Dienstag, 30. Juli 2013

11. Gingster Kunsthandwerkermarkt am 10. und 11. August 2013

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Foto: (c) Janet Lindemann-Eppinger

11. Gingster Kunsthandwerkermarkt am 10. und 11. August 2013


42 ausgewählte Kunsthandwerker  aus den Sparten  Holz , Glas , Metall, Textil, Filz, Papier und Keramik zeigen auf dem bunten Gingster Marktplatz im Westen der Insel Rügen ihre ausschließlich selbstgefertigten Werke .Der Markt findet in diesem Jahr  zum 11. Mal statt und wird wie immer organisiert von der am  Gingster Marktplatz  ansässigen Töpferin. Neben  Buchbinderarbeiten, Perlenstickerei, Hutmoden, Malerei, feinen Seifen, finnischen Messern, Handweberei  und vielfältigem Schmuck  gibt es Keramik in den unterschiedlichsten Techniken zu sehen.

Öffnungszeiten sind Samstag und Sonntag, je 10- 18 Uhr , der Eintritt ist frei.

Dieser  große ,aber feine  Markt zeichnet sich durch eine besonders nette Atmosphäre aus.

Einen kleinen Einblick in die notwendige Kunstfertigkeit der einzelnen Gewerke  kann man bei Vorführungen und  Mitmachangeboten erhalten  , z .b. Selberdrehen auf der Töpferscheibe unter fachkundiger Anleitung, Armbänder weben, Schnitzen mit Borke und Papier bedrucken. Ein originelles kulturelles und  kulinarisches Rahmenprogramm für Kinder und Ausgewachsene  lädt ein zum Verweilen: Die Greifswalder Gruppe „Spielmeute“ spielt auf zu internationalen Kreistänzen mit Geige, Akkordeon, Mandoline ,Kontrabass,dazu gibt es Tanzanleitungen  .Sebastian Lau erzählt  an beiden Tagen um 14.30 Uhr geschnitzte Geschichte. Bei ihm kann man sich auch einen Bogen bauen und bogenschießen üben.Alte Kinderspiele wie Murmeln, Stelzenlaufen und viele andere können im Pfarrgarten ausprobiert werden . Auf der Wiese vor der Kirche steht auch in diesem Jahr wieder das pedalbetriebene  Schweinekarrussell der Holzbildhauer Swertz&König  für viele Umdrehungen bereit.  Bei vegetarischen und nicht vegetarische Speisen, Kaffee und Kuchen von der Kirchgemeinde ,biologische Lebensmittel bei den Feinsten Regionalwaren und bei der ansässigen Gastronomie kann sich der Marktbesucher zu einer Pause , Stärkung und Genuß niederlassen . Erleben sollte man auch „Wandas Espressostunde“, an beiden Tagen um 14 Uhr .Die Espressomaschine zischt auf wundersamen Kochgeräten .Hier konkurrieren wilde Espresslinge mit braven Espressotassen und anderen Gebrauchserfreulichkeiten.

Gleichzeitig findet auf dem Gingster Museumshof der wöchentliche grüne Markt statt mit Bio-und Regionalen Produkten.

Parkmöglichkeiten  befinden sich am Ortsrand mit ausgeschildertem, kurzem Fußweg.

Gingst hat eine lange Tradition als Handwerkerort und Marktflecken. Die Rügener Handwerkszünfte hatten im Mittelalter ihren Sitz in Gingst und ein wichtiger Handelsweg führte  durch den Ort. Die verhältnismäßig große Kirche und der Marktplatz erinnern an die damalige Bedeutung des kleinen Ortes. Heute kann man in einem Museum anschauen, wie verschiedene  Handwerker früher auf kleinem Raum zusammen lebten und arbeiteten.

Montag, 29. Juli 2013

Greenpeace-Vortrag im Ozeaneum über die Gefahren für die Arktis

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Erfolgreiche Greenpeace-Kampagne zur Rettung der Arktis:
Mehr als drei Millionen Menschen haben bereits unterschrieben.© Bente Stachowske/Greenpeace


Schwarze Zeiten für ein weißes Paradies

Greenpeace-Vortrag im Ozeaneum über die Gefahren für die Arktis



Stralsund, 22.7.2013 – Ölkonzerne wie Shell und Gazprom wollen nach eigenen Angaben trotz schwerer Pannen auch die empfindliche Arktis ausbeuten. Das einzigartige Naturparadies ist Heimat für Eisbären, Narwale und Polarfüchse. Am 31. Juli steht es im Mittelpunkt der Vortragsreihe „Greenpeace und das Meer“ im Ozeaneum in Stralsund. Über die Faszination der Arktis und warum es sich lohnt, für ihren Schutz zu kämpfen, berichtet Diana Süsser, ehrenamtliche Mitarbeiterin aus Hamburg.

Die Arktis ist eine Region, die besonders unter dem Klimawandel leidet. Doch Konzerne wie Shell und Gazprom schlagen einen Vorteil aus dem abschmelzenden arktischen Meereis. Sie dringen in bisher unerreichbare Regionen vor, um noch mehr Öl und Gas zu fördern und heizen damit den Klimawandel weiter an. Besonders tragisch: Schwierige Umweltbedingungen wie Eis, Kälte, schwere Stürme und die extrem schlechte Infrastruktur machen es unmöglich, im Katastrophenfall einzugreifen. „Ein katastrophaler Ölunfall ist nur eine Frage der Zeit“, so Süsser. „Die Arktis muss deshalb dauerhaft vor der Ausbeutung durch Industrie und Regierungen geschützt werden!“.

Vorreiter dieser Entwicklungen ist vor allem Shell. Nach einer Pannenserie musste der Konzern allerdings im vergangenen Jahr seine ursprünglichen Bohrpläne vor der Küste Alaskas auf Eis legen. In der arktischen Region werden bis zu 90 Milliarden Barrel Öl vermutet: Viel Geld für die Firmen, doch gerade mal ausreichend, um den weltweiten Ölbedarf für drei Jahre abzudecken.

Greenpeace fordert für die Arktis ein internationales Abkommen, das den Schutz und die Nutzung regelt. Die unabhängige Umweltschutzorganisation hat eine weltweite Kampagne zur Rettung der Arktis gestartet und ruft zu einer Unterschriftenaktion auf. Mehr als drei Millionen Menschen haben die Petition bereits unterschrieben. Das Ziel: fünf Million Unterschriften zum Schutz der Arktis. Jede Stimme zählt:  www.savethearctic.org.

Termine:
„Schwarze Zeiten für ein weißes Paradies“  – Diana Süsser
Mittwoch, 31. Juli, 12 und 15 Uhr im Kinosaal der Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“. Mit Zeit für Fragen und Diskussion. Die Teilnahme ist kostenlos.

„Klein, grau, gefährdet – der Schweinswal“  – Gisela Weismann
Mittwoch, 28. August: 12 und 15 Uhr 

Samstag, 27. Juli 2013

Binzer Schlossfest auf dem Jagdschloss Granitz 2013

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Foto: (c) Ralf Eppinger

Binzer Schlossfest auf dem Jagdschloss Granitz 2013

Mit mittelalterlicher Handwerkerey, Musik, Gaukeley & Kurzweyl, Trank und Schmaus aus alter Zeit


Marktzeiten:

Donnerstag, 01.08.2013           von 10.00 - 22.00 Uhr
Freitag,               02.08.2013     von 10.00 - 22.00 Uhr
Samstag,            03.08.2013     von 10.00 - 18.00 Uhr

Die Kulisse für das Schlossfest gibt das ab 1837 errichtete Jagdschloss mit ca. 200.000 Besuchern im Jahr  und in Zusammenarbeit   mit der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten das damit meist besuchte Schloss in Mecklenburg-Vorpommern. Das Besteigen des Turmes über die 154 Stufen der gusseisernen Wendeltreppe und der einmalige Rundblick über die Insel Rügen gehören zum Muss jedes Rügenbesuchers.

Traditionell wird auf dem herrlichen Freigelände rund um das Schloss inmitten des uralten Waldes auch in diesem Jahr  innerhalb des Schlossfestes ein mittelalterlicher Markt abgehalten. Man fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt. In historischen und liebevoll errichteten Ständen präsentieren sich die Mitwirkenden in ihren authentischen Kostümen; die Betreiber sind gewand in der Sprache unserer Vorfahren und verwandeln den Veranstaltungsort in einen „Mittelalterlichen Basar“. Hökerer und Händler bieten lautstark ihre Waren an; der Schmied bearbeitet am offenen Feuer glühendes Eisen; die Münzerey,  der Lederer, der Drechsler, der Korbflechter und die Wollspinnerinnen befleißigen sich einer wohlgefälligen und untadelhaften Arbeit. Auf dass niemand der Hunger oder Durst zwicke bereiten die Meister der Zünfte auserlesen Speiß nach überlieferten Rezepturen. Als da sind: die Feldbäckerey; der Fischräucherer mit alten Holztonnen; als auch die Schankwirte mit schäumend Bier; fein süffig Met und Wein; Heilwasser und Saft vom Apfel. Auch die Gastronomie der „Alten Brennerei“ verwöhnt die Gaumen der Besucher und lässt einem den mehrstündigen Besuch ohne Probleme überstehen.

Auf das niemand „die Langweyl zwicke“ sorgt ein großes Kulturprogramm für die rechte Unterhaltung der Gäste. Rund um das Schloss gibt es durchgehende Programme mit folgenden Höhepunkten:
Musik mit Spielleuten, Gaukelei mit Arne Feuerschlund, Puppenspiel mit Hummlerus, Märchentheater mit Calendula, Kiepenkasper und Kinderritterprüfungen und -turnieren.
Attraktiv ist auch das Wikingerlager Heimdalls Brüder mit Schaukämpfen, Bogenschießen und Axtwerfen. Nach dem Untergang der Sonne werden am Donnerstag und Freitag um 21.00 Uhr alle Mitwirkenden im Tavernenspiel ihre besten Kunststücke zeigen und Spiele mit Feuer und Flammen das Volk begeistern.

gez.  Graf Julius Rudolfus - der Marktvogt


Das Schlossfest ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von:
Jagdschloss Granitz,  Schlossgastronomie Alte Brennerei und Agentur Rudolf

mit Unterstützung der Kurverwaltung Binz

Donnerstag, 25. Juli 2013

Blue Wave Festival & Camp 2013 - Bilanz

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Micha Maas im Blue Wave Camp Göhren
Foto: (c) Ralf Eppinger

Blue Wave Festival & Camp 2013

Das vom 20.-23. Juni 2013 statt gefundene Blue Wave Festival und Camp hat bei bei hochsommerlichen Temperaturen überwältigenden Zuspruch erfahren – sowohl an den Open Air-Bühnen als auch in den Hotelbars. Mit dem Thema Blues & Hippies haben wir viele neue Fans gewonnen, und erste Buchungsanfragen für 2014 sind in den Hotels eingegangen.

Die schwedischen Bands Pelle Lindberg und Little King wurden vom Publikum gefeiert und hatten etliche heimische Fans im Schlepptau. Die Partnerschaft mit dem schwedischen Bluesfestival Monsteras soll intensiviert werden, dort ist 2014 nach dem Vorbild des Blue Wave Camps im Ostseebad Göhren ebenfalls ein Camp geplant. Vielleicht sollte man auf kommunaler Ebene über eine Städtepartnerschaft nachdenken.

Unser Facebook Team, bestehend aus Schülern zwischen 14 und 17 Jahren, hat das Festival für den internationalen Markt fast lückenlos per Foto und Video in englischer Sprache dokumentiert. Damit haben wir eine ganz neue Zielgruppe auf uns aufmerksam gemacht.

Der in diesem Jahr erstmalig beauftragte Kartenvertrieb Hekticket wurde bei der Onlinebuchung sehr gut angenommen und wird weiter ausgebaut. Das Blue Wave Festival ist dieses Jahr zum dritten Mal in Folge bei den German Blues Awards in der Kategorie „Bestes Festival“ nominiert. Noch bis zum 31.7.2013 kann unter folgender Adresse für das Festival abgestimmt werden: http://voting.bluesbaltica.de/

Das nächste Blue Wave Festival findet vom 12.-15. Juni 2014 statt, das Motto lautet Blue Ladies.

Sonntag, 21. Juli 2013

Kaltwasserkorallen aus Norwegen im OZEANEUM Stralsund eingetroffen

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Ab 2014 sollen Kaltwasserkorallen wie „Lophelia pertusa“ in den Aquarien des OZEANEUMs zu sehen sein. Foto: Uli Kunz

Kaltwasserkorallen aus Norwegen im OZEANEUM Stralsund eingetroffen


Stralsund. Wie leuchtend bunte Farbtupfer ziehen sie sich an den Kontinentalhängen des Atlantiks entlang: Kaltwasserkorallen. Einem Team um den OZEANEUMs-Taucheinsatzleiter Henning May ist es nun gelungen, einige wenige Exemplare dieser noch weitestgehend unbekannten, zerbrechlichen Schönheiten nach Stralsund zu bringen. Ab 2014 sollen Gorgonien und andere Kaltwasserkorallen sowie Medusenhäupter in den Aquarien des OZEANEUMs zu sehen sein.

Nicht in den warmen tropischen Gewässern, sondern in kalten Tiefen bis zu 1.000 Meter von Norwegen bis Marokko erstreckt sich das weltweit größte Korallenriff über den Meeresgrund. „Das flachste bekannte Vorkommen von Kaltwasserkorallen befindet sich im Trondheimfjord in unter 100 Meter Wassertiefe.“, erzählt Henning May. Gemeinsam mit Forschern vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und fünf Tauchern der Organisation Global Underwater Explorers machte sich der Taucheinsatzleiter des OZEANEUMs Ende Juni auf den Weg nach Norwegen, um Kaltwasserkorallen für die Aquarien in Stralsund zu beschaffen. Nach elf anstrengenden Taucheinsätzen in 6°C kaltem Wasser und sehr starker Strömung ist das Team nun mit der wertvollen Fracht in Stralsund angekommen. Nachdem die Beschaffung der Korallen geglückt ist, stehen die Aquarianer des OZEANEUMs vor der anspruchsvollen Aufgabe, den Lebensraum der empfindlichen Lebewesen in den Aquarien nachzubilden.

Im Gegensatz zu tropischen Korallen, die einen Teil ihrer Energie mithilfe von pflanzlichen Symbionten beziehen, die wiederum Sonnenlicht benötigen, ernähren sich die Vertreter aus den kalten und dunklen Gewässern ausschließlich von Plankton und organischen Partikeln. Obwohl noch weitestgehend unerforscht, bergen Schleppnetze und der Transport von Sedimenten bereits Gefahren für die empfindlichen Kaltwasserkorallen. Der Klimawandel und die damit einhergehende Erwärmung der Meere sowie die Verschmutzung der Ozeane stellen ebenfalls eine Bedrohung für die Lebewesen dar. 
   

Freitag, 19. Juli 2013

Zwei neue Binzer Plüschbären warten auf ihre Taufe

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Kreative Namensvorschläge für Teddypaar gesucht

Zwei neue Binzer Plüschbären warten auf ihre Taufe


Ostseebad Binz. „Ich binz wieder“ steht auf den maßgeschneiderten T-Shirts der beiden Teddybären, die es in Kürze in der Binzer Touristinformation zu kaufen geben wird. Doch bevor es losgeht, sollen die beiden fröhlichen Gesellen passende Namen erhalten. Die Kurverwaltung ruft deshalb zu einem kreativen Ideenwettbewerb auf und bittet um Namensvorschläge für die Plüschbären. Wer mit seiner Idee den Zuschlag erhält, bekommt zur Belohnung den ersten Teddybären geschenkt. Namensvorschläge können bis zum 31. Juli in der  Touristinformation im Haus des Gastes, Heinrich-Heine-Str. 7 oder telefonisch unter 038393-148148 eingereicht werden. 

Donnerstag, 4. Juli 2013

2.Weißes Dinner in Putbus

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2.Weißes Dinner in Putbus am 7.Juli


Veranstalter: Förderverein Soroptimist Insel Rügen e.V.
Telefon für Rückfragen: 0162 1037230
5 Euro pro Tisch als Spende für den guten Zweck

Lassen Sie uns gemeinsam einen verzauberten Abend verbringen. Jedermann ist herzlich eingeladen. Es gelten nur wenige Regeln – aber die sind unumstößlich: Weiße Kleidung ist absolute Pflicht. Packen Sie Klapptisch und Stühle ein, dazu Omas alte weiße Damastdecke (ein Bettlaken tut‘s auch), den gefüllten Picknickkorb und los geht‘s. Auf der Wiese werden die Tische zu einer langen kommunikativen Tafel zusammengestellt. Unterhalten Sie sich nach rechts und links, lernen Sie interessante neue Menschen kennen! Um 21 Uhr packen alle gemeinsam wieder ein (inkl. Abfall) – und treten den geordneten Rückzug an.

Noch ein Hinweis: Bitte nutzen Sie weiträumig die Putbusser Parkplätze.


Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Putbus

Dienstag, 2. Juli 2013

Deepwater Horizon: Wo ist das Öl geblieben?

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Im April 2013 explodierte die "Deepwater Horizon" - 780 Millionen Liter giftiges Öl flossen in den Golf von Mexiko. Feuerlöschboote der US-Küstenwache versuchen die BP-Ölplattform zu löschen. © The United States Coast Guard.

Deepwater Horizon: Wo ist das Öl geblieben?

Greenpeace-Vortrag im Ozeaneum über die BP-Ölkatastrophe im Golf von Mexiko


Stralsund – Im April 2010 explodierte die BP-Plattform , Deepwater Horizon' – rund 780 Millionen Liter giftiges Öl flossen in den Golf von Mexiko. Mit den Folgen der größten Ölkatastrophe der USA beschäftigt sich eine Veranstaltung am 26. Juni im Ozeaneum in Stralsund. In der Vortragsreihe „Greenpeace und das Meer“ geht Lothar Hennemann, ehrenamtlicher Mitarbeiter aus Hamburg, der Frage nach: „Wo ist das Öl geblieben?“

Sieben Millionen Liter des Lösungsmittels Corexit setzte BP ein, um das Öl zu zersetzen und aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit zu entfernen. Viele Arbeiter und angeheuerte Fischer klagten später über gesundheitliche Probleme. „Die langfristigen Folgen für Natur und Umwelt sind ungewiss“, sagt Hennemann. „Es war unverantwortlich von BP, das giftige Lösungsmittel in diesen Mengen einzusetzen – ohne sich Gedanken über die Gefahren zu machen“.

Das Öl aus der havarierten BP-Plattform und die Giftstoffe aus dem Lösungsmittel Corexit werden noch jahrelang den Golf von Mexiko und die Küsten verschmutzen. Auch die Ursachen für das vermehrte Delfin- und Walesterben in bestimmten Gebieten der US-amerikanischen Golfküste sind bis heute - drei Jahre nach der Katastrophe - nicht geklärt.

Tiefseebohrungen – kein Ende in Sicht

Seit Anfang des Jahres 2011 dürfen die Ölkonzerne im Golf von Mexiko wieder Öl und Gas in der Tiefsee ausbeuten. „Ein Spiel mit dem Feuer, denn Tiefseebohrungen sind technisch nicht beherrschbar. Doch nicht nur im Golf wird weiter gebohrt – jetzt wollen die Ölkonzerne den Durst nach Öl auch in der empfindlichen Arktis stillen. Da können wir nicht einfach tatenlos zusehen“, sagt Greenpeace-Mitarbeiter Hennemann.

Die unabhängige Umweltorganisation hat deshalb eine weltweite Kampagne zur Rettung der Arktis gestartet und ruft zu einer Unterschriftenaktion auf. Mehr als drei Millionen Menschen haben die Petition bereits unterzeichnet. Das Ziel: fünf Million Unterschriften zum Schutz der Arktis: www.savethearctic.org.

Termin: Lothar Hennemann „Wo ist das Öl geblieben? Die Folgen der Katastrophe im Golf von Mexiko“. Mittwoch, 26. Juni, 12 und 15 Uhr im Kinosaal der Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“. Die Teilnahme ist kostenlos.

Vorschau:
Mittwoch, 31. Juli: „Schwarze Zeiten für ein weißes Paradies“ – Diana Süsser

Mittwoch, 28. August: „Klein, grau, gefährdet – der Schweinswal“ – Lothar Hennemann

Montag, 1. Juli 2013

Eigenes Aquarium, neuer HAFENGRILL und neue Außenmöbel für die PAUSCH Gastronomie im OZEANEUM

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Eigenes Aquarium, neuer HAFENGRILL und neue Außenmöbel für die PAUSCH Gastronomie im OZEANEUM


Die Gäste des PAUSCH Bistros im OZEANEUM können sich ab sofort an einem neuen 450 Liter fassenden Meerwasseraquarium auf den Museumsbesuch einstimmen, bzw. diesen ausklingen lassen. Das Säulenaquarium bietet von allen Plätzen schöne Einblicke in einen dem Ärmelkanal nachempfundenen Lebensraum. Noch befindet sich das Becken in der sogenannten Einfahrphase, wie der Abteilungsleiter Aquarium des OZEANEUMs, Alexander von den Driesch bei der heutigen Übergabe an Thomas Pausch erläuterte. Gezeigt werden fünf, farbenfrohe Arten von Lippfischen, u.a. Meerbarbenkönig, Meerpfau und Meerjunker. Die Dekoration besteht aus Natursteinen, hinter der die Technik für den Gast unsichtbar bleibt. Moderne und zugleich sparsame LED-Beleuchtung simuliert morgens und abends Dämmerungsphasen, was sehr stimmungsvoll ist und zugleich den Fischen naturnahe Lebensbedingungen bietet. In den nächsten Wochen wird der Besatz erhöht und zu den Fischen werden sich Krebse und Seeanemonen gesellen.  


Auch im Außenbereich der PAUSCH Gastronomie hat sich einiges getan. Unmittelbar vor dem  Bistro verwöhnt der HAFENGRILL ab sofort die Besucher der Hafeninsel mit gegrillten Köstlichkeiten. „Neben der XL-Bratwurst und dem saftigen Nackensteak bieten wir aber auch alternativ erfrischende Obstsalate an“, so Maikel Sasdrich, Küchenchef der PAUSCH Gastronomie, der sich freut, den Besuchern des OZEANEUMs die Wartezeit auf kulinarische Art verkürzen zu können. Statt einer schnellen Bratwurst auf die Hand, gibt es aber auch die Möglichkeit, vor der PAUSCH Hansebar in komfortablen Loungemöbeln zu verweilen und den traumhaften Blick über die gesamte Hafeninsel zu genießen. „Die Möbel vom Stralsunder Unternehmen Masson kommen bei unseren Gästen sehr gut an“, meint Thomas Pausch, der jedem nur raten kann, einmal morgens bei strahlendem Sonnenschein und ruhiger See in diesen Möbeln zu frühstücken oder nach Feierabend einen erfrischenden Cocktail mit dieser einmaligen Aussicht zu genießen. „Es ist jedes Mal ein bisschen wie Urlaub“, schwärmt der Gastronom.
 
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