Samstag, 28. August 2010

Stralsund: Ammenhaie ziehen ins OZEANEUM Stralsund

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 Foto: ostSeh/OZEANEUM 

Stralsund. (ostSeh) Seit Donnerstag zeigt das OZEANEUM Stralsund zwei große Ammenhaie. Am frühen Donnerstagmorgen setzten Mitarbeiter des Deutschen Meeresmuseums das Paar in einem extra für den Umzug angefertigten Tragetuch aus dem Haibecken des MEERESMUSEUMs in das Schwarmfischbecken des OZEANEUMs um. Der Transport wurde lange im Voraus geplant und von Tierarzt Dr. Dieter Göbel begleitet. „Der Umzug lief reibungslos und lehrbuchhaft.“, so Aquarienleiterin Dr. Nicole Kube. Vor dem beeindruckendem Gebiss und der sandpapierartigen Haut hatten alle beteiligten Mitarbeiter großen Respekt. In den ersten Stunden spricht alles dafür, dass die Tiere den Umzug gut überstanden haben und sich in der neuen Umgebung wohl fühlen.

Für „Anton“ und „Anna“ war dies bereits der zweite Umzug. Vor vier Jahren kamen sie aus Büsum in das MEERESMUSEUM, weil sie für das dortige Becken zu groß wurden. Auch im Haibecken des MEERESMUSEUMs wurde es zuletzt für die mittlerweile zwei Meter langen Raubfische langsam eng. Dort sollen bald andere Haiarten der tropischen Meere gezeigt werden.

Die Ammenhaie haben im größten Becken des OZEANEUMs mit 2,6 Mio. Liter Wasser nun ausreichend Platz und ziehen dort mit Rochen, Bonitos und Makrelen ihre Bahnen. Auf diese Arten treffen die Ammenhaie auch in ihrem natürlichen Lebensraum, zum Beispiel im Golf von Biskaya. Diese große Bucht des Atlantischen Ozeans erstreckt sich zwischen der Nordküste Spaniens und der Westküste Frankreichs. Ammenhaie können bis zu 4,30 Meter lang und über 150 Kilogramm schwer werden. Während des Umzugs stand für die beiden Haie auch ein kurzes Wiegen auf dem Plan. Das weibliche Tier wiegt etwa 50 Kilogramm, das männliche ist mit 45 Kilogramm etwas leichter. Die Ammenhaie verbringen tagsüber viel Zeit in Ruhestellung auf dem Meeresgrund. Da sie zu den nachtaktiven Tieren gehören, lohnt sich ein Besuch im OZEANEUM auch in den Abendstunden. Dann stehen die Chancen besonders gut, die Tiere beim Schwimmen beobachten zu können. Noch bis Ende September gelten die verlängerten Saisonöffnungszeiten von 9.30 Uhr bis 21.00 Uhr.

Tipp
Besucher sollten sich an der Wetterlage orientieren und entsprechende Wartezeiten einplanen. Oder einmal einen Schönwettertag im Museum mit dann geringeren Wartezeiten bis zum Einlass verbringen. Denn zu Regenzeiten strömen alle Urlauber der Region nach Stralsund und stehen entsprechend in einem eigens geschaffenen Wartebereich mit Großbildleinwand, mäandernd durch Absperrungen geführt, vor dem Eingang im Stralsunder Hafen. Nicht alleine das. Sowohl in die eine wie auch die andere Richtung entwickelt sich gerne auch zähfließender Verkehr von der und später wieder auf die Insel. Eng wird es dann auf dem Weg zum Mönchgut. Da könnte es sich auch einmal empfehlen, von Bergen oder Samtens einfach die Bahn zu nutzen.

Dienstag, 24. August 2010

Rügen / Mecklenburg-Vorpommern: Zehn Millionen Übernachtungen in der Hauptsaison

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Foto: Ralf Eppinger

Mecklenburg-Vorpommern (ostSeh) Die Bilanz für die touristische Hauptsaison in Mecklenburg-Vorpommern fällt gut aus. "Nach einem schwierigen ersten Halbjahr hat die Branche dagegengehalten und im Juli und August gezeigt, wie leistungsfähig sie ist", sagte Jürgen Seidel, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes, am Dienstag in Schwerin. Nach Erkenntnissen aus Umfragen und Einschätzungen touristischer Leistungsträger sei für die beiden Ferienmonate mit insgesamt rund zehn Millionen Übernachtungen zu rechnen. "Das entspräche nicht nur dem Niveau der Hauptsaison im Ausnahmejahr 2009 sondern auch den in diesem Jahr zwischen Januar und Juni erreichten Übernachtungszahlen", erklärte der Minister. Das Ergebnis im Juli und August relativiere damit das Minus bei Übernachtungen und Ankünften aus dem ersten Halbjahr von 6,3 Prozent, das vor allem dem langen Winter geschuldet gewesen ist. Laut Seidel sei jedoch damit zu rechnen, dass die Tourismusbranche das Jahr mit einem Minus von zwei bis drei Prozent gegenüber 2009 abschließt. "Damit lägen wir über dem guten Jahresergebnis 2008", sagte Seidel.

Der Präsident des Tourismusverbandes, Mathias Löttge, sprach von zwei extremen Wettersituationen in der Hauptsaison. "Zusammen betrachtet haben die Hitze im Juli und die Nässe im August für einen Sommer mit normalen Tourismuszahlen gesorgt", bilanzierte er.
Uwe Barsewitz, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Mecklenburg-Vorpommern, bezeichnete den Saisonverlauf als "typisch für unsere Region". Die Unternehmen wüssten, dass sie das Wetter nicht beeinflussen könnten. "Deshalb müssen wir kreativ sein, um unsere Gäste in jeder Situation zufrieden zu stellen. Dieses Jahr hat gezeigt, dass unsere Branche dazu sehr gut in der Lage ist. Außerdem endet das Jahr erst am 31. Dezember. Bis dahin können wir noch einiges aufholen", so Barsewitz.

Zufriedenheit der Gäste in vielen Bereichen gestiegen
Die Zufriedenheit der Gäste in Mecklenburg-Vorpommern ist in vielen Bereichen gestiegen. Das zeigt die zwischen Mai 2009 und April 2010 geführte repräsentative Gästebefragung des Landestourismusverbandes (Qualitätsmonitor Deutschlandtourismus). "Jeweils mehr als 90 Prozent unserer Gäste sind mit ihrem Aufenthalt zufrieden oder sehr zufrieden, wollen das Urlaubsland sicher oder sehr sicher weiterempfehlen und planen, in den kommenden zwei oder drei Jahren wieder in die Regionen zwischen Ostsee und Seenplatte zu reisen. Diese Einschätzungen unterstreichen die konstante Attraktivität des Standortes und die steigende Qualität des Angebotes", sagte Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Insgesamt zeigten sich die Gäste in 37 von 66 abgefragten Kategorien zufriedener als im vorherigen Befragungszeitraum (Mai 2008 bis April 2009). "Besonders erfreulich ist, dass dabei viele Bereiche deutlich besser abschneiden, so zum Beispiel die Freundlichkeit der Bevölkerung, das Unterhaltungsangebot und die Schlechtwetteralternativen", so Löttge. Bei der Gesamtzufriedenheit erreicht Mecklenburg-Vorpommern auf einer Skala von Note 1 bis 6 zum dritten Mal in Folge die Durchschnittsnote 1,7, was erneut über dem Bundesdurchschnitt von 1,8 liegt.

Montag, 23. August 2010

Minister Backhaus: "Bedeutung der Aquakultur wird weltweit steigen"

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Bentwisch/MV (ostSeh) Der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus hat am heutigen Montag in Bentwisch (Landkreis Bad Doberan) anlässlich der Grundsteinlegung für eine neue Kalt- und Heißräucherei einen Zuwendungsbescheid an die Rügen Fisch AG überreicht.
Der Zuschuss des Landes und der Europäischen Union aus dem Europäischen Fischereifonds für den Neubau einer Kalt- und Heißräucherei beträgt 3,4 Millionen Euro. Die Gesamtinvestition beträgt 14 Millionen Euro. Das Unternehmen will zukünftig jedes Jahr 3.500 Tonnen Räucherfisch produzieren. Nach einer steinigen Entwicklungsgeschichte gehört das Sassnitzer Unternehmen mit weiterem Firmensitz unter anderem in Rostock zu den Marktführer bei Fischkonserven in Deutschland. In den neuen Bundesländern ist es Lieferant Nummer eins. Beliebter Spitzenreiter ist beispielsweise das Dorsch-Produkt Scomber-Mix.

Der Bau in Bentwisch soll innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein. Vorgesehen ist, im Herbst 2011 mit der Produktion zu beginnen. "Mit dem Bau rundet die Rügen Fisch AG ihre Angebotspalette im Bereich Fischkonserven, Fischmarinaden und Räucherwaren ab und bedient damit den Handel mit allen Fischprodukten. Ausgenommen sind Frisch- und Frostfisch. "Rügen Fisch zählt zu den erfolgreichsten Unternehmen unseres Landes. Ich bin sicher, diese Investition trägt zur weiteren Stärkung eines der traditionsreichsten Wirtschaftsbereiche unseres Landes bei – der Fischverarbeitung", betonte Minister Backhaus in heute in Rostock.

Die Situation der Fischer machte deutlich, dass man angesichts der Situation in den Weltmeeren über die Alternative der Aquakultur - das Lieblingsthema des Mecklenburg-Vorpommernschen Ministers - mehr als bisher nachdenken müsse, so Minister Backhaus. Er sei davon überzeugt, dass die Bedeutung der Aquakultur weltweit weiter steigen werde. Vom Wassertourismus abhängige Regionen sehen zumindest die Aquakulturen vor der Küste häufig kritischer. Schon bei der Fischverarbeitung wie in Mukran waren vertraurensbildende Maßnahmen gegenüber Binzer Touristikern notwendig, damit das geklärte Abwasser in die Prorer Bucht fließen konnte.

"Damit Fischprodukte nicht nur von Importen abhängig sind – und in Deutschland ist mit fast 85 Prozent der Fische von Importen schon seit Jahren ganz erheblich abhängig - sollte in der Zukunft mehr Augenmerk auf die Aquakultur gelegt werden. Diese halte ich für zukunftsweisend, allein schon, um bei der Frage der Produktqualität und den damit verbundenen Umwelt- und Sozialbedingungen die Maßstäbe setzen zu können, die Deutschland als Exportnation und als Wirtschaftslokomotive Europas in anderen Teilen der Wirtschaft so erfolgreich gemacht hat.

Sonntag, 22. August 2010

Rügen: Wanderung zum Opferstein

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Fotos: ostSeh/Küstermann

Wenn Bodendenkmalpfleger Volker Rösing so um den Sonnenuntergang herum wieder am unteren Parkplatz in Neddesitz ankommt, sind die Gäste, die er dann rund zweieinhalb Stunden geführt hat, verzaubert.

Zusammen waren sie mit ihm dort ab 18 Uhr über die Wüstung Quoltitz und das dortige Gräberfeld gelaufen, haben Auszüge aus der schwedischen Matrikelkarte begutachtet und Geschichten gehört und ausgetauscht. Bis sie im Wald an den sagenumwobenen Stein kamen, von dem sich jeder mit Näpfchen und angeblichen Blutrillen selbst sein Bild machen darf.

Wenn dann alles gesagt scheint, die Zeit fortgeschritten ist, kommt noch ein blaues Buch vom Strandvogt zum Tragen, in dessen umfangreicher Geschichte ein nächtlicher Spaziergang zum Opferstein von Jasmund und von Schloss Spyker aus Anlass einer Verabredung im Jahre 1813 geschildert wird... Eine der wenigen literarischen Beschreibungen dieses Ortes.

Doch das sollte sich jeder selbst anschauen. Am kommenden Mittwoch, dem 25. August ist wieder Gelegenheit dazu. Treffpunkt 18 Uhr an besagtem Parkplatz. Eine kleine Gebühr wird erhoben. 14 Tage später wird der Spaziergang von Rösing mit dem Strandvogt nochmals wiederholt.
Kontakt Rösing 0178-6022906

(c) ostseh 2010

Freitag, 13. August 2010

Rügen: Gingst brummt zwei Tage mit mehreren Märkten

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Fotos: ostSeh/Küstermann

Gingst/Rügen (ostSeh) Der Kunsthandwerkermarkt ist das lockende Highlight am Wochenende in Gingst. Doch rundum hat sich fußläufig erreichbar noch einiges mehr an Aktivitäten angesiedelt. Gingst macht einmal mehr seinem Nasmen als Marktfelcken in lauschiger Umgebung alle Ehre.

So präsentiert Gut Rosengarten drei Tage regionales Gemüse und Kräuter auf dem Grünen Markt des Museumshofes, der auch mit Ständen voller Buch und Trödel bestückt ist. Gleichzeitig lockt das dortige Café mit Quiche und Kaffee zum Verweilen. Die Kleintierzüchter der Gingster Sparte wiederum haben ihr Sommerfest angesetzt und machen direkt am anderen Ortseingang neben dem größten Parkplatz des Ortes am Sonnabend Kinderbelustigung. "Für Kinder wird immer zu wenig angeboten", hat Detlef Andres von M36 die Nische für seinen Verein erkannt.

Kunsthandwerk, ostseh Buch und Trödel, Kinderbeslustigung und über allem ein Hauch von sanfter, französisch inspirierter Akkordeonmusik. Das macht den Marktflecken Gingst an diesem Wochenende aus.

Rügen: Stählerner Misgajski in der Orangerie Putbus

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Fotos: ostSeh/Küstermann

Putbus/Rügen (ostSeh) Bis 29. August präsentiert die Orangerie Putbus Werke des Rügener Metallskulpteurs Bernard Misgajski. Die Arbeiten stammen aus den letzten 12 Jahren und sind als Personalausstellung passend zum 60 Geburtstag zusammengestellt. Selten gibt es so viel Misgajski auf einmal, selbst nicht in seiner Wreechener Wassermühle.
Emaillen, vor allem jedoch Stahlarbeiten für außen wie innen oder die typischen Stühle Misgajskis, aber auch Teile seiner Studien aus einer Marokko-Reise mit einer Künstlergruppe Rügens sind in beiden Räumen der Orangerie und auf dem Vorplatz zu betrachten. Denn auch Gärten ziert der Künstler vortrefflich.

Misgajski wurde 1950 in Emden geboren und arbeitet seit 1998 statt im sicheren Lehrerberuf freischaffend auf Rügen. Die Orangerie Putbus ist täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Mittwoch, 11. August 2010

Rügen: Erfolgreicher Start für erweiterten Liniendienst TransRussiaExpress

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Transrussia“ steuert ab Sassnitz neue Destination in Lettland an und verstärkt St. Petersburg-Verkehre

Sassnitz (ostSeh) Seit dem 29. Juli fährt der Liniendienst TransRussiaExpress zusätzlich direkt vom Fährhafen Sassnitz-Mukran aus den Hafen in Ventspils an der lettischen Ostseeküste an. Der neue Liniendienst erhöht die Frachtkapazitäten ins Baltikum und fördert die Tourismusbranche.

„Mit dem erweiterten Liniendienst der Finnlines für Fracht und Passagiere bieten wir den Märkten in Mitteleuropa ab Sassnitz effiziente Verbindungen nach Russland und ins Baltikum an“, so Uwe Bakosch, CEO Finnlines. „Damit antworten wir auf die steigende Nachfrage von Verladern und Spediteuren und eröffnen gleichzeitig Touristen ein attraktives Angebot an interessanten Reisezielen in Osteuropa“, so Uwe Bakosch weiter.

Die Schwesterschiffe Transrussia und Transeuropa des Schiffsbetreibers Finnlines fahren künftig über Sassnitz nach Ventspils und weiter nach St. Petersburg. Im Unterschied zum Vorgängerschiff der Transrussia, der Translubeca, ist diese nun fast doppelt so groß, verfügt über 3.200 Lademeter und fasst bis zu 124 Passagiere.

Der erweiterte neue Liniendienst des TransRussiaExpress steht im Zeichen einer Stärkung der Verkehre nach Osteuropa. Daher wird die Frequenz der Verbindungen mit Halt am Fährhafen Sassnitz auf zwei Mal pro Woche verdoppelt.

„Schon seit Jahren ist der Fährhafen ein zuverlässiger Dienstleister für den TransRussiaExpress. Jetzt bietet der Standort Sassnitz als Drehscheibe mit Skandinavien ein großes Potenzial und ist ein Tor ins Baltikum und Russland“, so Harm Sievers, Geschäftsführer der Fährhafen Sassnitz GmbH. „Dieses Potenzial können wir ausschöpfen, indem wir die Ostseehäfen effizienter miteinander verzahnen“, ergänzt Uwe Bakosch. Darüber hinaus sollen Kunden aus dem Raum Hamburg, Rostock und Berlin attraktive Möglichkeiten bekommen, Lettlands Hauptstadt Riga über Ventspils zu erreichen.

Info
Der Fährhafen Sassnitz ist der einzige Hafenstandort Westeuropas mit Gleis- und Umschlagsanlagen für Eisenbahnwaggons der russischen Breitspur und wird daher häufig als westlichster Cargo-Bahnhof der Transsibirischen Eisenbahn bezeichnet. Dieses Alleinstellungsmerkmal des Fährhafens gestattet den Umschlag und die Verpackung von Gütern nach und aus den GUS Staaten sowie dem Baltikum und Finnland. Zum Einzugsgebiet gehören Kunden mit Warenströmen aus Mittel- und Südosteuropa, die Dank der günstigen geographischen Lage die regelmäßigen Fährverbindungen nach Schweden (Trelleborg), Litauen (Klaipeda/Memel), Russland (St. Petersburg) sowie Dänemark (Rønne) in Anspruch nehmen.


Dienstag, 10. August 2010

Rügen: Wüstung und Opferstein Quoltitz mit literarischem Einschlag

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Neddesitz. (PM ostSeh) Am morgigen Mittwoch dem 11. August soll es am Abend auf Jasmund eine kleine Premiere geben. Am Opferstein von Quoltitz wird nach der Führung über die Wüstung Quoltitz die Exkursion von Volker Rösing nicht enden. Es wird auch Literatur irgendwo aus dem Hintergrund auftauchen. Wie Philipp Galen (1813 bis 1899) den Opferstein 1858 in seinem bekannten Rügen-Roman der Strandvogt von Jasmund gesehen hat, soll den Teilnehmern des besonderen Rügen-Erlebens nicht vorenthalten bleiben. Eine neue Qualität, die Rösing da ausprobieren wird.

18 -20:30 Führung mit Lesung. Treffpunkt 18:00 am Parkplatz Jasmund-Therme!
Auf Facebook können Sie sich zum Event Wüstung und Opferstein Quoltitz mit literarischer Überraschung anmelden.

Hintergrund:
Zitat Ankündigung Rösing, der übrigens offiziell bestellter, ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger mit entsprechender Fachkompetenz ist:

" Blutgrapen und Opferkult" -
Der so genannte Opferstein zu Quoltitz

Fast sechs Jahrhunderte war der Ort Quoltitz nahe Neddesitz bewohnt. Mit Einzug der industriellen Kreidegewinnung wurde der Ort wüst. Daher "Wüstung". Noch heute erinnern Grundmauern und prächtige alte Bäume an die Ortschaft.

Jetzt führt ein asphaltierter Weg durch die ehemalige Ortschaft und kaum jemand ahnt von dem Dorf, das fast 600 Jahre bewohnt war. Ein modernes Wasserwirtschaftsgebäude bildet heute den einstigen Ortskern. Etwas abseits von Quoltitz nahe des Krattbusches und dem einst mit Hügelgräbern versehenen Försterberg liegt ein Findling, der die Menschen auf Rügen seit Jahrhunderten bewegt. So genannte "Blutgrapen" sind auf ihm, aber auch merkwürdige rillenförmige Vertiefungen. Manche glauben heute noch an einen Opferstein. Was es wirklich mit ihm auf sich hat, können die Teilnehmer der kostenpflichtigen und spannenden "Spurensuche" zu dieser magischen Stätte erfahren ......"

Treffpunkt ist 18:00 Uhr in Neddesitz am Parkplatz an der J.-Therme.
Info auch 038301 889941

Auf Nachfrage wird es in diesem Jahr noch weitere derartige historisch-literarische Ereignisse geben. Je mehr Anmeldungen desto mehr Events.

Montag, 2. August 2010

Rügen: Trödelsaison auf Hochtouren

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Fotos: ostSeh/Küstermann

Samtens. (PM ostseh/küma) Am 7. August um 10 Uhr öffnen sich zum vierten Mal um zehn Uhr die Hallentore des ständigen Trödelmarktes in Samtens auf Rügen. ostSeh-buch-und-troedel hat diesmal den Schwerpunkt Kindersachen gewählt, da eine Anbieterin davon in Größenordnungen ausgeräumt und herbeigeschleppt hat. Eine gute Chance, für andere Eltern ebenfalls ihren Keller oder Boden zu räumen und sich dazu zu gesellen. Anmeldungen werden noch entgegen genommen. Andere Trödler lassen jedoch auch schon ihre Ware vor Ort und beginnen, sich an der Gestaltung der Halle zu beteiligen.

Darüber hinaus besteht das Trödel-Angebot wie immer bei ostSeh-buch-und-troedel aus einer spannenden Mischung aus Büchern und alem, was das Herz sonst begehrt: Bilder, Möbel, Uhren, SteiffBären, Keramik, Glas, Kurioosa und vieles mehr. Teilnehmer melden sich vorher unter 0171 5254076 verbindlich an. Gäste können den Markt neben dem Rügener Technik und Modellmuseum in der Muhlitzer Straße 3 in Samtens von zehn Uhr bis 17 Uhr besuchen. Die Beschilderung ist ab Samtens aus allen Richtungen deutlich sichtbar.

Vorausschau: während des Kunsthandwerkermarktes am 14. und 15. August in Gingst wird der Trödelzirkus von ostSeh-buch-und-troedel.de wieder in Gingst auf dem Museumshof andocken. Ebenso ein kleiner Grüner Markt, bei dem Gut-Rosengarten für die Bioware vom Acker sorgt. Damit wird das Marktgeschehen an diesem Wochenende doppelt interessant. Gingster Märkte haben den Ruf, fast immer lohnenswert zu sein.

Kontakt auch unter post@ostseh-buch-und-troedel.de
 
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