Sonntag, 31. Januar 2010

Schneechaos auf Rügen - Impressionen aus Putbus

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Putbus auf Rügen - 30.Januar 2010 morgens um 9 Uhr






Putbus auf Rügen - 30.Januar 2010 am Nachmittag








Fotos: Videodesign MV/Marcel Rudolph

Samstag, 30. Januar 2010

Rügen:Schneeimpressionen aus Sellin und Baabe

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Rügen. In den Ostseebädern Sellin und Baabe herrscht Stille! Vereinzelt sind Bagger und Tracktoren im Einsatz um den Schnee zu räumen.

Wie hier auf der Wilhelmstrasse im Ostseebad Sellin hat ein Bagger eine kleine Gasse freischaufeln können.





Fußgänger nutzen die freigelegte Straßenmitte. Die Bürgersteige sind noch meterhoch mit Schnee und Eis bedeckt.


Die B196 von Sellin nach Baabe wird ausschließlich von Fußgängern benutzt.

Da keine Autos unterwegs sind, werden die Einkäufe zu Fuß erledigt.

Fotos/Text : Ralf Eppinger

Schneechaos auf Rügen das zweite - Winter in Hochform

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Text und Fotos: ostSeh/Küstermann

Rügen (ostSeh) Eine Frau versucht sich tief vermummt gegen die schneidende Kälte und den Wind mit dem Hund durch die verschneiten Häuser einer Siedlung in Teschvitz bei Gingst, Westrügen, zu arbeiten.

Binnen Halbstundenfrist hat der Wind meterhohe Wehen aufgehäuft, die Häuser verschließen und Wege versperren. Solche Orte werden bis Montag von der Außenwelt abgeschnitten sein. Räumdienste konzentrieren sich nur noch auf die Bundestraßen, Züge von Stralsund nach Sassnitz und Busse auf der Insel sind eingestellt und die beiden Rügenbrücken gesperrt. Man darf nach den Erfahrungen von vor drei Wochen mit Schulfrei am Montag rechnen. Laut Schulgesetz müssen die LehrerInnen sich sonst statt an ihrer Heimatschule an der Schule ihres Ortes melden, um die ausgefallenen FahrlehererInnen zu ersetzen. Bis dahin wird der Orkan jedoch bei drei Grad minus noch diverse Schneewehen des Pulverschnees aufgehäuft haben. Schon jetzt sind wieder Orte von den Kreis und Bundesstraßen abgeschnitten.

Das XING newsboard Rügen wird sie weiter auf dem laufenden halten. Schickt uns doch eure Rügenfotos zur kostenfreien Veröffentlichung an ruegenpresse@t-online.de in kleiner Auflösung (72 dpi) und wir informieren uns gegenseitig. Und dann die restliche Welt. :-)


Freitag, 29. Januar 2010

Rügen: Buch und Trödel im Sassnitzer e.werk

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Foto: OstSeh/Küstermann

Erstmalig mehr als zehn Anbieter

Sassnitz/Rügen (ostSeh) Erfolgreich angelaufen ist der neue Rügener Trödelzirkus unter dem Namen

ostSeh buch & trödel

Jetzt schon über zehn Wintertrödler bieten ihre Angebote auch bei Kälte und Schnee unter Dach und Fach für Trödelfans an. Aktuell folgt am 6. und 7. Februar Buch und Trödel in Sassnitz im dortigen Projekt e.werk. Neben einem Bummel über die Trödelmeile im Warmen ist auch für eine gemütliche Kaffeepause mit Blick auf das Geschehen gesorgt.

Erstmalig dabei ist auch ein Trödler aus Thüringen, der mit hochwertiger Ware seinen Inselbesuch verbinden möchte. Er hat Buch und Trödel bei www.marktcom.de entdeckt.

Zahlreiche Bücher ebenso wie Dinge für Rügensammler oder wirklicher Trödel sind im Angebot. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird such erstmalig die Zahl der zehn Stände überschritten, was die Auswahl deutlich erweitert. Die Möglichkeiten der Schnäppchen ebenso.
Wer sich anschauen möchte, wie das auf den Tischen oder im gesamten Saal aussieht, schaut am 5. Februar im NDR "Wir im Norden". Um 18.15 Uhr zeigt Redakteurin Birgit Vitense, was sie auf einem der Märkte mit ihren Kollegen entdeckt hat und wie sich auch die Fernsehmacher in den Bann eines gediegenen Trödels haben ziehen lassen. Star dabei ist ein Esel, der aus dem Allerwertesten eine Zigarette "spendet"..

Wer noch in Sassnitz in der Kernzeit von 11 Uhr bis 16 Uhr teilnehmen möchte, ist willkommen und meldet sich am besten sofort an. Bedingung ist die verbindliche Teilnahme an zwei Tagen mit pünktlichem Aufbau und 20 Euro Kostenbeteiligung für Stand und Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld.

Weitere Infos unter www.ostseh-buch-und-troedel.de oder mobil 0171 5254076

Vorankündigung:
Der nächste Flohmarkt ostSeh-Buch-und-Troedel findet am 20. und 21. März in Gingst in der Gaststätte Dorfkrug am Markt st

att.

Dienstag, 26. Januar 2010

Rügen: 36 Adler zum eisigen Festschmaus

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Erfrorene und schwache Schwäne als Menü




Fotos: OstSeh/Küstermann

Wittower Fähre/Schaprode/Rügen. (ostSeh) 36 Adler waren am Dienstag auf dem Eis nahe der Wittower Fähre zu zählen. Sie trafen sich dort zum Festschmaus im eiskalten Winter. Ihr Mahl: verendete Schwäne oder auch mal ein Blesshuhn. Natürliche Auslese wird das wohl in der Natur genannt. Die Fährmänner der Wittower Fähre, die sich nur noch mit Mühe einen Weg durch den Rassower Strom bahnt, können davon fast jeden Winter berichten, sobald die Kälte und mit ihr das Eis zunimmt.


Auch Karl Goers aus Zubzow, der auf dem Bollwerk der Wittower Fähre steht, ist das Phänomen bekannt. „Manchmal fangen die Adler sich regelrecht ein Tier heraus. Meist sind es die Schwachen, die den Überlebenskampf bei Temperaturen von -12 bis -18 Grad auf Rügen derzeit verlieren“, weiß er.

Früher hat er mit Rosemarie Halliger und Hans-Ulrich Dost bei solch eisigem Winter die Schwäne gefüttert und dafür Weizen „vom Naturschutz aus Ribnitz“ bekommen. „Mit der Wende hat es leider aufgehört, dass sich die Menschen um die Schwäne und Wasservögel im Winter gekümmert haben“, sagt er traurig und saugt nebenbei an seiner Zigarre. „Komm, komm“, ruft er immer wieder in Richtung eines Schwanes auf dem Eis, während ein anderer schon Weizen knabbert. Goers wirft Getreide oder trockenes Brot aufs Eis. „Jetzt sind es schon zwei“, freut er sich, als ein weiterer Schwan den Weg vom Anleger auf die andere Seite auf sich nimmt und dafür mit den alten Brotstücken belohnt wird. „Wenn wir das zu mehreren machen, sind sie bald alle hier an der Seite“, weiß er von früher, als er Futtermeister für das Getreide dieser Winterfütterung war und am Wochenende auch an Besucher etwas verteilt hat. „Die kamen oft von weiter her. Meist hatten die aber selbst was dabei“, weiß er und greift letztmalig in seinen Eimer. Der zweite Schwan bevorzugt die Apfelstückchen und das harte Brot. Den Weizen hat er nicht entdeckt, obwohl er ständig drüberläuft. Doch die Brotstückchen machen ihm sichtlich beim Aufheben Mühe. Immer wieder schiebt er sich mit der Kralle an seiner schwarzen Schwimmflosse hinterher, bis endlich ein hartes Brot im Maul landet. „Wenn doch die Landwirte etwas Getreide abgeben würden, wären zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Die Schwäne würden nicht auf der Winterfrucht lagern und dort fressen, weshalb sie regelmäßig von den Bauern oder ihren Helfern vertrieben werden und sie würden nicht so zahlreich verhungern, wie jetzt.“

So stellt sich der Festschmaus der Adler als nur eine Facette der Natur dar. Die Tiere in der geschlossenen Gruppe bleiben meist am Leben, wenn das Futter reicht. Doch je länger die Eisdecke geschlossen ist, um so mehr Schwäne und auch Blesshühner verenden an Schwäche mangels Futter. Oder frieren fest und verhungern so. Ein gruseliger Tod. Warum also sollen nicht die Menschen den Schwänen ebenso helfen, wie den Singvögeln im Garten? Dort können es derzeit gar nicht genug Vogelhäuschen sein. Und die sind immer gefüllt. Bei vermutlich weitaus weniger Not im Garten.

Wie bestellt fährt auf der Fahrt gen Gingst dann wieder der grüne Jeep des Verwalters jenes Gehöftes auf dem Acker parallel, dessen Eigentümer die Felder von Vaschvitz bis Gingst beackert und auch mal die Gehölze illegal roden lässt. Er fährt sogar extra auf zwei einzelne Schwäne außerhalb der Fahrspur zu, bis diese sich mühsam erheben und starten. Unsere Naturbewahrer eben.


Schlimmer noch sieht es in Schaprode aus. Dort füttert an diesem Tag und wohl auch sonst keiner die Schwäne. Zwei Männer stehen am Anleger. „Das ist die natürliche Auslese“, sagt einer. Und lacht. „Da freut sich der Fuchs“, sagt er und zeigt dabei auf ein schon gefleddertes Tier der letzten Nacht. Daneben ein weißer Schwan ganz unversehrt, dessen Bein im Eis eingefroren ist. Tot. Lange kann der aber noch nicht tot sein. Zwei, drei, vier weitere und zwei Kormorane liegen wie zu Zeiten der Vogelgrippe direkt im Eis des Anlegers. Gruselig. Ein einzelner, deutlich phlegmatischer Kormoran mit geringem Fluchtverhalten sitzt auf der Brüstung und rückt nur langsam vom Menschen beim Näherkommen ab. „Der macht es auch nicht mehr lange“, entscheiden die beiden und verschwinden aus der Kälte wieder in Richtung ihres warmen zu Hauses. Nur das Schild „Baden verboten“ bleibt etwas spöttisch angesichts der arktischen Temperaturen und dem Eis an einem Kasten zurück. Da die Fähre Vitte ja täglich noch fünf Eisbrecherfahrten nach Hiddensee macht, sollten sich doch die Touristiker mal einen Kopf machen und die verendeten Vögel beseitigen, geht es mir durch den Kopf. Es muss ja nicht so offensichtlich sein, das Elends. Auch wenn das Natur ist. Doch auch zu Zeiten des H5N1-Virus klappte das ja schon nicht oder nur widerwillig. Und Adler kommen eben nicht an den Anleger von Schaprode. Was der Fuchs als Ordnungspolizei liegen lässt, ist am Ende nur noch ein Haufen Federn und eine blutige Spur. Bis zum nächsten Schnee oder Tauwetter.

Kontakt: Karl Görs in Zubzow; 038309 14 91


INFO Adler:

Die Insel Rügen zeichnet sich durch eine reich strukturierte Landschaft aus. Inseln und Halbinseln, Wälder, Wiesen, Äcker und vor allem die großen Wasserflächen eingeschlossen, die sie umgeben und gliedern. An und über den großflächigen Boddengewässern und den Seen im Inneren der Insellandschaft fallen dem aufmerksamen und geübten Beobachter immer wieder die beeindruckenden Charaktervögeln unserer Küstenlandschaft auf. Die Seeadler.

In vielen Gegenden Deutschlands fehlen sie schon völlig und sind deshalb auch auf der Roten Liste gefährdeter Tiere zu finden. Im europäischen Maßstab gelten sie als „selten“

Damit die Seeadler auf der Insel Rügen in Ruhe ihre Jungen aufziehen können, müssen alle Störungen im Bereich ihrer Horste vermieden werden.

Mit dem Landesnaturschutzgesetz wurden in Mecklenburg-Vorpommern Horstschutzzonen (100m- und 300m-Umkreis = eins und zwei ) eingerichtet, in denen untersagt ist, innerhalb der Schutzzeiten vom 1. Januar bis zum 31. Juli zu jagen.

In Schutzzone eins sollen jegliche Störungen ganzjährig vermieden werden.

Durch die genaue Kartierung der Niststätten (einschließlich Wechselhorste) können die Förster, Jäger und Flächeneigentümer alle notwendigen Standortinformationen erhalten. Leider gibt der NABU Rügen, bei dem diese Informationen von den Internetseiten seines Adlerprojektes entnommen sind, keine wirklichen Fakten und Zahlen preis.

Rico Nestmann nennt in seinem Buch „Herrscher des Himmels“ die Zahl von rund 500 Brutpaaren für das Jahr 2006 in Deutschland. Die Hälfte davon von rund 250 Paaren lebt in Mecklenburg Vorpommern. Da wiederum an der Müritz, der Seenplatte und an den Boddengebieten der Ostsee wie Rügen.

Norwegen ist mit 1550 bis 1750 Brutpaaren der europäische Staat mit dem dichtesten Bestand.

© 2010 ostSeh / ANDREAS KÜSTERMANN [ 0171 5254076 :-)]

Montag, 25. Januar 2010

Rügen: Kulturfolger wollen im Garten und an den Näpfen fressen

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AKTUELL im BILD:
Ein Buntspecht in Teschvitz auf Rügen am Meisenknödel
Rehe vor der Gingster Kirche auf dem Acker.
Ein Reh im Garten auf der Suche nach eingegrabenen Frühblühern.

Fotos ostseh/Küstermann

Rügen. (ostSeh) Da kennt der Specht nichts. In elegantem Flug kommt er an und klammert sich an das, was für fünf mal kleinere Vögel gedacht ist. Not macht erfinderisch und das Eis nebst Schnee aus dem Nordwind mit 12 bis 18 Grad minus treiben die Zivilisationsfolger wie Rehe oder Füchse, aber auch viele Vogelarten ganz nah an den Menschen. Rosen werden geplündert, der Kompost bestreift und eben die Meisen vertrieben. Kurzfristig zumindest. Vor allem wenn das Futter so lecker und leicht zu erreichen ist. Kürzlich war eine Krähe am Meisenring. Auch die Spatzen schaffen es übrigens an die sogenannten Meisenknödel und während vieles brach liegt, dürften Umsätze von Vogelfutter steigen..

(c) 2010 ostSeh_KüSTERMANN

Sonntag, 24. Januar 2010

Rügen: Straße kommt - Straße verschwindet

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AKTUELL im BILD:

Die sogenannte NABU-Verpreller-Straße der Initiative A20, B96n, getragen auf dem Sassnitzer Spülfeld von einer dortigen Reinigungsfirma und in der Kreisstadt von ansässigen Baufirmen und Lobbyisten, ist nun schon zum zweiten Mal weg. Das großflächige Agitationsschild mittels eines aufwändigen Aufstellers nahe Altefähr und auf dem Acker bei Samtens ist diesmal nicht verschwunden sondern liegt unter dem Aufsteller, den das neu gefertigte Schild nur einen Tag zierte (siehe Artikel von Felix Krull vom 30.12.).

Hintergrund ist die Debatte auf Rügen um den verspäteten Bau der B96n und die nach wie vor umstrittene neue Straßenanbindung der Rügenbrücke. Siehe auch dieses Interview.

Auf Rügen brandet seit Jahren ein erbitterter Kampf um den Flächenverbrauch der 1000 Km² Insel. Mit der neuen Rügenbrücke wird nun zusätzlicher Verkehrsdruck trotz Warnungen aufgebaut, obwohl das Mönchgut beispielsweise keine anderen Verkehrsführungen zulässt. Dort ist im Sommer Kollaps. Dass Rügen sein Tourismuskapital verspielen könnte, warnt schon länger der TUI-Tourismusmanger Wolf Michael Iwand.

Und das ist der Kommentarblock:

Vielleicht lernen die Herren (sic!!) Wirtschaftsführer und Lobbyisten der Insel mal, dass politische Debatten nicht in namentlicher Verunglimpfung ausgetragen werden. Das gab es vielleicht mal früher beim Klassenfeind. Egal, wie schwierig es eben ist, mit dem politischen Gegner, der in diesem Fall jedoch auch eine gesetzliche Aufgabe wahrnimmt, und dessen Geschick, umzugehen. Den wer sollte uns sonst aufklären, dass es weder bei der Brücke noch bei der Straße um Tourismus sondern um die Anbindung des Fährhafens Mukran geht. Der Tourismus würde ganz andere Konzepte benötigen, die mit einer im Besitz des Landkreises befindlichen RPNV-Struktur leider aus Befindlichkeiten heraus im Aufsichtsrat auch nicht durchgesetzt werden.

(c) 2010 ostSeh_KüSTERMANN


Freitag, 22. Januar 2010

Am Sonnabend ist Rügentag

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Grüne Woche geht dem Ende zu


Heike Seelenbinder mit ihrer neuen, charmanten Frisur am gemeinsamen Stand (rechts) und am Rügen-Schild.

Foto: ostSeh/Thomas

Berlin (ostSeh) Im Rahmen der "Grünen Woche" in Berlin findet am Sonnabend dem 23. Januar der große "Rügentag" in der Halle 5.2b Mecklenburg-Vorpommern statt. Viele hörten schon diese Woche davon, da die Halle durch die neue Art der Finanzierung nun zweigeteilt ist. In subventionierte und wirtschaftlich berechnete Stände. Nach einer Rüge des Rechnungshofes musste das Land die Leistungen auf der Grünen Woche ausschreiben.

XING-Moderatorin und Touristikerin Heike Seelenbinder, die sozusagen auch XING-Stimme auf der Grünen Woche ist, steht am Stand des Rügen Produkte Vereins und der Tourismuszentrale Rügen. Sie lädt aus diesem Anlass alle, die das erste Tourismusereignis des Jahres einmal erleben wollen, zu einem kulinarisch-kulturellen Bühnenprogramm sowie zahlreichen Rügenprodukten und Informationen aus erster Hand. Gerne steht sie, wie sie an dieser Stelle nochmals verspricht, für Fragen rund um Rügen am Stand der größten deutschen Insel zur Verfügung, mailte sie in einer kurzen Nachricht. "Ich freue mich, wenn Ihr vorbeischaut", so Heike Seelenbinder.


Mittwoch, 20. Januar 2010

Rügen: Kriminalisten suchen Zeugen nach Brand von Ferienhäusern

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Baabe / LK Rügen (ostSeh) Die Kriminalisten in der Kriminalpolizeiinspektion Stralsund suchen weiterhin Zeugen für zwei Ferienhausbrände, die Anfang Dezember 2009 in Baabe auf Rügen gelegt wurden.

Die Kriminalisten gehen bei beiden Bränden von Brandstiftung aus. Es entstand erheblicher Schaden, beide Häuser sind nicht mehr bewohnbar.

Zwischen dem 05. und 07. Dezember 2009 fehlen den Beamten Angaben und Zeugen, die sich auf den 'Dünenweg' und 'Am Kurpark' beziehen. Wer kann Angaben zu verdächtigen Personen oder Auffälligkeiten machen, wer hat etwas Ungewöhnliches gesehen? Zur Ergreifung der Täter möchte die Concordia-Versicherungsgruppe mit ausgelobten 2000 Euro für sachdienliche Hinweise beitragen.

Die Polizei geht nach bisherigen Ermittlungen davon aus, dass die Brände möglicherweise zum Vertuschen von Einbrüchen oder anderen Straftaten gelegt worden sind. Daher ist ein erhöhter Fahndungsdruck auch im Sinne anderer Vermieter und Eigentümer. Beim Ergreifen der Täter droht diesen nicht nur eine strafrechtliche sondern auch zivile Verfolgung mit Schadenersatzansprüchen. Dazu gehört neben der dinglichen Regulierung auch der Ausfall an Vermietungstagen.

 
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