus, der am Sonntag den 30. September um 11:00 eine Ansprache halten wird. Im Anschluß ist ein Marktrundgang geplant.

Warum ein Fisch- und Wollmarkt?

Fischer und Schäfer gehen seit Jahrhunderten an der Ostseeküste ihren Berufen nach.
Beide Berufe sind aufs engste mit der Natur und dem Tierbestand verwoben. Was dem Fischer sein Hering, war dem Schäfer das Rauhwollige Pommersche Landschaf. Aus der grauen Wolle der Schafe entstand robuste Bekleidung für die Fischer. Beide Berufe und beide Tierbestände sind aus vielschichtigen Gründen gefährdet. Das möchten wir ändern!

Machen sie mit?

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herzlichst
der Verein der Hiddenseer Kutterfischer e.V.
vertreten durch Mathias Schilling

Mehr Informationen finden sie hier: www.fischundwollmarkt.de

Mittwoch, 19. September 2018

Sonnenfest auf dem Friedensberg

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Sonnenfest auf dem Friedensberg


Mit dem alten Wissen um die Germanischen Traditionen wollen die Selliner fröhlich ein kleines Fest in der Natur feiern: genannt Mabon. Das „Schwellenfest“ läutet die Zeit der längeren Nächte ein, der einkehrenden Ruhe und Gelassenheit nach einem lebhaften Sommer oder harter Ernte. Zur Tag- und Nachtgleiche und damit pünktlich zum Herbstanfang lädt die Kurverwaltung am 21. September gemeinsam mit dem Metaphysiker Ralf Marius Bittner auf den Friedensberg zwischen Hermannstraße und Warmbadstraße. Ein Berg, der es in sich hat. Ein magischer, energetischer Ort, über den der Doktor aus Putbus von Mai bis Oktober auch regelmäßig Führungen anbietet.
Das Fest beginnt um 16 Uhr mit einer eben solchen. Eine zweite wird es gegen 18 Uhr geben. Musik von DJ Ben Benson dringt dann durch die Boxen von Inselklang. Zwischen wohlgeformten Lautsprechern aus Holz, Schwedenfeuern, Lichterketten, Fackeln und Feuerschalen gibt es den „Zaubertrank“ von der Seebrücke Sellin, Kaffee und Kuchen, Leckereien vom Grill und Kartoffelpuffer, kühle Getränke und Elfentanz. Um das Fest abzurunden sind alle Einheimischen herzlich eingeladen, einen kleinen Stand (Tisch mit Stuhl) aufzubauen, um ihre besonderen Gaben anzupreisen. Gegen 22 Uhr klingt der Reigen dann langsam aus.





Mittwoch, 5. September 2018

Stralsunder Museumspräparatoren schulen Nachwuchs aus Dänemark

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Carl Kinze (l.) und Uwe Beese (hintere Reihe, 2.v.r.) mit den dänischen Gästen vor dem FORUM MEERESMUSEUM in Stralsund. (Foto: Jan-Peter Reichert / Deutsches Meeresmuseum)

Stralsunder Museumspräparatoren schulen Nachwuchs aus Dänemark


(Stralsund, 31.08.18) Der dänische Walforscher sowie Deutsch- und Biologielehrer Carl Kinze ist dem Deutschen Meeresmuseum seit Jahren eng verbunden. Derzeit ist er mit Präparatorenschülern und zwei Ausbildern aus Kopenhagen in Stralsund zu Gast. Schwerpunkt der einwöchigen Weiterbildung ist die Präparation von Walen mit Fokus auf den Zusammenbau der Skelette.

„Auf diesem Gebiet sind wir deutschlandweit, wenn nicht sogar europaweit führend“, sagt Uwe Beese nicht ohne Stolz. „Und das, obwohl die vierjährige Ausbildung der Präparatoren in Dänemark in Bezug auf Inhalt, Dauer und Bildungsabschluss höher angesiedelt ist als in Deutschland“, ergänzt der Chefpräparator des Deutschen Meeresmuseums. Sein Team und er profitieren ebenfalls von dem Erfahrungsaustausch mit den dänischen Kollegen, u. a. durch Anregungen für die zukünftige Präparatorenausbildung hierzulande.

In Workshops, bei Vorträgen, einem Abstecher in die wissenschaftlichen Sammlungsmagazine und bei museumspädagogischen Spezialführungen wurden die jungen Leute aus Dänemark geschult. Natürlich standen auch die Besuche von OZEANEUM und MEERESMUSEUM auf dem Programm sowie eine Exkursion auf die Insel Rügen.

Samstag, 1. September 2018

Triathlon Bundesfinale und Ironman 70.3 Rügen am 8. und 9. September

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Kurverwaltung Binz/Christian Thiele for IRONMAN

Hochkarätiges Triathlon-Wochenende in Binz mit Ironman-Sieger Patrick Lange

Triathlon Bundesfinale und Ironman 70.3 Rügen am 8. und 9. September


Ostseebad Binz, August 2018 (kv) Am 8. September ist die 1. Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga zum zweiten Mal in Binz zu Gast und trägt ihr Saisonfinale im Ostseebad aus. Um 13:30 Uhr gehen 14 Damenteams und um 16:30 Uhr 16 Herrenteams an den Start, um die deutsche Meisterschaft über die Sprintdistanz unter sich ausmachen. Zu absolvieren sind 750 Meter Schwimmen in der Ostsee sowie 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen durch Binz. Die Radstrecke führt ab der Wechselzone in der oberen Hauptstraße in vier Runden durch folgende Straßen: Heinrich-Heine Straße, Klünderberg, Bahnhofstraße, Jasmunder Straße, Wylichstraße, Dünenstraße, Proraer Straße, Lottumstraße und Schillerstraße. Die Laufstrecke verläuft ebenfalls in vier Runden auf der Strandpromenade zwischen Seebrücke und Müther-Turm, Schwedenstraße, Kurpark, Elisenstraße sowie mittlere und obere Hauptstraße. Für die Zuschauer also jede Menge gute Gelegenheiten, um in erster Reihe live dabei zu sein.

Am folgenden Tag, dem 9. September, gehen beim 5. Strandräuber Ironman 70.3 Rügen über 1.500 Profi- und Freizeitsportler aus 41 Nationen an den Start. Unter ihnen werden auch die deutschen Top-Athleten Patrick Lange und Michael Raelert sein. Lange hatte den Rügen- Ironman erstmalig 2017 gewonnen und holte sich nur einen Monat später auch auf Hawaii den Titel. Michael Raelert konnte bereits zweimal in Binz gewinnen, bei der 1. und 2. Ausgabe des Halbdistanz-Triathlons auf Rügen. Dabei sind 1,9 Kilometer Schwimmen in der Ostsee, 90 Kilometer Radfahren zwischen Binz, Bergen und Putbus sowie 21,1 Kilometer Laufen durch Binz zu absolvieren.

Der erste Startschuss fällt um 10 Uhr für die Profi Männer. Fünf Minuten später geht es für die Profi Frauen ins Wasser. Direkt neben der Binzer Seebrücke beginnt der Viereck-Schwimmkurs. Ab 10:15 Uhr sind dann auch die Altersklassen-Athleten und Staffeln auf der Strecke. Nach dem Wechsel auf das Rad geht es für die Triathleten zunächst raus aus Binz nach Norden Richtung Prora und weiter westlich nach Bergen. Von dort fahren die Sportler durch die grünen Laubtunnel der inseltypischen Alleen gen Süden zum jüngsten Ort Rügens, nach Putbus. Die ehemalige Fürstenresidenz mit ihren weißen Fassaden, dem weitläufigen Schlosspark und dem architektonisch eindrucksvollen Circus ist ein Highlight der Strecke. Bis zur Rückkehr nach Binz werden insgesamt 420 Höhenmeter zurückgelegt. Zweimal ist diese Inselrundfahrt zu absolvieren, bevor der abschließende Halbmarathon durch das Ostseebad Binz ansteht.

Zweieinhalb Laufrunden führen durch den Ortskern in typischer Bäderarchitektur, entlang des Schmachter Sees und über den Klünderberg. Einzigartige Stimmung und große Emotionen erwarten Aktive und Zuschauer an der Finishline in der Hauptstraße vor der Seebrücke. Der erste Triathlet wird gegen 14 Uhr im Ziel erwartet, die erste Triathletin gegen 14:30 Uhr. Die Siegerehrung findet ab 19:45 Uhr auf dem Kurplatz statt, wo sich Zuschauer, Athleten und Volunteers zur abschließenden Ironman Party treffen.

Bereits am Vortag des Strandräuber Ironman 70.3 Rügen, am 8. September, sind die kleinen Athleten gefragt. Beim den Ironkids werden Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren über die Schwimm- und Laufstrecke ihr Können unter Beweis stellen. Je nach Alter schwimmen die jungen Sportler Distanzen von 25 bis 150 Meter in der Ostsee und erobern im Anschluss den Strand von Binz auf einer Laufstrecke von 200 bis 800 Metern. Der Startschuss fällt um 15 Uhr an der Seebrücke, wo sich auch das Ziel befindet. Bei den Ironkids erfolgt keine Zeitnahme, hier steht der Spaß im Vordergrund. Zudem dürfen sich alle Kinder im Ziel über ein Ironkids Finisher Shirt und über eine Medaille freuen.

Die Online-Anmeldung für die Ironkids ist geöffnet. Eine spätere Anmeldung vor Ort ist nur dann möglich, wenn es noch freie Startplätze in den einzelnen Altersklassen gibt.

Weitere Informationen zum Triathlon Bundesfinale und zum Ironman 70.3 Rügen sind unter www.ironman-binz.de zu finden.

Freitag, 24. August 2018

Geschenk für die Insulaner: dauerhaft freier Eintritt in das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

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Der Königsstuhl kann von nun an von Insulanern kostenlos besucht werden. - Copyright: Peter Lehmann / Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL 
Erste Insulaner nutzen den freien Eintritt zum Königsstuhl. - Copyright: Peter Lehmann / Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

Geschenk für die Insulaner: dauerhaft freier Eintritt in das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL­


„Wir machen Unsichtbares sichtbar“ lautet das Motto des Nationalpark-Zentrums KÖNIGSSTUHL, das sich ab sofort mit einer besonderen Einladung an alle Insulaner richtet: Menschen mit einem nachgewiesenen Hauptwohnsitz auf Rügen erhalten ab Freitag, den 24. August 2018 dauerhaft freien Zugang zum Königsstuhl samt Erlebnisausstellung, Kino, Führungen, Vorträgen und vielen weiteren Angeboten.
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Mark Ehlers, Geschäftsführer der Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL gemeinnützigen GmbH, erklärt den Hintergrund: „Wir haben verstanden, dass die Insulaner den Königsstuhl kostenfrei erleben möchten. Bislang war das nur durch den Abstieg zum Strand möglich. Durch fortschreitende Uferabbrüche und den damit verbundenen Gefahren ist diese Möglichkeit den Insulanern nun leider genommen. Das führt zu Unverständnis bei vielen Bürgern, die sich beim Erleben ihrer Heimat eingeschränkt sehen. Nach Schließung des Abstieges standen wir als Nationalpark-Zentrum vor der Frage, welchen Beitrag wir leisten können, um der allgemeinen Enttäuschung entgegen zu treten. Mit der heutigen Entscheidung einer kostenlosen Öffnung der Königsstuhl-Besuchereinrichtung für alle Insulaner hoffen wir, dass nicht nur der Königsstuhl, sondern auch die Erlebnisausstellung, mit Filmen, Führungen und sonstigen vielfältigen Angeboten verstärkt von den Bürgerinnen und Bürgern der Insel angenommen werden.“

Dr. Ingolf Stodian, Dezernent des Nationalparks Jasmund, begrüßt die Entscheidung und ergänzt: „Die Küstendynamik wird an kaum einer anderen Stelle so deutlich, wie hier im Nationalpark an der Kreideküste. Die Erosion wird unaufhörlich weiterarbeiten und die Landschaft formen. Wir möchten den Gästen des Nationalparks vermitteln, dass diese Prozesse keine Bedrohung darstellen, selbst wenn lieb gewonnene Plätze verloren gehen. Mit unseren Rangern informieren wir am Königsstuhl Einheimische wie Urlauber gleichermaßen über die Faszination der Wildnis.“

Ab sofort und mit keiner zeitlichen Beschränkung gilt, dass Einheimische mit Hauptwohnsitz auf der Insel Rügen gegen Vorlage eines gültigen amtlichen Personalausweises freien Eintritt zu allen Angeboten des Nationalpark-Zentrums KÖNIGSSTUHL erhalten. Für diesen Vorstoß fand Mark Ehlers die einstimmige Unterstützung des Aufsichtsrates, bestehend aus Vertretern der Stadt Sassnitz und des WWF Deutschland. Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Detlev Drenckhahn erklärt die neue Linie: „Uns ist es ein großes Anliegen, dass die Einheimischen den Königsstuhl, das Nationalpark-Zentrum und den Nationalpark noch häufiger besuchen. Nur die Rügener, die den Nationalpark mit seinen vielfältigen Lebensräumen und Schönheiten aus eigener Anschauung kennen und wertschätzen, werden sich auch für seinen Schutz einsetzen.“

Mit der neuen Regelung hat das schon seit über 50 Jahren übliche „Königsstuhl-Geld“ für die Insulaner ein Ende gefunden. Seit den 1960er Jahren zahlten alle Besucher des Königsstuhls ein Eintrittsgeld, das dem Erhalt der Infrastruktur und der Besucherlenkung diente. Das Zentrum entwickelte sich in den 14 Jahren seines Bestehens zu einer der wichtigsten Tourismusmagneten im Mecklenburg-Vorpommern und einer der erfolgreichsten und meist besuchten Umweltbildungseinrichtung in ganz Deutschland. Es vermittelt die Idee und den Nutzen des Nationalparks und nimmt damit wichtige Aufgaben der Umweltbildung wahr. Der reguläre Eintritt am Königsstuhl dient der gemeinnützigen GmbH allein zur Deckung der Aufwandskosten zur Erfüllung dieser Aufgaben.

„Wir möchten mit Ihnen stellvertretend für alle Insulaner unser neues Angebot starten lassen und damit auch Ihr Engagement und das anderer gemeinnütziger Institutionen der Region würdigen“, begrüßte Mark Ehlers am Freitag Mitglieder des Fischerei- und Hafenmuseums Sassnitz e.V. sowie der Freiwilligen Feuerwehr Sassnitz, die als erste Nutzer das kostenfreie Angebot am Nationalpark-Zentrum wahrnahmen. Diese genossen nicht nur den Blick vom Königsstuhl sondern besuchten neben der Erlebnisausstellung auch die aktuelle Sonderausstellung zu „200 Jahre Caspar David Friedrich“.

Sonntag, 19. August 2018

Binzer Ortsteil Prora ab sofort mit Gütesiegel Prora wird „Staatlich anerkannter Erholungsort“

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Strand von Prora - Foto: Ralf Eppinger / www.inselfotografie-ruegen.de

Binzer Ortsteil Prora ab sofort mit Gütesiegel

Prora wird „Staatlich anerkannter Erholungsort“


Ostseebad Binz, August 2018 (kv) Städte und Gemeinden können sich in Mecklenburg- Vorpommern auf Antrag als Kur- und Erholungsorte anerkennen lassen. Dafür müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Kriterien für die Anerkennung durch einen Fachbeirat sind unter anderem Gutachten zum Klima, zur Luftqualität, zum Umgebungslärm und die Übernachtungszahlen. Nach einem Besichtigungstermin am 27. März 2018 hatte diese Kommission dem Binzer Ortsteil Prora eine uneingeschränkte Eignung als Erholungsort bestätigt. Am 17. August 2018 übergibt Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, in Prora die Anerkennungsurkunde an den Bürgermeister der Gemeinde Ostseebad Binz.

Die offizielle Anerkennung als Erholungsort ist ein Qualitätssiegel für Urlauber und Tagesausflügler, erfordert eine gute touristische Infrastruktur und berechtigt die Kommune, Kurund Fremdenverkehrsabgabe zu erheben. Dazu wird derzeit eine Kalkulation und eine entsprechende Satzung erarbeitet, die der Gemeindevertretung des Ostseebades Binz zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Am 1. Januar 2019 treten die Satzungen für die Kur- und Fremdenverkehrsabgabe in Prora in Kraft. Über die Höhe gibt es derzeit noch keine Informationen.

Hintergrund

Das „Seebad Rügen auf Rügen“ wurde zwischen 1936 und 1940 durch die Nationalsozialisten geplant, vom Architekten Clemens Klotz entworfen, zum Teil auch erbaut. Ziel der NSOrganisation „Kraft durch Freude“ war, in Prora ein Urlaubsdomizil für bis zu 20 000 Menschen zu erschaffen. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden die Arbeiten eingestellt. Nach dem Krieg wurde das Areal bis 1990 militärisch genutzt. 1990 hat die Bundeswehr die Liegenschaf mit dem Ziel übernommen, den Militärstandort aufzulösen. „Der größte Teil der Liegenschaft wurde bis 1992, die restlichen Teilbereiche bis 1994 der Bundesvermögensverwaltung als Verwalterin des Allgemeinen Grundvermögens des Bundes zugeführt.“ (Quelle: „Entwicklungskonzept Prora für Rügen“ von 1997) 1992 wurde Prora unter Denkmalschutz gestellt. Die Teilnehmer zweier „Prora-Symposien“ sprachen sich 1994 gegen den Verkauf der Liegenschaft aus. Dennoch verkaufte der Bund 2004 die Blöcke I bis IV an private Investoren, die dort Hotels, Ferienwohnungen, Wellness- und Sportanlagen errichten. 2012 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, 2014 die ersten Wohnungen bezogen.

Zu den bedeutendsten touristischen bzw. erholungsrelevanten Einrichtungen zählen:

  • Naturschutzgebiet Schmale Heide mit Feuersteinfeldern Strand- und Uferbereich
  • Caravanstellplätze
  • Naturerbe Zentrum Rügen mit Baumwipfelpfad
  • 2 Campingplätze
  • Block I mit Hotel
  • Block II mit Ferienwohnungen und Hotel
  • Block V mit Jugendherberge
  • Block III wird zurzeit saniert
  • Block IV eher nachrangig touristische Nutzung (Mietwohnungen, Seniorenwohngemeinschaften und betreutes Wohnen)
  • Waldseilgarten
  • Kitesurfen
  • Galileo-Wissenswelt
  • Eisenbahn- und Technikmuseum

Dienstag, 14. August 2018

Fischereibiologe berichtet im NAUTINEUM Stralsund über 40 Jahre volkseigene Hochseefischereigeschichte

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Die ERNST HAECKEL (II) beim Auslaufen aus der Neptunwerft Rostock im Februar 1993 als Schiff der Fischereiaufsicht. (Foto: Reinhard Kramer)

Fischereibiologe berichtet im NAUTINEUM Stralsund über 40 Jahre volkseigene Hochseefischereigeschichte


(Stralsund, 10.08.18) Ausgehend von ihren Heimathäfen Sassnitz und Rostock sind die Hochseefischer in alle Weltmeere auf Fangreise aufgebrochen. Der Wandel anfangs von der Kutterfischerei in der Ostsee bis zur industriellen Fischerei mit Fabrikschiffen in der Antarktis, im Pazifik und Indischen Ozean wird von Dr. Frank-Roland Fließ (Jahrgang 1942) – ehemaliger Fischereibiologe des VEB Fischkombinat Rostock – in Wort und Bild vorgestellt werden. Neben dem Leben an Bord auf Fangreise geht es im Rückblick auch um die Themen Überfischung und Beifang.

Zu diesem Montagabend-Vortrag im NAUTINEUM Stralsund am 20. August um 19:00 Uhr sind alle Interessierten herzlich willkommen. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt drei Euro pro Person; für Mitglieder des Fördervereins Deutsches Meeresmuseum e. V. ist der Eintritt frei. Weitere Veranstaltungstermine findet man unter deutsches-meeresmuseum.de

 
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