Montag, 27. Oktober 2008

Allee 2008 ist auf Rügen

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Erstmals in wurde am 20.Oktober 2008 der erste Tag der Allee vom BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz), ASG (Alleeschutzgemeinschaft) und SdW (Schutzgemeinschaft Deutscher Wald) ausgerufen.
Am 20.Oktober sollen zukünftig Gemeinden und Städte in Deutschland aufgefordert werden, Alleebäume zu pflanzen.
Die Allee des Jahres 2008 befindet ist auf Rügen und verbindet auf rund sieben Kilometern die Gemeinden Silenz und Neuenkirchen. Diese wunderschöne Allee zeichne sich durch einen alten Bestand besonders schützenswerter Bäume aus. Rund tausend Bergahorn, Spitzahorn, Eschen und Krimlinden, die meisten zwischen 80 und 100 Jahre alt, säumen die Kreisstraße. Gleichzeitig könne man an ihr die große Gefährdung von Alleen in Deutschland ablesen. Unsachgemäße Schnittmaßnahmen und Tausalze des Winterdienstes hätten viele der Bäume bereits beschädigt. Seit dem Jahr 2000 kümmerten sich Alleen-Paten um die Bäume. Ihnen ist zu verdanken, das vor kurzem Neupflanzungen erfolgten.

(c) Privat

Mit dem „Tag der Allee“ wird auf die deutschlandweite Gefährdung von Alleebäumen aufmerksam gemacht und ehrt und motiviert all diejenigen, die sich für ihren Schutz engagieren. Alleen sind nicht nur schützenswerte kulturelle Monumente. Sie leisten auch einen unschätzbaren Beitrag für den Umwelt- und Naturschutz. Sie sind Heimat vieler zum Teil auch gefährdeter Tierarten, sie verbinden ihre Lebensräume und filtern Schadstoffe aus der Luft.

So kann die Verwendung von Splitt oder Kies statt Tausalz und eine Reduzierung des Schwerlastverkehrs kann viele Bäume retten. Außerdem wäre ein Tempolimit von 80 km/h – wie auf Rügen bereits weitgehend praktiziert – ein wirksame Möglichkeit um mehr Verkehrssicherheit zu erreichen.

Immer noch fallen zu viele Alleen der Motorsäge zum Opfer. Der Tag der Allee soll zu einem Tag werden, an dem neue Alleen gepflanzt werden.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Peter Heppner / Schiller - I feel you - Videodreh auf Rügen

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Das Musikvideo zu Peter Heppner / Schiller - I feel you - wurde auf Rügen gedreht.
Zu sehen sind u.a.:
  • die Kreidefelsen
  • Binz - Prora
  • Der rasende Roland
  • Seebrücke




Dienstag, 21. Oktober 2008

Die neue Rügenbrücke wird ein Jahr alt

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© Goka / PIXELIO


Unter dem Motto staunen statt stauen wurde genau vor einem Jahr die neue Rügenbrücke fertiggestellt und gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee schnitt Bundeskanzlerin Angela Merkel das symbolische Eröffnungsband auf der Schrägseilbrücke durch.
Die neue Rügenbrücke führt vom Festland über vier Prozent Gefälle zu einer seilverspannten Hochbrücke über den Ziegelgraben zur Insel Dänholm und anschließend weiter über eine Spannbetonbrücke durch den Strelasund nach Rügen.
Drei Jahre wurde an der insgesamt 4,1 Kilometer langen Konstruktion gebaut, die als längstes deutsches Brückenbauwerk bezeichnet wird.

© Goka / PIXELIO


Die Rügenbrücke bietet Schiffen eine Durchfahrtshöhe von 42 Meter. Der Pfeiler erhebt sich auf 128 Meter Höhe über die Stadtsilouette und verleiht Stralsund einen mondänen Ausdruck.
Das öffentlich finanzierte und daher mautfrei benutzbare Bauwerk kostete inklusive aller Anschlussstellen 125 Millionen Euro. Für den Bau waren etwa 180.000 Tonnen Beton sowie 22.000 Tonnen Stahl erforderlich.
Der Verkehr wird über ein 2,9 Millionen Euro teures kamera- und sensorgestütztes Leitsystem gesteuert. Insgesamt 34 Kameras, 17 Verkehrszeichenbrücken mit Freitextanzeigen sowie in die Fahrbahn eingelassene Leuchtpunktmarkierungen stehen der Verkehrleitzentrale zur Verfügung, um den Verkehr auf der Brücke zu regeln.
Einzigartig gelten die an den Brückengeländer angebrachten Windabweiser. Das am Computer und Windkanal getestete Windabweisesystem soll das übliche Kippmoment eines vier Meter hohen LKW auf ein Drittel reduzieren.
Seit Eröffnung fahren jetzt die PKW und LKW nicht mehr durch die Stadt, sondern auf dem Rügenzubringer über sie hinweg. Der Verkehr staut sich nun nicht mehr in Stralsund, sondern auf Deutschlands größter Insel.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Kap Arkona - das Nordkap Deutschlands

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Das Nordkap Deutschlands, dessen unverwechselbares Landschaftsbild durch das weite Meer, durch Steilufer und Stürme sowie durch eine charakteristische Küstenvegetation geprägt wurde.






Das Gebiet um Kap Arkona - der Gemeinde Putgarten besteht im Wesentlichen aus drei Orten:



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Putgarten versteht ihr touristisches Leistungsangebot in erster Linie als eine Leihgabe aus der Natur und Landschaft, die es besonders zu bewahren und zu schützen gilt. Das besondere Markenzeichen am Kap Arkona ist die Autofreiheit. Nur zu den Kulturveranstaltungen am Abend stehen begrenzte Parkmöglichkeiten an den Leuchttürmen und im Gutshof zur Verfügung. Die verkehrsberuhigte Zone im gesamten Gemeindegebiet umschließt die sensibelsten Bereiche am Kap, in Putgarten und im historischen Fischerdorf Vitt. Ob mit Fahrrad, zu Fuß, mit der Pferdekutsche oder mit der Arkona Bahn - der große Bus-, Auto- und Caravanparkplatz mit kompletten Serviceeinrichtungen garantiert die Erhaltung des Landschaftsschutzgebietes.



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Auf dem Weg zum Kap Arkona führt die gepflasterte Dorfstraße unmittelbar am Gutshof Arkona vorbei. Dieser wohl auf der Insel Rügen einmalige Gutshof gewährt einen tiefen Einblick in das Leben und Treiben auf dem Lande. Hier gibt es die unterschiedlichsten Frischprodukte: Honig frisch vom Imker, Brot vom Rügenbäcker, Boikäse aus Schafs- oder Kuhmilch, Fischkonserven, Wurstspezialitäten der Inselfleischer sowie das hochprozentige Arkonafeuer. Im Angebot sind ebenfalls Rügenkeramik, Bernstein- und Steinschmuck sowie Glaserzeugnisse.


Im Leuchtturmeck gibt es Souvenirs und Rügenliteratur.





Arkona - der Ort mit den drei (Leucht)türmen

Hier sind zahlreiche Attraktionen zu bestaunen:


  • Leuchttürme - der viereckige Leuchturm misst 20 m und wurde von Karl Friedrich Schinkel 1826/1827 erbaut und 1902 außer Betrieb benommen. Heute dient er als Musuem und Standesamt. Nachfolger ist der 34 m hohe daneben stehende neue Leuchturm, der Blitzfeuer 40 km weit hinaus aufs Meer schickt. Beide Türme sind zu besteigen und bieten einen atemberaubenden Blick über Rügen, Hiddensee bis nach Dänemark.

  • Marinepeilturm - 1927 wurde dieser Turm unweit der zwei Leuchttürme erbaut, der als Funkpeilturm der Kriegsmarine diente. Später wurde eine Glaskuppel aufgesetzt und er wurde zum Aussichts- und Ausstellungsturm umfunktioniert.
  • Eine alte Nebelsignalstation - eine Ausstellung informiert über Seenotrettungsschicksale an der Deutschlands Ostseeküste.

  • Jaromarsburg - Hier befinden sich die 13 m hohen Erdwäle der Jaromarsburg. 1168 wurde dieses Heiligtum der slawischen Ranen durch die Dänen zerstört und die 10m hohe Statue des viergesichtigen Swantewit verbrannt. Den ursprünglichen Tempelbezirk der slawischen Ranen hat das Meer längst durch Uferbrüche verschlungen.

  • Rügenhof Arkona - Der Kuh- und Schafstall des Gutshofs aus 1880 wurde total umgebaut. Heute sind zu sehen Töpfern, Kerzenziehen und Bernsteinschleifen. Die historische Druckwerkstatt erfüllt Wünsche der Gäste. Kinder beliebt ist vor allem das Tiergehege. In den Sommermonaten finden hier Handwerker-, Bauern- und Töpfermärkte statt.

  • Gellort - ist Rügens nördlichster Punkt - etwas 600m nordwestlich von Arkona entfernt. Am Strand liegt Rügens viertgrößter Findling. Einheimische bezeichnen ihn als Siebenschneiderstein - weil auf dem 6,4 m langen und 4,9 m breiten Granit Platz für sieben Schneider Platz für ihre Arbeit hätten.

  • Bunker - Neben beiden Leuchttürmen sind gleich zwei Militärbunker zu finden. Der Arkona-Bunker stammt aus den Zeiten der Wehrmacht und beherbergte zu DDR-Zeiten die 6. Grenzbrigade Küste. Heute beherbergt Dieser eine Kunstgalerie. Der größere Bunker diente der Volksmarine und der Vereinigten Ostseeflotte (VOF) als Gefechtsstand. Vom Hauptmittelgang führen zwei Zugänge zu mehreren autarken Einzelbunkern. Bei einer Gesamtfläche von 2 000 m² besaßen sie zum Hauptgang Luftschleusen. Am Tag der Deutschen Wiedervereinigung wurde die Anlage stillgelegt. Heute sehen Sie in den informativen Führungen im NVA-Bunker eine Ausstellung zur "Geschichte der 6. Flottille/Bug und der Volksmarine der DDR", damalige Bunkereinrichtungsgegenstände und eine Fotoserie.



Vitt - der romantischste Ort auf Rügen


Das idyllische Vitt, ein denkmalgeschütztes, fast orginales Fischerdörfchen liegt geschützt in einer Schlucht. Die vierzehn rohrgedeckte Fischerkaten und die eine orginelle Fischerkneipe verstecken sich hier vor den rauhen Seewinden. Am Minihafen verkaufen Fischer frisch geräucherten Fisch, täglich ab 10 Uhr laden sie zu Rundfahrten zum Kap Arkona ein.


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Auf der Höhe des Steilufers leuchtet von weitem die 1816 geweihte Uferkapelle, die den Fischern den Weg zum Heimathafen wies. Pfarrer und Dichter Ludwig Gotthard Kosegarten hilt hier seine berühmten Uferpredigten vor den Firschen, die in stündlicher Erwartung des Heringszuges nicht am Gottesdienst in der entfernten Kirche teilnehmen konnten. Seit 1990 schmückt die Kapelle das große Wandgemälde Menschem im Sturm von Gabriele Mucci.


Vitt ist mit dem Auto nicht zu erreichen. Aus Puttgarten sind es 2,5 km und von Arkona etwa 1,4 km zu Fuß. Wer nicht laufen möchte - eine Parkbahn und Pferdekutschen verkehren vom Parkplatz Putgarten aus.

Montag, 6. Oktober 2008

Rügen hoch zu Roß

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Erleben Sie Rügen auf dem Rücken der Pferde.


Geniessen Sie die Natur aus der Pferd-Perspektive - es gibt jede Menge zu erkunden. Abseits der Landstrassen bietet Rügen ein weit verzweigtes Reitnetz auf dem jeder Reiterfreund auf seine Kosten kommt.



Ob Dressur- und Springtuniere, Ausritte in die wunderschöne Natur, entlang der feinsandigen Strände oder Kutsch- und Planwagenfahrten - auf Rügen finden Sie alles rund um das Pferd.
 
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