Dienstag, 30. November 2010

Abbruchgefahr an der Kreideküste Rügens

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 Fotos: ostSeh/Weigelt

Rügen (ostSeh/MW) Der schwere Nordoststurm in Verbindung mit starker Brandung erhöht das Risiko von Uferabbrüchen an der Kreideküste im Nationalpark Jasmund. Warnt das Nationalparkamt auf Rügen. In der Nähe des Lenzer Baches sind bereits einige Bäume auf den Strand gestürzt. Risse im Waldboden kündigen die nächsten Abbrüche an. War es erst der langanhaltende Regen, kommt nun die Gewalt des Frostes und gleichzeitig des Sturmes hinzu.

Deshalb wurde der Hochuferweg zwischen Piratenschlucht und Lenzer Bucht vorübergehend gesperrt. Zum Ausweichen steht hier der Mittelweg zur Verfügung. Aber auch unabhängig vom Steilufer ist bei solcher Wetterlage im Wald mit Windwürfen und abbrechenden Ästen zu rechnen.

Weitere Infos unter www.nationalpark-jasmund.de

Montag, 29. November 2010

Modelabel S.Oliver wirbt mit Rügen-Motiven

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Fotos: ostseh/S.Oliver
Am Kap Arkona und der Teufelsschlucht bei Nardevitz.



Rügen (ostSeh) Der bekannte Modefotograf Anders Overgaard musste während des Vulkanausbruchs im April vor einer isländischen Aschewolke fliehen. Statt von New York nach Island ging es mit viel Glück über Madrid nach Berlin. Von dort mit dem Auto auf die Insel Rügen. Statt 7,5 Stunden fast 20 Stunden Anreise. Für Modefotos auf der größten Insel an kargen aber reizvollen Plätzen, die dennoch anmuten wie Island. Ursprünglich hatte die Agentur Nowaday das Shooting für das internationale, in Deutschland ansässige Label S.Oliver organisiert und musste nun binnen ein paar Tagen völlig umdenken. Dran hängen internationale Models ebenso wie die komplette Ausstattung und eben der Fotograf.

Eine Mitarbeiterin stammte von Binz und schlug Rügen vor. In Zusammenarbeit mit der Tourismuszentrale Rügen und einigen ortskundigen Scouts wurde es dann auch die Insel. Plätze am Kap Arkona, in Vitt und der Teufelsschlucht bei Nardevitz sind gut zu erkennen. Und S.Oliver hat auch nicht gespart, in seinen Pressepublikationen auf die Insel und ihre reizvollen Plätze für Modefotos hinzuweisen.

Als der Modefotograf beim Anblick der Teufelsschlucht und des in die Ostsee mündenden Baches entzückt ausrief, es  sei „like Lord of the Rings“, war der Bann gebrochen und die blank liegenden Nerven beruhigten sich. Wichtig zudem, dass die Vegetation noch nicht gar so üppig spross. Denn es ging um den Winterkatalog. Und dieses spezielle Licht im Wald ohne Blätter.

Apropos Katalog: im herkömmlichen Sinne gibt es den bei S.Oliver nicht mehr. Animierte Spots sind im Internet mit Musik unterlegt zu sehen. Ist eben ein junges Label.

S.Oliver ist nach Angaben aus dem  Marketing sehr zufrieden mit den Motiven wie dem Siebenschneiderstein oder den Buhnen am Kap und war in seiner Pressearbeit dazu auch voll des Lobes über die Insel. Sehr natürlich auch die Kinderaufnahmen an der Teufelsschlucht. Wenn das mal keine Win-win-Sitution geworden ist. So hat sich der Einsatz von Ulrike Andreesen in der TZR und ihre schnelle Reaktion bei Anfrage der Agentur doch ausgesprochen gelohnt.

http://www.soliver.com/de/#/de/fashion/casual/campaign

© 2010 ostSeh/küstermann

Samstag, 20. November 2010

Rügen: Ein Tastpfad für Rosengarten - und manche unverhoffte Arbeit für die Projektschüler

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Während Natalie und Sabrina mit Begeisterung Blüten vom Lavendel im Rondell schneiden, messen Sarah und Fritz zusammen die Felder für den Pfad aus. Und auf en Feldern stehen andere, die beim Putzen der Sellerie Hand anlegen. 
Fotos: ostSeh

Wenn Anke Bartz und Silke Küstermann jeden Montag mit ihrer Projektgruppe nach Rosengarten „pilgern“, haben sie zwar ein großes Ziel. Das lautet, zusammen mit den Schülerinnen und Schülern aus den Klassen fünf gemeinsam einen Tastpfad anzulegen. Doch es geschieht so manches „nebenbei“, das auch an solch einem Montag schnell mal die Hauptrolle einnimmt.

Garz (ostseh) Tastpfad, was bedeutet das eigentlich? „Ein Tastpfad ist ein Pfad, der aus verschiedenen Materialien besteht, beispielsweise großen Steinen, Sand, Kieselsteinen, kleinen Holzstückchen und vielen anderen Dingen. Die sind in eingegrenzten Feldern zum begehen angeordnet. In einem Park wie Rosengarten kann natürlich auch weiteres Material darauf vorkommen, das auch auf dem Gut zu finden wäre oder ist. Holzschnitzel können es sein, jedoch ebenso jahreszeitlich bedingt die immer wieder auszuwechselnden Strünke von Kohlpflanzen oder vielleicht Kartoffelkraut. Denn auf dem Bioland-Hof wird ja vornehmlich Gemüse angebaut, wenngleich bisher noch fast die 15000 Rhododendronpflanzen von den Tagen der offenen Gärten fast noch bekannter sind, als als der Bioland-Anbau.

Ökonomin Kathrin Meyer, von derer Betreuung neben der Ladenfrau Eva Settegast auf dem Hof alle Kinder wie Pädagogen sehr angetan sind, hat gleich zu Anfang mit der Gruppe ein Stück Wiese im Park ausgeguckt, das aus verschiedenen Gründen praktisch ist. Es liegt gleich nahe des straßenseitigen Eingangs und bietet so neben reinem Schauen auch etwas für die Sinne der zahlreichen Besucher.  Denn der Park ist durchaus öffentlich zugänglich, wenn allgemeine Regeln eingehalten werden.

Mit kleinen Schildchen und großen Messschritten steckten dann alle gemeinsam die Fläche für die später einzelnen Felder ab. Die werden wechselseitig ausgegraben und nach Verfestigung des Untergrundes mit Materialien gefüllt, die beim darüber laufen mit Barfüßen ein erspürbares Gefühl vermitteln. Im Idealfall erspüren die Besucher und Nutzer des Pfades blind, was sich da unter ihren Fußsohlen abspielt. Das schult.

Doch wenn es Bindfäden regnet? Wenn der Boden aufgeweicht der gefroren ist?  „Immer wieder haben uns die Frauen überrascht, weil sie es schafften, die rund zehn Schüler in den Ablauf des Gutes zu integrieren. Langsam sind alle gespannt und heiß auf den Montag“, sagt Anke Bartz. Integrieren kann Hilfe bei der Ernte bedeuten, ebenso eine Arbeit im Gewächshaus an den Tomaten oder Kräutern oder ganz etwas Anderes. Auch die Zwiebeln aufgehen sehen, die überall im Park zusammen mit Eva Settegast gesteckt wurden, dürfte ein Erlebnis werden. „Die Kinder jedenfalls freuen sich darauf und finden es spannend. Bis hin zum Treckerfahren.“
Das ist die andere Ebene dessen,  was „nebenbei“ entsteht.

Wie zufällig bekommen die TeilnehmerInnen eines solchen Projektes ein Gefühl für das, was auf so einem Hof an Arbeit anfällt, an Werten und Waren entsteht. Und bedenkt man, dass Inhaber Joachim Berg der Regionalen Schule Garz so etwas wie ein Grünes Klassenzimmer angeboten hat, das durch einen internationalen grünen Garten von Schülern mit Migrationshintergrund ergänzt werden könnte, dann ist klar, welche Chance sich dort vor der Türe von Garz in Rosengarten bietet. Nur genutzt muss sie werden.

Ach ja, trotz Stress im Alltag reicht es am Ende immer für eine warme Mahlzeit im Bioladen oder einen Kuchen für die Kinder. Weil bestimmte Eindrücke eben auch über den Gaumen und durch den Magen gehen...

Freitag, 19. November 2010

Rügen: Bio-Botschafter aus MV aus Bio-Region Murau zurück

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Bio-Botschafter aus MV aus Bio-Region Murau zurück

- Erfahrungsaustausch mit österreichischen Berufskollegen/
- Kleine und mittlere bäuerliche Bio-Höfe behaupten sich in der Region/
- Holz-Nutzung für energetische Selbstversorgung der Region bis 2015

Schwerin (ostSeh) Vertreter des Agrarbündnisses Mecklenburg-Vorpommern kehrten in den letzten Tagen von einer sechstägigen BIO-Fach-Exkursion in die Bio-Region Murau in der Steiermark in Österreich zurück. In dieser Region halten sich im Winter übriens auch zahlreiche Hotel- und Restaurantfachleute von Rügen auf. Die Bio-Fachleute besichtigten dort zehn kleine und mittlere Bio-Höfe mit bäuerlicher Erzeugung, hofeigener Verarbeitung und direkter bzw. regionaler Vermarktung und führten mit den österreichischen Berufskollegen intensive Fachgespräche. Organisator Burkhard Roloff vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland: „Wir sind als Bio-Botschafter aus Mecklenburg-Vorpommern in die landschaftlich sehr reizvolle Bio-Region Murau gefahren und wurden auf allen Bio-Betrieben mit großem Interesse empfangen. Es kam zu einem intensiven, fachlichen Erfahrungsaustausch. Die Themen reichten von ökologischer Milcherzeugung ausschließlich mit Heu, extensiver Mutterkuhhaltung, ab Hof- bzw. regionale Direkt-Vermarktung bis hin zu den erfolgreichen Beispielen der Verbindung von bäuerlichen Betrieben mit Ferien am Bauernhof.“

Roloff weiter zum Resümee der BIO-Fach-Exkursion: „Wir können von unseren österreichischen Kollegen noch viel lernen, insbesondere bei der gelungenen Entwicklung vielfältiger kleiner bäuerlicher Bio-Höfe mit hofeigener Verarbeitung und ab Hof-Verkauf sowie mittleren spezialisierten Bio-Höfen, die ihre Bio-Produkte unter der Regional-Marke mit dem Namen „Zurück zum Ursprung“ vermarkten. Bio und regional wird in der Region Murau seit Jahren realisiert. Beindruckend war für uns die konsequente Nutzung des vorhanden Holzes aus ökologischer Waldbewirtschaftung mit dem Ziel der energetischen Selbstversorgung der Region bis 2015.“ 

Dienstag, 16. November 2010

Rügen: Internethandel lange nicht ausgenutzt - Produzenten und Kunden finden nicht zusammen

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Karin Breitenfeld im Gespräch mit Andrej Hoch und Birgitta Burgert im Vortrag. 
Fotos: ostseh/Küstermann

Putbus (ostSeh/K.B.) Das Internet hat sich in den letzten Jahren als Ort etabliert, an dem nicht nur Kunden vielfältige private Einkäufe tätigen. Theoretisch könnte dort die für manche dringend notwendige markterweiterung liegen. doch wie kommen Werbe- und Vertriebsmöglichkeiten für deren Produkte und Dienstleistungen zusammen? Internet ist bisher vor allem in der Provinz ein enormer Gewinn für den Kunden gegenüber dem oft unterkapitalisierten Einzelhandel. Bei schneller Logistik auch für Frischeerzeuger, die dennoch eine gewisse Regionalität wahren wollen. Da ist die Tendenz steigend. "Gerade für interessante Nischenbereiche wie dem Handel mit regionalen Produkten ist allerdings festzustellen, dass Anbieter und Nutzer auch auf Rügen zu langsam und zögerlich zueinander finden", stellt Karin Breitenfeld vom IT-College Putbus beim Internetstammtisch fest. Immerhin existiert ein Rügen-Produkte-Verein seit 1996.

Ziel des 2. Rügener IT-Stammtischs am IT-College Putbus war die Bewegung. Nach vorne. Bewegt hätte sich mancher übrigens auch gerne angesichts der desolaten Akustik im neu sanierten Veranstaltungsraum des Colleges. Nach draußen. Schneller, als der Veranstlaterin lieb gewesen wäre. Denn es hallt dort und fehlt eine Akustikbehandlung des Raumes, muss den Betreibern leider ins Klassenbuch geschrieben werden. Es sieht hui aus, klingt aber wie ....ein Bahnhof. Dennoch hielten die Teilnehmer bis auf eine alle bis zum Ende durch.

Andrej Hoch, Betreiber der Internethandelsplattform www.regionale-frische.de  hat so seine Erklärung dafür: “Hoteliers und Bauern passen einfach nicht zusammen, wenn es um den Arbeitstag geht.“ Das wird verständlich, verdeutlicht man sich den Arbeitsbeginn der Bauern so zwischen fünf und sieben uhr und den der Gastronomen, die nach einer langen Nacht gegen elr oder ein wenig früher (entscheider zumindest) in die Küche kommen. Deshalb hat Hoch eine ausgefeilte Plattform entwickelt, die selbst Risiken in der Kommunikation bei unterschiedlichen Arbeitszeiten problemlos ermöglicht. Nach dem Muster „Gastronom sucht Bauer“ hat er sich auf den Weg gemacht, regionale Produzenten landwirtschaftlicher Güter mit potentiellen Abnehmern im Einzelhandel und der Gastronomie zusammen zu führen. Immerhin mehr als 200 Teilnehmer setzen inzwischen ein Erfolgssignal in Schleswig-Holstein. Grund genug, dass Modell auch auf andere Regionen auszudehnen. Den Entfernungsrahmen der Regionalität bestimmen dabei die Nutzer zum Beispiel mit ihren Liefer- und Kaufbedingungen selbst. Rügen mit seinem starken Standbein Tourismus und nicht wenigen Inhabern des Siegels „Regionale Esskultur“ könnte in der Tat von einem solchen virtuellen Marktplatz gut profitieren. Bisher kaufen von den Siegelwahrern jedoch kaum welche Regionale, was aber auch kaum jemand auf Rügen kritisiert. Aber zumindest im realen handel scheinen da neuen zeiten anzubrechen. Die Vorteile des Internets liegen laut Hoch ebenfalls liegen auf der Hand: der Marktplatz im Internet hat rund um die Uhr und auch sonntags geöffnet, funktioniert von der Angebots- und Nachfrageseite gleichermaßen und der gesamte Abwicklungsprozess, einschließlich Verfügbarkeitsabfrage, Lieferschein- und Rechnungserstellung funktioniert weitgehend automatisch. Die einzige, aber entscheidende Voraussetzung, dass der Shop auch auf Rügen funktioniert, besteht darin, dass die regionalen Anbieter, Einzelhändler und Gastronomen ihre Chancen erkennen und sich diese Handelsmöglichkeiten erschließen. Von Seiten des Betreibers wird mit einem kostenfreier Schnupperstart und der Aussicht einer künftigen Öffnung für private Endverbraucher geworben.

Dass aus dem Publikum schon da ein Einwand zu Kosten kam, konnte Hoch umgehend parieren: "rechnen sie doch mal auf zwölf Monate die Gebühren aus. Dafür bekommen sie aber eine sehr kleine Anzeige in Printmedien." Soll heißen, wer das nicht aufbringt, sollte auch lieber wieder lassen. Dass das Kopfschütteln an manchen Teilnehmere-Plätzen beim Vorstellen des komplexen Forums ebenfalls nicht aufhörte, zeigt auch, wo manche bis heute stehen. In MV oder auf Rügen. Denn hier hat Hoch drei in Schleswig Holstein 200 Kunden.

Erste Mühen des Fußfassens auf Rügen hat Frau Birgitta Burgert schon hinter sich. Die Betreiberin des virtuellen Rügenshops ist seit vier jahren online. Sie hat allerdings auch von vornherein insbesondere die Privatkunden im Blick, die sie auf und außerhalb der Insel mit Rügenprodukten bedient. Geschenkkisten für Rüganer, die mal eben anderen etwas Gutes tun und die Erinnerungsprodukte für die abgereisten Urlauber, die für ihre leckereien Nachschub fassen wollen. Eine Zusammenarbeit mit der Firma Insellogistik, die in ein kleines Lager vorhält, hat sich inzwischen etabliert. Wenngleich ein Teilnehmer auch den Vorteil der Kombination mit einem realen Ladengeschäft zur Kostendeckung vorschlug. Gerade in der Vorweihnachtszeit und auch für Firmen ist das Angebot des Geschenkeversands gleichwohl auch rein virtuell interessant. Unter www.ruegenshop.eu können neben Lebensmitteln aller Art auch Bücher, Kalender und Kreidemännchen von der Insel Rügen geordert werden.
Leider blieb Frau Burgert bei Wirtschaftsdaten eher nebulös. Sie konzentriete sich eher auf ihre Motivation, wie sie manches Forum nach welchem Kriterien gestaltet hat.

Ergänzend sei gesagt, dass mit Lebensmitteln auf Rügen natürlich auch andere, erfolgreiche Shops funktionieren. Da sei die Rügener Landschlachterei genannt, die an der Schlachterei in Gademow einen kleinen, stationären Laden ebenso wie einen mobilen Verkauf auf der Insel betreibt. Kaum jemand weiß jedoch, dass Anbieter wie Manufaktum deren Lebensmittel, oder die Direktvermarktung durch den Internetshop der Landschlachterei direkt einen Großteil des Umsatzes derer Produktion ausmachen. http://www.ruegenfleisch.de

Der nächste IT-Stammtisch ist laut Veranstalterin inzwischen bereits in der Vorbereitung und wird sich mit den Schnittmengen zwischen Tourismus und IT beschäftigen.

Montag, 15. November 2010

ADAC Sommerbilanz - Istrien beliebter als Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern

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TOP 4 beliebteste Regionen Angaben in Prozent - Quelle ADAC

In der ADAC Sommerbilanz wurden 1,7 Millionen ADAC-Routenplanungen ausgewertet.

Letztes Jahr noch auf Platz 1, landet die Ostsee-Region in Mecklenburg-Vorpommern dieses Jahr 2010 nur auf Platz 3.
Oberbayern konnte sich von Platz 3 auf Platz 2 verbessern. Spitzenreiter wurde Istrien mit 5,1 %.

Urlaub in Deutschland ist weiterhin sehr beliebt: Mehr als 38 % der Autofahrer machten Urlaub in Deutschland gefolgt von Italien mit 17,4 %.

Mittwoch, 10. November 2010

Rügen: ZDF-Koproduktion lehrt Zuschauern das Fürchten

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Was  stört  es  die Möwe, dass hier im Hafen von Kloster Parkverbot am Anleger  herrscht.  Bis  die allgegenwärtigen Damen und Herren mit den Knöllchen  kommen, die im Landkreis Rügen feste Kalkulationsgrundlage für den Haushalt der Kommunen und des Landkrieses sind, ist sie längst wieder abgeflogen.
Foto: ostSeh/Küstermann


Drehbeginn für Mystery-Thriller "Dunkel"

Mainz/Hiddensee (ostSeh) Natürlich Katharina Thalbach, aber auch Thomas Sarbacher, Mina Tander, Laura de Boer, Max Riemelt und Clemens Schick stehen seit vergangenen Freitag (5. November) für den ZDF-Mystery-Thriller mit dem Arbeitstitel "Dunkel" vor der Kamera. Die Dreharbeiten des Kinofilms sind trotz ebenfalls gruseligen Wetters schon im Gange. Und zwar auf der Ostseeinsel Hiddensee. Fortgesetzt werden sie in Thüringen und Hamburg bis Mitte Dezember.

Zur Handlung laut Pressestelle des ZDF:
Nach 25 Jahren trifft Hanna (Mina Tander) ihre beste Freundin aus Kindertagen wieder. Sie beschließen, gemeinsam auf jene Insel zu fahren, auf der sie früher ihre Ferien verbracht haben. Hanna ahnt nicht, welches Grauen sie dort erwartet. Bei dem Versuch, ein dunkles Geheimnis zu lüften, das Jahrzehnte lang gut gehütet wurde, stößt sie auf eine schreckliche Wahrheit.

"Dunkel" ist eine Produktion der "Wüste Film Ost" in Koproduktion mit "Wüste Film GmbH" und dem ZDF-Resort "Das kleine Fernsehspiel". Regie führt Alex Schmidt, die gemeinsam mit Valentin Mereutza auch das Buch schrieb. Die Redaktion im ZDF betreut Katharina Dufner. Der Kinostart ist für 2011 geplant.

Montag, 8. November 2010

Rügen: Erster Montags-Treff a la Schwabenstreich, Stuttgart 21

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Foto: Ralf Eppinger


Bergen (ostSeh) Heute protestierten um 19 Uhr erstmalig einige Bürgerinnen und Bürger der Insel  Rügen gegen den geplanten dreispurigen Neubau neben der alten B96. Der Neubau als dreispurige Schnellstraße von Stralsund bis Bergen mit Abfahrten nur in Altefähr, Samtens und Kubbelkow würde Süd-Westrügen zerteilen und Anwohner und Gewerbetreibende teilweise abschneiden. Die alte B96 soll weiter erhalten bleiben, so dass die Insel durch eine fünfspurige Zufahrtsstraße  zerschnitten  wäre, ist das erklärte Anliegen der Demontrierer.

Das neue Bauwerk der B96n mit zehn Meter hohen Kreisverkehrslösungen, 17 Brücken und zwei bis drei Metern hohen Blendschutzwällen hätte gravierende Auswirkungen auf das Landschaftsbild und die Natur des Inselsüdteils und würde nach Angabe der Initiatoren mehr Autoverkehr auf der Insel verursachen.

Ansprechpartner vor Ort: Elke Neugebauer, Bürgerinitiative „RIO96 Rügener Initiative Ohne B96n“ Tel. 0174 9092078 oder Stefan Hahn, Tel. 0176 23582513

Samstag, 6. November 2010

Einmal Superstar auf Rügen: Tourismuspreis!

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Essen/Rügen (ostSeh) Wie verschiedene Medien und Bild.de übereinstimmend berichten, ist der Deutsche Tourismuspreis 2010 für ein Teenager-Musikcamp auf der Insel Rügen verliehen worden. Preisträger ist die Bielefelder RUF Jugendreisen GmbH. In dem «RUF Festival-Camp Rügen für Teenager» auf Ummanz könnten Jugendliche im Urlaub den Traum leben, ein Rock- oder Popstar zu sein, begründete der Deutsche Tourismusverband die Wahl. Dort wurde eine Art Casting wie bei "Deutschland sucht den Superstar" (DsdS) nachempfunden.

Der Preis war am Donnerstagabend in Essen auf dem Deutschen Tourismustag vergeben worden. Das Unternehmen transferiere Lebensträume von 12- bis 15-Jährige in ein stimmiges Urlaubskonzept. Zugleich würdigte die Jury den wirtschaftlichen Erfolg des Camps bereits im ersten Jahr.

Die Insel Ummanz ist ein Teil der Insel Rügen und beherbergt im ruhigeren Westen der größten Insel Deutschlands vor allem Einrichtungen des Jugend- und Campingtourismus in sogenannten Jugenddörfern oder auch einem Surf-Hostel.

Montag, 1. November 2010

Rügen: Buch und Trödel baut Standort aus

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Foto: ostSeh/Küstermann

Samtens/Rügen.  (ostSeh)  Am 6. November heißt es von 10 Uhr bis 17 Uhr in Samtens wieder Tor auf für  ostseh-buch-und-Troedel. Bücher, Möbel und raffinierter Trödelkram sind jeden ersten Sonnabend an diversen Ständen im Angebot. Und die Halle ist schon etwas schmucker geworden.

Durch das Ende der Freiluftsaison melden sich vermehrt Trödler von Rügen und Stralsund an, die auch im Winter beim Thema bleiben wollen. So bleibt die bewirtschaftete Trödel-Halle auf dem Gelände neben dem Technik- und Modellmuseum Rügen ein Forum für ausgefallene Angebote und gezielte Nachfragen. (Ort: Muhlitzer Straße - immer ab Kreuzung Samtens den gelben Bali-Flaggen und Schildern folgen)  .

Anmeldungen werden weiterhin gerne unter  post@ostseh-buch-und-troedel.de oder 0171 5254076 erbeten. Einige Teilnehmer führen übrigens auch Haushaltsauflösungen durch.

Übrigens: im Dezember findet buch-und-troedel.de neben dem ersten Sonnabend in Samtens am dritten Advent auch in  Gingst  anlässlich der Adventskirmes statt. Und im Januar kann der dann ausnahmsweise 8. Januar in Samtens als Tauschtag für Weihnachtgeschenke genutzt werden.
 
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