Donnerstag, 27. Januar 2011

Rügen: Erdgastankstelle in Sassnitz wird Realität

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Das waren noch Zeiten, als die Euromarke beim Erdgas weit enfernt lag.... 
Foto: ostseh/Küsterman


Sassnitz/Neubrandenburg. (ostSeh) Die Erdgastankstelle in Sassnitz soll tatsächlich Realität werden. Der Energielieferant EWE hat für die TOTAL-Tankstelle im Gewerbegebiet den Bauantrag gestellt und positiv beschieden bekommen. Dies bestätigte Pressesprecherin Nadine Auras auf Nachfrage.  „Der Bau könnte somit Ende Februar, Anfang März beginnen“, prognostiziert sie vorsichtig. Damit hätten Kunden, die ein Erdgasauto fahren, endlich das Problem vom Hals, dass bisher nur eine Tankstelle in Bergen zur Verfügung steht. Autogastankstellen (LPG) sind auf Rügen hingegen schon fast wie Pilze aus dem Boden geschossen.
Erdgaskunden aus der Branche der Kurierdienste hatten vergangenes Jahr schon massiv gedroht, auf Autogas zu wechseln, sollte keine zweite Tankstelle auf Jasmund entstehen. Dass die Anlage in Bergen auf dem ARAL-Gelände jedoch in absehbarer Zeit endlich ein Dach erhält respektive unter das Dach kommt, konnte Nadine Auras nicht bestätigen. „Da verhandeln wir noch.“

Rügen weist nach Auskunft der Zulassungsstelle von 2010 rund 100 hier zugelassene bivalent mit Erdgas und Benzin betriebene Autos auf. Eine logistische Herausforderung für viele bei rund 1000 Quadratkilometer Insel. Im Sommer jedoch wächst deren Zahl durch Urlauber um ein Vielfaches. Dazu sind allerdigns aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Zahlen zu haben,  wie ein Vertreter der Abrechnungsstelle für die Bergener Zapfsäule in Leipzig sagt.
Erdgas gibt es weiterhin in Stralsund, in Greifswald, Wolgast, Rostock.... Auf Rügen ist EWE mit derzeit 1,02 Euro das Kilogramm (Umrechnung auf Liter mal 1,5) gegenüber anderen Preisen von 0,98, 0,95 Euro Spitzenreiter. Allerdings gewährt EWE noch immer 1200 Euro Zuschuss bei Anschaffung eines Erdgasantriebs. Die Initiative Erdgas gibt bei Umbau und Anschaffung eines Autos ebenfalls 300 Euro. (c) 2011 Andreas Küstermann

Montag, 24. Januar 2011

Rügen: Zweite Auflage des Karriere-Guides erschienen

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Putbus. (ostseh) Twittern? Bloggen? Posten? Streamen? Völlig normale Begriffe für sogenannte „Netzgeborene“, die nie in einer Welt ohne Internet lebten. Jede Information wird im Netz „gegoogelt“, geprüft oder widerlegt. Ohne IT und Medien würde der Alltag gerade bei jungen Menschen kaum noch in gewohnter Art funktionieren. Informationstechnologien und Medien sind die Zukunftsbranchen schlechthin und untereinander stark vernetzt. Aber wie startet man seinen eigenen erfolgreichen Werdegang in diesen Bereichen?
Antworten gibt erneut der gerade erschienene Ratgeber „Karriere in IT und Medien. Berufe & Bildungswege in Mecklenburg-Vorpommern 2011/12“, herausgegeben von der IT-Initiative MV, dem Jugendmedienverband MV und dem Wissenschaftsverlag Putbus.

Auch die zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage, gibt auf mehr als 200 Seiten einen Überblick über das berufliche und akademische Aus- und Weiterbildungsangebot im Lande, informiert zu IT- und Medienberufen, ihren Anforderungsprofilen und zum Arbeitsumfeld. Beiträge von Praktikern aus der Branche und Porträts ausgewählter Unternehmen bereichern das Angebot. Viele Vereine, Institutionen und Projekte aus Mecklenburg-Vorpommern werden vorgestellt und es wird über Trends und Perspektiven aufgeklärt. Aber auch erfolgreiche Quereinsteiger erzählen von ihrem Werdegang und zeigen, wie man auch außergewöhnliche Karriere-Wege geht.

Der umfangreiche Anhang wartet mit wichtigen Adressen und Links sowie einem Veranstaltungskalender auf.

Der Karriere-Guide wird auch in diesem Jahr wieder kostenlos an alle Schulen in Mecklenburg-Vorpommern verteilt. Er liegt öffentlich im BIZ-Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit, Verbänden, Institutionen und weiteren Netzwerkstellen aus. Auf allen einschlägigen Berufsinformationsmessen und Berufsorientierungsveranstaltungen wird er kostenlos verteilt werden. Weitere Exemplare können auch gern unter www.karriere-in-mv.de gegen eine Versandkostenpauschale bestellt werden. Und natürlich ist auch der kostenfreie Download des Karriere-Guides hier möglich. Eine erste offizielle Präsentation wird es auf der JOBBEX in Greifswald am 29.01. diesen Jahres sowie auf der CeBIT Anfang März in Hannover geben

Freitag, 21. Januar 2011

Tausende verlangen noch immer Einsicht in Stasi-Akte

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Schwerin/Berlin (ostSeh) - Auch mehr als 20 Jahre nach der Auflösung der DDR-Staatssicherheit beantragen in Mecklenburg-Vorpommern immer noch Tausende Menschen erstmals Einsicht in ihre Akten bei der Stasi-Unterlagen-Behörde. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Evangelischer Pressedienst (epd). Im vergangenen Jahr seien demnach im Nordosten insgesamt 7.841 Anträge gestellt worden, darunter rund 5.600 Erstanträge, teilte epd gegenüber das Büro der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Stasi-Unterlagen am Mittwoch (12.1.) auf Anfrage in Schwerin mit.

Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang um insgesamt 1.282 Anträge oder rund 14 Prozent. Während die Außenstelle Schwerin einen Anstieg der Antragszahlen um 238 auf 3.119 registrierte, verzeichneten die Außenstellen der Birthler-Behörde in Rostock und Neubrandenburg weniger Akteneinsichtsanträge.

Deutschlandweit wurden nach Angaben der Birthler-Behörde im vergangenen Jahr insgesamt über 87.500 Anträge gestellt, davon hätten mit rund 54.000 Menschen rund zwei Drittel erstmals einen Einblick in ihre Geheimdienst-Akte beantragt.

In der Gesellschaft selbst polarisiert das Thema Stasi nach wie vor. Halten es die Einen für Schnee von gestern, wollen andere nicht vergessen oder sogar noch immer aufklären. Versuche, mit Unterlassungsklagen Fakten zu unterbinden stehen einem saloppen "Schwamm drüber" entgegen. Nach wie vor geht in den neuen Ländern damit ein großer Riss durch die Gesellschaft. Stasi-Mitarbeit in den alten Ländern wie beispielsweise die des enttarnten Rechtsanwaltes und Stasi-Im Klaus Croissont, der seine Arbeit politisch zu rechtfertigen versuchte, sind dabei noch eher die Ausnahme. Von vermuteten 50.000 einfachen Stasi-Mitarbeitern im Westen ist bis heute kaum etwas bekannt. Einzig über die sogenannte Rosenholz-Datei konnten einige hochrangige Spione nach Zensur der in ihre Hand gelangten Unterlagen durch den amerikanischen Geheimnis enttarnt werden.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Rügen: Tag der Offenen Schule in Garz

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Garz/Rügen. (ostseh) Am 29. Januar können Kinder, Eltern und alle Interessierten einen Blick in die Regionale Schule Garz werfen und sich selbst ein Bild machen. Ab 10.00 Uhr findet eine gesonderte Veranstaltung für die Schüler der zukünftigen 5. Klassen und deren Eltern im Atrium statt. Ab 10.30 Uhr steht die Regionale Schule „Am Burgwall“ in Garz für alle offen. Ein abwechslungsreiches Programm wird Einblick in  den Schulalltag geben. Schüler und Lehrer stehen für Gespräche zur Verfügung  und geben Informationen über die zahlreichen Bildungsangebote. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Rügen Predators erhalten Trikots der Nationalmannschaft

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Marcel Rudolph (Vorsitzender Rügen Predators) + Stefan Hoffmann (Sportdirektor des DBV) bei der Übergabe der Jerseys von der Nationalmannschaft

Erfolgreiches Wochenende bei der nationalen Baseball Academy

(Rügen-Nachrichten) Eine Baseball Liga im am dünnsten besiedelten Bundesland? Eine eigene Mannschaft auf einer Insel? Für den DBV (Deutscher Baseball Verband) und auch die Vorsitzenden der einzelnen Landesverbände Deutschlands bisher nicht vorstellbar gewesen. Umso mehr begeistert waren alle Anwesenden die Vertreter der Rügen Predators und der MVBL kennen lernen zu dürfen. Stefan Hoffmann, der Sportdirektor des DBV überreichte Marcel Rudolph 22 Jersey der Nationalmannschaft und einen Satz Spielbälle. Zusagen von anderen Vereinen aus ganz Deutschland die Raubtiere zu unterstützen, zeigen welcher Zusammenhalt in diesem Sport besteht.
Sogar aus dem Baseball Land Nummer 1 Amerika gab es Lob. Kai Gronauer, ein deutscher Baseball-Nationalspieler der bei den New York Mets unter Vertrag steht, war sichtlich beeindruckt was auf der größten Insel Deutschlands in so kurzer Zeit entstanden ist und gab gleich hilfreiche Tipps für die Catcher mit auf den Weg.
Möglich machte die Fahrt nach Paderborn Michael Stima, Immobilienmakler von RE/MAX aus Stralsund, der mit einer finanziellen Spende nicht nur die Rüganer Baseballer, sondern auch die MVBL damit unterstützte.

Am Ende der Academy war klar dass die Raubtiere auf dem richtigen Weg sind und Marcel Rudolph versprach dem DBV dass „wir dieses Jahr regional wie auch national mit ganz besonderen und einmaligen Events noch für weiteres Aufsehen sorgen werden!“

Freitag, 14. Januar 2011

Rügen: Nachmittagssonne am Lietzower Haken

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Nachmittagssonne am Lietzower Haken über dem kleinen Jasmunder Bodden.
Foto: ostSeh/Küstermann

Lietzow/Rügen (ostSeh) An trüben Tagen sind solche Momente Lichtblicke im wahrsten Sinne des Wortes. Vor allem Ende Januar, Anfang  Februar verlangt der Körper massiv nach Licht oder die Stimmung sinkt in den Keller. Diese Befindlichkeiten sind vor allem im Norden anzutreffen, wo es mit dem Lichtmangel bis zum Frühjahr länger anhält. Empfehlenswert auch die sogenannte Bio-Sauna, die Wohlbefinden durch wechselndes Licht erzeugt.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Rügen: Regionale Forschung bei IT gefährdet

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Der klassizistische Putbusser Circus soll langfristig komplett im Zeichen von IT stehen. Jetzt hat die Stadt erst einmal als Gesellschafter die Brille auf. Sind Immobilienverkäufe vermeidbar? 

Roggentin/Rügen (ostseh) – Überrascht nahm die IT-Initiative Mecklenburg-Vorpommern (MV) zur Kenntnis, dass die Grundfinanzierung für das Rügener IT-Forschungszentrum IT Science Center vom Kultusministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern zum Januar 2011 eingestellt wird. "Nach der sehr positiv verlaufenen Evaluierung Mitte des Jahres 2010 wurde dem IT Science Center eine erfolgreiche Forschungstätigkeit attestiert und eine gute Prognose für die Zukunft gestellt. Mit einer für ein Forschungsinstitut hervorragenden Drittmittelquote von bis zu 75% arbeitet das Rügener IT Forschungszentrum auch wirtschaftlich herausragend. Eine komplette Eigenfinanzierung von Forschungsinstituten ist unmöglich, die vom IT Science Center erreichte Quote kann sich daher durchaus sehen lassen", sagt Initiativen-Sprecher Andreas Müller.

Der Haushaltsplan des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern weist für das Jahr 2011 eine institutionelle Förderung in Höhe von 40 Mio. Euro für 14 regionale Forschungseinrichtungen aus.

Auffällig ist jedoch, dass unter den 14 Forschungsinstituten mit dem Fraunhofer-IGD nur eine einzige IT-Forschungseinrichtung vertreten ist, an deren Grundfinanzierung sich das Land mit 2,1 Prozent beteiligt. Diese aufgewendeten 1,25 Prozent des Gesamtetats zur institutionellen Förderung regionaler Forschungsinstitute teilen sich zudem das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD und auf das Fraunhofer-Anwenderzentrum für Großstrukturen in der Produktion AGP. Das IT Science Center bleibt hier trotz der herausragenden Evaluierungsergebnisse und der deshalb durch das Kultusministerium in 2010 in Aussicht gestellten weiteren Grundfinanzierung ab 2011 gänzlich unberücksichtigt.

Das erstaunt insbesondere vor dem Hintergrund, dass die IT-Branche in der zurückliegenden Wirtschaftskrise als einzige Branche kaum betroffen war und eine Pufferwirkung für den regionalen Arbeitsmarkt einnehmen konnte. Hochqualifizierte Arbeitsplätze entstanden und entstehen, innovative IT-Lösungen aus Mecklenburg-Vorpommern sind weltweit gefragt. Der Grundstein dafür wird auch in der angewandten Forschung gelegt und hier ist das IT Science Center seit Jahren ein Garant für praxisnahe Ergebnisse.

Die vom IT Science Center in Putbus angestrebte Grundfinanzierung beträgt 350.000 Euro. Bei einem Gesamtetat von 40 Mio. Euro für 14 Forschungsinstitute ist dies ein verschwindend geringer Teil für eine innovative Hochtechnologiebranche, die dem Land Mecklenburg-Vorpommern über 14.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze und eine hohe Wertschöpfung beschert.

Die IT-Initiative MV unterstützt vorbehaltlos alle Aktivitäten zur Erhaltung des IT Science Centers und fordert das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur auf, seiner Verantwortung für die Sicherung und den Ausbau des Forschungsstandortes Mecklenburg-Vorpommern insbesondere auch im Bereich der innovativen Informations- und Kommunikationstechnologien stärker gerecht zu werden.

Weitere Informationen:
Dr. Andreas Müller
IT-Initiative MV e.V.
Konrad-Zuse-Str. 1A
18184 Roggentin
Tel: 0381 / 4031-800
Fax: 0381 / 4031-999
Email: andreas.mueller@iti-mv.de

Dienstag, 11. Januar 2011

Zahl der Verkehrstoten in M-V geht zurück

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Foto: ostSeh/Küstermann

Mecklenburg-Vorpommern (ostSeh) Wie das Innenministerium übermittelte, starben im Jahr 2010 auf den Straßen des Landes MV 108 Personen bei Verkehrsunfällen. Nach einer vorläufigen Statistik der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern sank damit im Jahr 2010 die Zahl der Verkehrstoten gegenüber 2009 um mehr als 30 Prozent.

„Auch wenn wir in unserem Bundesland über viele Jahre hinweg einen Rückgang der im Straßenverkehr Getöteten verzeichnen können, ist jedes Opfer ein Opfer zu viel. Aber die deutliche Abnahme der Zahl der Verkehrstoten ist auch ein Erfolg der kontinuierlichen Verkehrssicherheitsarbeit und der nicht nachlassenden Kontrolltätigkeit der Landespolizei“, sagte Innenminister Lorenz Caffier in einer ersten Bewertung der Verkehrsunfallbilanz des Jahres 2010.


Jahr      2000      2005      2006      2007      2008      2009      2010    

Getötet   365      198        186        145        132        155        108    

Montag, 10. Januar 2011

Stralsund: Vom Umgang des Zwiebelfisches mit der schwarzen Kunst

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Vom Satz bis zum fertigen Druck sind mit den beiden Fachleuten ein Plakat und eine Postkarte in der Probierwerkstatt Drucken entstanden. Fotos: ostSeh/Küstermann

„Der Fisch, gar der Zwiebelfisch, die Leiche mit dem Winkelhaken erlitten keinen Durchschuss vom Schusterjungen und das Hurenkind war auch nicht Zeuge für das Blindmaterial der Bleilaus. Hä?“

Stralsund. (ostseh) Wenn Fred Lautsch und Percy Penzel am Mittwoch gut drauf sind, könnte es so oder anders abgehen. Denn dann stehen beide für jegliche Art von Druckexperimenten in der Druckwerkstatt am Katharinenberg im dortigen Speicher zur Verfügung. Jeden Mittwoch zeigen sie auch in einer offenen Werkstatt rund um die mechanische Setzmaschine Linotype, wie das vor Einführung dieses Wunderwerks der Technik im Handsatz und auch im Handdruck vonstatten ging. „Das sollte jeder heute mal gesehen haben, der mit Computer texte und Grafiken setzt“, sagte neulich jemand als Kommentar auf den Kurs bei Facebook, wo die Ergebnisse jeden Mittwoch in Livebeiträgen zu sehen sind.

„Blindmaterial“ hat dabei die Bedeutung, dass es nichtdruckbare Zwischenräume einer beispielsweise Kolumne füllt, bei der der Setzer streng darauf achtet, weder durch Auslassung eine „Leiche“ zu produzieren, noch die letzte Zeile eines Absatzes am Anfang der Spalte als sogenanntes „Hurenkind“ zu zeugen. So war sie eben, die Druckersprache. Doch darum geht es im Spaß nur am Rande. „Wir haben in unserer Werkstatt vielfältige Möglichkeiten, um Texte und Bilder auf Papier zu bringen“, sagt Percy Penzel. „Dazu bieten wir den Besuchern Freiraum, erste Erfahrungen auf diesem Gebiet zu machen. Sei es mit den alten Druckmaschinen oder mit einzelnen Bleibuchstaben bis hin zu den fünf Zentimetern großen großen Holzlettern oder den Vignetten als Muster.“ Das erscheint reizvoll, da im Zeitalter der Datenverarbeitung das selbst gedruckte Gedicht – vielleicht gar noch mit eigener Illustration – eine völlig neue Wertigkeit hat. Oder das Plakat, das sogar danach seinen Nutzen durch weitere Vervielfältigung finden kann. „Warum nicht das Ergebnis einscanen und das auf alt gemachte Produkt ganz modern drucken und verbreiten? Silke K. jedenfalls, immer wieder abwechselnd mit Fred oder Percy am Setzen, Probedrucken und Korrigieren, hat auf diese Art und Weise ein Plakat und im gleichen Design eine Postkarte für ihren Trödelmarkt auf Rügen gesetzt und gedruckt. Auf Format A2. Und hat damit ganz nebenbei den passenden Stil aufgegriffen und ein ganz eigenes Signet geschaffen. „Es war entspannend und doch in der Konzentration eine völlig neue Erfahrung, beispielsweise alles seitenverkehrt zu denken“, sagt die Lehrerin von Rügen rückblickend. Sie wird das nach dieser Erfahrung auch künftig mit ihren Schülern beispielsweise im Projekt Gutenberg einsetzen, ist sie sicher.

Lust also auf einmal ganz anderen Druck oder den Umgang mit der schwarzen Kunst? Bis vorläufig zweiten Februar immer mittwochs von 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr als fester Termin. Der Einstieg ist fließend möglich. Eine eigene Projektidee kann nicht schaden. © 2011 ostSeh/küstermann

Kontakt: 03831 / 703360 oder percy@jugendkunst.de für 36.-/72.- Euro ab 10 Jahren.

Mittwoch, 5. Januar 2011

COR - Neuer Antipop von Rügen

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 (ostseh/küma / Bandfoto C.O.R : Thiele)

Rügen/Stralsund. Am 15. Januar stellen COR ihr neuestes Werk "HERZTIER" in der alten Eisengießerei des Stic-er Theaters in Stralsund vor. Ein gut gemischtes Set aus altem und neuem Material, wird an diesem Abend von den rügenstämmigen, markanten Musikern dargeboten.

Supported werden die vier Rügener Trash-Rocker von Kultura (ebenfalls Rügen) und DeadAge (Rostock). "Ab 20:00 Uhr stehen die Türen und Tore offen für einen ordentlichen Schwung AntiPOP!!!", sagt Christian Jungnickel. Ein erfahrungsgemäß fetziger Abend, der nur die Frage aufwirft, ob er mit oder ohne Ohrstöpsel besser zu genießen ist.

COR - HERZTIER - Vö 26.11.2010

"Von Grund auf ehrliche, kratzige und druckvolle Punkscheibe mit viel Seele. Rotzig, mies und dann wieder niveauvoll und frech: Der oft zynische Assi-Charme von Herztier ist wirklich einzigartig.“
GAMES & MORE / PC ACTION Ralph Wollner

Das charmante BASTARD Video, die Single, Bilder, lustige Anekdoten, uvm. findest Du unter www.ruegencore-records.de


HERZTIER Tour 2011

15. Jan. D – Stralsund, Alte Eisengießerei
27. Jan. D – Stuttgart, Kap Tormentoso
28. Jan. D – Marburg, Cafe Trauma
04. Feb. D – Cottbus, Muggefug
05. Feb. D – Neubrandenburg, Zebra
26. Feb. D – Nürnberg, Kunstverein
03. März D – Karlsruhe, tba
04. März D – Offenburg, tba
05. März D – Augsburg, Musikkantine Battle of the South Festival
18. März D – Osnabrück, Bastard Club
19. März D – Bad Frankenhausen, White Pig
08. Apr. D – Pforzheim,tba
09. Apr. D – Freiburg, Walfisch
20. Apr. D – Hamburg, Hafenklang
21. Apr. D – Kassel, tba
22. Apr. D – Erfurt, AJZ Banane
23. Apr. D – Dresden, Chemiefabrik
29. Apr. D – Ingolstadt, Paradox
13. Mai D – Berlin, Hof 23, 20 Jahre NoExit
14. Mai D – Güstrow, StuK
04. Jun. D – Berlin, Maxim/Weißensee OA
09. Jul. D – Ludwigslust, Burning Summer OA
01. Sep. D – Magdeburg, Spirit from the Streets OA
03. Sep. D – Stavenhagen, Arsch Cholio OA
01. Okt. D – Warendorf, HOT
02. Okt. D – Eberswalde, Exil
16. Dez. D – Rostock, MAU

Dienstag, 4. Januar 2011

Coaching Wochenende im Parkhotel Rügen - Knigge und Erfolg

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Bergen auf Rügen.(Rügen-Nachrichten). „Knigge und Erfolg – alles was im Beruf und im Privatleben über Ihren Erfolg entscheidet" das ist das Motto von Imageberaterin und Kniggetrainierin Jana Zohner und Vertriebscoach Ulrich Hinner. Vom 22. bis 23.Januar erforschen die erfolgsorientierten Teilnehmer ihre Außenwirkung.

Während des zweitägigen Seminarprogramms arbeiten die Teilnehmer gezielt an der Wirkung von Farben und Stil, dem perfekten Image, an guten  Umgangsformen, der Eigenmotivation und der Körpersprache.

Das Coaching Wochenende „Knigge und Erfolg “ ist mit einer Übernachtung für 349 Euro pro Person inklusive Frühstück, Getränken und Snacks in den Kaffeepausen, einem Mittagsmenü sowie einem 3-Gang-Knigge-Dinner am Abend buchbar.

Für nähere Informationen steht Ulrich Hinner unter Email: kontakt@vertriebscoachhinn­er.de zur Verfügung.

Sonntag, 2. Januar 2011

Rügen: Geschenketauschen bei Buch und Trödel

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Die Halle in Samtens bietet neben Trödelständen auch kleine Erfrischungen und Heißgetränke an. Foto ostSeh/Küstermann


Samtens/Rügen. (ostSeh) Weihnachten ist vorbei. www.ostSeh-buch-und-troedel.de geht jedoch am 8. Januar weiter. Ausnahmsweise am zweiten Sonnabend im Monat.

Diesmal  mit  der  Idee, eine Art Geschenketauschbörse in der Samtenser Trödelhalle anzubieten. Neben dem üblichen Trödel aller Art und zahlreichen Büchern verschiedenster Genres werden die Anbieter versuchen, an ihren Ständen überflüssige Weihnachtsgeschenke zum Tausch anzubieten. Die Besucher sind aufgefordert, ebensolche mit zu bringen.

Wegen  der  extremen Kälte ist die Kernzeit in der Halle von 10 bis 14 Uhr angesetzt. Danach entscheidet die Besucherlage und die Temperatur. Heißgetränke sind natürlich zur Verbesserung der Lage im Angebot.

Der Eingang zur Halle mit buch-und-troedel in Samtens ist auf dem Uschmann-Autoverwertungsgelände neben  dem  www.technik-modell-museum.de/ Rügen. Neben Stühlen und Tischen mit dem Schriftzug buch und trödel weisen gelbe Bali-Flaggen in Samtens den Weg.
 
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