Dienstag, 30. Dezember 2008

Eiszeit im Ostseebad Sellin

0 Kommentare
Seit dem 12. Dezember 2008 ist sie eröffnet - die 4. Eiszeit im Ostseebad Sellin und steht diesjährig unter dem Motto: Russischer Winterzauber in Sellin.

(c) Privat

Neben Musik und heißem Glühwein oder Sanddorngrog, ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.
Während der Eiszeit finden wechselnde Veranstaltungen wie Eishockey, Eisstockschießen oder ein Eisrevue statt.
Die Eisbahn befindet sich nahe dem Freizeitbad Inselparadies am Seepark und ist noch bin zum 15.März geöffnet.
Schlittschuhe können gegen folgende Gebühr ausgeliehen werden:
  • 3 Stundenkarte: Kinder 2,30 € - Erwachsene 3,30 €
  • Tageskarte: Kinder 4,50 € - Erwachsene 5,50 €

Montag, 29. Dezember 2008

Der Buskam

0 Kommentare
Der Buskam auf Rügen ist mit einem Volumen von 600 Kubikmetern und einem Umfang von 40 Metern der grösste Findling an der deutschen Ostseeküste. Er liegt etwa 1,5 m aus dem Wasser ragend und 300 m vom Nordstrand des Ostseebades Göhren entfernt.
(c) Privat
Eine Legende besagt, dass es es einem Hochzeitspaar Glück bringt, am Tag der Hochzeit auf dem Stein zu tanzen.
Allerdings ist das anschwimmen aufgrund der unberechenbaren Wasserstrudeln heute strengstens verboten. So haben ihn die Möwen und Kormorane für sich entdeckt.

Freitag, 26. Dezember 2008

Xmas auf Rügen

0 Kommentare
Frohe Weihnachten von der Insel Rügen

(c) Privat
Xmas meets Bäderarchitektur
(gesehen ins Sellin)

Samstag, 13. Dezember 2008

Kreidemuseum Gummanz

1 Kommentare
Das Kreidemusuem in Gummanz

(c) Kreidemuseum

Im Kreidemuseum Gummanz dreht sich alles um das „Weiße Gold“, wie die Kreide auch genannt wird. Tauchen Sie ein in das Kreidemeer und erfahren Sie wie die Kreide vor etwa 70 Millionen Jahren entstanden ist. Fossilien, die in der Kreide gefunden werden zeigen Ihnen etwas von der Lebewelt dieses Meeres. Das Museum informiert zudem über die mehr als zweihundertjährige Tradition des Kreideabbaus auf Rügen.



Ammonit

(c) Kreidemuseum


Das Museum befindet sich in der restaurierten Werkhalle des alten Kreidewerks Gummanz. Das Freilichtgelände des Museums zeigt Geräte der historischen Kreidetechnologie an einem Originalschauplatz des Kreideabbaus.


(c) Kreidemuseum

Von Mai bis Oktober bietet das Museum Fossilien-Führungen im Kreidetagebau Promoisel an, bei denen sich die Teilnehmer selbst auf die Suche nach Spuren der Lebewesen des Kreidemeeres begeben können.


(c) Kreidemuseum


Öffnungszeiten:
Ostern bis 31.Oktober: täglich 10 - 17 Uhr
1.November bis Ostern: Di.-So. 10 – 16 Uhr

Kreidemuseum Gummanz
Gummanz 3a
18551 Sagard
Tel.: 038302/56229
kreidemuseum@web.de
http://www.kreidemuseum.de/

(c) Kreidemuseum

Freitag, 12. Dezember 2008

Das Rügener Kreidemännchen

0 Kommentare
Ganze 11 cm groß ist das Rügener Kreidemännchen.



Die Kreidemännchen der Insel Rügen werden in den verschiedensten Posen und individuell hergestellt. Sie sind ein ideales und vor allem langlebiges Souvenir und Mitbringsel der Inselgäste.

(c) Privat


Die Kreidemännchen mit ihren der weißen Zipfelmütze und goldfarbenem Glöckchen sind auch bei den Kindern sehr beliebt.


Ob als Bernsteinsammler oder im Liegestuhl- sie machen stehts eine gute Figur.


Weitere Informationen und Bezugsquellen gibt es hier.

Montag, 1. Dezember 2008

Rügen versinkt im Schnee

0 Kommentare
Inselwinter Rügen 1978/1979

Ganz Norddeutschland verschindet unter enormen Schneemassen.

Auch auf Rügen kommt es zu einer Schneekatastrophe - Schneeverwehungen bis zu 8 Meter Höhe!
Hier einige Impressionen aus der Gegend um Garz:

Landstrasse zwischen Garz und Samtens

Landstrasse zwischen Garz und Bergen

Landstrasse zwischen Garz und Bergen

Landstrasse zwischen Garz und Zudar
Fotos mit freundlicher Unterstützung von Egon Nehls


Rügen im TV:

Solch einen Jahreswechsel hatten die Rüganer noch nicht erlebt: Ein 78 Stunden langer Schneesturm bewirkte, dass ihre Insel tagelang von der Außenwelt abgeschnitten war. Kein Strom, kein Wasser, kein Brot, und Milch gab es nur direkt aus dem Kuhstall.

Babys werden an Bord von Hubschraubern geboren, bei den Urlaubern in den FDGB-Ferienheimen gibt es zu Essen, was die Hotelküche zufällig am Lager hat. Viele Regionen sind auf die Hilfe der Soldaten angewiesen, die die Bevölkerung mit Lebensmitteln versorgen.

Es ist der 29. Dezember 1978. Bei Rotraut Hoge setzen die Wehen ein. Es ist ihr erstes Kind. Sie ist aufgeregt. Ein Blick nach draußen verstärkt die Aufregung. Über Rügen tobt der größte Schneesturm, den die Insel je erlebt hat. Das Dörfchen Posewald ist inzwischen eingeschneit und komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Die Gemeindeschwester kommt nur noch mit Mühe in das Haus von Rotraut Hoge. Sie befürchtet Komplikationen bei der Geburt. Eine dramatische Rettungsaktion beginnt: Während der Zahnarzt die Hochschwangere betreut, macht sich der Arzt mit Skiern auf den Weg in die Kreisstadt, um Wehenmittel und eine Hebamme zu holen. Ein ganzes Dorf bereitet einen Hubschrauberlandeplatz vor und zerbricht sich den Kopf, wie man die erschöpfte werdende Mutter durch die enge Panzereinstiegsluke bekommen soll für den Transport bis zum rettenden Hubschrauber.

Dazu zeigt das NDR Fernsehen historische Film- und Fotodokumente einer norddeutschen Katastrophe mit glücklichem Ausgang.

NDR Fernsehen
Samstag, 13. Dezember 2008 um 13:30 Uhr (bis 14:00 Uhr)
Norddeutsche Katastrophen
Reportage + Dokumentation

Vom Zauber alter Bäume und Alleen

0 Kommentare
Rügen im TV:
Kaum irgendwo anders gibt es so viele prächtige Alleen und so imposante alte Bäume wie in Mecklenburg-Vorpommern. 2.600 Kilometer beidseitige Alleen ziehen sich durch das Land - von der Nordspitze Rügens bis an die Müritz.
Christina Walther begleitet mit ihrem Kamerateam Menschen, die sich in besonderer Art und Weise für den Erhalt von Bäumen einsetzen. Nicht nur bekannte Alleen und Bäume, sondern auch Baumveteranen, die sich im Schutz der Verborgenheit zu wahren Individuen entwickeln konnten, hat das Filmteam entdeckt.
Die geheimnisumwitterte Insel Vilm beispielsweise, die zu DDR-Zeiten ausschließlich hohe Staatsfunktionäre als Urlaubsdomizil nutzten, dürfen auch heute nur wenige Menschen betreten. Die Insel steht unter strengem Naturschutz. Seit Jahrhunderten wird hier kein einziger Baum mehr gefällt, und so zeugen markante Baumgestalten von einer längst vergangenen Zeit.
Auch die angeblich ältesten Eichen Europas - mit einem stattlichen Umfang von rund elf Metern - sind im Film zu sehen. Die Ivenacker Eichen sollen bereits tausend Jahre und älter sein. Ob im Sommer oder Winter - schon bei Sonnenaufgang ist der Naturfotograf Thomas Grundner unterwegs, um die schönsten Bäume in Mecklenburg-Vorpommern bei idealem Licht im Bild festzuhalten.
Eine Baumpatin auf Rügen kümmert sich engagiert um das Wohlergehen und den Erhalt einzelner Alleen auf der Insel.
Der Film von Christina Walther zeigt einzigartige Bäume und Alleen - eingebettet in stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen - von der Insel Rügen bis in den Landkreis Güstrow.
NDR Fernsehen
Dienstag, 9. Dezember 2008 um 18:15 Uhr (bis 18:45 Uhr)
Vom Zauber alter Bäume und Alleen
Reportage + Dokumentation

Freitag, 28. November 2008

Rügen - Urlaub mit Hund

0 Kommentare
Auf Rügen sind Hunde willkommen.


Zu einem wunderschönen Urlaub auf Deutschlands schönster und größter Insel braucht ihr vierbeiniges Familienmitglied nicht zu Hause bleiben. Hunde sind überall auf Rügen herzlich willkommen.
Es gibt jede Menge Strandabschnitte, an denen die Hunde spielen und baden können. In allen Ostseebädern, wie Binz, Sellin, Baabe und Göhren ist entsprechende Hundestrand-Beschilderung vorhanden.


(c) Privat


(c) Privat

(c) Privat

Selbst auf den Promenaden sind ausreichend Hundetoiletten vorhanden, so das die Haufen schnell beseitigt werden können und es keine Einschränkungen gibt. Darüberhinaus reinigen die Gemeinden regelmäßig die Strände.

Hund und Strandkorb - kein Problem. In Göhren besteht die Möglichkeit am Nordstrand in Richtung Baabe beides zu kombinieren.

Was am Strand geht - funktioniert auch beim Essen. Viele Restaurants sind auf Vierbeiner eingestellt.

An bestimmten Orten im Nationalpark Jasmund sind Hunde allerdings an der Leine zu führen - die Gebiete sind entsprechend gekennzeichnet.

Von der örtlichen Kurverwaltungen oder der Tourismuszentrale ist sogar eine Hundewanderkarte erhältlich.

Montag, 17. November 2008

Herbstimpressionen von der Insel Rügen

3 Kommentare
Es ist überall Herbst - auch hier auf Rügen


(c) Privat




(c) Privat


Ein Bernsteinsammler auf dem Weg zur Arbeit
(c) Privat

(c) Privat


(c) Privat

(c) Privat

Sonntag, 9. November 2008

Der Koloss von Prora - Kraft durch Freude

2 Kommentare
Das KDF-Seebad Prora auf Rügen sollte über 20.000 Menschen eine Urlaubsmöglichkeit bieten.

(c) Privat

In den Jahren 1935 bis 1939 wurde ein großer Teil des geplanten Seebades errichtet - der Koloss von Prora. Es gibt acht Häuserblocks mit einer Länge von etwas 4,5 km in einem Abstand von 150m zum wunderschönen flachen Sandstrand. Der Bereich zwischen Gebäuden und Küste ist heute mit Kiefern und niedrigem Gebüsch bewachsen.

(c) Privat


Der gigantische Komplex ist denkmalgeschützt und verfällt immer mehr. Vandalismus beschleunigt den Verfall zusehends.


(c) Privat

Der Koloss von Prora liegt zwischen Sassnitz und Binz an der Prorer Wiek, einer weitläufigen Meeresbucht, die den Kleinen Jasmunder Bodden vom Prorer Wiek der Ostsee trennt.

(c) Privat

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde von der Staatsführung eine umfangreiche, ideologisch besetzte Sozialpolitik betrieben. Eines der Kernelemente dieser Politik war die Organisation Kraft durch Freude, die durch günstigen Urlaub den allgemeinen Lebensstandard der Bevölkerung heben sollte. Der Bau von insgesamt fünf Seebädern für jeweils 20.000 Menschen war geplant, die es der Bevölkerung ermöglichen sollten, günstig jeweils zwei Wochen im Jahr Urlaub zu machen. Das einzige in Teilen realisierte Projekt aus diesem Plan ist das KdF-Seebad Rügen, Prora.

(c) Privat


In den drei Jahren zwischen 1936 und 1939 wurden die acht Gästeblöcke errichtet. Bereits in der damaligen Zeit fanden die Bauarbeiten internationale Beachtung. So wurde bei der Weltausstellung 1937 in Paris ein Modell des Seebades Prora mit einem Grand Prix ausgezeichnet.

(c) Privat


Bei Kriegsbeginn 1939 wurden die Bauarbeiten weitgehend gestoppt. Mit Ausnahme eines Blocks waren die acht Wohnblöcke, die südliche Festplatzrandbebauung und die Kaianlage bereits im Rohbau fertiggestellt, nicht jedoch die Schwimmbäder, die Festhalle und weitere Teile der Wirtschaftsgebäude.
Im Krieg diente die Anlage als Ausbildungsstätte für Luftwaffenhelferinnen und ein Polizeibataillon.

  • Ab 1944 diente Prora der Wehrmacht als Lazarett und gegen Ende des Krieges fanden dort auch Flüchtlinge aus den Ostgebieten eine Bleibe. Ab 1945 wurde die Anlage von der Sowjetunion zur Internierung von Grundbesitzern und weiterhin zur Unterbringung von Heimatvertriebenen aus den Ostgebieten genutzt.
  • Zwischen 1948 und 1953 wurden die Bauten von der Sowjetarmee genutzt, die den südlichsten Rohbau sprengte und abtrug.
  • Die nach 1949 ebenfalls eingezogene Kasernierte Volkspolizei, aus der 1956 die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR hervorging, nutzte die Gebäude als Kaserne wo bis zu 10.000 Soldaten stationiert waren.
  • In dem Komplex befand sich die Technische Unteroffiziersschule der NVA, außerdem wurden Soldaten aus politisch befreundeten Entwicklungsländern wie Angola oder Mosambik ausgebildet.
  • In den 1980er Jahren waren in Prora bis zu 500 Bausoldaten stationiert, die beim Bau des in der nördlichen Umgebung des Objektes gelegenen Fährhafens Mukran arbeiteten. Der südlichste Teil der Anlage stand Angehörigen von NVA und Grenztruppen als Erholungsheim, Kinderferienlager und Ferienort zur Verfügung.
  • Nach der Deutschen Wiedervereinigung 1990 übernahm die Bundeswehr als Nachfolger der NVA das Gelände, stellte die Nutzung aber Ende 1992 ein und verließ Prora.
  • Seit Anfang 1993 ist die Anlage öffentlich zugänglich. Sie befindet sich nach wie vor im Besitz der Bundesrepublik Deutschland.
  • Seit über zehn Jahren versucht die Bundesvermögensverwaltung die unter Denkmalschutz stehende Anlage ganz oder in Teilen zu verkaufen.


Heute gibt es in Block 3, Prora Mitte, und dem Querbau mit Ruinen und der Kaianlage diverse kulturelle Einrichtungen:

  • die Museumsmeile Prora mit einem KdF-Museum (Museum Prora)
  • Museum der NVA
  • Rügen-Museum und Sonderausstellungen
  • die Bildergalerie Rügenfreunde
  • ein Wiener Kaffeehaus

(c) Privat

Im Querriegel von Block 3 befindet sich das Dokumentationszentrum Prora, wo die Dauerausstellung „MACHTUrlaub – Das KdF-Seebad Rügen und die deutsche Volksgemeinschaft“ gezeigt wird. Die Ausstellung dokumentiert die Bau- und Nutzungsgeschichte der Anlage. Thematisiert werden die Hintergründe des Projekts und seine Vereinnahmung durch die nationalsozialistische Propaganda.

(c) Privat
Daneben bettet die Präsentation die Geschichte der Anlage in die Arbeits- und Sozialgeschichte des „Dritten Reiches“ ein.

Das Boxsportmuseum aus Sagard ist nach Prora umgezogen. Das Museum wurde im Jahr 2004 geschlossen. Die Exponate sind jetzt in der Proraer Museums-Meile zu sehen.

Am 15. März 2008 eröffnete auf dem 3,7 Hektar großen Küstenwaldareal des Komplexes ein Hochseilgarten. Insgesamt wurden 460.000 Euro in den Bau der neuen Sportanlage investiert.

Samstag, 1. November 2008

Großsteingräber bei Lancken-Granitz auf Rügen

1 Kommentare
Die Großsteingräber bei Lancken-Granitz


(c) Privat
Auf Rügen, etwa einen Kilometer südwestlich von Lancken-Granitz befinden sich sieben Großsteingräber - auch Großdolmen bezeichnet.
Im Jahre 1829 wurden 19 Gräber gezählt, wovon noch 7 Gräber vorhanden sind - auf Rügen der größte Gräberkomplex dieser Art.
Die einzelnen Gräber sind in unterschiedlichen Bauweisen errichtet. Obwohl davon auszugehen ist, das wohl sämtliche Gräber schon in vorhistorischer Zeit geplündert wurden, konnten noch Grabbeigaben gefunden werden. Die Gräber wurden über mehrere Zeiträume immer wieder für Bestattungen genutzt, so dass sich auch Funde aus verschiedenen Zeitaltern in einem Grab befinden können.

Das östlichste Grab
(c) Privat

Das östlichste Grab der Gruppe ist das Größte und gut erhalten. Der Boden der Grabkammer wurde mit Lehmestrich bedeckt.

Bestattungen fanden hier von der jüngeren Steinzeit, dem Neolithikum (4000 bis 2000 Jahre v. Chr.) bis in die frühe Bronzezeit (2000 bis 1000 Jahre v. Chr.) statt. Nach der letzten Bestattung in der Bronzezeit wurde die Gruft mit Steinen gefüllt und dann bis zur Decke mit Erde verfüllt. Die gesamte Grabkammer wurde mit Erde überschüttet und der Zugang verschlossen.
Bei Untersuchungen wurden Reste von Grabbeigaben gefunden:
  • 21 Bernsteinperlen
  • Klingen aus Feuerstein
  • 6 Flintbeile
  • 10 Pfeilspitzen in Lanzettenform
  • 145 querschneidende Pfeilspitzen, einen Meißel und zwei Äxte aus Felsgestein, eine davon doppelschneidig
  • Scherben von 22 Gefäßen.
  • In einer etwas jüngeren Schicht fanden sich Überreste einer Bronzekette und einer Bronzenadel.

Grab - weiter westlich

(c) Privat

Dieses Grab ist von einem Hünenbett umgeben, von dem jedoch nur noch 16 der ursprünglich vermutlich 26 Steine erhalten sind.

Während die hier ursprünglich einmal gebetteten menschlichen Gebeine weitgehend zerfallen waren, konnten noch diverse Grabbeigaben in der Kammer gefunden werden:

  • ein 35 cm mal 17 cm großer Stein aus Granit, der vermutlich als Reibstein zum Schärfen von Äxten diente.
  • Weiterhin fanden sich Bernsteinperlen
  • querschneidende Pfeilspitzen
  • zwei Steinäxte - davon eine Nackenkammaxt
  • Scherben.

Daß auch in dieser Grabkammer noch bis in die ältere Bronzezeit Beisetzungen stattfanden, zeigte sich anhand von diversen aus Bronze gearbeiteten Funden:

  • ein Fingerring
  • Teile einer Kette
  • eine Nadel mit eingerolltem Kopf.

Montag, 27. Oktober 2008

Allee 2008 ist auf Rügen

0 Kommentare
Erstmals in wurde am 20.Oktober 2008 der erste Tag der Allee vom BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz), ASG (Alleeschutzgemeinschaft) und SdW (Schutzgemeinschaft Deutscher Wald) ausgerufen.
Am 20.Oktober sollen zukünftig Gemeinden und Städte in Deutschland aufgefordert werden, Alleebäume zu pflanzen.
Die Allee des Jahres 2008 befindet ist auf Rügen und verbindet auf rund sieben Kilometern die Gemeinden Silenz und Neuenkirchen. Diese wunderschöne Allee zeichne sich durch einen alten Bestand besonders schützenswerter Bäume aus. Rund tausend Bergahorn, Spitzahorn, Eschen und Krimlinden, die meisten zwischen 80 und 100 Jahre alt, säumen die Kreisstraße. Gleichzeitig könne man an ihr die große Gefährdung von Alleen in Deutschland ablesen. Unsachgemäße Schnittmaßnahmen und Tausalze des Winterdienstes hätten viele der Bäume bereits beschädigt. Seit dem Jahr 2000 kümmerten sich Alleen-Paten um die Bäume. Ihnen ist zu verdanken, das vor kurzem Neupflanzungen erfolgten.

(c) Privat

Mit dem „Tag der Allee“ wird auf die deutschlandweite Gefährdung von Alleebäumen aufmerksam gemacht und ehrt und motiviert all diejenigen, die sich für ihren Schutz engagieren. Alleen sind nicht nur schützenswerte kulturelle Monumente. Sie leisten auch einen unschätzbaren Beitrag für den Umwelt- und Naturschutz. Sie sind Heimat vieler zum Teil auch gefährdeter Tierarten, sie verbinden ihre Lebensräume und filtern Schadstoffe aus der Luft.

So kann die Verwendung von Splitt oder Kies statt Tausalz und eine Reduzierung des Schwerlastverkehrs kann viele Bäume retten. Außerdem wäre ein Tempolimit von 80 km/h – wie auf Rügen bereits weitgehend praktiziert – ein wirksame Möglichkeit um mehr Verkehrssicherheit zu erreichen.

Immer noch fallen zu viele Alleen der Motorsäge zum Opfer. Der Tag der Allee soll zu einem Tag werden, an dem neue Alleen gepflanzt werden.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Peter Heppner / Schiller - I feel you - Videodreh auf Rügen

0 Kommentare
Das Musikvideo zu Peter Heppner / Schiller - I feel you - wurde auf Rügen gedreht.
Zu sehen sind u.a.:
  • die Kreidefelsen
  • Binz - Prora
  • Der rasende Roland
  • Seebrücke




Dienstag, 21. Oktober 2008

Die neue Rügenbrücke wird ein Jahr alt

1 Kommentare
© Goka / PIXELIO


Unter dem Motto staunen statt stauen wurde genau vor einem Jahr die neue Rügenbrücke fertiggestellt und gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee schnitt Bundeskanzlerin Angela Merkel das symbolische Eröffnungsband auf der Schrägseilbrücke durch.
Die neue Rügenbrücke führt vom Festland über vier Prozent Gefälle zu einer seilverspannten Hochbrücke über den Ziegelgraben zur Insel Dänholm und anschließend weiter über eine Spannbetonbrücke durch den Strelasund nach Rügen.
Drei Jahre wurde an der insgesamt 4,1 Kilometer langen Konstruktion gebaut, die als längstes deutsches Brückenbauwerk bezeichnet wird.

© Goka / PIXELIO


Die Rügenbrücke bietet Schiffen eine Durchfahrtshöhe von 42 Meter. Der Pfeiler erhebt sich auf 128 Meter Höhe über die Stadtsilouette und verleiht Stralsund einen mondänen Ausdruck.
Das öffentlich finanzierte und daher mautfrei benutzbare Bauwerk kostete inklusive aller Anschlussstellen 125 Millionen Euro. Für den Bau waren etwa 180.000 Tonnen Beton sowie 22.000 Tonnen Stahl erforderlich.
Der Verkehr wird über ein 2,9 Millionen Euro teures kamera- und sensorgestütztes Leitsystem gesteuert. Insgesamt 34 Kameras, 17 Verkehrszeichenbrücken mit Freitextanzeigen sowie in die Fahrbahn eingelassene Leuchtpunktmarkierungen stehen der Verkehrleitzentrale zur Verfügung, um den Verkehr auf der Brücke zu regeln.
Einzigartig gelten die an den Brückengeländer angebrachten Windabweiser. Das am Computer und Windkanal getestete Windabweisesystem soll das übliche Kippmoment eines vier Meter hohen LKW auf ein Drittel reduzieren.
Seit Eröffnung fahren jetzt die PKW und LKW nicht mehr durch die Stadt, sondern auf dem Rügenzubringer über sie hinweg. Der Verkehr staut sich nun nicht mehr in Stralsund, sondern auf Deutschlands größter Insel.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Kap Arkona - das Nordkap Deutschlands

3 Kommentare
Das Nordkap Deutschlands, dessen unverwechselbares Landschaftsbild durch das weite Meer, durch Steilufer und Stürme sowie durch eine charakteristische Küstenvegetation geprägt wurde.






Das Gebiet um Kap Arkona - der Gemeinde Putgarten besteht im Wesentlichen aus drei Orten:



Größere Kartenansicht

Putgarten versteht ihr touristisches Leistungsangebot in erster Linie als eine Leihgabe aus der Natur und Landschaft, die es besonders zu bewahren und zu schützen gilt. Das besondere Markenzeichen am Kap Arkona ist die Autofreiheit. Nur zu den Kulturveranstaltungen am Abend stehen begrenzte Parkmöglichkeiten an den Leuchttürmen und im Gutshof zur Verfügung. Die verkehrsberuhigte Zone im gesamten Gemeindegebiet umschließt die sensibelsten Bereiche am Kap, in Putgarten und im historischen Fischerdorf Vitt. Ob mit Fahrrad, zu Fuß, mit der Pferdekutsche oder mit der Arkona Bahn - der große Bus-, Auto- und Caravanparkplatz mit kompletten Serviceeinrichtungen garantiert die Erhaltung des Landschaftsschutzgebietes.



© PIXELIO

Auf dem Weg zum Kap Arkona führt die gepflasterte Dorfstraße unmittelbar am Gutshof Arkona vorbei. Dieser wohl auf der Insel Rügen einmalige Gutshof gewährt einen tiefen Einblick in das Leben und Treiben auf dem Lande. Hier gibt es die unterschiedlichsten Frischprodukte: Honig frisch vom Imker, Brot vom Rügenbäcker, Boikäse aus Schafs- oder Kuhmilch, Fischkonserven, Wurstspezialitäten der Inselfleischer sowie das hochprozentige Arkonafeuer. Im Angebot sind ebenfalls Rügenkeramik, Bernstein- und Steinschmuck sowie Glaserzeugnisse.


Im Leuchtturmeck gibt es Souvenirs und Rügenliteratur.





Arkona - der Ort mit den drei (Leucht)türmen

Hier sind zahlreiche Attraktionen zu bestaunen:


  • Leuchttürme - der viereckige Leuchturm misst 20 m und wurde von Karl Friedrich Schinkel 1826/1827 erbaut und 1902 außer Betrieb benommen. Heute dient er als Musuem und Standesamt. Nachfolger ist der 34 m hohe daneben stehende neue Leuchturm, der Blitzfeuer 40 km weit hinaus aufs Meer schickt. Beide Türme sind zu besteigen und bieten einen atemberaubenden Blick über Rügen, Hiddensee bis nach Dänemark.

  • Marinepeilturm - 1927 wurde dieser Turm unweit der zwei Leuchttürme erbaut, der als Funkpeilturm der Kriegsmarine diente. Später wurde eine Glaskuppel aufgesetzt und er wurde zum Aussichts- und Ausstellungsturm umfunktioniert.
  • Eine alte Nebelsignalstation - eine Ausstellung informiert über Seenotrettungsschicksale an der Deutschlands Ostseeküste.

  • Jaromarsburg - Hier befinden sich die 13 m hohen Erdwäle der Jaromarsburg. 1168 wurde dieses Heiligtum der slawischen Ranen durch die Dänen zerstört und die 10m hohe Statue des viergesichtigen Swantewit verbrannt. Den ursprünglichen Tempelbezirk der slawischen Ranen hat das Meer längst durch Uferbrüche verschlungen.

  • Rügenhof Arkona - Der Kuh- und Schafstall des Gutshofs aus 1880 wurde total umgebaut. Heute sind zu sehen Töpfern, Kerzenziehen und Bernsteinschleifen. Die historische Druckwerkstatt erfüllt Wünsche der Gäste. Kinder beliebt ist vor allem das Tiergehege. In den Sommermonaten finden hier Handwerker-, Bauern- und Töpfermärkte statt.

  • Gellort - ist Rügens nördlichster Punkt - etwas 600m nordwestlich von Arkona entfernt. Am Strand liegt Rügens viertgrößter Findling. Einheimische bezeichnen ihn als Siebenschneiderstein - weil auf dem 6,4 m langen und 4,9 m breiten Granit Platz für sieben Schneider Platz für ihre Arbeit hätten.

  • Bunker - Neben beiden Leuchttürmen sind gleich zwei Militärbunker zu finden. Der Arkona-Bunker stammt aus den Zeiten der Wehrmacht und beherbergte zu DDR-Zeiten die 6. Grenzbrigade Küste. Heute beherbergt Dieser eine Kunstgalerie. Der größere Bunker diente der Volksmarine und der Vereinigten Ostseeflotte (VOF) als Gefechtsstand. Vom Hauptmittelgang führen zwei Zugänge zu mehreren autarken Einzelbunkern. Bei einer Gesamtfläche von 2 000 m² besaßen sie zum Hauptgang Luftschleusen. Am Tag der Deutschen Wiedervereinigung wurde die Anlage stillgelegt. Heute sehen Sie in den informativen Führungen im NVA-Bunker eine Ausstellung zur "Geschichte der 6. Flottille/Bug und der Volksmarine der DDR", damalige Bunkereinrichtungsgegenstände und eine Fotoserie.



Vitt - der romantischste Ort auf Rügen


Das idyllische Vitt, ein denkmalgeschütztes, fast orginales Fischerdörfchen liegt geschützt in einer Schlucht. Die vierzehn rohrgedeckte Fischerkaten und die eine orginelle Fischerkneipe verstecken sich hier vor den rauhen Seewinden. Am Minihafen verkaufen Fischer frisch geräucherten Fisch, täglich ab 10 Uhr laden sie zu Rundfahrten zum Kap Arkona ein.


© PIXELIO



Auf der Höhe des Steilufers leuchtet von weitem die 1816 geweihte Uferkapelle, die den Fischern den Weg zum Heimathafen wies. Pfarrer und Dichter Ludwig Gotthard Kosegarten hilt hier seine berühmten Uferpredigten vor den Firschen, die in stündlicher Erwartung des Heringszuges nicht am Gottesdienst in der entfernten Kirche teilnehmen konnten. Seit 1990 schmückt die Kapelle das große Wandgemälde Menschem im Sturm von Gabriele Mucci.


Vitt ist mit dem Auto nicht zu erreichen. Aus Puttgarten sind es 2,5 km und von Arkona etwa 1,4 km zu Fuß. Wer nicht laufen möchte - eine Parkbahn und Pferdekutschen verkehren vom Parkplatz Putgarten aus.

Montag, 6. Oktober 2008

Rügen hoch zu Roß

1 Kommentare
Erleben Sie Rügen auf dem Rücken der Pferde.


Geniessen Sie die Natur aus der Pferd-Perspektive - es gibt jede Menge zu erkunden. Abseits der Landstrassen bietet Rügen ein weit verzweigtes Reitnetz auf dem jeder Reiterfreund auf seine Kosten kommt.



Ob Dressur- und Springtuniere, Ausritte in die wunderschöne Natur, entlang der feinsandigen Strände oder Kutsch- und Planwagenfahrten - auf Rügen finden Sie alles rund um das Pferd.

Montag, 29. September 2008

Ernst-Moritz-Arndt-Museum Garz

0 Kommentare
Ernst-Moritz-Arndt-Museum Garz/Rügen
Ältestes Museum der Insel Rügen




Abb. 1: Außenansicht des Museums in Garz


Ausstellung 1:

„Erinnerungen und Ansichten“
Im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht der Namenspatron des Museums. Ernst Moritz Arndt wurde 1769 auf Rügen geboren und starb 1860 in Bonn. In „Erinnerungen und Ansichten“ kommt der Schriftsteller und politische Publizist mit seiner Autobiografie zu Wort, die er siebzigjährig verfasste. Arndt berichtet darin über seinen Lebensweg vor dem Hintergrund der ihn prägenden Einflüsse. Besondere Beachtung finden die Erinnerungen an die Heimatinsel Rügen. Darüber hinaus vermittelt die Arndt-Ausstellung Einblicke in das Werk und die Wirkung des Publizisten. Vollständig gezeigt werden die privaten Hinterlassenschaften der Arndt-Familie aus der Museumssammlung.



Abb. 2: „Rudere vorsichtig, es giebt der Klippen und Sandbänke viele“, Blatt aus dem Stammbuch von Ernst Moritz Arndts Bruder Ludwig aus dem Jahr 1802


Ausstellung 2:

„Porträts“
Anhand kleiner Porträts aus der Vergangenheit der Region Garz wird auch in dieser Ausstellung die Wechselbeziehung zwischen Biografie und Geschichte thematisiert. Die kleine Darstellung ausgewählter Lebenswege zeigt, wie Einzelpersonen „Geschichte machten“ und welche Umstände ihre Biografie andererseits beeinflussten. Anlässlich des 70. Geburtstages des Museums im Jahre 2007 wird in diesem Rahmen auch ein kleiner Einblick in dessen wechselvolle Geschichte gegeben.


Kontakt / Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober: Dienstag bis Sonnabend 10 bis 16 Uhr
November bis April: Montag bis Freitag 11 bis 15 Uhr

Ernst-Moritz-Arndt-Museum
An den Anlagen 1
18574 Garz/Rügen
Telefon: 038304 / 12212
Mail: Arndt-Museum-Garz@gmx.de
http://www.stadt-garz-ruegen.de/

Samstag, 27. September 2008

Feuersteinfelder auf Rügen

0 Kommentare
Die Feurersteinfelder Rügens - oder auch Steinerne Meer genannt, befinden sich zwischen Prorer Wiek und dem kleinen Jasmunder Bodden im Naturschutzgebiet der Schmalen Heide.



Das bekannte Ausflugziel auf Rügen erstreckt auf einer Fläche von etwa 40 ha (300 m breit und 1800 m lang) und bilden Wälle bis zu einem Meter Höhe. Die Schichtung der Steine in ihnen ist über 2 m hoch, den Untergrund bildet Seesand.





In der jüngeren Nacheiszeit haben sich die Feuersteinfelder im Verlaufe der damals stärkeren Sturmfluten gebildet. Auf dem kargen Untergrund wachsen Moos und Heidekraut. Die Eichen, Eschen und Kieferbäume wurzeln im Seesand, wie auch der Ginster sowie Heckrosen und der Wacholder.
Die Feuersteinfelder sind einmalig!

Und so erreichen Sie dieses Wunder der Natur:

Per Auto: Die Feuersteinfelder sind nicht direkt mit dem Auto zu erreichen. Wer mit dem Auto anreist, kann am südlichen Ortsausgang von Neu Mukran auf einem kostenpflichtigen Parkplatz parken und dem etwa zwei bis drei Kilometer langen Wanderweg folgen.

Per Fahrrad: Mit dem Rad lassen sich die Feuersteinfelder am besten von Süden her erreichen. Über einen gut ausgebauten und landschaftlich attraktiven Forstweg, der direkt nördlich des Verkehrsübungsplatzes von der ehemaligen B 196a abzweigt gelangt man bis an das südliche Ende der Feuersteinfelder.

Per Bahn: Der nächste Eisenbahnhaltepunkt ist Prora rund zweieinhalb Kilometer südlich der Feuersteinfelder und fünfhundert Meter südlich des Verkehrsübungsplatzes.

Donnerstag, 18. September 2008

Mönchguter Museen

2 Kommentare
Die Halbinsel Mönchgut auf Rügen hat einiges zu bieten.


Eine Sehenswürdigkeit sind die Mönchguter Museen.




Das Mönchguter Küstenfischermuseum im Ostseebad Baabe

Das Küstenfischermuseum in Baabe bietet Ihnen Einblicke in die Fischerei auf Mönchgut. Hier erleben Sie alles rund um die kleine Fischerei auf den Boddengewässern und der Ostsee. Zu sehen sind typische Fischerboote, die früher in Baabe gefertigt wurden.

Bollwerkstraße/Ecke Dorfstraße, Baabe (038303) 142-0


Der Mönchguter Museumshof


Das älteste und größte Freilichtmuseum auf Rügen besteht aus einem kompletten Hof mit Wohnhaus, Scheune, Schuppen und Schweinestall.


Urkundlich wurde der Hof 1574 erstmals erwähnt - die Scheune stammt aus der Zeit um ca. 1680. Hier erleben Sie alles rund um den Ackerbau, Ernte, Imkerei, Milchverarbeitung und den traditionellen Hausbau.

Strandstraße 4, Göhren (038308) 2175


Das Mönchguter Heimatmuseum


Ein rohrgedecktes Bauern, Fischer- und Lotsenhaus beherbergt das Heimatmuseum. In den detailgetreu eingerichteten Räumen finden Sie u.a. neben der Geologie und Geografie Mönchguts die berühmten Mönchguter Trachten.

Strandstraße 1, Göhren (038308) 25627


Das Rookhaus in Göhren

Das malerisch kleine Fachwerkhaus wurde um ca. 1720 erbaute. Mit den tief herabgezogenen Rohrdach hat ein Seltenheitswert, schließlich handelt es sich um das letzte schornsteinlose Rauchhaus auf Rügen.

Thiessower Straße 7, Göhren (038308) 2175


Das Museumsschiff Luise in Göhren

Die Luise, ein voll begehbarer Küstenfrachter, ist bei Kindern und Technikinteressierten sehr beliebt. Gezeigt werden u.a. neben der komplett eingerichtetem Frachter auf dem Freigelände direkt am Südstrand von Göhren zahlreiche Seezeichen, Fischerboote und Kutter.

Am Südstrand 1a, Göhren (038308) 2175


Das Schulmuseum in Middelhagen

Das Schulmuseum in Middelhagen vermittelt Einblicke in die Mönchguter Schulverhältnisse der Vergangenheit. Im Klassenraum finden regelmäßig historische Schulstunden für Kinder und Erwachsene statt. Zu besichtigen ist neben dem Klassenraum auch die Wohnung des Küsters.

Dorfstraße, Middelhagen (038308) 2153 und 2478


Das Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker

Das um 1720 erbaute Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker ist eines ältsten Häuser auf Rügen mit spitzem Rohrdach. Dieses beliebte Kleinod ist Schauplatz zahlreicher Kunstausstellungen.

Boddenstraße 35, Groß Zicker (038308) 8248


Der Lotsenturm in Thiessow

Im 17. Jahrhundert begann die Geschichte des Lotsenwesens. Dabei spielte Thiessow eine große Rolle an der Ostseeküste. Gezeigt werden zahlreiche Navigationsinstrumente und die originale Lotsenglocke. Wahrzeichen von Thiessow ist der Lotsenturm auf dem 36 Meter hohen Lotsenberg mit einem atemberaubende Ausblick über Mönchgut nach Usedom von der Aussichtsplattform.

Lotsenberg 1, Thiessow (038308) 8280

Dienstag, 16. September 2008

Inselfernsehen auch im Internet

1 Kommentare
Was die Insel bewegt, bewegt Rügencampus: per Kabelfernsehen und im Internet. Die Fernsehmacher von der Insel haben eine Antenne für brisante Themen und bestechende Bilder. Seit fünf Jahren sendet der einzige lokale Privatfernsehsender auf der Insel aktuelle Nachrichten und Reportagen rund um Rügen. Ob aus der Luft, an Land oder auf dem Wasser – der Sender zeigt neue Perspektiven von Deutschlands größter Insel.

Im Fernsehen und auf der Homepage „http://www.ruegencampus.tv/“ heißt es immer wieder freitags: „Und das sind unsere Themen“. Mit einem Klick landet das 30-minütige Magazin aus dem Studio an der Seeparkpromenade 15 in Sellin direkt auf dem heimischen Bildschirm. Ob Nachrichten aus Kultur, Sport und Wirtschaft – kurz, knackig und kompetent präsentiert; politische Hintergrundbeiträge oder ausführliche Interviews: Rügencampus stellt Angela Merkel scharf, rückt Boxlegende Henry Maske ins rechte Licht oder hakt bei Nobelpreisträger Günter Grass nach.

Der erfahrene Chefredakteur Jörg Ellermann und Produktionsleiter Thomas Eggers - kompetenter Ansprechpartner in technischen Belangen – sowie ein Pool aus kreativen Köpfen geben dem Sender ein frisches, freches Profil. Der wöchentliche Mix aus Information und Unterhaltung, manchmal mit einer Prise Sarkasmus gewürzt, kommt nicht nur bei den Einheimischen und eine Millionen Urlaubern an. Schon zum zweiten Mal in Folge gewann die Rügencampus - Crew den deutschen Regionalfernsehpreis für den besten Beitrag.

Christin Schulz


Teamarbeit wird bei Rügencampus groß geschrieben. Mit Kamera und Mikro gehen die Drehteams den Geheimnissen der Insel auf den Grund. Reporter tauchen in lokale Themen ein, bringen Brisantes ans Licht und sind hautnah dabei, wenn zum Beispiel gegen das geplante Kohlekraftwerk in Lubmin protestiert oder Wahlkampf gemacht wird.

Wer selber auf Erkundungstour gehen möchte, der findet in dem Urlaubermagazininselaktiv“ einen visuellen Wegweiser und saisonalen Begleiter zu den regionalen Besonderheiten von Rügen. Zwei charmante Moderatoren testen neue Attraktionen, sichten Sehenswürdigkeiten und geben dem unternehmungslustigen Touristen auch gern gastronomische Geheimtipps.

Nico Offermann Auszubildender


Neben dem journalistischen Tagesgeschäft ist Rügencampus TV zugleich wirksame Werbeplattform für die Unternehmen der Insel. Eine Idee wird in Kooperation mit dem Kunden in Szene gesetzt. Am Schnittplatz und in der Tonkabine entstehen Schritt für Schritt zielgruppengerecht Werbespots und Imagefilme. Aufwendige Live-Übertragungen, private Auftragsproduktionen und „Toni`s Esszeit“ die Kochsendung mit Starkoch Toni Münsterteicher runden die Angebotspalette ab. Tonis Appetitanreger sind ebenfalls via Webstream zu finden. Rügencampus tv schaut die Insel - schauen Sie mit.

Sonntag, 14. September 2008

Jagdschloss Granitz

0 Kommentare
Das Jagdschloss Granitz befindet sich im Wald, der Granitz, in der Nähe des Badeortes Binz. Mit über 200.000 Besuchern im Jahr ist es eine der Top-Sehenswürdigkeiten der Insel Rügen und das meistbesuchte Schloss in Mecklenburg-Vorpommern.

(c) Privat

Die Granitz ist ein ca. 1000 ha großes Waldgebiet, welches seit 1991 zum Biosphärenreservat Südost-Rügen gehört.


Das Schloss wurde in den Jahren 1838 bis 1846 auf dem 107 m hohen Tempelberg, der höchsten Erhebung Ostrügens im Auftrag des Fürsten Wilhelm Malte I. zu Putbus errichtet.

(c) Privat




Das zweigeschossige Backsteingebäude hat einen rechtwinkligen Grundriss mit vier kleinen Türmen an den Ecken. Im ehemaligen Hofraum wurde nachträglich ein 38 Turm errichtet. In ihm führt eine freitragenden Wendeltreppe mit 154 gusseisenen Stufen auf die 145 m über NN hohe Aussichtsplattform mit einem fantastischen Panoramablick über Rügen, bei schönem Wetter bis Usedom.
 
footer