Freitag, 24. August 2012

VolksLesen.tv: Von Rügen nach Zürich

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Martin Scharfe dankte allen Teilnehmern in der Bergener "Gastwirtschaft am Markt", dass sie aus ihren Lieblingsbüchern vorgelesen haben. Foto: R. Eppinger

VolksLesen.tv: Von Rügen nach Zürich 


Banker, Polizisten, Journalisten, Mütter, Kinder, Antiquare - seit Juni sendet Martin Scharfe (43) von VolksLesen.tv, einem Internet-Fernsehsender, wöchentlich von Deutschlands größter Insel und lässt Menschen aus Büchern lesen, die für sie eine besondere Bedeutung haben. Noch bis Ende August lesen vier Menschen einer Gruppe. Dann heißt es für Martin Abschied nehmen. Abschied nehmen von einer Insel, die wie er sagt, ein ganz besonderer Ort und ihm in den Wochen sehr ans Herz gewachsen ist. „Wer hier lebt, lebt schöner als an einem anderen Ort auf der Welt“, schwärmt der Berliner. Gerne hätte er noch Fischern beim Lesen aus ihren Lieblingsbüchern gelauscht, doch die Resonanz war sehr verhalten. Umso mehr freut er sich, dass er Persönlichkeiten wie den Rügener Sparkassendirektor Herbert Ostermoor, die Bergener Bürgermeisterin Andrea Köster oder den Bergener Maler und Grafiker Walter G. Goes vor die Kamera bekommen hat.

Kürzlich trafen sich knapp 30 Vorleser in der „Gastwirtschaft am Markt“ in Bergen zum Plausch und gemeinsamen Essen. Ein Treffen, dass von Martin Scharfe organisiert und von der Stadt Bergen finanziert wurde. In seiner Rede dankte er allen Teilnehmern. Ganz besonders Herbert Ostermoor, der kurzerhand ein Funkmikrofon im Wert von 600 Euro für das Projekt sponserte. Weiter geht es für Martin dann im September in Zürich. Er freut sich drauf. Doch: „Schöner als auf Rügen wird es sicher nicht werden“, ist der weltoffene Erfinder von VolksLesen.tv überzeugt.

Samstag, 18. August 2012

Leipziger Polit-Kabarett in Binz

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Leipziger Polit-Kabarett in Binz

Gastspiel der Leipziger Pfeffermühle im Haus des Gastes

Ostseebad Binz, August 2012 (kv) Der Gedanke ans Geld beherrscht Deutschland von Sonnenauf- bis -untergang. Er beherrscht auch das neue Programm der Leipziger Pfeffermühle, die in gewohnt bissiger Weise den Finger in die gesellschaftspolitischen Wunden legt. Am 22. August um 20 Uhr ist das Kabarettensemble im Binzer Haus des Gastes mit seinem Programm „Schwarz, Rot, Geld“ zu erleben. Mit beinahe detektivischer Raffinesse folgen die Pfeffermüller Franziska Schneider, Matthias Avemarg und Hans-Jürgen Silbermann der Spur des Geldes durch die Deutsche Republik. Jede Menge Geld ist auf den Markt, von dem niemand weiß, woher es kommt und wohin es geht. Fakt ist nur: Auf dem Leipziger Wochenmarkt kommen die Milliarden nicht an. Doch die Hausfrau tröstet sich: Ihr Geld ist ja nicht weg – es hat nur jemand anderes. Diese und andere verblüffende Erkenntnisse präsentieren die Kabarettisten ihrem Publikum, begleitet von Dietmar Biebl am Piano und Peter Jakubik am Schlagzeug. Der Eintritt kostet 15 Euro mit Kurkarte und 17 Euro ohne Kurkarte.

Info & Kartenvorverkauf: Gemeinde Ostseebad Binz – Kurverwaltung, Heinrich-Heine-Straße 7, Tel. 038393/ 148 148, Fax. 038393/ 148 145.

Dienstag, 14. August 2012

Meereswettbewerbs „Forschen auf See“ 2012

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Meereswettbewerbs „Forschen auf See“ 2012  

Schülerteam aus Fürstenau bestätigt: Natürliche Filterwirkung der Darß-Zingster Boddenkette 


Stralsund, den 03.08.2012. Nach insgesamt 83 Seemeilen kommt das Schülerteam der Integrierten Gesamtschule Fürstenau zu ersten Erkenntnissen aus ihrer Foschungsexpedition. Während ihrer einwöchigen Forschungsreise im Rahmen des Meereswettbewerbs „Forschen auf See“ 2012 konnten die jungen Forscher bestätigen, dass die Boddenkette die in die Ostsee fließenden Süßwasser (die beiden Zuflüsse Recknitz und Barthe) auf natürliche Art reinigt.

Josy Emilia Landgraf (18), Katharina Schröder (18), Kathrin Moormann (18) und Joshua Grüter-Höge (17) arbeiteten von Anfang an konzentriert an Bord des Hamburger Forschungs- und Medienschiffes ALDEBARAN. Zusammen mit ihrem Wissenschaftspaten Peter Luft (Universität Rostock) unter der Leitung von Dr. Rhena Schumann (Universität Rostock/Leiterin der Biologischen Station Zingst) war es ihnen möglich, diese Expedition in Kooperation mit der Biologischen Station Zingst durchzuführen.

Die vier Jungforscher waren mit viel Spannung und Spaß bei der Sache. Die wissenschaftliche Arbeit an Bord des Forschungs- und Medienschiffes begeisterte sie. So auch Katharina Schröder: „Ich hatte es ganz anders erwartet. Die Forschungsexpedition war viel besser als gedacht! Wir hatten viele und gute Möglichkeiten, mit der wissenschaftlichen Ausstattung an Bord zu forschen und zu arbeiten. Ich fand es vor allem spannend die Untersuchungen selbst durchzuführen und nicht nur reine Labor- oder Schreibarbeit zu machen, wie es in der Schule öfters der Fall ist.“

Die Jungforscher untersuchten eine Woche lang die Reaktion von Organismen auf die Nährstoffverteilung in den Darß-Zingster Boddengewässern. Peter Luft, Wissenschaftspate auf der Expedition, zog ein persönliches Fazit aus dem Projekt: „Das Projekt hat Spaß gemacht. Wir haben alle viel gelernt. Ich arbeite gerne mit Schülern bzw. jungen Erwachsenen zusammen und möchte sie an die Wissenschaft heranführen. Das Schülerteam hat hervorragende Arbeit geleistet und bestätigte anhand der untersuchten Parameter den bestehenden Normalzustand der Darß-Zingster-Boddenkette, der in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Untersuchungen der Biologischen Station Zingst aufgestellt wurde. Hiermit konnte festgestellt werden, dass die Boddenkette die in die Ostsee fließenden Süßwasserzuflüsse auf natürliche Art reinigt, d.h. die hier eingetragenen Stoffe werden im Verlauf der Boddenkette deutlich reduziert bevor sie in die Ostsee gelangen. Aufgrund dieser Ergebnisse konnten Rückschlüsse auf die Verteilung der Organismen gemacht werden.“

Martina Kröpelin, Verantwortliche für das soziale Engagement bei der HPA, resümiert nach einem weiteren erfolgreich beendetem Meereswettbewerb „Forschen auf See“: „Ich freue mich darüber, dass der Meereswettbewerb das Interesse von jungen Menschen an Wissenschaft und Forschung fördert und hoffe auch, dass aus den begeisterten Schülern potenzielle Nachwuchswissenschaftler werden. Zudem finde ich es wichtig, dass junge Menschen umweltrelevante Themen im Blick haben und Diskussionen über Artenvielfalt und Meeresschutz führen. Aus diesem Grund hat die HPA den Meereswettbewerb im Rahmen des sozialen Engagements unterstützt.“

Die ALDEBARAN hat sich abermals sehr bei der Probennahme in den sehr seichten Gewässern der Darß-Zingster Boddenkette bewährt. Die Probennahmen fanden an extrem niedrigen Stellen statt. Hierzu musste das Ruder sowie das Schwert hydraulisch hochgepumpt werden. Ein großer technischer Vorteil der ALDEBARAN, die ganz sicher auch in 2013 wieder bereit ist, für den Meereswettbewerb „Forschen auf See“ abzulegen!

Festgemacht hat die ALDEBARAN am Donnerstag vor dem Ozeaneum in Stralsund. Das Deutsche Meeresmuseum Ozeaneum unterstützt den Meereswettbewerb „Forschen auf See“ seit Jahren als Jurymitglied.

Der Meereswettbewerb 2012 wird von der Dräger-Stiftung, Panasonic Deutschland, der Hamburg Port Authority (HPA) sowie dem Förderverein für Meeresforschung und Umweltjournalismus e.V. gefördert.

Montag, 13. August 2012

Weinfest am Schmachter See

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Mit allen Sinnen genießen

Weinfest am Schmachter See vom 15. bis 21. August


Ostseebad Binz, August 2012 (kv) Das Weinfest „Wein on tour“ ist bereits zum vierten Mal in Binz am Schmachter See zu Gast. Vom 15. bis 21. August präsentieren Winzer aus verschiedenen  Anbaugebieten ihre aktuellen Highlights und wertvollen Klassiker. Die Besucher können die Vielfalt der verschiedenen Angebote genießen und die persönliche Expertise der Erzeuger in Anspruch nehmen. Sieben Tage lang darf gefachsimpelt, geschwärmt, getrunken, gefeiert und genossen werden. Bei kleinen Leckereien und in gemütlicher Atmosphäre läßt sich entspannt der Sonnenuntergang am Schmachter See genießen. Für gute Stimmung sorgt außerdem Livemusik regionaler Künstler täglich zwischen 19 und 22 Uhr. Das Weinfest hat am 15. August ab 16 Uhr, an den übrigen Tagen ab 14 Uhr geöffnet. Es schließt jeweils um 23 Uhr, am letzten Abend um 22 Uhr. Weitere Informationen unter www.wein-on-tour.de.

Sonntag, 12. August 2012

Besucherrekord 2012 im Deutschen Meeresmuseum

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 „Die Besucher reihten sich am Montag auf dem Vorplatz des OZEANEUMs bis zur Gorch Fock I und warteten zu dieser Zeit durchschnittlich eine Stunde bis zum Einlass.“ (© OZEANEUM Stralsund)

Besucherrekord 2012 im Deutschen Meeresmuseum



(Stralsund, 07.08.2012) Lange Besucherschlangen auf der Stralsunder Hafeninsel ließen es bereits vermuten: kurz nach dem insgesamt 3-Millionsten Besucher seit Eröffnung erreichte das OZEANEUM Stralsund gestern mit 7 865 Tagesgästen die bislang höchste Besucherzahl im Sommer 2012. Das eher unbeständige Wetter lockte viele Urlauber in die Stralsunder Ausstellungen und Aquarienwelten. Da gegenwärtig in elf Bundesländern Schulferien sind, erlebt das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern seinen sommerlichen Höhepunkt.

Großer Andrang herrschte auch am MEERESMUSEUM in der Stralsunder Altstadt. Hier wurden 4 268 Besucher gezählt. Zusammen mit den Außenstellen NAUTINEUM auf dem Dänholm und dem NATUREUM am Darßer Ort konnte das Deutsche Meeresmuseum am gestrigen Tag insgesamt 13 235 Besucher verzeichnen. „Dieser Montag zählt zu den besucherstärksten Tagen der vergangenen Jahre. Bei ähnlicher Wetterlage begrüßten wir am 29.06.2010 und 12.08.2009 ebenfalls jeweils über 13 000 Gäste“, sagt Dr. Harald Benke, Direktor des Deutschen Meeresmuseums.

Um Wartezeiten zu vermeiden, lohnt es sich, besonders die lange Öffnungszeit des OZEANEUMs bis 21:00 Uhr zu nutzen oder ein Onlineticket auszudrucken, um damit direkt zum Einlass zu gehen. Wer MEERESMUSEUM und OZEANEUM besuchen möchte, spart mit dem Kombiticket und beginnt mit dem MEERESMUSEUM. Von dort geht es dann ebenfalls direkt zum Einlass des OZEANEUMs.

Mittwoch, 8. August 2012

Sportklasse der Garzer Schule am Burgwall startet chinesisch

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(c) OstSeh

Sportklasse der Garzer Schule am Burgwall startet chinesisch


In drei statt vier wöchentlichen Sportstunden und einer monatlichen Sonderveranstaltung pflegt die Regionale Schule Garz ein neues Profil


Garz. (ostSeh) Verdoppelt haben sich die Anmeldungen zur Regionalen Schule Garz, seit bekannt wurde, dass dort eine Sportklasse eröffnet wird. Entwickelt hat das neue Profil der stellvertretende Schulleiter Andreas Steinbeiß. Zwar gab es schon bisher unter Leitung von Sportlehrerin Silke Küstermann das jährliche Surflager auf Wittow, doch sollen nun monatliche Ereignisse den Lehrplan zusätzlich bereichern. In ihrer Hand liegt auch die Koordination des Projektes „Gut drauf“ - eine Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Losgegangen ist es am Dienstag und Mittwoch, als der altehrwürdige Garzer See plötzlich chinesisch wurde. Unter Aufsicht der Garzer Wanderbirne, dem Symbol der gesunden Stadt Garz, fuhr CJD-Sportpädagoge Michael Koenen vor und lud das über zehn Meter lange Drachenboot mit Schülern erst einmal ab, um es dann gekonnt ins Wasser zu setzen.

Dann begann das Trockentraining. Mit der ersten Runde von Fünftklässlern aus einer der neuen Sportklassen. Klatschen für den Rythmus und paddeln im Trockenen übte ebenfalls Stefanie Hofmann (CJD) mit der Gruppe von Elias Kühnert. Der fühlte sich angestrengt, was die Erwiderung der Trainerin nach sich zog: „wenn ihr Muskelkater bekommt, habt ihr es richtig gemacht!“

„Das Wichtigste beim Paddeln ist der Takt“, erläuterte Koenen den beiden Größten Jonas Kegel (14) und Fabian Schmutzler (15), die vorne im Boot als Paar Nummer eins den Trommelschlag des Taktgebers aufnehmen müssen. Nach ihnen richten sich alle folgenden Ruderer, auch wenn diesmal aus unerfindlichen Gründen keine Trommel geschlagen wurde. Koenen als Steuermann voraus, betraten die vorher formierten Paare unter DLRG-Aufsicht von Mirko Marth das grün-gelbe Drachenboot, das der CJD auch künftig an die Schule verleihen wird. Und erstaunlich schnell fanden die 22 Kinder im Boot selbst zum Takt und stachen in (den) See. Erstmalig übrigens noch per Ausnahmegenehmigung!

Am Ufer wurde derweil debattiert. Ob der See vielleicht trotz Schutzstatus einen Steg am eingezäunten Feuerwehrgelände erhalten soll? Ein Punkt, zu dem sich eine Gruppe verschiedener öffentlicher Vertreter kommende Woche mit der Stadt Garz zusammensetzen möchte. „Das wird ein umfangreicher Prozess und dieses Jahr sicher nicht mehr entschieden“, sagte Bügermeisterin Gitta Gohla. Gesunde Stadt Garz, Sportklasse und „Gut Drauf“, die Verbindung von Bewegung, Entspannung und Ernährung – da braut sich ganz schön was zusammen in der ältesten Stadt Rügens. Surfen, Tennis, Klettern, Einrad fahren, Wasserski – die Insel bietet da einiges. Wie lautet das Motto im Schulprospekt? „Bewegung macht beweglich – und Beweglichkeit kann manches in Bewegung setzen. (Else Pannek)

Kontakt: schule.garz@t-online.de www.burgwallschule-garz.de
 
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