Montag, 26. Dezember 2011

Rügen: Januar-Buch und Trödel eine Woche später

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Samtens (ostSeh) Traditionell findet Buch und Trödel im Januar eine Woche später, also nicht am ersten Sonnabend sondern am Sonnabend dem 7. Januar statt. Dann können Trödelfreunde sich in neuer Aufstellung wieder in der Halle in Samtens treffen.

Der Markt öffnet um 10 Uhr und endet je nach Tempereratur zwischen 14 und 16 Uhr.
Händler können sich unter 0171 5254076 noch anmelden. Aufbau ist ab halb neun. Regelmäßige Infos auch unter Facebook ostSeh buchundtrödel bahnhof Samtens

Samstag, 3. Dezember 2011

Rügen: Adventskirmes zwischen Kirche und Museum

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Gingst. (ostSeh) Sie ist legendär, weil heimelig und seit Jahren in den Ort eingebettet. Sie hat den Weg der Sterne und führt von Haus zu Haus. Rund um die Kirche. Wie bei Don Camillo und Peppone ziehen zu diesem Ereignis alle Anschauungen an einem Strang: zur Gingster Adventskirmes.

In den Geschäften wie auch im Kindergarten, der Schule und im Freien ist Vielfalt und Stimmung geboten. Mutzenbäcker, Korbmacher, mehr als nur eine Keramik, Filz- und Seifenwaren und natürlich Kerzen im Kerzenladen. Das Museum hat ein Karusell auf seinen Hof geholt und öffnet natürlich das Kaffee. Der Weihnachtsmann ist im Ort unterwegs. Und als Geheimtipp sei der Kuchen im Gemeinderaum des Pfarrhauses genannt, das die Kirchenmitglieder am Sonnabend und Sonntag bewirtschaften. Dort endet das Wochenende auch mit der Adventsmusik in der Kirche am Sonntag um 14 Uhr. Ein must go! am Wochenende der Weihnachtmärkte..

Also wie gesagt: Adventskirmes ist in der Kernzeit von 11 bis 18 Uhr am Sonnabend. Mit dem Auftakt Gospelchor am Freitag um 18 Uhr. Ebenfalls in der Kirche.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Ferien auf Rügen

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Der Urlaub ist für eine Vielzahl von Menschen die schönste Zeit des Jahres, diese möchten sie in einer einzigartigen Urlaubsregion verbringen. Kein Wunder also, dass sie unterschiedliche Urlaubsregionen untereinander vergleichen. Die Ostsee im Vergleich zur Mittelmeerküste ist da gar nicht so weit hergeholt, das Ergebnis allerdings dürfte überraschen. Denn gerade die größte deutsche Insel Rügen, in der Ostsee gelegen, hat Urlaubern neben weißen Stränden, geschichtsträchtigen Orten, verschlafenen Fischerdörfern auch oder günstige Preise zu bieten.

Allgemein lässt sich ein Trend in den letzten Jahren beobachten, Deutschland wird als Urlaubsort immer beliebter und dies kann nicht nur an den günstigen Preisen liegen. Vor allem Ferienwohnungen in Deutschland haben in den letzten Jahren ihren Komfort erheblich erhöht. Sie werden also für Urlauber interessanter und stärker nachgefragt. Ferienwohnungen auf Rügen sind mittlerweile schon lange vor der Saison und darüber hinaus ausgebucht. Das heißt, wer einen Urlaub auf Rügen plant, sollte sich rechtzeitig für eine Ferienwohnung entscheiden.

Rügen ist für seine Seebäder wie Binz und Sellin bekannt, schon Thomas Mann und Bismarck schätzten sie, wie auch zahlreiche weitere bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft sowie Film und Fernsehen. Die Insel lädt allerdings nicht nur zum Baden und Rad fahren ein, nein, man kann hier ebenfalls auf den Spuren der Geschichte wandeln. Ganz gleich, ob es sich um die Hügelgräber oder berühmte Persönlichkeiten wie Störtebeker handelt Rügen ist immer eine Reise wert. Der Rasenden Roland, der ein echter Klassiker der Geschichte der Eisenbahn ist ebenfalls für Besucher der Insel ein absolutes Muss. Er fährt seit 1895 bei Tempo 30 über die Insel und gilt als Nostalgie pur, die nicht nur Kinder fasziniert. Auf Rügen trifft man allerorts auf Zeugnisse der Geschichte, die auf viele Besucher der Insel eine ganz besondere Anziehungskraft ausüben. Wer Rügen einmal besucht hat, der wird auf die Ostseeinsel immer wieder gern zurückkehren. Im Sommer oder Winter die weißen Sandstrände und verschlafenen Dörfer genießen, um nach dem Urlaub erholt an den Arbeitsplatz zurückzukehren.

Montag, 28. November 2011

Nikolauströdel bei Buch und Trödel in Samtens

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Samtens/Rügen. (ostseh) In der Halle auf dem Gelände der Samtenser Autoverwertung Uschmann findet am Sonnabend dem 3. Dezember der monatliche Trödel statt. Diesmal unter dem Motto Weihnachten und Nikolaus. Das bedeutet nicht, dass gängiger Trödel nicht auch aufzufinden wäre. Doch die Farbe Rot soll sowohl bei Weihnachtsdeko als auch den Mützen der Trödler bis hin zu einem wärmenden Glühwein vorherrschen. Wer daran Freude findet, kann wie immer ab 10 Uhr in die Halle. Ende wird gegen 16 Uhr sein. Die Anfahrt ist am Tag von Buch und Trödel mit beschrifteten Stühlen und Tischen ausgeschildert. Hilfreich auch der Beschilderung des benachbarten Technik- und Modellmuseums zu
folgen. Wie der Trödel im Januar gehandhabt wird, hängt von den Temperaturen ab und vom Fortschritt der künftigen Dauertrödelhalle im Bahnhof Samtens. Eine Mitteilung dazu findet sich regelmäßig auf Facebook bei ostSeh buchundtrödel oder www.ostseh-buch-und-trodel.de Kontakt für Anmeldungen unter 0171 5254076 -- ostSeh buchundtrödel Bahnhof und hallentrödel in samtens nach anmeldung (0171 5254076) jeden ersten sonnnabend im monat neben Rügener Modell-und Technikmuseum, Muhlitzer str. 3 andere Termine auch bei www.ostseh-buch-und-troedel.de oder https://www.facebook.com/ostseh.buchundtroedel

Montag, 21. November 2011

XING Golfcup Rügen 2012

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Karnitz (Rügen-Nachrichten). Anett Tanger und Gerhard Kuhl und die XING-Gruppe Rügen - DIE INSEL planen einen XING Golfcup auf der Insel Rügen.

Als Termin wurde die Zeitraum zwischen dem 01. und 03.Juni 2012 angedacht.

Hierzu wird es am 23.November im Golfzentrum ein Informationsveranstaltung geben - Ideen und Vorschläge sind hierzu Willkommen.

Clubhaus Golfzentrum Rügen
Dorfstr. 11a
18574 Karnitz

Info:
Die XING-Gruppe Rügen - DIE INSEL umfasst aktuell 2472 Mitglieder und wurde am 21.Juni 2009 gegründet. Die Business-Community lädt regelmäßig zu Business-Treffs auf der Insel und in Stralsund ein und schaffen einen exklusiven Zugang zu den bedeutenden regional, wie überregional wirkenden Einrichtungen. Ziel ist es Unternehmen, Unternehmer, Führungskräfte, Fachkräfte in- und extern zusammenführen und vernetzen. Online bietet ein Forum die Informationen und den Austausch zur beruflichen und privaten Nutzung.

Mittwoch, 9. November 2011

Rügen: Benedikt Faust als zweiter "zugezogener" Sternekoch

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Benedikt Faust als zweiter "zugezogener" Sternekoch


Göhren. (ostSeh) Nach vier Monaten Eingewöhnungszeit fühlt Sternekoch Benedikt Faust sich wohl auf der größten Insel Deutschlands. Als Nachfolger von Ulrich Grampp übernahm er die Aufgabe des Küchenchefs im Hotel Hanseatic Rügen und damit auch einen bestellten Acker. Wie auch nicht anders zu erwarten, da die Inhaber schon lange und gezielt den Weg für einen Stern vorbereitet haben. Denn dazu gehören auch Investitionen wie Silberbesteck, da die Tester in den vergangenen Jahren zunehmend auf Ambiente - manche meinen auch zu viel - setzen. Aber es war erfolgreich, wie man nun anerkennend sagen muss!

Faust ist kulinarisch verantwortlich für das Gourmetrestaurant „Berliner Salon“, das regionale Restaurant „Friedrichs“ sowie den Veranstaltungssaal „Bernsteinpalais“.

Und hat nun schon nach unerwartet kurzer Zeit seinen Stern neu erkocht, wie am Dienstag von Michelin bestätigt wurde.

"Optik-Haptik-Geschmack" ist die Devise seiner modernen Avantgarde-Küche im Berliner Salon am 19. November. Da ruft er wieder zur schon tradierten Küchenparty, die einst Peter Knobloch in Göhren eingeführt hatte. Das Faust´sche Menü "Insign" verwöhnt während eines außergewöhnlichen Abends mit Gaumenfreuden auf höchstem Niveau. Mit seinem Team präsentiert er eine Küche voller Ideen, überraschender Momente und geschmacklicher Handwerkskunst. Und auch en paar Gäste hat er gelade. Der Zuspruch wird nach dem Stern nicht geringer werden, da das Hanseatic derzeit als einziges Haus diese schöne Tradition der Küchenparty pflegt, seit Peter Knobloch seine kleine Versuchsküche betreibt und sich Stefan von Heine nach Potsdam verabschiedet hat.

Varta vergibt in den letzten Wochen drei Diamanten, Bertelsmann vier Hauben, Aral drei Bestecke im Schlemmeratlas und Soire Vivre drei Sonnen.. Die Spannung des Michelin ist somit augehoben. Gusto und Gault Millon sollen noch folgen. Wie sehr sich Ranglisten durch nur eine neue Bewertung verändern können, zeigt diese am Mittwoch früh noch nicht aktualisierte Ranking-Liste. Da wird Faust noch als Absteiger  gehandelt... Spannend übrigens auch die restlichen Bewertungen auf der Insel mit dem trotz Bentley ewig Letzten auf Platz 27.

Während der Küchenparty, um aufs Thema zurück zu kommen, werden die Gäste kulinarisch verwöhnt und werfen einen Blick hinter die Kulissen. In lockerer Runde können die einzelnen Stationen in der Küche
durchwandert werden. Dabei bleibt immer Zeit für ein Gespräch mit anderen Gästen und vor allem den Köchinnen und Köchen. Das ist es ja, was den Charme der Veranstaltung ausmacht.
Die Karten können unter der Rufnummer (03 83 08) 515 reserviert werden. Beginn ist 18 Uhr.

Samstag, 29. Oktober 2011

Ein langer Schultag für Sachsenhausen

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Betreten verlassen die Schülerinnen und Schüler entlang eines Stücks Elektrozauns das Gelände durch das Tor mit dem bekannten spruch. Foto: ostSeh/küma

Es sind schon die Kinder der Opfer, die letzte Wiedergutmachungen von NS-Greueltaten einfordern. 66 Jahre nach Ende des Faschismus ist das noch immer ein Thema. Dabei müssen wir schon neuere Geschichte aufarbeiten.. Andererseits wachsen Kinder und Jugendliche heran, die Faschismus nur noch im Geschichtsunterricht erfahren und erleben können, gleichzeitig schon wiedeer auf neonazistische Lehren stoßen. Wie also ohne die sprichwörtliche Keule beispielsweise das Thema Konzentrationslager „unterrichten“?

Rügen/Sachsenhausen. (ostSeh) Geschichtslehrerin Silke Küstermann hat dazu Filme gesichtet. „You tube war eine gute Quelle, zu sortieren, was für Jugendliche der Klasse zehn zumutbar ist. Denn geplant war eine Exkursion einer Gruppe von SchülerInnen der Regionalen Schule am Burgwall in Garz zum KZ Sachsenhausen. Ein langer Tag, den sie kürzlich absolvierten. Denn mehr als drei Stunden Regionalbahn folgt die freie Besichtigung in kleinen Grüppchen in der sehr vollen Gedenkstätte. „Hier habt ihr einen Plan und eure Aufgabenblätter. Die Ergebnisse tauschen wir dann im Unterricht aus“, schickte die Lehrerin die Kids los, um nicht im Pulk auf dem Weg zu sein. Aufgabe war, Schicksale zu dokumentieren, deren Spuren sie vor allem in den Baracken auffinden konnten. „Wir hätten gerne Arbeitsblätter von der Gedenkstätte gehabt. Doch dazu wäre die Führung vom dort zu buchen gewesen und diese sind wiederum lange im voraus zu planen. Also mussten wir das leider selbst ausarbeiten“, sagt Silke Küstermann. Und absolviert dann den Rundgang selbst, tief betroffen und immer wieder auf ihre Schüler stoßend, kleine Tipps und Hinweise gebend.

Ein Hinweis stellte sich als wichtig heraus. Nämlich der, in der Gruppe immer mit Repsekt dem ort zu begegnen, da neben einem ein Opfer stehen könnte. Und tatsächlich hatten drei der Jungs das wohl eindrücklichste Erlebnis. „Ein älterer Herr hatte uns angesprochen und dann ganz viel erzählt. Er war selbst hier Insasse gewesen“, konnte Arne berichten.

Und am Ende stellt sich die ebenso lange Rückfahrt bis nach Bergen auf Rügen als gute Gelegenheit heraus, mit der Aufarbeitung des Gesehenen sofort zu beginnen. So sagt Tim: „Ich hätte gerne mehr Authentizität gehabt. Ich fand, es sah vieles so neu aus..“ Joona wiederum war geschockt vom ersten Bild der Bettenbaracke mit dem Bettzeug. „“Ich konnte mir das bisher nicht vorstellen, wie viele hier umgekommen sind.“ Oliver war von der Pathologie geschockt. Sein Geschichtsbild habe es jedoch nicht verändert, was er gesehen hat. Auch Michelle R. empfand vieles als so neu und fühlte sich mit dem Gesehenen nur in ihrem Geschichtsbild bestätigt. Michelle J. wirft ein, schon in Buchenwald gewesen zu sein und von dort einen authentischeren Eindruck mitgenommen zu haben. Auch Arne wollte, dass es die Menschen mehr erschreckt, beeindruckt..

Nebenbei kam auch leise Kritik am großen Betrieb der Gedenkstätte zum tragen. Manchmal fühlten sich die Schüler gestört, wenn die Phonosysteme neben ihnen laut in einer anderen Sprache erläuterten. Und auch ich als Fotograf wurde durch den Zellentrakt förmlich getrieben, da eine spanische Führerin rückwärts vor ihrer Gruppe herlief und mich immer zum schnellen Weitergehen drängte. So habe ich wohl die Ausstellung zum Attentäter Johann-Georg Elser verpasst, der mein Hauptinteresse galt.

Auf dem Hof dort mit Galgen und Hinrichtungsstätte jedoch oder den Gittern zu den unterirdischen Zellen wollte ich alleine auch nicht so lange bleiben. Aber vielleicht ist das der Unterschied? Meine Bilder im Kopf bestehen aus reger Phantasie. Sie sind noch nicht computerstimmuliert und verlangen daher auch nicht nach einem ultimativen Kick.. KÜMA

Dienstag, 18. Oktober 2011

Schätzing: Nicht ans Limit gegangen

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 (c) ostSeh Frank SCHÄTZING


Stralsund. (ostSeh) Keine Sorge. Wer Frank Schätzings Buch 'Limit' nicht kennt, wird auch in seiner Multivisionsschau nichts spannungsminderndes darüber erfahren. So zumindest hielt es der Autor am Wochenende bei seinen ausverkauften drei Veranstaltungen im Stralsunder Ozeaneum. Er legte eine völlig eigenständige und eines Science-Fiction-Schriftste­llers würdige Performance mit E-Book und Multivision auf einer riesigen Leinwand unter den noch eindrucksvolleren Meeressäugern hin.

Dort wäre übrigens 'Der Schwarm', sein erster Bestseller, ebenso gut aufgehoben. Doch statt unter die Meeresoberfläche ging es ins All. Manchmal. Denn es wird nicht viel verraten vom Visionär Julian Orley und seiner Mondbasis mit Hotel, wo auch der Stoff für die Energie der Zukunft gewonnen wird. Schätzing liest nur aus zwei Schlüsselszenen im Halbdunkel, philosophiert ansonsten relativ frei und völig abgelöst vom Buch über Visionen oder deren Infragestellung in ihrer Zeit. Aussagen, wie diese, dass niemand einen Computer zu Hause benötige oder weltweit höchstens Bedarf für fünf Computer bestünden hören sich heute ebenso skurril an, wie eben seine Stoffe. Und ebenso wahr könnte werden, was er beschreibt. Die mehrseitige und hochkarätigen Listen seiner Danksagungen hinten in den Büchern zeugen zumindest von so viel Recherche, dass alles möglich scheint. Überhaupt talkt und plaudert er mehr über Fragen rund um seine Themen so kurzweilig, dass der lange Abend mit langer Wartezeit vorher und nachher doch mehr als erträglich bleibt.

Sehr witzig an der aufwändigen Multivisions-Produktion neben Mond- und Sternenbildern übrigens die mehrmaligen Einschübe, bei denen Schätzing von seinem Platz aus oder dem Off mit den auf der Leinwand dargestellten Hauptfiguren wie Owen Jericho oder YoYo aus seinem Buch interagiert. Oder diese sich wiederum zum Eigenleben aufschwingen und sich über den Autoren vor dem Publikum unterhalten.

Das war wirklich mehr als der Besuch einer Lesung, weil so eigenständig, dass im Ozeaneum alle auf ihre Kosten kamen. Schätzing-Fans und solche, die es erst werden wollen. Klaro, muss dazu bemerkt werden, dass es sich nur ein Millionenautor mit seinem Verlag leisten kann, mal eben einen Clip mit prominenten Schauspielern für so eine Reise zu produzieren. Andererseits: 29.- Euro Eintritt bei rund drei mal 200 Besuchern... Da kann ein Theatergast viel und der Gast einer Lesung Höchstleistung verlangen. War es auch. Bis auf ein kleines aber bitteres Detail, das man der Agentur und/oder dem Veranstalter ins Stammbuch schreiben sollte: wenn Bedingungen wie bei Pop-Stars mit einer Fotobeschränkung von zehn Minuten vorgegeben werden, dann muss das auch vorher, und das bedeutet bei Anmeldung zur Veranstaltung kommuniziert werden. Und nicht am Einlass, wo sich dem Fotografen die Frage nach anderem Material oder Einbeinstativ angesichts des völlig abgedunkelten Raumes nicht mehr stellt. Nicht missverstehen. Dass die Veranstaltung durch Blitze und Kameraklicks nicht gestört werden sollte, ist schon in Ordnung.
Schön also, dass zu guter Letzt, der Publikumsandrang auf die Signatur für mitgebrachte oder eben noch erworbene Bücher vom Autoren so groß war, dass zumindest hier noch die obligate Ablichtung des Protagonisten möglich war.

Und mal ehrlich: so eine Schlange nach einer zweistündigen und wirklich anstrengenden Performance vor dem Tisch des Autoren habe ich lange nicht mehr gesehen. Ich würde mal schätzen, ungefähr die Hälfte der Besucher standen nochmals an..... Zumindest am Freitag.
Also wer sich Sorgen macht, beim Besuch von Schätzings Show das Buch vorgekaut oder nachbereitet zu bekommen, der sollte diese über Bord werfen und unbedingt hingehen. Er tourt ja damit durch Deutschland.
http://www.frank-schaetzin­g.com/#/nav/termine/live
© 2011 ostSeh/küstermann

Donnerstag, 13. Oktober 2011

nordostTV nimmt Fahrt auf

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Ostküsten Mecklenburg-Vorpommern (Rügen-Nachrichten). Der neue TV-Sender nordostTV startet ab sofort seinen Sendebetrieb.

Seit dem 24.August besitzt nordostTV eine Sendelizenz der Medienanstalt Mecklenburg Vorpommern.

Im ersten Schritt wurde kürzlich die neue Internetplattform http://www.nord-ost.tv gelauncht - die erste Sendung ist online!

Schwerpunkt ist die Ostseeküste von Poel über Rügen bis Usedom.

Ab Frühjahr 2012 wird das Programm von nordostTV über den digitalen Kabelanschluss von Kabel Deutschland in mehr als 170.000 Haushalten, entlang der Küste Mecklenburg Vorpommerns empfangbar sein.

Neben eigenen Sendungen werden auch Filme für Unternehmen, Stiftungen und Vereine produziert.

Web: http://www.nord-ost.tv
Facebook: http://www.facebook.com/nordostTV

Montag, 10. Oktober 2011

Entspannte Konferenzen auf Deutschlands größter Insel

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Entspannte Konferenzen auf Deutschlands größter Insel

Die Insel Rügen ist uns allen nach der Wiedervereinigung frei zugänglich. Damit erschließt sich das wunderschöne Eiland besonders für den Urlaub mit Kindern. Durch die tolle Lage an der Ostsee und durch die unmittelbare Nähe zu der Hansestadt Stralsund und dem vielleicht schönsten Teil von Mecklenburg-Vorpommern können Ferienplanungen auch dahingehend erweitert werden, dass die Reisegruppe auch sehenswerte Gebiete im nahen Umfeld der Insel Rügen besucht.

Viele Unternehmen landauf, landab planen regelmäßige Events für einen wichtigen Teil ihrer Angestellten, die für Marketing, Verkauf und wichtige Planungsaktivitäten innerhalb der Firma zuständig sind. Es werden in diesem Zusammenhang oft große Anstrengungen gemacht und hohe Geldbeträge ausgegeben. Eine wichtige Überlegung ist dabei die Motivation der Entscheidungsträger und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Firmenangehörigen aufrechtzuerhalten.

Die Insel Rügen ist bestens für die Planung und Einrichtung solcher Konferenzen und Tagungen geeignet, denn ein wichtiges Element und fester Bestandteil bei solchen Ereignissen ist die Freizeitgestaltung. Jedem Mitarbeiter soll dabei genügend Zeit zur Verfügung stehen, sich das Umfeld am Konferenzort anzuschauen, den persönlichen Kontakt mit den Kollegen zu vertiefen und den Aufenthalt selbst zu genießen.

Nützliche Dinge in geeigneten Konferenztaschen aufbewahren
Für Tagungen oder Konferenzen selbst sind immer wichtige Vorbereitungen zu treffen. Viele Teilnehmer müssen über ihre Jahresergebnisse Rechenschaft ablegen und anderen Firmenangehörigen Informationen über Geschäftsvorfälle, Projekte, Wirtschaftslage und ähnlich Dinge geben. Im Rahmen solcher Vorbereitungen ist es oft schwer, das richtige Maß an Ordnung beizubehalten. Viele verschiedene Dokumente können sehr leicht Konfusion erzeugen.

Um diese Umstände auszuschließen, können eigens für dies Zwecke konzipierte Konferenztaschen einen entscheidenden Beitrag liefern. Die Fähigkeit, vor versammelter Mannschaft frei und ungezwungen zu sprechen, ist nicht jedem gegeben. Eine gründliche Vorbereitung ist dabei der entscheidende Weg, um Stolpersteine zu vermeiden und das persönliche Selbstvertrauen vor einem wichtigen Auftritt zu fördern. Auch die Fahrradtour durch den Nationalpark Jasmund mit seinem herrlichen Buchenbestand, kann an dieser Stelle sehr positiv sein. Die weltbekannten Kreidefelsen auf Rügen, die unzähligen kleinen Buchten und das traumhaft schöne Inselinnere bieten sich für ergiebige und erfolgreiche Konferenzen geradezu an.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Beach Polo Cup im Ostseebad Sellin

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Foto: Ralf Eppinger

Zum zweiten Mal - Beach Polo auf Rügen erfolgreich

Sellin. (Rügen-Nachrichten) Eine Neuauflage im Beach Polo gabe es am langen Wochenende im Ostseebad Sellin.

Herrliches Wetter, sommerliche Temperaturen und ein leichter Stallgeruch - am Nordstrand verfolgten Alt und Jung an vier Tagen die spannenden Polospiele.

Über 50 argentinische und acht Spielerteams kämpften um den Beach Adventure Cup und Juwelierhaus Grabbe German Beach Polo Championship-Pokal.

Den Beach Adventure Cup erkämpten sich Siggi Grohs und Philipp Sommer - den Juwelierhaus Grabbe German Beach Polo Championship-Pokal sicherten sich Alexander Weiland und Patrick Maleitzke.

Info:

Jedes Spiel geht über vier „Chukka“ und dauert 5,5 Minuten
Zwei Teams mit je zwei Spielern treten gegeneinander an.
Der Schweif des Pferdes wird zum Zopf gedreht, damit sich der Schläger nicht darin verfängt
Die Mähne ist kurz geschoren, damit sie den Ball nicht verdeckt

Dienstag, 27. September 2011

Rügen: Kinderflohmarkt bei Buch und Trödel am 1. Oktober

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Kinderflohmarkt bei Buch und Trödel am 1. Oktober

Samtens. (ostSeh) Während der Bahnhof Samtens derzeit zum Buch- und Trödelbahnhof umgebaut wird, ebenso die kompletten Bahnanlagen sich verändern, gehen die monatlichen Trödelmärkte in der Halle auf dem gegenüberliegenden Schrottplatz weiter. Sie sollen auch später zumindest zur warmen Jahreszeit Perspektive für gelegentliche Trödelanbieter neben dem Technik- und Modellmuseum Rügen haben ...

Am 1. Oktober findet somit ein Flohmarkt mit Schwerpunkt 'Kinder' statt. Von 10 Uhr bis 16 Uhr können Kinder kostenlos ihre eigenen Dinge anbieten. (Also nicht den Hausrat der sie begleitenden Erwachsenen). Andere Trödler sind wie gehabt gegen eine pauschale Stellgebühr innen wie außen dabei. Es gilt die verbindliche Anmeldung zur Platzplanung. Tische können auch notfalls gestellt werden. Und natürlich macht es auch für die Erwachsenen Anbieter an diesem Tag Sinn, in Punkto Kindersachen wie Klamotten, Spielen oder auch Möbeln in sich und auf den Speicher zu gehen, um diese vorrangig anzubieten.

Die Halle steht angemeldeten Teilnehmern ab 8.30 Uhr zum Aufbau zur Verfügung. Natürlich kann bei schönem Herbstwetter auch draußen aufgebaut werden.

Kontakt 0171 5254076

Freitag, 23. September 2011

Mecklenburg-Vorpommern: Machen Sie eine BIO-Landpartie!

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Machen Sie eine BIO-Landpartie!

Am Samstag, den 24. September 2011 öffnen landesweit 28 kleine und mittlere Bio-Höfe und -Betriebe in Mecklenburg und Vorpommern für Sie und Ihre Familien. In der Zeit von 10:00 und 17:00 Uhr können Sie auf den Bio-Höfen die Besonderheiten des praktischen Ökolandbaus entdecken, in den hofeigenen Bäckereien, Käsereien und Fleischereien die schonende, handwerkliche Verarbeitung erleben und in den Hofläden das Angebot an ökologischen Erzeugnissen in Ihrer Region kennen lernen. In neun Regionen des Landes können Sie an einem Tag auf zwei, drei oder vier Höfen erleben, wie Getreide oder Gemüse angebaut, wie Brot gebacken oder Käse hergestellt wird sowie Wurst oder -Milchprodukte probieren und kaufen. Sie können Ziegen, Schafen, Hühnern, Rindern oder Schweinen begegnen und sie auch streicheln. Kleine und große Besucher können auf den 28 Bio-Höfen und –Betrieben mit den erfahrenen Bauern, Gärtnern, Schäfern, Bäckern, Käsern oder Fleischern ins Gespräch kommen. Auf jeder Station der 4. BIO-Landpartie gibt es spezielle Aktionen und Angebote: von Hoffesten, Führungen, Verkostung hofeigener Produkte bis zum Melken und Füttern oder Reiten für Kinder. Erstmalig wird ein BIO-Reise-Bus mit max. 19 Besuchern vom Schweriner Bahnhof aus in die Schaalsee-Region fahren und dort an einem Tag drei Bio-Höfe besuchen.

Montag, 12. September 2011

Rügen: Gedenken für auf See gebliebene Fischer

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Erinnerung an SAS 104 BELUGA

Sassnitz/Rügen. (ostSeh) Am 17. September um 15.30 Uhr wird von Angehörigen eine Gedenktafel am Gedenkstein an der Promenade in Sassnitz eingeweiht. Darauf erwähnt sind die Namen aller Fischer mit Heimathafen Sassnitz, die in Ausübung ihrer Arbeit ab 1950 ihr Leben verloren haben. Initiator ist der Verein "18. März- Vereinigung zur Unterstützung Familienangehöriger auf See gebliebener Seeleute und Fischer und zur Pflege maritimer Traditionen e.V.".

Geforscht in den Archiven hat Wolfgang Henckel Sassnitzer Küstenfischer e.G., die Gravur durchgeführt hat die Firma Sakowski, das Grundgestell für die Platte die Firma Rean Sassnitz erstellt, möchte Beate Schneider erwähnt wissen. Die Witwe des Beluga-Kapitäns Frank Schneider leitet den Verein.

Anschließend um 17.00 Uhr fährt der Verein "18. März" mit der MS "Kalinin" in Richtung Kreidefelsen, um den auf See gebliebenen Seeleuten und Fischern mit Blumen zu gedenken. Teilnehmer an der Einweihung der Gedenktafel können sich gerne an der Gedenkfahrt beteiligen.
Der 18. März im Namen des Vereins geht auf den bis heute misteriösen Untergang des Fischkutters BELUGA im März 1999 am Adlergrund zurück.

mehr dazu hier http://www.presse-verlag-o­stseh.de/texte_berichte/be­richt65.html

Dienstag, 30. August 2011

Buch und Trödel in Samtens am 3. September

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Samtens/Rügen. (ostSeh) Trotz einiger Neuerungen auf der Trödelszene in Samtens findet der monatliche Trödelmarkt ostSeh Buch und Trödel weiter in der Halle statt. Auf dem Recycelinghof in Samtens von 10 Uhr bis 16 Uhr. Dort treffen sich verschiedene Anbieter für einen kleinen aber schon länger stabilen Hallenflohmarkt.

Trödler können nach Voranmeldung ab 8.30 Uhr in oder bei gutem Wetter auch vor der Halle aufbauen. Im Angebot steht alles, was ein Haushalt so hergibt. Ebenso wie Rares und Altes von Dachböden und aus Kellern, Scheunen.

Wichtiger Schwerpunkt des Marktes sind Bücher aller Genres.
OstSeh buch und trödel macht parallel dazu jedoch auch den Bahnhof in Samtens fertig und gestaltet den früheren Bandidos-Club- und davor Gepäckraum zu einer Trödelhalle um.

Kontakt zur Anmeldung 0171 5254076

Freitag, 19. August 2011

Rügen: erfrischender Urlaub im Ostseebad Sellin

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Rügen: erfrischender Urlaub im Ostseebad Sellin
Rügen ist eine Insel, die für jeden Reisetyp enorm viel zu bieten hat. Die größte Insel Deutschlands eignet sich nicht nur für einen erfrischenden Aktivurlaub, sondern auch für Entspannung, Wellness und Gesundheit. Die Idylle der Natur, die vielen Freizeit-, Sport- und Bademöglichkeiten sowie die zahlreichen Wellness- und Erholungsangebote laden jeden Reisetyp – egal ob jung oder alt - zum Urlaubmachen auf der Insel Rügen ein. Ein besonders schönes Reise- und Ausflugsziel auf Rügen ist das Ostseebad Sellin. Sellin gehört mit Binz und Göhren zu den bekanntesten und schönsten Badeorten auf Rügen und wird jährlich von einer Vielzahl von Touristen und Urlaubern besucht.

Sehenswürdigkeiten in Sellin
Sehenswürdigkeiten sind im Ostseebad Sellin in einer angenehmen Vielzahl zu entdecken. Zum einen wartet die berühmte Wilhelmstraße mit prächtigen Häusern und Gebäuden auf, die die so genannte Bäderarchitektur versinnbildlichen. Zum anderen ist die Seebrücke von Sellin, welche die längste Seebrücke auf Rügen ist, ein tolles Ausflugsziel. Zu den weiteren Highlights gehören unter anderem die Gnadenkirche und das Bernsteinmuseum. Schön anzusehen sind darüber hinaus der Hochuferwald der Granitz sowie die Steilküste mit einer Höhe von etwa 30 Metern.

Rügen entdecken und schöne Impressionen mitnehmen
Um schöne Impressionen und Erfahrungen vom Urlaub mit nach Hause mitzunehmen, ist es demzufolge nicht notwendig, in die Ferne zu schweifen. Ein erholsamer Urlaub im Ostseebad Sellin kann nämlich mindestens genauso schön sein wie eine atemberaubende Reise auf die Malediven. Rügen bietet all das, was für ein schönes Reiseerlebnis wichtig ist. Jeder Reisetyp kann auf Rügen schöne Plätze entdecken. Ganz gleich ob allein, zu zweit oder mit der gesamten Familie.

Donnerstag, 11. August 2011

Rügen: "BAUnatour“ informiert über Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen

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Wie man eine alte Hütte ökologisch saniert..... und anderes bei der folgenden INFOAUSSTELLUNG in Sassnitz


"BAUnatour“ informiert über Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen

Sassnitz/Rügen (ostSeh) Eine zu über 90 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen gebaute Infobox bildet den Kern der Wanderausstellung BAUnatour, die im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vom 13.08. bis 23.08. auf der Urlaubsinsel Rügen am Stadthafen Sassnitz gastiert. Anlässlich der BAUnatour begrüßt am Montag, den 15.08. um 10 Uhr Reinhard Bütikofer, Mitglied des Europa-Parlaments 8 irgendwoher anderes kennen wir den doch auch noch ..)? , regionale Akteure aus Politik (da bin ich mal gespannt, wer hier zum ökologischen bauen sprechen kann.. Anm. d. Red.) , Verbänden und Unternehmen zum "Gespräch am Runden Tisch". Mit dabei sind u.a. die Landrätin Kerstin Kassner, Dr. Sarah Gehrig von der Bioenergieregion Rügen sowie Jan Trenkmann, Leiter des Umweltamtes des Landkreises Rügen. Das Thema: Energieeffizientes Planen und Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen.

Vertreter der Medien und am Thema Interessierte sind herzlich eingeladen. Täglich von 10 bis 18 Uhr ist die Veranstaltung für Besucher geöffnet, Eintritt und Beratung sind frei. Für alle, die sich mit dem Thema Hausbau oder Modernisierung beschäftigen, bietet BAUnatour eine gute Gelegenheit, sich von unabhängigen Fachleuten beraten zu lassen, individuelle Fragen zu stellen und kompetente Antworten zu erhalten.

BAUnatour zeigt und erklärt die Vorteile und Eigenschaften von Holz, natürlichen Dämmstoffen, Bodenbelägen aus Sisal und Kork, Naturfarben und vielem mehr. Die Infobox ist im Stile eines modernen "Mobile Home" konzipiert und belegt damit, dass nachwachsende Materialien höchste bauliche Ansprüche erfüllen. Den Besuchern stehen zahlreiche Exponate sowie Informationsbroschüren über alle Themenbereiche zur Verfügung.

Die Veranstalter der BAUnatour bedanken sich bei der Gastgeberinsel Rügen mit der Förderung eines Projektes zum Schutz und Erhalt der heimischen Wälder und übergeben im Rahmen der Veranstaltung ein Pflanz-Zertifikat des Bergwaldprojekt e.V. an die Bioenergieregion Rügen. Der Verein realisiert die naturnahe Wiederaufforstung von Wäldern mit heimischen Baumarten an vielen Standorten in Europa (www.bergwaldprojekt.de).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bau-natour.de. Die Wanderausstellung wurde im Auftrag des BMELV durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) initiiert. Für die inhaltliche Betreuung ist die Firma Lomi-pr in Kooperation mit tatwort verantwortlich. (Pressekontakt: Robert Schuh - Tel: 0179 - 948 24 94 - E-Mail: schuh@tat-wort.de)

Sonntag, 31. Juli 2011

Rügen: Eberkran, Schach und Trödel zum Museumsfest

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Der zwischengelagerte Kran in der Trödelhalle. Foto ostSeh/Küstermann

Eberkran, Schach und Trödel zum Museumsfest


Samtens. (ostSeh) Großer Bahnhof ist am 6. August von der Trödelhalle bis zum Technik- und Modellmuseum auf dem Recycelinghof Samtens auf Rügen. Um 9.00 Uhr beginnt im „Tanklager“ unter der Leitung von Wolfgang Jepp ein offenes Schachturnier für Jedermann. Ab zehn Uhr ist der Flohmarkt in der benachbarten Halle geöffnet und bietet neben Buch und Trödel diesmal auch einen Stand mit Einzelstücken von Designer-Kinderkleidung bis zum Alter von vier Jahren als Unikate.

Ab 14 Uhr steht der Eberkran des Museums im Mittelpunkt. Dieses einmalige Modell aus Eberswalde im Maßstab 1:10 ist sechs Meter hoch und eine Lehrlingsarbeit zu Versuchszwecken der VEB Kranbau Eberswalde. Gespendet von der TU Dresden und jetzt von Mitgliedern des Vereins Technik- und Modellmuseum Rügen aufgebaut. Das Original steht noch in Eberswalde mit 60 Metern Höhe. Dazu ist für die ganze Familie und auch Trödelgäste im Vereinscafé Kaffee und Kuchen im Angebot.

Wenn der Trödel langsam ausklingt, stehen ab 16 Uhr Filmvorführungen auf Original 16 und 35 Millimeter Filmmaschinen auf dem Programm. Abgespult werden historische Filmrollen zur Kfz-Geschichte der DDR und andere Augenzeugenberichte. Im neuen „Tanklager“ startet dann mit open End ab 17 Uhr die Party für Oldtimer- und Trödelfreunde, Biker und interessierte Gäste in einem Ambiente der optischen Überraschungen.


kontakt zum mitmachen 0171 5254076

Montag, 4. Juli 2011

Rügen: Buch und Trödel beim Büchermarkt Gingst

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Buch und Trödel beim Büchermarkt Gingst

Gingst. (ostSeh) Am kommenden Wochenende ist als Sonderveranstaltung des Gingster Büchermarktes ostSeh buchundtrödel in Gingst. Allerdings - bei diesem Wetter nicht ganz unerheblich - unter Dach. Zwei Tage lang im Saal des Dorfkruges am Marktplatz, während der Büchermarkt auf dem Museumshof stattfindet.

Wer noch einen der wenigen letzten Plätze im Trockenen haben möchte, muss sich wegen der Saalmiete verbindlich unter www.ostseh-buch-und-troedel.de anmelden.

Aufgebaut kann ab Freitag Abend in Absprache mit ostSeh buchundtrödel werden. Ansonsten Sonnabend ab neun Uhr. Der Trödel beginnt am Sonnabend um 11 Uhr und  dauert bis 18 Uhr. Am Sonntag von zehn Uhr bis 16 Uhr. Die Teilnahme ist für beide Tage verbindlich.
Im Angebot sollen vor allem Bücher stehen und origineller Trödel bis Hausrat.

Anmeldung unter post@ostSeh-buch-und-troedel.de oder 0171 5254076

Donnerstag, 23. Juni 2011

Tage der offenen Gärten in Gut Rosengarten - Der Ablauf

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 Foto: ostSeh/küstermann

Tage der offenen Gärten in Gut Rosengarten - der Ablauf!

Gut Rosengarten (Ostseh) Alle Produkte, Getränke und der Verkauf bezieht sich, sofern nicht anders ausgewiesen, auf Bio-Produkte. Gemüse von Gut Rosengarten und derzeit vor allem Erdbeeren ist nach Verfügbarkeit das ganze Wochenende erhältlich.

Beginn zehn Uhr, Sonnabend, Sonntag

10 Uhr: Regelmäßige Kremserfahrt gegen einen Euro an den Kutscher. Der Kremser fährt seine Runde vom Infopunkt am Laden vorbei, zum Parkplatz, zu den Gewächshäusern Folie Tomaten, Gurken im Wachstum), zu den Gewächshäusern Glas (Kräuter, Salate, Gemüse, Paprika etc..), bei der neuen Attraktion im Park, einer Pfauenvoliere vorbei, links ab paralell zum Park und wieder zum Infopunkt. Dies kontinuierlich gegen ein Euro entgelt von Aufsitzen bis Absteigen.. Wie Sammeltaxi.

Am Hofladen: Kaffe und Kuchen, Bratwürste und ab

10.30: erstes Bio-Schwein vom Ochsenbräter. Auf Salatblatt mit Brot/Brötchen

11 Uhr (ab) Stündlich außer 12 Uhr Führungen  an den Gewächshäusern durch Gärtner Jan Olaf Woita und Kathrin Meyer bis 16 Uhr. Danach nach Bedarf. Treff Foliengewächshaus jede volle Stunde!

Ganztägig: Immer wieder Hinweis auf die neue Voliere im Park mit Pfauen,
 Runde Gewächshäuser, Park, Teich, Hofladen, Parkplatz

Ganztätig: Heiweise auf Inhaber Joachim Berg bei wichtigen Gästen zum Gespräch - beispielsweise: " wie weiter mit dem Gutshaus"? Grafiken zur Bauplanung vorhanden

Sonntag:

9 Uhr  Grill angeheizt und dreht sich

10 Uhr Gäste kommen, je nach Erfolg vom Vortag kommt auch der Kremser wieder und fährt Runden wie gehabt

10 Uhr: Verpflegungsstatin ist Startbereit,

11 Uhr (ab) stündlich Führungen durch die Gewächshäuser und dazu Ansage immer zur vollen Stunde ab Foliengewächshaus

ALLE: immer wieder die Gäste auf Runde via Parkplatz, Foliengewächs- und Glasgewächshäuser hinweisen, Pfauen im Park.

Zwei Programme hängen am Parkplatz und am Treffpunkt Hofeingang (Landfrauen)

Sonntag ab 16 Uhr Ausklang

Bitte der Parkplatzanweisung und Beschilderung folgen.

Infos zu gut-rosengarten.de auch im web und bei facebook!!

Donnerstag, 9. Juni 2011

Trödel am 19. Juni in Gingst auf dem Markt

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Foto: ostSeh/küstermann


Gingst. (ostSeh) In Gingst findet am Sonntag, dem 19. Juni von 9 Uhr bis 16 Uhr auf dem Marktplatz der 5. Gingster Trödel statt

Diesmal hat sich Christian Plitzkow mit Unterstützung der Gemeinde Gingst bereit erklärt, die Veranstaltung zu managen, die sonst ausgefallen wäre. Daher auch die Kurzfristigkeit. ostSeh-buchundtrödel unterstützt ihn ebenfalls dabei und stellt Resourcen zur Verfügung. Unter der Rufnummer 0176 82186959 erhalten Kurzentschlossene von ihm weitere Informationen. Bisher sind rund zehn Händler angemeldet und zahlreiche Kinder.. Die Teilnahmegebühr beträgt zwei Euro pro Meter - Aufbau ab sieben.

Und nicht vergessen: am 2. Juli findet in Samtens wieder der echte ostSeh buchundtrödel statt. Auch dafür können TeilnehmerInnen sich schon wieder verbindlich unter 0171 5254076 oder post@ostseh-buch-und-troedel.de anmelden.

Dienstag, 7. Juni 2011

Hast du einen Esel? Geh nach Stralsund!

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Foto: Hansestadt Stralsund/KOSLIK


Erstes Stralsunder Mühlenfest im Zoo/Freier Eintritt für alle, die "Müller" oder "Mahnke" heißen oder einen echten Esel mitbringen

Stralsund. (ostSeh) Anlässlich des Deutschen Mühlentages am 13. Juni ist im Stralsunder Zoo ein großes Mühlenfest mit der offiziellen Eröffnung der "Neuen Mahnkeschen Mühle" ein großes Mühlenfest geplant. Diese stand bis vor noch nicht allzulanger Zeit nahe dem Rügenzubringer in Richtung Rügendamm und wurde umgesetzt und resetauriert.

Um 11.00 Uhr spielen am Mühlentag die "Dabeler Müllerburschen" zu einem zünftigem Frühschoppen auf. Ab 13.00 Uhr ist das Umfeld der Mühle einer Tierart vorbehalten, die kulturgeschichtlich in einem engen Zusammenhang zur Müllerei steht: dem Esel. Die "Interessengemeinschaft Esel und Mulis" (IGEM) wird ihre "Grautiere" (die nicht immer nur grau sein müssen !) zu diesem Anlass in einer
kommentierten Schau präsentieren.

Der Hausesel ist in vielen Ländern der Welt heute noch ein unverzichtbares Nutztier. In Mitteleuropa ist seine Bedeutung zwar zurückgegangen aber im Märchengut der Völker hat er seinen festen Platz gefunden. Das Anliegen der IGEM ist es, die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Esel zu demonstrieren und Eselhalter fachlich zu beraten. So wird zum
Mühlenfest ein Eselgespann erwartet, Zwerge und Riesen unter den Eseln werden präsentiert und natürlich ist für die Kinder auch der Ritt auf einem Esel möglich.

Ab 14.30 Uhr startet die große Tiershow. Jedoch nicht wie bisher auf der Festwiese sondern vor der Mühle.

Für das leibliche Wohl sorgt das Team der "Zooase" mit Gegrilltem und Erbseneintopf. Auf die Kinder warten Hopsburg, Pony,- Kamel,- und Eselreiten und in einer Bastelstraße können Windräder gebaut oder eine kleine Holzmühle farbig gestaltet werden. Natürlich stehen die Ausstellungsbereiche der Mühle, in denen die Geschichte der Mühle und die Getreideverarbeitung dargestellt wird, für die Besucher zur Verfügung.

Erstmals wird es einen kleinen Tiermarkt geben, auf dem Meerschweinchen, Kaninchen, Ziervögel, Hühner und Enten oder auch Schafe und Ziegen erworben werden können. Die Tierparkgärtnerei bietet aus eigener Anzucht Stauden und Sommerblumen an. Am Pflanzenmarkt können sich auch Hobbygärtner mit ihren Produkten beteiligen.

Da zum Mühlenfest die Eröffnung der "Neuen Mahnkeschen Mühle" ansteht, gibt es eine besondere Überraschung: Alle Personen, die "Mahnke" oder "Müller" heißen oder die den Beruf eines Müllers ausüben und dies glaubhaft belegen können, erhalten an diesem Tag freien Eintritt! Das gilt auch für Besucher, die einen echten Esel ("zweibeinige Esel" und
Spielzeugesel fallen nicht in diese Kategorie) mitbringen.

Gegen 16.00 Uhr endet die Veranstaltung.
Es gilt die übliche Entgeltordnung.

Foto: Hansestadt Stralsund/KOSLIK

www.stralsund.de

Montag, 6. Juni 2011

Reisen: Besondere Highlights auch außerhalb von Rügen

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Reisen: Besondere Highlights auch außerhalb von Rügen

Die Insel Rügen ist zwar ein besonderes Highlight als Reiseziel, doch auch die Bewohner auf Rügen wollen natürlich einmal Urlaub machen und auf Reisen in anderen Ländern verschiedenste kulturelle, historische und landschaftliche Attraktionen bewundern. Wunderschöne Reisen mit hohem Erholungsfaktor und besonderer Landschaft bieten sich z.B. nach Korsika an.

Ein Urlaub auf Korsika bedeutet Reisen auf die „Insel der Schönheit“. Die Namensgebung für die zauberhafte Insel Korsika im Mittelmeer, die zu Frankreich gehört, kommt nicht von ungefähr, denn die landschaftliche Vielfalt ist einfach beeindruckend. Einsame Buchten, bizarre Felsen, schroffe Klippen und schöne Sandstrände bilden einen herrlichen Kontrast zu den Olivenhainen, Kastanienhainen und Hochebenen. Wer sich einen Urlaub auf Korsika im Mai und Juni gönnen kann, erlebt die Insel der Schönheit in einem wahren Blütentraum, der die Blumen und Sträucher bedeckt. Zu dieser Jahreszeit ist auf Korsika das Wetter schon angenehm warm und dennoch noch nicht zu extrem heiß, was besonders für die Aktivurlauber wichtig ist, die die Insel mit dem Fahrrad oder bei Wanderungen erkunden wollen.

Wie auf Reisen auf der Insel Rügen steht im Urlaub auf Korsika der Erholungsfaktor und die Erkundung einer eindrucksvollen Natur im Vordergrund. Wer sich für einen Urlaub auf Korsika entscheidet, muss ebenfalls nicht fürchten, in einer Massentourismus-Hochburg zu landen, denn die Insel der Schönheit ist zwar ein immer beliebteres Reiseziel und blieb dennoch von den Bettenhochburgen verschont.

Bei der Planung, den Urlaub auf Korsika zu verbringen, stehen verschiedenste Reisevarianten zur Auswahl. Pauschalreisen können ebenso gebucht werden wie Last Minute Reisen und Individual- oder Rundreisen. Natürlich kann für den Urlaub auf Korsika auch nur ein Zimmer im Hotel oder ein Ferienhaus gemietet werden und die Anreise komplett selbst organisiert werden oder im Rahmen von Pauschalreisen beispielsweise eine Ferienwohnung auf Korsika ausgesucht werden.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Rügen: Zeit für Regional und Bio

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Foto: ostSeh/küstermann


Wenn nicht jetzt, wann dann?
Zeit für Regional und Bio

Rügen. (ostSeh) Explodierende Kürbisse aus China, Frühkartoffeln aus Ägypten, Zypern oder Biogurken nebst Tomaten aus Spanien: zunehmend mehr Verbraucher denken angesichts Skandalen schon lange darüber nach, woher unsere Lebensmittel, auch die mit Bio-Siegel, alle kommen. „Regional ist relativ“, sagte der Terra-Naturkost-Verkäufer Tobias Vierig auf die in seinem Unternehmen angebotenen Salate aus dem Berliner Raum angesprochen. Die werden wiederum nach Rügen geliefert, obwohl kaum ein Produkt schneller zerfällt, als das Vitamin im Salat. Terra-Produkte übrigens, die vorsichtshalber am 26. Mai vorbeugend auf Kosten des Lieferanten aus den Regalen genommen wurden, sind nach den bekanntgegebenen Untersuchungen vom 31. Mai durch mehrere Institute alle als „nicht kontaminiert“ eingestuft. Gerüchte sind also ohne Grundlage. Bio hat schon immer eine weitaus höhere Kontrolldichte als andere Ware gehabt.

Doch nun schlägt die Zeit, die sich lange Zeit sich auseinander entwickelnden Begriffe „Bio“ und „Regional“ wieder zusammenzuführen. Denn auf Rügen oder auf dem Nord- und Ostvorpommerschen Festland werden ebenso Salate angebaut, die eigentlich nur hier und nicht globalisiert „Regional“ sind, also anderswo schon wieder lange Transportwege zurückgelegt haben.

EHEC zeigt uns einmal mehr die Grenzen für Lebensmittel auf. 22 Fälle mit steigender Tendenz auf der Insel. Und dabei Kinder, die teils im Zeitraum der Infektion kein Gemüse zu sich genommen haben. Auch kein Bio-Gemüse. Also irgend eine Form der Übertragung durch Tröpfcheninfektion, wie bisher auch für den Hamburger Großmarkt angenommen, wo bio und konventionell gemeinsam auf er Transportschiene in den Handel kommen.

Lebensmittel, die solch aufwändigen Transport erfordern, müssen für einen vertretbaren Marktpreis zwangsläufig immer billiger im Einkauf werden. Denn der Flug von China, Ägypten oder auch Spanien kostet. Masse und dennoch Klasse? Geht das? Zu welchem Preis kann ein Kopfsalat markttauglich erzeugt werden? Wann ist die Kette so lang, dass niemandem auffällt, wenn dioxinhaltiges Maschinenöl ins Futter der Tiere gemischt wird, deren Fäkalien wiederum auf dem Acker ausgebracht werden. Das zu Kontrollieren geht nur mit dem sprichwörtlichen Nachbarn, der einem als Verbraucher auf die Finger schaut. Was also ist Regional?

Dr. Jörg Heusler, der zuständige Rügener Amtsarzt und somit von Amts wegen mit der Thematik und diesen Fällen betraut, benennt es für sich: „Ich hole meine Salate alle aus dem eigenen Garten.“ Doch wer kann das heute mehrheitlich schon? Aber wir haben ja Obst in Altkamp, Gemüse in Stönkvitz, Kransdorf, Samtens und anderswo angebaut. Ebenso Salat in Rosengarten oder Kransdorf, vor den Toren Stralsunds und im Umland von Greifswald... Leider ist jedoch diese Ware wegen des Systems der Großhändler Denree, Terra oder anderen schon wieder mit einem relativen „Regional“ versehen. Und für den regionalen Einkäufer ist es einfacher, alles beim Großhändler aus einer Hand zu ordern. Wie übrigens auch die Köche noch lange nicht in Scharen die Produkte für die Regionale Esskultur auch regional beziehen. BioFrisch Nordost ist der naheliegendste Händler für Produkte aus der weiteren regionalen Umgebung.

Realistisch gesehen ist die Chance natürlich auch gering, die zugegeben heute seltene Chance zu nutzen, Rinder von der Insel Öhe, Salate und Gemüse von hiesigen Böden zu konsumieren. Das Fleisch wiederum geht nach Salzburg und Berlin. Andererseits liefert die Insel nach Aussagen eines Getreidebauern zwar ungefähr 70 mal so viel Getreide wie sie zur Ernährung benötigen würde, aufs Festland. Ackerfläche für das aufwendigere Gemüse und Salate jedoch wird immer weniger, Gärten, zu DDR-Zeiten eine Notwendigkeit, häufig nicht mehr bezahlbar wegen explodierender Grundstückspreise. Und dann haben wir das hier nur am Rande erwähnte Problem der sogenannten Biokraftstoffe, die nun ihrerseits beginnen, Anbaufläche wegen höherer Erträge zu verbrauchen. Realistisch gesehen, wäre der Markt derzeit einem Ansturm auf regionale Ackerbau-Produkte nicht gewachsen. Doch wann fangen wir an, wenn nicht jetzt? Denn verkommen sollten die frischen Produkte der Insel dennoch nicht, weil das Bad mit den Kind ausgekippt wird und nun die reine Fleischeslust endlich mal wieder dominieren darf. Bis zum nächsten Dioxin-Skandal? Nur hier kann das Produkt morgens frisch – am Abend auf den Tisch kommen. Geschäfte in Baldereck, Sellin, Samtens, Rappin und Rosengarten werden auf Rügen schon Gemüsekisten gepackt. Einmal die Woche kommen so Produkte mit nachvollziehbarer Herkunft in die Haushalte. Bioläden in Bisdamitz, Putbus, Binz, Baldereck, Sellin, Bergen, Samtens und Rosengarten ebenso wie derer drei in Stralsund und weitere im Umland bemühen sich, die Struktur zu erschließen, derer sich auch die Discounter dieses Jahr schnell – zu schnell?? - bei wachsender Nachfrage für breitere Konsumentenkreise angeschlossen haben. Nun also sollte der Kunde/die Kundin entscheiden. Nicht durch reinen Verzicht sondern durch gezielte Nachfrage nach regionalen und nach anerkannten Bio-Richtlinien erzeugten Produkten. Niemand lässt sich so nachhaltig auf Redlichkeit im eigenen Interesse kontrollieren, wie Bioland, Demeter, Biopark und andere Anbauverbände. Gehen wir es also an. Fragen Sie nach Regional UND Bio! © 2011 ostSeh/küstermann Andreas Küstermann

Der Autor beschäftigt sich mit dem Thema Bio am Bau und bei der Ernährung seit rund 30 Jahren und betreut heute auch in Sachen Öffentlichkeitsarbeit unter anderem Gut Rosengarten und die BioInsel Stralsund

Mittwoch, 25. Mai 2011

Zweite Erdgastankstelle Rügens in Sassnitz in Betrieb

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Der Erdgastankstutzen für die Füllung unter Druck und Erdgastanken an einem Fiat.

Sassnitz. (ostSeh) Still und heimlich ist vergangene Woche Donnerstag die zweite und weitaus modernere Erdgastankstelle (CNG) bei Total in Sassnitz in Betrieb gegangen. Es ist eine Kooperation zwischen dem Energieversorger EWE und Total. Allerdings muss der Tankstellenpächter nun noch ein neues Kassensystem einrichten, damit die von Erdgas-Kunden gewohnte monatliche Abbuchung über das Erdgas-Abrechnungssystem funktioniert. EWE gibt dafür eine Kunden-Tankkarte aus.

Die Zapfsäule in der Reihe mit Flüssiggas (LPG) ist deutlich moderner ausgelegt und kann angefahren und sofort in Betrieb genommen werden. In Bergen muss wegen der Selbstbedienung erst eine Freischaltung erfolgen. Zudem ist der Tankplatz in Sassnitz gegenüber der Bergener Tankstelle überdacht.

Auf Rügen existieren rund 120 erdgasbetankte Autos, die jedoch aus anderen Regionen mehrfache Verstärkung durch Urlaubwer erhalten. Für diese ist die zweite Tankstelle auf Jasmund nun strategisch ebenso spannend, wie für Rüganer. Die nächsten Erdgastankstellen liegen in Stralsund, Greifswald, Wolgast und Rostock.

In dieser Ecke des Sassnitz Gewerbegebietes ist nun zudem neben konventionellen Autotreibstoffen auch alles andere wie Biodiesesl, LPG und CNG angesiedelt.

Bei Gas gibt es zwei Treibstoffe: eine verflüssigte Gasgemsichvariante, die nicht unter Druck betankt wird (LPG) und das ursprüngliche Erdgas (CNG) als früher häufig abgefackeltes Nebenprodukt der Erdölförderung, das neuerdings mit Biogas versetzt wird.

Erdgas wird in Kilogramm getankt und liegt auf Rügen derzeit bei 1 Euro 3,9 cent das Kilo. Die Umrechnung erfolgt mit dem Faktor 1,5 auf Liter. KÜMA

Dienstag, 24. Mai 2011

Rügen: Bundesweites Netzwerk „Ganztagsschulen“ trifft sich in Garz

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 Luftaufnahmen: www.luftikus-rügen.de

Garz. (ostSeh) Seit September 2010 ist die Regionale Schule „Am Burgwall“ in Garz eine von 50 Schulen, die im bundesweiten Netzwerk „Ganztagsschulen“ arbeitet. Träger und Organisator der regelmäßigen Treffen ist die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung.
"In sechs Arbeitskreisen sind Schulen von Bayern bis Mecklenburg-Vorpommern angetreten, um ihre Erfahrungen im Bereich der ganztägigen Betreuung von Schülern auszutauschen und an eigenen Projekten zu tüfteln", sagt der Presseverantwortliche er Schule, Dirk Sievert.
"Unser Arbeitskreis beschäftigt sich mit dem Thema 'Lernkultur'.
Dazu werden die unterschiedlichsten Projekte erarbeitet". Schwerpunkte der Garzer Schule seien „Lernzeit“ – selbständiges Lernen und die integrative Beschulung.
Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit werden evaluiert und allen Interessierten zugänglich gemacht.

Am 27./28. Mai öffnet die Regionale Schule Garz ihre Türen und lässt sich von den Teilnehmern des Netzwerktreffens in die Karten schauen.

Schon jetzt sei laut Sievert klar: endlich ein Netzwerk, das halte was es verspreche. Warum, bleibt der Autor jedoch eine Antwort leider schuldig. Auch von Aktivitäten über die Schulzeit hinaus ist von anderen Schulen deutlich mehr als von Garz zu hören. Dennoch so Sievert, sei es ein ehrlicher, kritischer und sehr kollegialer Austausch von dem die Schülerinnen und Schüler mit Sicherheit profitieren werden.

Montag, 23. Mai 2011

Rügen: OstSeh buch und trödel meets Rügenclassics

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Staunen und (be)staunen lassen...... Oldtimer sind immer ein Blickfang! Foto: ostSeh/küstermann 


Der nächste Trödel kommt bestimmt..
..und diesmal noch einiges mehr an "altem Zeug"

Samtens. (ostSeh) Am 4. Juni findet ostSeh buchundtrödel in Samtens statt. Bei Sonne ebenso vor der Trödelhalle auf dem Autorecycelinghof. Zusätzlich an diesem Tag auf der Veranstaltungsmeile in Zusammenarbeit mit dem Technik und Modellmuseum Rügen wird eine Kontrollstelle für die Rügenclassics errichtet. http://www.ruegenclassics.de

Gäste können also mit Kurzweil Trödeln und bei Ankunft eines neuen Oldtimers diesen auf dem Hof bestaunen.... Natürlich freuen wir uns auch wie jedesmal auf die Rügener Oldtimer, die vor der Halle parken.

Die Trödelhalle ist von 10 Uhr bis Kernzeit 16 Uhr, bei Bedarf länger, geöffnet. Der Aufbau für angemeldete Teilnehmer beginnt um 8:30 Uhr. news dazu und Kontakt auch unter http://www.facebook.com/profile.php?id=100001969836302http://www.facebook.com/profile.php?id=100001969836302 oder www.ostseh-buch-und-troedel.de

Mittwoch, 18. Mai 2011

Statt Stärkung spaltet Tesch die Unterwasserarchäologie

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 Fotos: ostSeh/Küstermann

Das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege (LAKD) erhält für unterwasserarchäologische Arbeiten ein geeignetes Schiff. Sagt ungetrübt der jahrelangen Praxis Kultusminister Henry Tesch. Er hat dazu am 18. Mai eine Vereinbarung mit der auf Rügen ansässigen Firma UWA-Logistik GmbH auf den Weg gebracht.

Schwerin/Rügen. (ostSeh) Die Vereinbarung ermöglicht es dem Landesamt für Kultur und Denkmalpflege, für seine Unterwasserarchäologie das dafür ausgestattete Schiff Goor II anzumieten. Von der schon seit langer Zeit und bis 2006 erfolgreich eingesetzten Basis „Seefuchs“, einem für Tauchzwecke umgerüsteten 26-Meter-Kutter und dem aus der Auflösung der Sektion Unterwasserarchäologie beim Landesamt gegründeten Verein Archaeomare oder von Ausschreibungen für geplante öffentliche Aufgaben bei mehreren Anbietern in der Ostsee ist in der Erklärung Teschs allerdings nicht die Rede.

Geplant sei zudem, ab 2012 zwei neue Stellen für die Unterwasserarchäologie zu schaffen. Diese Stellen seien notwendig, um die gesetzlichen Landesaufgaben zu erfüllen. Sie waren, das verschweigt Tesch jedoch, alle schon einmal besetzt und fielen Sparmaßnahmen zum Opfer. Seither kommt das Land seinen Aufgaben in der Unterwasserarchäologie nicht mehr nach, lässt Artefakte wie die Stralsunder Kanus wegen Konservierungsmängeln verrotten oder sie wie das Ralswiek-Wrack im einst ambitioniert begonnenen Museum für Unterwasserarchäologie in Sassnitz vor sich hingammeln. Die zahlreich eingegangenen Fundmeldungen aus Kreisen der unterwasserarchäologischen Taucher und von anderen Verbänden werden weder quittiert noch aufgearbeitet.

Davon unberührt sagt Kultusminister Henry Tesch: „Ich freue mich, dass wir mit dem Schiff die Arbeitsbedingungen für die Unterwasserarchäologie grundlegend verbessern können. Die bisherigen Arbeitsmittel für unterwasserarchäologische Bergungs- und Dokumentationsarbeiten waren unzureichend. Mit der Anmietung des Tauchereinsatz- und Forschungsschiffes "Goor II" sind ab August zeitnahe Einsätze in ganz Mecklenburg-Vorpommern möglich.“ Was er verschweigt: der Seefuchs würde mit eben denselbem Aufwand im Museumshafen Greifswald oder am Stralsunder Dänholm, je nach Liegeplatz und Fahrterplan, ebenso bereitstehen, sagt einer der Eigner Oliver (Ole) Schmidt..

Das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege ist neben dem Schutz der Bodendenkmale an Land auch für den Schutz der Bodendenkmale unter Wasser zuständig. Eigentlich solltte es auch das Unterwasserarchäologische Museum in Sassnitz betreiben, das vom Amt einmal ins Leben gerufen wurde. Bei überraschenden Funden, aber auch bei langfristig geplanten Grabungen wie beispielsweise beim Bau der Nordstream-Pipeline habe laut Tesch bislang kein Fahrzeug zur Verfügung gestanden, das für unterwasserarchäologische Bergungs- und Dokumentationsarbeiten ausgerüstet war. Sagt Tesch entweder bar jeglicher Kennnisse oder wider besseres Wissen.

Mit der Firma in Putgarten auf Rügen ansässigen UWA-Logistik von Geschäftsführer Andreas (Eckbert) Grundmann sei ein Weg gefunden worden, ein für unterwasserarchäologische Arbeiten geeignetes Fahrzeug zu beschaffen und dauerhaft für die Nutzung durch das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege vorzuhalten. In den Zeiträumen, in denen das Schiff nicht für Bergungen und Dokumentationen verwendet wird, wird es von der Firma UWA-Logistik auch an andere Interessenten wie beispielsweise an den ehrenamtlich arbeitenden Verband der Unterwasserarchäologen Mecklenburg-Vorpommern vermietet.

Im Vergleich zu Fischereifahrzeugen wie dem für Nordstream von UWA-Logistik umgenutzten Fischkutter und anderen Arbeitsschiffen, soll die „Goor II“, ein umgebauter finnischer Fischkutter, in Hinblick auf Forschungstaucherarbeiten und Sondierungsfahrten den Vorteil haben, dass sie für Grabungen, Monitoring oder auch spontane Erkundungsfahrten flexibel und schnell einsetzbar ist.

Das Schiff wird nach den zeitweilig ruhenden Umbauarbeiten bei REAN Sassnitz ab dem 1. August einsatzfähig sein. Der Heimathafen ist dann Wiek auf Rügen. Die monatliche Bereitstellungsgebühr für das LAKD beläuft sich auf 200 € netto.

© 2011 ostSeh/küstermann


Info zur Firma:

Auszug aus dem Geschäftsbericht:

Die Gesellschafter der UWA-Logistik haben durch Kapitalerhöhung um 22.000 Euro die UG (Unternehmergesellschaft mit Haftungsbeschränkung), die im Juni 2009 gegründet wurde, per Notarvertrag vom 31.03.2011 zur „regulären“ GmbH gewandelt. Zeitgleich wurde der Sitz der Gesellschaft nach Putgarten auf Rügen verlegt. Die Post- und Verwaltungsanschrift bleibt im Hessischen Butzbach, dem Sitz des Berufstaucherverbandes..

Nach einem erfolgreichen ersten Geschäftsjahr 2010, noch ohne die Goor II als Hauptaktivität der Gesellschaft, konnte nun eine Beteiligung akquiriert werden, die als "typisch stille Beteiligung" eingegangen wird. Durch den daraus resultierenden Kapitalzufluss, die Kapitalerhöhung durch die Gesellschafter und weitere Bürgschaften der Gesellschafter ist nun der Finanzrahmen zum vollständigen Umbau der Goor II als Forschungs- und Tauchereinsatzschiff geschaffen. Noch im Spätsommer ist mit der Abnahme durch die BG Verkehr als Aufsicht der Berufsschifffahrt (ehemals See-BG) zu rechnen, so die drei Gesellschafter. Folgend kann das dann in der Form und mit der Ausstattung an der deutschen Ostseeküste einmalige Forschungs- und Tauchereinsatzschiff endgültig in Dienst gestellt werden.

Rügen: Ping Pong in der Galerie Hartwich

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Foto: ostSeh/Küstermann


Sellin. (ostSeh) Mike Strauch ist schon häufiger bei Knut Hartwich in der Selliner Galerie Alte Feuerwache zu Gast gewesen. Mit André Tempel, dem sozusagen dortigen Ausstellungseleven, wenngleich auch nicht unbekannt, findet seine Arbeit eine dynamische Entsprechung. Unter dem Titel Ping Pong sind die aktuellen Werke vorgestellt und werfen sich tatsächlich bildlich und assoziativ die Bälle zu. Bei entspannter Atmosphäre stellt sich auch mal die Frage, ob man Kunst immer so bierernst nehmen muss. Oder ob man sie nicht einfach nach "gefällt" und "gefällt nicht" nehmen kann. Das eingespielte Ritual bei Galerist Knut Hartwich jedenfalls lässt alles zu. Niemand muss Verständnis heucheln und darf dennoch kommen. Am Schönsten wird es, wenn die flüsternden Experten gegangen und die Leute noch anwesend sind, mit denen man sich auch in Zimmerlautstärke unterhalten kann, ohne genierliche Nebenblicke zu werfen, wer an der unsachverständigen Meinungsäußerung noch Teil hat und sie zu gegebener Zeit aber natürlich in Abwesenheit des Urhebers aufgreifen könnte. Und wenn ich den hässlichen Plaste-Blumentopf meiner Nachbrin wieder mit höheren Weihen in der Galerie als Turmbau zu Sellin mit Kabelbindern gesichert entdecke, habe ich eben meine ganz eigenen Assoziationen. Mit dem Erzählen der Geschichte dazu ergibt sich alles andere fast wie von selbst....

André Tempel, 1970 in Schwedt an der Oder geboren, lebt in Dresden, Mike Strauch, geboren 1966 in Stollberg im Erzgebirge, in Mecklenburg. Beide studierten an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, Strauch Malerei bei Claus Weidensdorfer, Tempel Skulptur bei Eberhard Bosslet.

Experten sagen das so:

André Tempels Arbeiten verblüffen aufgrund der neuen und ungewöhnlichen Wahrnehmung alt bekannter Gegenstände, doch ist dies nur eine vordergründige Eigenschaft seiner Skulpturen und Installationen, deren Qualität vor allem in dem seltsamen Zuwachs von Bedeutung liegt, der daraus resultiert, dass er sein Material zu plastisch ungewöhnlichen Ereignissen konfiguriert, die sowohl an Surreales, Technoides und Minimalistisches denken lassen.... Dr. Peter Funken

Die paradiesische Ideallandschaft formt sich zuerst im Bild und dann im Gedächtnis. Landschaft evoziert so immer mehr als nur Landschaft, auch in Mike Strauchs Gemälden. Seine Landschaften sind verhangen. Wenngleich sie nicht immer blühen, ist ihnen die Vitalität des In-Die-Ferne-Schauens zu eigen. Über niedrige Horizonte, die sich oftmals ohne Spuren menschlichen Lebens in die Weite erstrecken, streifen lange Blicke über Landschaften, die dort liegen, als harren sie größerer Dinge als dem Besuch des Menschen .... Dr. Marie Cathleen Haff.
Infos wie Öffnungszeiten unter www.galerie-hartwich.de

Freitag, 13. Mai 2011

Gut Rosengarten auf Rügen: „Da hatten wir den Salat“

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Gärtner Jan-Olaf Woita liefert Salat an Ökotrophologin Harriet Scholz. Verkostung mit Schülern der Regionalen Schule Garz am. Foto: ostSeh/Küstermann

Salattag und Gesundheitsquizz vor dem Gewächshaus von Gut Rosengarten war ein guter Auftakt zum Thema gesunde Ernährung.

Rosengarten/Garz. (ostSeh) „Es ist noch ein weiter Weg zur gesunden Ernährung und zu Gesundheitsbewusstsein.“ Das fand Kathrin Harre, Geschäftsführerin der Gesundheitsinsel Rügen mit ihrer Kollegin einmal mehr heraus. Sie bot 38 Schülern der Regionalen Schule Garz ein Quizz am Salattag des Gutes Rosengarten zur Teilnahme an. Ergebnis: keiner der Teilnehmer konnte bei dem Quiz alle sieben Fragen zum Thema „Richtig Essen und Trinken im Alltag“ und allgemeine Fragen zur Gesundheit zutreffend beantworten. So ermittelte sie den Gewinner aus den Fragebogen, die maximal einen Fehler hatten. „Wie viel Liter der Mensch am Tag trinken sollte, ist der Mehrheit klar. Dass man stetig auf den Tag verteilt trinken soll, bleibt jedoch unklar. Ein ausgewogenes Frühstück als Grundlage für einen gesunden Start in den Tag bleibt ebenfalls unbeachtet“, erläutert Kathrin Harre die Ziele solcher Auftritte. Eher das Mittagessen wird hier als Grundlage für den Schultag gesehen. Das gesunde Maß an gesunder Ernährung ist den meisten Teilnehmern zwar bewusst, allerdings bleiben bei genauerem Nachfragen zahlreiche Fragen offen. Ein Appell an Eltern, Lehrer und das Umfeld, die jungen Leute noch mehr für gesunde Ernährung zu begeistern, gemeinsam zuzubereiten und klare Grundlagen klarzustellen.

Dies in die Praxis umzusetzen, war auch Anliegen des Salattages von Gut Rosengarten. Direkt vor dem Gewächshaus lieferte Gärtner Olaf Woita am Mittwoch ab zehn Uhr die frischen Salatköpfe direkt an die CJD-Ökotrophologin Harriet Scholz. Sie mixte süße oder saure Dressings aus reinen Bio-Zutaten und gab sie zum Verkosten an die Besucher weiter. „Für mich ist das sehr wichtig, so im Alltag von ganz normalen Verbrauchern Rückmeldung dazu zu erhalten“, sagte die Ernährungsexpertin, der es sichtbar Spaß gemacht hatte, ganz praktisch gesunde und leichte Kost in frischestem Zustand anzubieten. Direkt am Stand daneben bot Selina Lutz Pflanzen aus ihrer Bioland-Gärtnerei der CJD Produktionsschule mit Jugendlichen an. Diese durften als Teil ihrer Ausbildung beispielsweise Urlaubern erklären, was den Unterschied zwischen wilden und Gewächshaustomaten ausmacht. Der besteht nämlich vor allem in der Empfindlichkeit gegen Wasser von oben..

Von Gut Rosengarten stand zur Anschauung eine Abo-Gemüsekiste bereit, wie sie wöchentlich zweimal auf der Insel individuell bestückt ausgeliefert wird.

Wahrgenommen haben den Tag Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule Garz, Gäste der Kurklinik im CJD Garz und Urlauber, die mit dem Rad oder Auto kamen. Gerade für Radfahrer möchte Rosengarten künftig direkt an der Rund-Rügen-Strecke liegend, solche Angebote weiterführen.

Das Fazit von Kathrin Harre: „Gesundheitstage, Salattage und ähnliches sollten viel öfter angeboten werden und als praktischer Teil in den Schulunterricht einfließen, wie es die Pädagogen von Garz mit Chemie und Biologie gehandhabt haben. Es soll und muss Spaß machen, sich gesund zu ernähren. Das Grüne Klassenzimmer ist keine Frage, sondern ein Muss und Erlebnis obendrein.“

Rosengartens Inhaber Joachim Berg bekräftigt das mit der Aussage, dass er zu weiteren, auch langfristig mit Schulen angelegten Aktionen auf dem Acker inspiriert sei. „Das grüne Klassenzimmer könnte auch durch Migrantenkinder zum internationalen grünen Klassenzimmer werden“, ist eine seiner Ideen dazu. „Dann würde ein Austausch auf dem Acker nicht nur zu Gesundheit stattfinden.“

Wer sich für Rosengarten interessiert: Park und Hof sind immer zugänglich, der Hofladen zu üblichen Zeiten geöffnet. Die nächste Veranstaltung mit Programm sind die „Offenen Gärten“ am 25. und 26. Juni. Regelmäßige Infos auch unter Facebook zu gut-rosengarten.de

© 2011 ostSeh/küstermann

Rügen: Handwerker betreut Gingster Museum für internationalen Museumstag

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Der künftige Schuhmachermeister Christian Plitzkow beim Überprüfen von Laufeigenschaften neuer Schuhe an seinem Arbeitsplatz im Bergener Schuhaus Wagner.Foto: ostSeh/Küstermann
 
Rügen. (ostSeh) Den kommenden Internationalen Museumstag am Sonntag dem 15. Mai nehmen zahlreiche Museen alljährlich zum Anlass, mit besonderen Aktionenen und speziellen Führungen ebenso wie vergünstigten Eintrittspreisen für sich zu werben. Die Mönchguter Museen vereinigen professionell mit einem starken Förderverein insgesamt acht Standorte und zeigen routiniert Ausstellungen zur Geschichte Rügens, der Halbinsel Mönchgut und zur Fischerei.

Schwerer tun sich da die Akteure im Westen der Insel. Die Gingster Handwerkerstuben haben ebenfalls Tradition. Sie werden dieses Jahr nach Gründung von Hans Karl Stoll (1921 bis 1999) 40. Dennoch gelten sie nicht als Ort der Harmonie oder Professionalität. Ein funktionierender Förderverein als Unterstützer existiert nur im Ansatz. Die Konflikte jedoch im Überfluss (OZ berichtete). Und so musste ein mittlerweile externer Gingster Handwerker sich der Sache des Museumstages annehmen. In letzter Minute startet er nun durch.

Christian Plitzkow, Schuhmacher aus Gingst in dritter Generation und schon das eine oder andere Mal dort mit seiner Schuhmacherei aktiv, hat sich den Segen des Kulturausschussvorsitzenden Karsten Lange geholt. Nun darf er alles und wirbelt noch diese Woche. "Wir können schon die Feuerwehr aufweisen, die irgendwo eine Rauchbombe zünden soll und vielleicht auch mit historischem Bezug zum Stadtbrand die alte Handspritze zum Einsatz bringt. Auch wenn jene damals eben gerade nicht zur Verfügung stand."

Plitzkow selbst besetzt mit seiner Kollegin aus dem Arbeitsleben als Orthopädieschuhmacher gleich diese Zunft in der gut ausgestatteten Museumswerkstatt doppelt und kündigt dazu noch andere Handwerker an. "Im Efeuhaus wird ein Weber antreten und real zeigen, wie das damals nach Ende der Leibeigenschaft war, als die ehemaligen Leibeigenen plötzlich in Schlaf- und Wohnstube Weber sein sollten. Denn das war das Konzept von Pastor Picht zur Überwindung der drohenden Arbeitslosigkeit."

Auch das Schmiedepaar Stefan und Katharina Kelting kommen für diesen Tag kurzfristig zurück. Die beiden Waffenschmiede betreiben ihr Handwerk heute in einem Nachbarort, nachdem es zu Konflikten mit dem Museumsverein gekommen war. Die historische Schmiede steht heute im Alltag leer und ein Gitter sperrt die leblose Werkstatt, die einmal eigens aus Berglase nach Gingst versetzt wurde. Da stehen dann die Besucher.

"Am Museumstag jedoch soll hier wieder einmal richtig Leben sein", sagt Plitzkow und weiß, worauf es ankommt. Auch rund um die Schmiede sollen alte Motoren tuckern und blubbern. Die sind beim Förderverein angesiedelt. Doch anders als die Mönchguter Museen sind die Gingster Handwerkerstuben keinesfalls als freiwillige Leistung der Kommune in ihrem Bestand gesichert. Zwar kümmert sich nun doch der Cafébetreiber Olaf Müsebeck als früherer Leiter wieder in Teilzeit darum, doch die Kuh ist noch nicht vom Eis, weiß auch Plitzkow und will sich daher zunehmend engagieren. Mit dem internationalen Museumstag gibt er seinen Einstand. Was Karsten Lange mit Respekt anerkennt. Auch andere Gingster werden das genau beobachten. Eine Chance also.

Der Musemshof übrigens dient für alle Aktivitäten als Klammer. Dort bietet das Museumscafé die Gastronomie, damit die Gäste unter den Bäumen auch einfach nur träumen können... KÜMA

Sonntag, 8. Mai 2011

Rügener Produkte machen von sich reden – auch bei schwierigen Rahmenbedingungen

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Poseritz/Rügen. (ostSeh) „Da, wo Ihr seid, müssen wir erstmal hinkommen...“, war das Fazit der 16 Mitglieder vom Verein „proRegion Wesermarsch/Oldenburg“ nach einer dreitägigen Rügentour in punkto Wertschöpfung und Vermarktung regionaler Produkte. Teilt den Medien er Mitteilung via dem Büro des Kreistages die Pressestelle der Landrätin mit. Erstaunlich eigentlich. Wäre dieser Termin doch eine ideale Gelegenheit gewesen, sich selbst ein Bild zu machen. Aber davon hielt der Rügen-Produkte -Verein auch schon früher nur bedingt etwas...

Für diese Aussage hatte den Gästen der Rügen Produkte Verein ein prall gefülltes Programm gestrickt, das dennoch nicht das gesamte Spektrum einfangen konnte.
Aber mehr an Input war wohl tatsächlich in den drei Tagen kaum zu verkraften. Auf der letzten Rügener Station, der Inselfrische-Molkerei in Poseritz, ließ es sich auch Kreistagspräsidentin Gisela Lemke trotz vollen Terminkalenders nicht nehmen, die Gäste aus der Partnerstadt Oldenburg und der umliegenden Region zu begrüßen und erlebte zugleich mit ihnen eine interessante „Lehrstunde“ bei der Molkereichefin Dr. Sylvia Rahm-Präger. Hochachtung für den Mut der geschäftstüchtigen Frau, die seit 12 Jahren mit ihrem kleinen Team „Inselfrische“ produziert. Aus durchschnittlich 260 000 Litern Milch im Jahr vom Geschäftspartner nebenan werden die inzwischen weit bekannten Köstlichkeiten von Milch über Frischkäse, Quark oder Joghurt in verschiedensten Variationen hergestellt und an den Mann gebracht. Leckere Säfte, Marmeladen und Gelees – alles Naturprodukte - komplettieren das Angebot. Aber Ausruhen auf dem Erreichten ist bei dem harten Wettbewerb nicht drin, so Rahm-Präger. So soll sich nun zum Beispiel das Layout der Produktpräsentation ändern. Das ist ein „Hingucker“, bestätigten ihr die fachkundigen Vereinsmitglieder aus den unterschiedlichen Branchen. Als Produzenten, Fleischer, Hoteliers, Gastronomen und „Endverbraucher“ hatten sie reichlich Diskussionsstoff über Preise, Normen, Produkte, Vermarktung, Listung usw. Die „Inselfrische“-Chefin könne stolz sein, bei Netto und Edeka einen Platz in den Regalen erobert zu haben. Alle rufen nach regionalen Produkten, aber die Rahmenbedingungen seien schwieriger geworden, war man sich einig.
Nach diesem Rügenmarathon - Alte Pommernkate, Landschlachterei Gademow, Rügenhof Putgarten, Landwirtschaftlicher Betrieb Lauterbach, Nationalparkzentrum, Sassnitzer Kutter- und Küstenfischer, Molkerei - gebe es eine Menge Anregungen für die eigene Arbeit und die Aussicht auf weitere Rügenbesuche, so der Vereinsvorsitzende Gerfried Hülsmann.
Und wie wäre es mit einem Besuch zu den Rügener Kohlwochen, wollte Kreistagpräsidentin Gisela Lemke wissen. „Grünkohl und Pinkel“, das Nationalgericht der Partnerregion, z.B. auf dem Rügenhof neben der Wittower Schmorkohlpfanne, könnte doch eine tolle Sache sein. Darüber will Vorstandsmitglied und Oldenburgs Ratskellerchef Wilfried Fey noch mit Ernst Heinemann sprechen. Schließlich kennt er das Rügenflair schon von der Rügana 2006, wo er den traditionellen Buchweizenpfannkuchen und den Alten Hullmann kredenzte.

Freitag, 6. Mai 2011

Rügen: "Da haben wir den Salat!"

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"Da haben wir den Salat!"

Wirbel um Salat mit Gut Rosengarten und weiteren Akteuren am Mittwoch, 11. Mai von 10 bis 15 Uhr. Vor dem Glasgewächshaus.

Rosengarten/Garz/Rügen. (ostSeh) "Salat heißt mein Fleisch", ist der provokante Titel, der verschiedene Akteure vor dem Glas-Gewächshaus von Gut Rosengarten am 11. Mai in einem kleinen Parcour zusammenbringt.

Getreu dem Motto "Morgens frisch - am Abend auf dem Tisch" wird Gärtner Jan-Olaf Woita vorhandene Produkte aus den Beeten entnehmen. Diese landen dann dann aber erst einmal auf dem Tisch von Öcotrophologin Harriet Scholz aus dem CJD Garz, die sich hauptberuflich mit gesunder Ernährung vornehmlich von Kindern beschäftigt. Sie bereitet mit den Produkten von Rosengarten nebst Bio-Zubehör leckere Dressings, um sie als Kostproben mit und ohne Kräuter dem Salat beizugeben. Mit dabei Selina Lutz, Leiterin der Bioland-Produktionsschule des CJD Garz mit Setzlingen zum Verkauf im Angebot.

Den sozusagen Überbau schafft vom Verein Gesundheitsinsel Rügen Kathrin Harre und Kollegin, um die Querverbindungen zu den Bestrebungen einer "Gesunden Stadt Garz" ebenso wie zur gesamten Insel herzustellen. Den ganzen Tag soll es also auf Geschmack ankommen. Denn guter Geschmack ist auch bei Bio keine Glückssache!

Dienstag, 3. Mai 2011

Stralsund: Crushing Caspars in der Eisengießerei

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Das STiC-er Theater lädt ein in die Alte Eisengießerei: Am Freitag, den 13. Mai 2011 um 20:00 Uhr spielen dort drei Punkrock-Bands: Vodka Revolution, Bonkers und die Crushing Caspars. Eintritt 10 Euro

Stralsund. (ostSeh) Die Crushing Caspars sind vier kernige Norddeutsche aus Rostock und ihr Sound ist ganz klar geprägt von ihren Lieblingsbands!
Diese sind zum Teil echte Stilikonen ihrer Szenen, wie zum Beispiel Suicidal Tendencies, Sick Of It All, Blood For Blood, Gorilla Biscuits aber auch Motörhead um mal einige zu nennen. In dieser Tradition sehen sich die Jungs und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, daß ihre Mucke eine inkorrekte Mixtur aus Oldschool Hardcore, Punkrock & brüllendem Rock'n'Roll ist. Sie selbst bezeichnen ihren Stil als Baltic Sea Hardcore.
Baltic Sea Hardcore, weil er voller Emotionen und Leidenschaft steckt, zum Teil rau wie die See, an der sie leben und wiederum sanft, wie die Sonne, die ihr Gemüht erhellt, dann wieder laut und schnell, wie der Orkan der hier zuweilen tobt und zäh und träge wie die Art der Menschen die hier leben – eben einfach nordisch herb! Nach mehr als 1000 Auftritten in den letzten 20 Jahren sind sie nach wie vor totale Adrenalinjunkies. Ihr Motto ist: Kein Weg zu weit – for a CASPARS Attack!

Sonntag, 24. April 2011

Rügen: Kunst- und Antiquitätenmesse RügA in Göhren floppte

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Göhren. (ostSeh) RügA, eine erste Messe von hochwertigen Antiquitäten eines Berliner Veranstalters, fand in der Göhrener Nordperdhalle vom 22. April bis Ostermontag statt. Während Veranstalter Dirk Klein-Soetebier die am Freitag und Sonnabend wie auch die weiteren Tage nicht eben üppige Resonanz mit den Medien und deren "Ignoranz gegenüber seiner Veranstaltung" begründete, sahen dies seine Aussteller deutlich anders. "Wir sind mit einer fixen Idee reingelegt worden", äußerte sich einer der Händler deutlich verärgert.

Bei echten Antiquitäten wie Jugendstilexponaten oder Kunst-Originalen bis hin zu hochwertigem Schmuck im vier- bis fünfstelligen Euro-Bereich fragte man sich als Besucher, woher das Publikum kommen sollte, das eben mal 1800 Euro für ein Jugendstilleuchterpärchen ausgibt. Um die reinen Betrachter von potenziellen Kunden etwas zu trennen, verlangte der Veranstalter zudem 7,50 Euro Eintritt, was viele Interessenten schon an der Türe umdrehen ließ. Vermutlich solle das auch sicherheitshalber die Hallenmiete decken. Am Verpflegungsstand aßen derlei flüchtende Kunden vielleicht noch eine Wurst und schimpften vor sich hin, war dort zu erfahren. "Wir müssen den Eintritt erheben, um dem echten Publikum ein Ambiente zu wahren", meinte Klein-Soetebier und wollte wohl sagen, um die Spreu vom Weizen zu trennen.

Trauminsel Rügen meint: zur falschen Zeit am falschen Ort, wobei die Exponate und Angebote sehenswerten Charakter hatten. Die inselweite Werbung allerdings auf den Plakaten wirkte sehr selbstgestrickt und ließ im Vorbeifahren auch keinen Blick auf die Öffnungszeiten ab 12 Uhr zu. Auf den Flyern stand dazu gleich gar nichts, was einige Interessenten als schlechten Start zudem zu früh vor der Halle antreten ließ.
Wer also seinen Eintritt für erhellende Fachgespräche über Diamanten, Antiquitäten oder Kunst nutzen wollte, war sicher auch ohne Kauf gut bedient. Doch die Händler? Hatten offensichtlich mit ihrer bundesweiten Anreise das Nachsehen. Für die wenigen Gäste allerdings ein echter Hingucker, der sicher mit eigenständiger Pressearbeit im Web auch mehr Resonanz gefunden hätte. KÜMA

Mittwoch, 20. April 2011

Rügen: Blue Wave Camp 13.- 17. Juni im Göhrener Regenbogen-Camp

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Ein Treffpunkt auf Rügen für Musiker und Musikliebhaber, Fans und Amateure.

Göhren/Rügen. (ostSeh) Es finden im Blue-Wave-Camp vor dem gleichnamigen Festival Workshops zu verschieden Instrumenten statt, die für Anfänger bis Fortgeschrittene angeboten werden. "Kennen lernen, ausprobieren, mitspielen" ist die Devise, sagt der Schlagzeuger und Initiator Micha Maass.

Es sei Erholung aktiv, direkt am Meer, findet Maass und er muss es wissen. Denn die Workshops befinden sich im Regenbogen-Camp im Ostseebad Göhren, zwei Minuten vom Strand entfernt Das kommt vor allem dann zum Tragen, wenn die Mittwochsveranstaltung mit Caipi-Bar - wegen des Strandbar-Verbotes auf Rügen am Regenbogen-Privatstrand dann vielleicht die einzige - eine sensationelle Atmosphäre von Stimmung, Musik und Feuer verbreitet. (siehe Foto)

Alter spielt keine Rolle. Es soll für Musiker und Fans eine Atmosphäre Gleichgesinnter geschaffen werden. Neue Impulse und Ideen, vielleicht auch unvergessliche Erlebnisse, sollen Kraft und Anstoß geben, sich weiterhin aktiv mit Musik zu beschäftigen. Anmeldung zum Camp ist erforderlich.

Montag, 18. April 2011

Rügen: Biss und Schluck für Kostümierte zur Walpurgisnacht

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Rhododendronblüte auf Gut Rosengarten - bald ist es wieder soweit

Rosengarten/Garz/Rügen.  (ostseh) Einen "Biss und einen Schluck" gibt es für die maskiert und kostümiert erscheinenden TeilnehmerInnen zur Walpurgisnacht auf dem Hof von Gut Rosengarten. Als anerkennende Belohnung der Mühe. Es wird ein wärmendes, großes Traditionsfeuer am Parkrand angezündet, wird Gegrilltes, Getränke, Masken und Kostüme geben.. Garzer, wie sieht es aus?? Der Vorlauf zur Nacht in den 1. Mai!

Rüganer und Gäste sind ebenso eingeladen, den Beginn der nun monatlich stattfindenden Veranstaltungen mit dieser Walpurgisnacht zu feiern. Und sich ebenso wie Gastgeber Joachim Berg auf dem Bioland-Hofgut Rosengarten von der Präsenz der Hexen und ihrer Vielfalt überraschen zu lassen. Denn es soll früher Tradition gewesen sein, zu diesem 30. April den Garzer Burgwall zu stürmen. Maskiert versteht sich. Und daher wissen traditionell gut informierte Garzer Kreise, dass noch Masken in den Schränken hängen.

Kleiner Tipp: Der Park ist offen...

Gäste können von Garz kommend am Rande von Gut Rosengarten den Parkweg durch das Tor rechts den Weg wählen und über eine der, die Beek querenden Brücken unter Bäumen auf den Feuerplatz in der Mitte des Hofes zulaufen und die kurz vor der Blüte stehenden Rhododendren oder auch nur die alten Bäume im Park wahrnehmen..
Beginn der Walpurgisnacht ist am 30. April um 19 Uhr in Rosengarten.

Kontakt vorab zur Info: ostSeh kommunikation 0171 5254076
 
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