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Donnerstag, 27. September 2018

Einladung zum ersten Rügener Fisch- und Wollmarkt

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Einladung zum ersten Rügener Fisch- und Wollmarkt

am 29. - 30. September 2018 im Hafen von Schaprode


Der erste Fisch- und Wollmarkt im Hafen von Schaprode soll das regionale Fischerhandwerk und die traditionelle Schafhaltung auf Rügen und Hiddensee zelebrieren, stärken und erhalten.

Wir laden Sie ganz herzlich ein, dem Markt einen Besuch abzustatten und sich an dem regen Treiben zu erfreuen: an beiden Tagen locken Fischverkauf vom Kutter, regionale Produzenten & Gastronomen, Schäfer und Schafe sowie ein schönes Rahmenprogramm mit Live Musik und vielen Aktionen zum Mitmachen.

Ein Highlight wird der Besuch von unserem Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus, der am Sonntag den 30. September um 11:00 eine Ansprache halten wird. Im Anschluß ist ein Marktrundgang geplant.

Warum ein Fisch- und Wollmarkt?

Fischer und Schäfer gehen seit Jahrhunderten an der Ostseeküste ihren Berufen nach.
Beide Berufe sind aufs engste mit der Natur und dem Tierbestand verwoben. Was dem Fischer sein Hering, war dem Schäfer das Rauhwollige Pommersche Landschaf. Aus der grauen Wolle der Schafe entstand robuste Bekleidung für die Fischer. Beide Berufe und beide Tierbestände sind aus vielschichtigen Gründen gefährdet. Das möchten wir ändern!

Machen sie mit?

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herzlichst
der Verein der Hiddenseer Kutterfischer e.V.
vertreten durch Mathias Schilling

Mehr Informationen finden sie hier: www.fischundwollmarkt.de

Mittwoch, 19. September 2018

Sonnenfest auf dem Friedensberg

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Sonnenfest auf dem Friedensberg


Mit dem alten Wissen um die Germanischen Traditionen wollen die Selliner fröhlich ein kleines Fest in der Natur feiern: genannt Mabon. Das „Schwellenfest“ läutet die Zeit der längeren Nächte ein, der einkehrenden Ruhe und Gelassenheit nach einem lebhaften Sommer oder harter Ernte. Zur Tag- und Nachtgleiche und damit pünktlich zum Herbstanfang lädt die Kurverwaltung am 21. September gemeinsam mit dem Metaphysiker Ralf Marius Bittner auf den Friedensberg zwischen Hermannstraße und Warmbadstraße. Ein Berg, der es in sich hat. Ein magischer, energetischer Ort, über den der Doktor aus Putbus von Mai bis Oktober auch regelmäßig Führungen anbietet.
Das Fest beginnt um 16 Uhr mit einer eben solchen. Eine zweite wird es gegen 18 Uhr geben. Musik von DJ Ben Benson dringt dann durch die Boxen von Inselklang. Zwischen wohlgeformten Lautsprechern aus Holz, Schwedenfeuern, Lichterketten, Fackeln und Feuerschalen gibt es den „Zaubertrank“ von der Seebrücke Sellin, Kaffee und Kuchen, Leckereien vom Grill und Kartoffelpuffer, kühle Getränke und Elfentanz. Um das Fest abzurunden sind alle Einheimischen herzlich eingeladen, einen kleinen Stand (Tisch mit Stuhl) aufzubauen, um ihre besonderen Gaben anzupreisen. Gegen 22 Uhr klingt der Reigen dann langsam aus.





Mittwoch, 5. September 2018

Stralsunder Museumspräparatoren schulen Nachwuchs aus Dänemark

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Carl Kinze (l.) und Uwe Beese (hintere Reihe, 2.v.r.) mit den dänischen Gästen vor dem FORUM MEERESMUSEUM in Stralsund. (Foto: Jan-Peter Reichert / Deutsches Meeresmuseum)

Stralsunder Museumspräparatoren schulen Nachwuchs aus Dänemark


(Stralsund, 31.08.18) Der dänische Walforscher sowie Deutsch- und Biologielehrer Carl Kinze ist dem Deutschen Meeresmuseum seit Jahren eng verbunden. Derzeit ist er mit Präparatorenschülern und zwei Ausbildern aus Kopenhagen in Stralsund zu Gast. Schwerpunkt der einwöchigen Weiterbildung ist die Präparation von Walen mit Fokus auf den Zusammenbau der Skelette.

„Auf diesem Gebiet sind wir deutschlandweit, wenn nicht sogar europaweit führend“, sagt Uwe Beese nicht ohne Stolz. „Und das, obwohl die vierjährige Ausbildung der Präparatoren in Dänemark in Bezug auf Inhalt, Dauer und Bildungsabschluss höher angesiedelt ist als in Deutschland“, ergänzt der Chefpräparator des Deutschen Meeresmuseums. Sein Team und er profitieren ebenfalls von dem Erfahrungsaustausch mit den dänischen Kollegen, u. a. durch Anregungen für die zukünftige Präparatorenausbildung hierzulande.

In Workshops, bei Vorträgen, einem Abstecher in die wissenschaftlichen Sammlungsmagazine und bei museumspädagogischen Spezialführungen wurden die jungen Leute aus Dänemark geschult. Natürlich standen auch die Besuche von OZEANEUM und MEERESMUSEUM auf dem Programm sowie eine Exkursion auf die Insel Rügen.

Samstag, 1. September 2018

Triathlon Bundesfinale und Ironman 70.3 Rügen am 8. und 9. September

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Kurverwaltung Binz/Christian Thiele for IRONMAN

Hochkarätiges Triathlon-Wochenende in Binz mit Ironman-Sieger Patrick Lange

Triathlon Bundesfinale und Ironman 70.3 Rügen am 8. und 9. September


Ostseebad Binz, August 2018 (kv) Am 8. September ist die 1. Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga zum zweiten Mal in Binz zu Gast und trägt ihr Saisonfinale im Ostseebad aus. Um 13:30 Uhr gehen 14 Damenteams und um 16:30 Uhr 16 Herrenteams an den Start, um die deutsche Meisterschaft über die Sprintdistanz unter sich ausmachen. Zu absolvieren sind 750 Meter Schwimmen in der Ostsee sowie 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen durch Binz. Die Radstrecke führt ab der Wechselzone in der oberen Hauptstraße in vier Runden durch folgende Straßen: Heinrich-Heine Straße, Klünderberg, Bahnhofstraße, Jasmunder Straße, Wylichstraße, Dünenstraße, Proraer Straße, Lottumstraße und Schillerstraße. Die Laufstrecke verläuft ebenfalls in vier Runden auf der Strandpromenade zwischen Seebrücke und Müther-Turm, Schwedenstraße, Kurpark, Elisenstraße sowie mittlere und obere Hauptstraße. Für die Zuschauer also jede Menge gute Gelegenheiten, um in erster Reihe live dabei zu sein.

Am folgenden Tag, dem 9. September, gehen beim 5. Strandräuber Ironman 70.3 Rügen über 1.500 Profi- und Freizeitsportler aus 41 Nationen an den Start. Unter ihnen werden auch die deutschen Top-Athleten Patrick Lange und Michael Raelert sein. Lange hatte den Rügen- Ironman erstmalig 2017 gewonnen und holte sich nur einen Monat später auch auf Hawaii den Titel. Michael Raelert konnte bereits zweimal in Binz gewinnen, bei der 1. und 2. Ausgabe des Halbdistanz-Triathlons auf Rügen. Dabei sind 1,9 Kilometer Schwimmen in der Ostsee, 90 Kilometer Radfahren zwischen Binz, Bergen und Putbus sowie 21,1 Kilometer Laufen durch Binz zu absolvieren.

Der erste Startschuss fällt um 10 Uhr für die Profi Männer. Fünf Minuten später geht es für die Profi Frauen ins Wasser. Direkt neben der Binzer Seebrücke beginnt der Viereck-Schwimmkurs. Ab 10:15 Uhr sind dann auch die Altersklassen-Athleten und Staffeln auf der Strecke. Nach dem Wechsel auf das Rad geht es für die Triathleten zunächst raus aus Binz nach Norden Richtung Prora und weiter westlich nach Bergen. Von dort fahren die Sportler durch die grünen Laubtunnel der inseltypischen Alleen gen Süden zum jüngsten Ort Rügens, nach Putbus. Die ehemalige Fürstenresidenz mit ihren weißen Fassaden, dem weitläufigen Schlosspark und dem architektonisch eindrucksvollen Circus ist ein Highlight der Strecke. Bis zur Rückkehr nach Binz werden insgesamt 420 Höhenmeter zurückgelegt. Zweimal ist diese Inselrundfahrt zu absolvieren, bevor der abschließende Halbmarathon durch das Ostseebad Binz ansteht.

Zweieinhalb Laufrunden führen durch den Ortskern in typischer Bäderarchitektur, entlang des Schmachter Sees und über den Klünderberg. Einzigartige Stimmung und große Emotionen erwarten Aktive und Zuschauer an der Finishline in der Hauptstraße vor der Seebrücke. Der erste Triathlet wird gegen 14 Uhr im Ziel erwartet, die erste Triathletin gegen 14:30 Uhr. Die Siegerehrung findet ab 19:45 Uhr auf dem Kurplatz statt, wo sich Zuschauer, Athleten und Volunteers zur abschließenden Ironman Party treffen.

Bereits am Vortag des Strandräuber Ironman 70.3 Rügen, am 8. September, sind die kleinen Athleten gefragt. Beim den Ironkids werden Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren über die Schwimm- und Laufstrecke ihr Können unter Beweis stellen. Je nach Alter schwimmen die jungen Sportler Distanzen von 25 bis 150 Meter in der Ostsee und erobern im Anschluss den Strand von Binz auf einer Laufstrecke von 200 bis 800 Metern. Der Startschuss fällt um 15 Uhr an der Seebrücke, wo sich auch das Ziel befindet. Bei den Ironkids erfolgt keine Zeitnahme, hier steht der Spaß im Vordergrund. Zudem dürfen sich alle Kinder im Ziel über ein Ironkids Finisher Shirt und über eine Medaille freuen.

Die Online-Anmeldung für die Ironkids ist geöffnet. Eine spätere Anmeldung vor Ort ist nur dann möglich, wenn es noch freie Startplätze in den einzelnen Altersklassen gibt.

Weitere Informationen zum Triathlon Bundesfinale und zum Ironman 70.3 Rügen sind unter www.ironman-binz.de zu finden.

Freitag, 24. August 2018

Geschenk für die Insulaner: dauerhaft freier Eintritt in das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

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Der Königsstuhl kann von nun an von Insulanern kostenlos besucht werden. - Copyright: Peter Lehmann / Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL 
Erste Insulaner nutzen den freien Eintritt zum Königsstuhl. - Copyright: Peter Lehmann / Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

Geschenk für die Insulaner: dauerhaft freier Eintritt in das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL­


„Wir machen Unsichtbares sichtbar“ lautet das Motto des Nationalpark-Zentrums KÖNIGSSTUHL, das sich ab sofort mit einer besonderen Einladung an alle Insulaner richtet: Menschen mit einem nachgewiesenen Hauptwohnsitz auf Rügen erhalten ab Freitag, den 24. August 2018 dauerhaft freien Zugang zum Königsstuhl samt Erlebnisausstellung, Kino, Führungen, Vorträgen und vielen weiteren Angeboten.
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Mark Ehlers, Geschäftsführer der Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL gemeinnützigen GmbH, erklärt den Hintergrund: „Wir haben verstanden, dass die Insulaner den Königsstuhl kostenfrei erleben möchten. Bislang war das nur durch den Abstieg zum Strand möglich. Durch fortschreitende Uferabbrüche und den damit verbundenen Gefahren ist diese Möglichkeit den Insulanern nun leider genommen. Das führt zu Unverständnis bei vielen Bürgern, die sich beim Erleben ihrer Heimat eingeschränkt sehen. Nach Schließung des Abstieges standen wir als Nationalpark-Zentrum vor der Frage, welchen Beitrag wir leisten können, um der allgemeinen Enttäuschung entgegen zu treten. Mit der heutigen Entscheidung einer kostenlosen Öffnung der Königsstuhl-Besuchereinrichtung für alle Insulaner hoffen wir, dass nicht nur der Königsstuhl, sondern auch die Erlebnisausstellung, mit Filmen, Führungen und sonstigen vielfältigen Angeboten verstärkt von den Bürgerinnen und Bürgern der Insel angenommen werden.“

Dr. Ingolf Stodian, Dezernent des Nationalparks Jasmund, begrüßt die Entscheidung und ergänzt: „Die Küstendynamik wird an kaum einer anderen Stelle so deutlich, wie hier im Nationalpark an der Kreideküste. Die Erosion wird unaufhörlich weiterarbeiten und die Landschaft formen. Wir möchten den Gästen des Nationalparks vermitteln, dass diese Prozesse keine Bedrohung darstellen, selbst wenn lieb gewonnene Plätze verloren gehen. Mit unseren Rangern informieren wir am Königsstuhl Einheimische wie Urlauber gleichermaßen über die Faszination der Wildnis.“

Ab sofort und mit keiner zeitlichen Beschränkung gilt, dass Einheimische mit Hauptwohnsitz auf der Insel Rügen gegen Vorlage eines gültigen amtlichen Personalausweises freien Eintritt zu allen Angeboten des Nationalpark-Zentrums KÖNIGSSTUHL erhalten. Für diesen Vorstoß fand Mark Ehlers die einstimmige Unterstützung des Aufsichtsrates, bestehend aus Vertretern der Stadt Sassnitz und des WWF Deutschland. Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Detlev Drenckhahn erklärt die neue Linie: „Uns ist es ein großes Anliegen, dass die Einheimischen den Königsstuhl, das Nationalpark-Zentrum und den Nationalpark noch häufiger besuchen. Nur die Rügener, die den Nationalpark mit seinen vielfältigen Lebensräumen und Schönheiten aus eigener Anschauung kennen und wertschätzen, werden sich auch für seinen Schutz einsetzen.“

Mit der neuen Regelung hat das schon seit über 50 Jahren übliche „Königsstuhl-Geld“ für die Insulaner ein Ende gefunden. Seit den 1960er Jahren zahlten alle Besucher des Königsstuhls ein Eintrittsgeld, das dem Erhalt der Infrastruktur und der Besucherlenkung diente. Das Zentrum entwickelte sich in den 14 Jahren seines Bestehens zu einer der wichtigsten Tourismusmagneten im Mecklenburg-Vorpommern und einer der erfolgreichsten und meist besuchten Umweltbildungseinrichtung in ganz Deutschland. Es vermittelt die Idee und den Nutzen des Nationalparks und nimmt damit wichtige Aufgaben der Umweltbildung wahr. Der reguläre Eintritt am Königsstuhl dient der gemeinnützigen GmbH allein zur Deckung der Aufwandskosten zur Erfüllung dieser Aufgaben.

„Wir möchten mit Ihnen stellvertretend für alle Insulaner unser neues Angebot starten lassen und damit auch Ihr Engagement und das anderer gemeinnütziger Institutionen der Region würdigen“, begrüßte Mark Ehlers am Freitag Mitglieder des Fischerei- und Hafenmuseums Sassnitz e.V. sowie der Freiwilligen Feuerwehr Sassnitz, die als erste Nutzer das kostenfreie Angebot am Nationalpark-Zentrum wahrnahmen. Diese genossen nicht nur den Blick vom Königsstuhl sondern besuchten neben der Erlebnisausstellung auch die aktuelle Sonderausstellung zu „200 Jahre Caspar David Friedrich“.

Sonntag, 19. August 2018

Binzer Ortsteil Prora ab sofort mit Gütesiegel Prora wird „Staatlich anerkannter Erholungsort“

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Strand von Prora - Foto: Ralf Eppinger / www.inselfotografie-ruegen.de

Binzer Ortsteil Prora ab sofort mit Gütesiegel

Prora wird „Staatlich anerkannter Erholungsort“


Ostseebad Binz, August 2018 (kv) Städte und Gemeinden können sich in Mecklenburg- Vorpommern auf Antrag als Kur- und Erholungsorte anerkennen lassen. Dafür müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Kriterien für die Anerkennung durch einen Fachbeirat sind unter anderem Gutachten zum Klima, zur Luftqualität, zum Umgebungslärm und die Übernachtungszahlen. Nach einem Besichtigungstermin am 27. März 2018 hatte diese Kommission dem Binzer Ortsteil Prora eine uneingeschränkte Eignung als Erholungsort bestätigt. Am 17. August 2018 übergibt Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, in Prora die Anerkennungsurkunde an den Bürgermeister der Gemeinde Ostseebad Binz.

Die offizielle Anerkennung als Erholungsort ist ein Qualitätssiegel für Urlauber und Tagesausflügler, erfordert eine gute touristische Infrastruktur und berechtigt die Kommune, Kurund Fremdenverkehrsabgabe zu erheben. Dazu wird derzeit eine Kalkulation und eine entsprechende Satzung erarbeitet, die der Gemeindevertretung des Ostseebades Binz zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Am 1. Januar 2019 treten die Satzungen für die Kur- und Fremdenverkehrsabgabe in Prora in Kraft. Über die Höhe gibt es derzeit noch keine Informationen.

Hintergrund

Das „Seebad Rügen auf Rügen“ wurde zwischen 1936 und 1940 durch die Nationalsozialisten geplant, vom Architekten Clemens Klotz entworfen, zum Teil auch erbaut. Ziel der NSOrganisation „Kraft durch Freude“ war, in Prora ein Urlaubsdomizil für bis zu 20 000 Menschen zu erschaffen. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden die Arbeiten eingestellt. Nach dem Krieg wurde das Areal bis 1990 militärisch genutzt. 1990 hat die Bundeswehr die Liegenschaf mit dem Ziel übernommen, den Militärstandort aufzulösen. „Der größte Teil der Liegenschaft wurde bis 1992, die restlichen Teilbereiche bis 1994 der Bundesvermögensverwaltung als Verwalterin des Allgemeinen Grundvermögens des Bundes zugeführt.“ (Quelle: „Entwicklungskonzept Prora für Rügen“ von 1997) 1992 wurde Prora unter Denkmalschutz gestellt. Die Teilnehmer zweier „Prora-Symposien“ sprachen sich 1994 gegen den Verkauf der Liegenschaft aus. Dennoch verkaufte der Bund 2004 die Blöcke I bis IV an private Investoren, die dort Hotels, Ferienwohnungen, Wellness- und Sportanlagen errichten. 2012 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, 2014 die ersten Wohnungen bezogen.

Zu den bedeutendsten touristischen bzw. erholungsrelevanten Einrichtungen zählen:

  • Naturschutzgebiet Schmale Heide mit Feuersteinfeldern Strand- und Uferbereich
  • Caravanstellplätze
  • Naturerbe Zentrum Rügen mit Baumwipfelpfad
  • 2 Campingplätze
  • Block I mit Hotel
  • Block II mit Ferienwohnungen und Hotel
  • Block V mit Jugendherberge
  • Block III wird zurzeit saniert
  • Block IV eher nachrangig touristische Nutzung (Mietwohnungen, Seniorenwohngemeinschaften und betreutes Wohnen)
  • Waldseilgarten
  • Kitesurfen
  • Galileo-Wissenswelt
  • Eisenbahn- und Technikmuseum

Dienstag, 14. August 2018

Fischereibiologe berichtet im NAUTINEUM Stralsund über 40 Jahre volkseigene Hochseefischereigeschichte

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Die ERNST HAECKEL (II) beim Auslaufen aus der Neptunwerft Rostock im Februar 1993 als Schiff der Fischereiaufsicht. (Foto: Reinhard Kramer)

Fischereibiologe berichtet im NAUTINEUM Stralsund über 40 Jahre volkseigene Hochseefischereigeschichte


(Stralsund, 10.08.18) Ausgehend von ihren Heimathäfen Sassnitz und Rostock sind die Hochseefischer in alle Weltmeere auf Fangreise aufgebrochen. Der Wandel anfangs von der Kutterfischerei in der Ostsee bis zur industriellen Fischerei mit Fabrikschiffen in der Antarktis, im Pazifik und Indischen Ozean wird von Dr. Frank-Roland Fließ (Jahrgang 1942) – ehemaliger Fischereibiologe des VEB Fischkombinat Rostock – in Wort und Bild vorgestellt werden. Neben dem Leben an Bord auf Fangreise geht es im Rückblick auch um die Themen Überfischung und Beifang.

Zu diesem Montagabend-Vortrag im NAUTINEUM Stralsund am 20. August um 19:00 Uhr sind alle Interessierten herzlich willkommen. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt drei Euro pro Person; für Mitglieder des Fördervereins Deutsches Meeresmuseum e. V. ist der Eintritt frei. Weitere Veranstaltungstermine findet man unter deutsches-meeresmuseum.de

Sonntag, 22. Juli 2018

Neue Bühne für Open-Air-Theater und Musik im Binzer Kurpark

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Kulturkutter: Tonabnehmer "HalloRuegen" (Copyright: Die Tonabnehmer)

Kulturkutter steuert Ostseebad Binz an


Neue Bühne für Open-Air-Theater und Musik im Binzer Kurpark


Ostseebad Binz, Juli 2018 (kv) Unter schattigen Bäumen, umrahmt von weißen Bäderstil-Villen
legt in diesem Jahr zum ersten Mal der Kulturkutter im Binzer Kurpark an. Die Koordinaten:
54.399504 Nord, 13.614483 Ost. Die bunte Crew, rund um das Musik- und Theaterduo „Die
Tonabnehmer“, macht mit Theater, Comedy und Konzerten aus dem sommerlichen Park eine
frische Kulturoase. Ob Urlauber oder Rüganer, Seebär oder Landratte – der Kulturkutter nimmt
jeden mit auf seine spannenden, musikalischen, humoresken und auch tiefgründigen Reisen.
Spielzeit ist vom 23. Juli bis 22. August.

Zur Kulturkutter-Premiere am 23. Juli gibt es mit dem Comedy-Stück „Hafen der Ehe“ ab 19:30
Uhr eine romantisch-wilde Komödie zu sehen. Sie beginnt mit einer gewöhnlichen
Hochzeitsfeier. Doch bevor das Brautpaar in den Hafen der Ehe einfahren kann, kommt
plötzlich ein Gefühlssturm auf, der die Standesbeamtin mit sich reißt und in die trüben Gewässer
des Beziehungsalltags abdriften lässt. Komödiantisch-unbarmherzig singt, lacht, lallt und liebt sie
sich durch die Episoden des klassischen Beziehungslebens. Ein Stück voller Lachen, Liebe und
Wahrheiten. Tickets zum Preis von 14 Euro mit Kurkarte und 18 Euro ohne Kurkarte sind im
Haus des Gastes oder online unter binz.de erhältlich. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.
Info & Kartenvorverkauf: Gemeinde Ostseebad Binz - Kurverwaltung, Heinrich-Heine-Straße 7,
Tel. 038393-148148

Die Künstler im Interview

Die Kulturkutter-Crew ist bereits auf dem Weg und bereitet sich auf den Landgang im Ostseebad
Binz vor. An Bord: Marie Luise Gunst und Jens Hasselmann aus Berlin. Das Duo ist auch auf
der Insel als „Die Tonabnehmer“ bekannt. Beim ersten Strandräuber Ironman 70.3 im Jahr 2014
haben Marie Luise und Jens mit ihrer Band am Binzer Strand ihre CD „Hallo Rügen“ präsentiert,
den Soundtrack der Insel. Vor der Premiere hat die Kurverwaltung Binz mit den Künstlern
gesprochen:

> Welche Kultur-Kutter-Fracht habt ihr in dieser ersten Saison geladen? Worauf können sich die Zuschauer freuen?

Marie Luise Gunst: Also erst einmal freuen wir uns sehr, dieses Jahr hier in Binz anlegen zu können. Nach sechs schönen Jahren am Kap Arkona ist es toll, hier in Binz für ein noch breiteres Publikum spielen zu können. Wir versuchen schon immer in unseren Theaterstücken einen Bezug zur Gegend herzustellen, so haben unsere Stücke hier natürlich einen maritimen Touch.

Jens Hasselmann: Unsere Komödie „Hafen der Ehe“ ist eine turbulente, witzige Geschichte um eine gestresste Standesbeamtin, die ihre ganz eigene Meinung zum Thema Ehe und Beziehung hat und diese einem Brautpaar auch schonungslos in Worten und mit Liedern um die Ohren haut. Marie-Luise Gunst als Standesbeamtin mit Bourn-out muss man erlebt haben.

Marie Luise Gunst: Vielen Dank, Jens (lacht.) Als Zweites haben wir einen modernen Klassiker im
Programm. Wir haben den spannenden Beziehungskrimi „Die Frau vom Meer“ von Henrik Ibsen neu gedacht und sehr modern interpretiert. Die Geschichte um die Leuchtturmwärtertochter Ellida, die ihren Mann liebt, aber den Seemann ihrer Jugend nicht vergessen kann, behandelt die universellen Fragen unseres Lebens: Wohlstand, Sehnsüchte, Freiheit, Liebe und Familie. Wie wird sich Ellida, die Frau vom Meer, entscheiden?

> Ihr macht aber auch Musik?!

Jens Hasselmann: Selbstverständlich! Vielleicht sind wir dem Einen oder der Anderen ja durch unsere CD „Hallo Rügen“ schon mal begegnet. Wir haben viele Songs über die Insel und über einige ihrer Orte geschrieben und bringen diese in Verstärkung mit dem Pianisten Jörg Mischke, der auch bei Axel Prahl in der Band spielt, im Kurpark zu Gehör.

Marie Luise Gunst: Und dann wäre da noch unsere maritime Meerchen-Revue „Butter bei die Fische“. Das ist eine kleine Reise um die Welt in Liedern, Texten und Geschichten. Es erklingen neue und bekannte maritime Songs in sehr ungewöhnlicher und witziger Art und Weise.

> Kultur im Binzer Kurpark, das ist in dieser Art neu. Wie werden die Bühne und der
Zuschauerraum aussehen?


Marie Luise Gunst: Die Bühne wird die Anmutung eines Fischkutters haben und in der sommerlichen Atmosphäre des Kurparks wird es für die Zuschauer sicher ein Erlebnis sein, unter freiem Himmel die Zeit zu genießen. Da freuen wir uns sehr drauf.

Jens Hasselmann: Es gibt mit der Bühne im Haus des Gastes auch eine Schlechtwettervariante. Man muss also nicht im Regen sitzen. Und für Getränke und Snacks wird auch gesorgt.

> Noch einmal zu eurer „Hallo Rügen“-CD. Auf der besingt ihr auch eine „Binzessin“? Gibt es
die wirklich?


Marie Luise Gunst: Naja, Binz ist die Binzessin. Es gibt viele schöne Orte auf Rügen, aber Binz ist wohl durch seine wunderschöne Bäderarchitektur der royalste Ort.

Jens Hasselmann: Wir haben bei der Arbeit für die CD „BinzBeats“, auf der wir die Geräusche in Binz zu chilligen Tracks gemacht haben, eine alte Frau am Strand getroffen, die jeden Tag mit den Möwen spricht. Vielleicht ist sie die wahre Binzessin.

> Ihr kennt die Insel ganz gut – wo sind eure Lieblingsplätze?
Jens Hasselmann: Oh das ist schwer, es gibt so viele tolle Orte. Also ich mag besonders das Waldstück hier, hinter Fischer Kuse, das Kap Arkona nach 20 Uhr und die vielen schönen alten Alleen.

Marie-Luise Gunst: Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr ;-)

> Vielen Dank! Na dann: Gute Fahrt! Ahoi!

Sonntag, 8. Juli 2018

Die Kreideküste aus zwei Perspektiven erleben ­

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Am Königsstuhl: Maskottchen Mimi und Krax vom Nationalpark-Zentrum auf der MS Cap Arkona - Copyright: Gesine Häfner / Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

Die Kreideküste aus zwei Perspektiven erleben

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Erfolgreicher Start des gemeinsamen Angebots „Königsstuhl komplett“ von Adler-Schiffe und Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL
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Sonne satt, leichter Wind und ein Schiff voller Gäste. So startete die MS Cap Arkona der Reederei Adler-Schiffe am Dienstag vom Stadthafen Sassnitz auf die vierstündige Fahrt entlang der spektakulären Kreideküste bis zum Kap Arkona. Mit an Bord ist Ines Paul, ausgebildete Naturführerin und begeisterter Nationalpark-Fan. Im Auftrag des Nationalpark-Zentrums KÖNIGSSTUHL bringt sie den Gästen die Lebensräume des Nationalparks Jasmund anhand von Exponaten zum Anfassen und Ausprobieren näher. Mit Unterstützung der Zentrums-Maskottchen Mimi, einer kleine Maus, und Krax, dem frechen Raben, werden Kreideküste, Ostsee und Buchenwälder über Bastel- und Mitmachangebote für unterschiedliche Altersgruppen anschaulich erklärt.

Da der Königsstuhl nicht nur von See aus ein beliebtes Ausflugsziel ist, wurde dieses Angebot noch ergänzt um den Eintritt ins Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL. Hier können die Gäste in einer interaktiven Erlebnisausstellung und mit audiogeführter Themenreise noch tiefer in die faszinierenden Lebensräume des Nationalparks Jasmund eintauchen. Der spektakuläre Blick vom 118 m hohen Königsstuhl auf die Ostsee sowie eine Wanderung in das UNESCO-Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder“ bieten einen hervorragenden Rahmen für ein unvergessliches und vielfältiges Erlebnis der Rügener Kreideküste.

„Wir freuen uns sehr über die gelungene Premiere des gemeinsamen Angebots und die ersten interessierten Kinder“, berichtet Cathleen Böhland, die als Leiterin des Umweltbildungs-Teams im Nationalpark-Zentrum bei der ersten Fahrt mit dabei war und das Konzept auf dem Schiff maßgeblich mitgestaltet hat. Auch Ines Damp, Bereichsleiterin Rügen der Adler-Schiffe, machte sich ein Bild von dem neuen Angebot an Bord der MS Cap Arkona. „Uns liegt sehr daran, unsere Fahrten für große und kleine Gäste stets interessant zu gestalten. Mit dem ‚Königsstuhl komplett‘-Ticket kann man die Kreideküste nun von See- und auch von Landseite erleben. Das ist perfekt für einen Tagesausflug nach Sassnitz“, fasst Ines Damp die Intention der Kooperation zusammen.

Das Angebot „Königsstuhl komplett“ können Gäste ab sofort bis Ende September jeden Dienstag wahrnehmen. Das Ticket beinhaltet die durch einen Nationalpark-Guide begleitete Schiffsrundfahrt von Binz oder Sassnitz bis zum Kap Arkona sowie den Eintritt ins Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL. Es ist für Einzelgäste sowohl auch als Familienvorteilskarte in allen bekannten Verkaufsstellen der Adler-Schiffe und online unter www.adler-schiffe.de erhältlich.

Samstag, 26. Mai 2018

Selliner Hafenfest am 1. Juni

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Selliner Hafenfest am 1. Juni


Am Freitag, 1. Juni feiern die Selliner mal nicht an oder auf der Seebrücke, sondern huldigen mit dem 1. Hafenfest ihrem neuen Wasserwanderrastplatz am See. Das alte Bollwerk wurde in den vergangenen Monaten von der Gemeinde und den ausführenden Baufirmen aus dem Dornröschenschlaf gebaggert. Ab 14 Uhr möchten sie mit allen die Teileröffnung des Hafens begießen – und zwar nordisch gelassen mit Blick auf den Selliner See und wippenden Füßen. Es gibt Musik von DJ Ben, abends Live-Mucke von Dayami and Company aus Berlin, Fischsuppe und Fassbier, Stand up Paddling und natürlich eine erste Ausfahrt mit der neuen MS Sellin in die Having (um 12 Uhr und um 16.30 Uhr).
 
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