Dienstag, 28. Oktober 2014

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum RÜGEN vom 30.10. bis 05.11.2014

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Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum RÜGEN vom 30.10. bis 05.11.2014



Freitag, 31. Oktober 2014, ab 09:30 Uhr

GPS-Rallye – Mit Hightech über Stock und Stein



Mit modernen GPS-Geräten ausgestattet, machen Sie sich auf die Suche nach Geocaches, die wir für Sie versteckt haben. Gehen Sie auf eigene Faust auf Entdeckungstour durch die Naturerbefläche Prora und erkunden Sie mit modernster Technik die ursprüngliche Natur. Achtung, begrenzte Plätze!

Preis: 7,50 € pro Person

Dauer: ganztägig Stunden

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, NaturLabor





Mittwoch, 5. November 2014, 10:00 Uhr

Waldwildnis von Binz – Eine Führung in die Fangerien


Entdecken Sie auf befestigten Wegen die wilden Wälder von Binz. Nördlich des Schmachter Sees liegen die beeindruckenden Wälder der Fangerien. Imposante, uralte Bäume und mystische Quellen geben diesem Waldgebiet eine ganz besondere Atmosphäre. Unsere Landschaftsführer haben verblüffende Geschichten über diesen Ort, den man in der Nähe von Binz so gar nicht vermutet.

Preis: 7,50 € pro Person

Dauer: 3 Stunden

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Schmachter See Zentralplatz, Binz


Freitag, 17. Oktober 2014

Greenpeace-Veranstaltungen im Rahmen der Aktionstage im Ozeaneum

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Zu den Greenpeace-Aktionstagen im OZEANEUM reist auch Eisbärin Paula an. Energiekonzerne wie Gazprom beuten die Ölreserven der Arktis aus. Gemeinsam mit Greenpeace-Aktivisten sammelt sie Unterschriften für den Schutz ihrer Heimat.

Die Arktis in Gefahr

Greenpeace-Veranstaltungen im Rahmen der Aktionstage im Ozeaneum


Samstag, 18. Oktober, bis Mittwoch, 22. Oktober
Jeweils 10 bis 18 Uhr im Ozeaneum in Stralsund

Stralsund, 16. Oktober 2014 – Über die Gefahren für die Arktis informiert Greenpeace während der kommenden Aktionstage im Ozeaneum in Stralsund. Denn die Arktis ist bedroht: Drei Viertel der Nordpol-Eisdecke sind geschmolzen – in nur 30 Jahren. Durch den Rückgang des Eises schreitet die rücksichtslose Ausbeutung der arktischen Gewässer immer weiter voran. Als weltweit erster Konzern beutet Gazprom mit der Plattform Prirazlomnaya in der Petschorasee das Öl im Meeresboden unter den arktischen Gewässern kommerziell aus. Gazprom hat bereits zwei Öllieferungen aus dem arktischen Nordpolarmeer nach Europa gebracht. „Mit den Aktionstagen wollen wir Sie einladen, sich näher mit der Arktis zu beschäftigen“, sagt Projektleiterin Angela Pieske. „Das bedrohte Paradies braucht unsere Hilfe. Machen Sie mit ihrer Familie mit, kommen Sie zu den Aktionstagen im Ozeaneum und werden Sie Arktisschützer.“

Das erwartet Sie vor Ort:

  • Mitmachaktionen: Arktis-Schützer werden, Fähnchen basteln und ein Mal-wettbewerb
  • Eisbärin Paula: ein lebensecht wirkendes Modell ist im Ozeaneum zu Gast
  • Arktis-Vortrag: „Schwarze Zeiten für ein weißes Paradies“ von Diana Süsser. Sonntag, 19. Oktober und Montag, 20. Oktober, jeweils 12 und 14 Uhr im Kinosaal. Der Eintritt ist frei für Gäste mit OZEANEUM-Ticket.
  • Viele Hintergrundinformationen, Diashows und Fotos zur Schönheit des bedrohten Paradieses.

Bei den Aktionstagen werden Greenpeace-Ehrenamtliche unter anderem hierüber berichten:

  • Am 4. Oktober traten Tausende für den Schutz der Arktis in die Pedale – beim zweiten internationalen „Ice Ride“. Allein in Deutschland haben sich über dreißig Städte und 3400 Unterstützer an den bunten Fahrraddemos beteiligt, weltweit fanden insgesamt 157 Ice Rides in 33 Ländern statt.
     
  • Mehr als 6 Millionen Menschen weltweit unterstützen die Greenpeace-Petition „Save the Arctic“ für den Schutz der Arktis. Allein 380.000 Stimmen sammelten 4.800 ehrenamtliche Aktivisten in Deutschland. Schließen Sie sich bei den Aktionstagen im Ozeaneum an.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Ausstellungseröffnung „KonsumKompass“ & erstes „TauschCafé“ am 23. & 25. Oktober

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Tauschen statt Kaufen“ ist das Motto des ersten TauschCafés am 25. Oktober im Naturerbe Zentrum RÜGEN.

Ausstellungseröffnung „KonsumKompass“ & erstes „TauschCafé“ am 23. & 25. Oktober


Neue kostenfreie Wechselausstellung über nachhaltigen Konsum und zukunftsfähige Lebensstile im Naturerbe Zentrum RÜGEN



(Prora, 15.10.2014) Wie entsteht eine Jeans? Welche Rohstoffe stecken in Handys und wo werden sie gewonnen? Antworten zu Fragen nachhaltiger Produktion, Kaufgewohnheiten und zukunftsfähiger Lebensstile gibt die neue interaktive Ausstellung „KonsumKompass“ im Naturerbe Zentrum RÜGEN. Sie wurde in diesem Jahr von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt (UBA) erstellt und steht nun in Prora an der ersten Station ihrer fünfjährigen Wanderschaft.



Besucher erfahren in acht Themenfeldern – ausgestellt in Form überdimensionaler Tragetaschen aus Holz – an 16 interaktiven Stationen mehr über die Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit von Kleidung, Beleuchtung, Wohnen, Bauen, Reisen, Mobilität, Informationstechnologien und Kommunikation. An Alltagsgegenständen wie Handy oder Kleidung anknüpfend, werden Qualitäts- und Umweltzeichen wie der Blaue Engel, das Fairtrade-Siegel oder das EU-Bio-Logo in den Fokus gerückt. Durch sie gekennzeichnete Produkte sollen so bekannter werden und garantieren nachhaltigen Konsum. Ganz konkret sollen Besucher außerdem Alternativen zum derzeitigen Konsum kennenlernen: „Nutzen statt Besitzen“, „Tauschen statt Kaufen“ sowie „Mieten und Leihen“ sind einige, die einem in der Ausstellung begegnen.



Ganz in diesem Sinne stehen auch die geplanten Mitmachaktionen: Am Eröffnungstag (23. Oktober) gibt es zwischen 10 und 16 Uhr jeweils zur vollen Stunde kostenfreie Führungen. „Tauschen statt Kaufen“ ist dann auch das Motto des ersten „TauschCafés“ am 25. Oktober von 14 bis 17 Uhr. Alle Interessenten können bis zu zehn gut erhaltene Kleidungsstücke und bis zu sechs Bücher oder Hörbücher tauschen. Die Stücke werden im Vorfeld im Naturerbe Zentrum RÜGEN abgegeben und vor der Veranstaltung sortiert. Abgabetage sind Donnerstag, 23. Oktober und Freitag, 24. Oktober, jeweils von 10 bis 17 Uhr. Teilnehmer bekommen pro abgegebenem Stück einen Tauschpunkt. Diese können dann während des Cafés gegen ein neues Teil eingelöst oder auch mit anderen Gästen geteilt werden. Nicht getauschte Sachen werden im Nachgang an eine gemeinnützige Organisation gespendet.



Bis Mai 2015 kann die Ausstellung „KonsumKompass“ täglich kostenfrei im Naturerbe Zentrum RÜGEN besichtigt werden. Aufgrund der didaktischen Ausrichtung der Ausstellung – die sich an der Weltdekade der Vereinten Nationen „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ orientiert – ist sie ebenso für Familien als auch Schulklassen geeignet. Für Schüler von der 5. bis zur 13. Klasse bietet das Naturerbe Zentrum RÜGEN zielgruppengerechte pädagogische Programme zur Ausstellung an – auf Wunsch auch besondere Angebote für jüngere. Weitere Informationen unter www.nezr.de oder telefonisch unter 038393/66 22 00.

Montag, 13. Oktober 2014

2. Wanderherbst Rügen vom 17. bis 26. Oktober

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Wanderherbst: Der Naturfotograf Rico Nestmann kennt die besten Stellen zum Fotografieren und geizt auch nicht mit Tipps, wenn es um die beste Blende oder die richtige Belichtungszeit geht.
Rico Nestmann

2. Wanderherbst Rügen vom 17. bis 26. Oktober

Ostseebad Binz: Insulaner zeigen Rügens unbekannte Seiten Wandertouren voller Insel-Geheimnisse   

Ostseebad Binz und Hamburg, August 2014 (gr): Wer Rügen wirklich kennen lernen will, fährt im Oktober ins Ostseebad Binz. Beim zweiten „Wanderherbst Rügen“ gehen Insel-Insider an den Start. Eine heidnische Stätte mitten im Ort, mystische Sagen und Märchen aus der Region, faszinierende Tier- und Pflanzenarten? Die Einheimischen kennen sich aus. Vom 17. bis zum 26. Oktober teilen sie ihr Wissen bei insgesamt 16 Wandertouren in und um Binz. Eine Archäologin geht mit Besuchern auf Zeitreise, ein Naturfotograf verrät die besten Aussichtspunkte, ein Ranger pirscht mit Wanderern durch das Biosphärenreservat Südost-Rügen. Wer sich darauf einlässt, weiß am Ende mehr über Binz und Rügen als so mancher Insulaner. 

Die Buchenwälder leuchten in Rot und Gelb, die Luft ist klar, die Ostsee noch warm vom Sommer – so schön ist es im Herbst auf Rügen. Die Insel bietet aber noch viel mehr. Wie es auf Rügen vor rund 5.500 Jahren ausgesehen hat, wie die Menschen damals Feuer machten und ihre Toten bestatteten, das weiß die Archäologin Katrin Staude. Bei ihrer Tour „Zeitreise in die Granitz“ (19.10.) wird sie die Wanderer auf Schleichpfaden zu Hügelgräbern und Großsteingräbern führen. Archäologische Fundstücke wie Äxte, Bohrer oder Klingen hat sie dabei, damit die Geschichte „auch begreifbar“ wird. Gemeinsam wird gerätselt, wofür wohl die „Schälchensteine“ mit in den Fels gehauenen Einbuchtungen genutzt wurden. Und am Ende können die Besucher ihre Vermieter verblüffen. Denn dass es direkt hinter der Kirche eine heidnische Stätte gibt, „das wissen selbst viele Einheimische nicht“, sagt Katrin Staude. 

Gleich mit zwei Insulanern geht es auf die „Foto-Romantik“-Tour (21.10). Der Naturfotograf Rico Nestmann und ein Ranger des Biosphärenreservates Südost-Rügen führen von Binz durch die Granitz bis nach Sellin. Der gebürtige Rüganer Nestmann hat in Langzeitprojekten das Leben von Kranichen und Seeadlern auf Rügen dokumentiert. Er weiß, wo sich die Tiere aufhalten, kennt die besten Stellen zum Fotografieren und geizt auch nicht mit Tipps, wenn es um die beste Blende oder die richtige Belichtungszeit geht. 

Das historische Binz kennt niemand so gut wie Doris Guster. Die gebürtige Binzerin lädt zum „Heiteren Spaziergang durch Binz in der Abenddämmerung“ (19.10.) und lässt die Zeit vor über 100 Jahren lebendig werden, als aus dem verschlafenen kleinen Fischerdorf das mondäne Seebad Binz wurde.

Wanderherbst: Während der „Zeitreise in die Granitz“ werden die Wanderer zu Hügelgräbern und Großsteingräbern geführt. Das auf dem Foto abgebildete Hügelgrab von Nobbin gehört zu den sehenswertesten.
Katrin Staude


Für jeden Geschmack und für jedes Alter ist beim „Wanderherbst Rügen“ ein Angebot dabei. Familien können durch die Dollahner Höhen nach Prora laufen und dort im Naturerbe Zentrum den Baumwipfelpfad erklimmen. Geschichts-Liebhaber können sich auf die Spuren von Fürst Malte zu Putbus begeben oder zum Jagdschloß Granitz wandern und dort den Turm besteigen. Wer Sagen und Märchen mag, ist bei einer romantischen Tour mit Lesung am Schwarzen See genau richtig. Und wer schon immer mal Geocaching ausprobieren wollte, kann sich bei einer Einsteiger-Runde genau erklären lassen, wie die Schatzsuche per Smartphone funktioniert. 

Rügenweit stehen rund 70 meist kostenfreie Wander- und Aktivangebote zu verschiedenen Themen wie Natur, Kultur und Geschichte in diesen zehn Tagen zur Auswahl. Weitere Informationen zu den Angeboten im Ostseebad Binz und auf ganz Rügen auf:  http://www.ostseebad-binz.de/binz-im-herbst/wanderherbst-ruegen.html

Donnerstag, 9. Oktober 2014

52. Internationale Arbeitstagung des Verbandes Deutscher Präparatoren e. V. im OZEANEUM Stralsund

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Noch bis 11. Oktober findet im OZEANEUM Stralsund die 52. Internationale Arbeitstagung des Verbandes Deutscher Präparatoren e. V. statt. (Foto: Deutsches Meeresmuseum)

52. Internationale Arbeitstagung des Verbandes Deutscher Präparatoren e. V. im OZEANEUM Stralsund


(Stralsund, 08.10.14) „Moderne thematische, also zeitgemäße Ausstellungen erfordern … eine technisch perfekte, künstlerisch meisterhafte, didaktisch überlegte, zielgerichtete Präparation. Gerade die Arbeit der Präparatoren bedingt in hohem Maße, inwieweit das Museum seine Bildungs- und Erziehungsabsichten verwirklichen kann.“ (Zitat aus: Präparation im Museum von Streicher, S.: Reinhardsbrunn, 1989) Sind diese Worte des ehemaligen Direktors des Deutschen Meeresmuseums, Dr. Sonnfried Streicher, auch heute noch aktuell? Steht das Objekt oder das Präparat auch im 21. Jahrhundert noch im Zentrum der musealen Gestaltung, oder wird es abgelöst durch multimediale Elemente?


Um diese und andere Fragen zu diskutieren, hat das Deutsche Meeresmuseum zur 52. Internationalen Arbeitstagung des Verbandes Deutscher Präparatoren e. V. (VDP) ins OZEANEUM Stralsund eingeladen. Dort treffen sich noch bis zum 11. Oktober etwa 150 Teilnehmer und Referenten aus ganz Deutschland. Auf dem Tagungsprogramm stehen zahlreiche Vorträge, Workshops, Fachexkursionen und die Mitgliederversammlung des Verbandes. Bereichert wird die Tagung durch eine Sonderausstellung von Willi Berger, der von 1955 bis 1979 Präparator an der ehemaligen Vogelwarte Hiddensee war. Der 92-Jährige präsentiert rund 20 Ölbilder mit Landschaften und Stillleben.


Direktor Dr. Harald Benke hob in seinem Grußwort anlässlich der Eröffnung der Tagung hervor, dass Museumsbesucher nach wie vor viele originale Exponate erwarten, was aktuelle Gästebefragungen bestätigen. Multimediainstallationen, Filme und Modelle werden lediglich als Ergänzung betrachtet. Daher erfordern attraktive und spannende Ausstellungen umso mehr Präparation auf höchstem Niveau – sowohl handwerklich als auch ästhetisch.


Das Deutsche Meeresmuseum verfügt seit seiner Gründung 1951 über eine eigene Präparationswerkstatt. Dort entstanden – und entstehen immer noch – eine Vielzahl von Präparaten und Dokumentarplastiken. Besonders beeindrucken im MEERESMUSEUM die originalgetreue Nachbildung einer Lederschildkröte, das 15 Meter lange Finnwalskelett und der präparierte Eisbär. Im OZEANEUM gibt es u. a. naturgetreue Modelle von  Schweinswalen, ein Seeadlerpräparat und im Foyer ein Pottwalskelett. Zu besonderen Anlässen wird die Präparationswerkstatt für interessierte Besucher geöffnet, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und den Präparatoren bei deren Arbeit über die Schulter zu schauen.


Partner der Präparatorentagung sind u. a. das Anatomische sowie das Zoologische Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, das Kreidemuseum Gummanz, das Nationalparkzentrum Königsstuhl, das Darwineum Rostock und das Naturerbe Zentrum Rügen. Weitere Informationen findet man auf der Website des Verbandes bzw. unter praeparation.de


Das Original dieser Lederschildkröte im MEERESMUSEUM ging im Oktober 1965 – also vor fast 50 Jahren – Fischern in der Nähe von Stralsund ins Netz. (Foto: Johannes-Maria Schlorke)

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Neue Sammelkarten-Aktion im OZEANEUM Stralsund

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Museumspädagogin Ria Schmechel hat mit ihrem Team die neuen Sammelkarten getextet und gestaltet. (© OZEANEUM Stralsund)

Neue Sammelkarten-Aktion im OZEANEUM Stralsund

Kostenloses Zusatzangebot „Meer zum Mitnehmen“ für Kinder



(Stralsund, 01.10.2014) Mit Beginn der Herbstsaison bietet das OZEANEUM Stralsund Kindern ab sofort ein besonderes Andenken an ihren Museumsbesuch. Insgesamt zehn kostenlose Sammelkarten helfen den jungen Museumsbesuchern, sich die Tiere aus den Aquarien zu Hause noch einmal in Erinnerung zu rufen. Dies gelingt über kleine Rätselaufgaben, liebevoll gestaltete Illustrationen, Fotos und Info-Inseln mit den interessantesten Fakten über das jeweilige Tier: so erfahren die jungen Sammler, dass Haie praktisch keine Zahnschmerzen bekommen, wo Aale überwintern oder wie sich Heringe vor Fressfeinden schützen.

„Bei Führungen erlebe ich regelmäßig, welche Fragen Kindern beim Besuch der Aquarien durch den Kopf gehen. Unsere Sammelkarten beantworten Kindern ab acht Jahren anschaulich diese Fragen, auch wenn sie ohne Begleitung der Museumspädagogen das Museum erkunden. Gleichzeitig sind die Karten ein schönes Andenken für zu Hause“, sagt Museumspädagogin Ria Schmechel. Mit ihrem Team hat sie die Inhalte getextet und anschließend mit der hauseigenen Grafik illustriert und farbig gestaltet. Die Idee zu den A5-großen Sammelkarten entstand im Zuge der Auswertung von Befragungen. Besucher hatten angeregt, das Angebot für Kinder noch weiter auszubauen und greifbarer zu gestalten.

Die kostenlosen Sammelkarten konnten mit Unterstützung der Sparkasse Vorpommern produziert werden. Wer möchte, kann im Museumsshop eine passend gestaltete Sammelbox inklusive drei weiterer Karten für 4,95 Euro kaufen.

Samstag, 4. Oktober 2014

Erntedankfest im Naturerbe Zentrum RÜGEN

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„Das Naturerbe Zentrum RÜGEN am Forsthaus Prora lädt Sonntag zu einem Erntedankfest mit inseltypischen Produkten und vielen spannenden Mitmachaktionen für Groß und Klein.“

Erntedankfest im Naturerbe Zentrum RÜGEN

Regionaler Markt und spannende Mitmachaktionen für Groß und Klein am 5. Oktober


(Prora) Das Einbringen der Ernte ist in beinahe allen Kulturen ein Grund zu einem Fest – ein uralter Brauch schon seit vorchristlicher Zeit bei Griechen, Römern und Juden.

Auch das Naturerbe Zentrum RÜGEN lädt am Sonntag von 10 bis 15 Uhr ein – zu einem gemütlichen Markt mit inseltypischen Produkten und vielen spannenden Mitmachaktionen für Groß und Klein rund um den Baumwipfelpfad. Für den kostenfrei zu besuchenden Markt haben sich viele regionale Händler angekündigt, wie beispielsweise das Gut Rosengarten aus Garz oder der Pommern-Hof und die Imkerei Baumgarten aus dem Biosphärenreservat Südost-Rügen. Obst, Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren, Wolle und Wollprodukte, Recyclingmode, Honig, Brot, Kuchen, Nudeln, Bier und viele weitere oft handgemachte Produkte aus der Region spielen auf dem Markt die Hauptrolle.

„Wir wollen mit unserem Erntedankfest auf die vielen tollen und engagierten Produzenten aus der Umgebung aufmerksam machen und auf ihre Bedeutung für die Region“, so die Organisatorin und Umweltpädagogin Alice Mercier. „Außerdem haben wir aber auch ein paar tolle Aktionen für Familien vorbereitet, um auch schon die Kleinen für nachhaltigen Konsum mit regionalen Produkten zu begeistern“, ergänzt sie zum Hintergrund des Aktionstages in dem Naturerlebniszentrum in Prora. Dass Landwirtschaft dabei auch eine Landschaftspflegemaßnahme sein kann, wird beispielsweise der Rujana-Hof zeigen. Die Wasserbüffel des Inhabers Marco Matuschak grasen bei Wind und Wetter auf einem Teil des sogenannten Offenlandes der DBU Naturerbefläche Prora. Sie halten somit die Flächen frei von Busch- und Strauchwerk, welches sonst dort heimische, geschützte Pflanzenarten vertreiben würde.

Weitere Informationen unter www.nezr.de oder telefonisch unter 038393/662200.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Der besondere Film im Zeltkino Hiddensee zum Feiertag

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Foto: Blochwitz

Der besondere Film im Zeltkino Hiddensee zum Feiertag - "Grenzdurchbruch 89" in restaurierter Fassung!


Samstag, 4. Oktober 2014 19 Uhr Grenzdurchbruch 89 Dokumentarfilm, 1989, 38 Min. Danach Film-Talk mit Produzent und Regisseur Mathias J. Blochwitz. Eintritt: 8,- Euro

Einer der besten Dokumentarfilme, die über den Mauerfall gedreht wurden !!! Seit Jahren nicht erhältlich. Wir zeigen ihn. Authentische Innenansicht, bisweilen skurril und ein letzter Blick auf den Untergang der DDR mit lakonischen und hilflosen Kommentaren der Grenzsoldaten. Die Mauer - so haben sie die wenigsten gesehen. Bilder, die man nicht vergisst - ohne Jubel, einzig Ratlosigkeit. Der Film gibt einen emotionalen Stimmungseindruck der Zeit vom 11. November bis 22. Dezember 1989, also unmittelbar nach der Öffnung der deutsch-deutschen Grenze. Die Perspektive beschränkt sich weitgehend auf die DDR Grenzsoldaten, welche Gefühle haben sie nach der Öffnung der Grenze, die von ihnen bewacht wurde, wie sehen sie ihre Zukunft. Interviews mit Soldaten der Grenztruppen bestreiten den größten Teil der O-Ton-Sequenzen, aber auch Westberliner Polizisten „Ossis und Wessis“ kommen zu Wort. 2009 erhielt der Film auf dem Internationalen Dokumentarfilmfestival in Warschau den „Großen Preis der Jury“.
 
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