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Montag, 24. Juni 2019

Letzter Abschnitt des neuen Rügenzubringers wird freigegeben

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Letzter Abschnitt des neuen Rügenzubringers wird freigegeben
Nr.133/19  | 21.06.2019  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Am Dienstag, 25. Juni 2019, gibt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mit Verkehrsminister Christian Pegel, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Dirk Brandenburger, technischer Geschäftsführer der Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -baugesellschaft), den letzten Abschnitt des neuen Rügenzubringers Bundesstraße 96n (B 96n) frei.

Der zweite und letzte Bauabschnitt der B 96n zwischen der Anschlussstelle Samtens-Ost und der Anschlussstelle Bergen ist sieben Kilometer lang und verfügt über je einen Fahrstreifen pro Richtung, sowie einen dritten Fahrstreifen zum wechselseitigen Überholen. Der Abschnitt ist einer Bauzeit von knapp drei Jahren entstanden und wurde von der Deges durchgeführt.

Die B 96n verbindet die Insel Rügen über die Strelasundquerung mit dem Festland. Sie dient als überregional bedeutsamer Straßenzubringer zur Autobahn A 20 und Europastraße E 22. Gleichzeitig ist sie die Hinterlandanbindung des Hafens Sassnitz-Mukran und nimmt den Transitverkehr auf. Mit dem Bau wurde der letzte Teil des Gesamtprojekts „Zubringer Stralsund – Rügen von der A 20 bis Bergen“ realisiert.

Mit der großräumigen Erschließung durch die B 96n in Verbindung mit der A 20 bieten sich die Chancen für die Region, da gerade dienstleistungsorientierte Bereiche von der verbesserten Anbindung profitieren werden. Zudem werden regionale Engpässe beseitigt, Ortsdurchfahrten entlastet und die Erreichbarkeit touristischer Ziele verbessert. So wird auf der B 96n mit einer durchschnittlichen täglichen Verkehrsbelastung von ca. 20.000 Kraftfahrzeugen gerechnet.
Die Gesamtkosten der Maßnahme – die der Bund trägt – belaufen sich auf etwa 62,8 Millionen Euro.

Mittwoch, 10. August 2016

Beschädigungen an Fahrzeugen auf der B 96 bzw. auf der L 296 auf Rügen

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Beschädigungen an Fahrzeugen auf der B 96 bzw. auf der L 296 auf Rügen

Hat jemand an den betreffenden Tagen Personen in der Nähe der Fahrbahn beobachtet?

Heckenschütze nicht ausgeschlossen


Rügen (ots) - Im April, Mai und im Juli 2016 sind bei der Bergener Polizei in drei Fällen Schäden an Fahrzeugen gemeldet worden, die aus bislang ungeklärter Ursache während der Fahrt auf der B 96 bzw. auf der L 296 zwischen den Ortslagen Altefähr und Samtens entstanden sind.

Am 19.04.2016, gegen 13:15 Uhr, fuhr eine Frau auf der B 96 aus Richtung Stralsund in Richtung Samtens. Kurz vor der Ortslage Samtens riss plötzlich und ohne ersichtlichen Grund eine hintere Seitenscheibe auf der Fahrerseite.

Am 23.05.2016, gegen 09:25 Uhr, befuhr ein Pkw-Fahrer die B 96 aus Richtung Rambin in Richtung Stralsund. Etwa auf Höhe der Ortslage Altefähr hörte der Fahrzeugführer einen lauten Knall und stellte anschließend eine Beschädigung des Dreiecksfensters auf der Beifahrerseite fest.

Am 23.07.2016, gegen 16:45 Uhr, fuhr eine Pkw-Fahrerin auf der L 296 aus Richtung Stralsund in Richtung Samtens. Im Bereich des Ortseingangs Rambin vernahm sie einen lauten Knall und stellte eine Beschädigung der Frontscheibe im Bereich der Beifahrerseite fest.

In den beiden Fällen aus dem Mai und Juni 2016 waren keine anderen Fahrzeuge vor oder neben den Betroffenen, so dass ein Steinschlag durch vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge ausgeschlossen werden kann.

Die Bergener Kriminalpolizei bittet im Rahmen der Ermittlungen unter der Telefonnummer 03838/8100 um Hinweise von Zeugen.

Hat jemand an den betreffenden Tagen Personen in der Nähe der Fahrbahn beobachtet?

Hat jemand am 23.05.2016 oder 23.07.2016 Personen in der Nähe der Brücken, welche über die B 96 in Richtung Scharpitz bzw. Kasselvitz führen, gesehen?

Sollten auch andere Fahrzeugführer Beschädigungen an ihren Fahrzeugen festgestellt haben, die während der Fahrt zwischen Altefähr und Samtens ohne nachvollziehbare Ursachen entstanden sind, wird um entsprechende Information der Polizei in Bergen gebeten.

Donnerstag, 7. August 2014

„Baustellenbesichtigung an der B96n“ und Thema Alleenschutz auf Rügen

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„Baustellenbesichtigung an der B96n“ und Thema Alleenschutz auf Rügen

Stellungnahme der GRÜNEN Rügen


Dieser Aberglaube ist offenbar nicht auszumerzen. Nach Dutzenden von Informationsveranstaltungen sowie der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der GRÜNEN Landtagsfraktion (wer lesen kann ist klar im Vorteil) schien klar, dass Umweltverbände weder an gestiegenen Kosten noch zeitlicher Verzögerung beim überdimensionierten Vorhaben, eine neue Bundestraße auf Rügen zu bauen, beteiligt waren. Bekanntlich wurde mit dem Bau begonnen, bevor die Verbände ihre Klage zurücknahmen.
Wenn Burkhard Lenz, dessen Stellungnahme zum Besuch des SPD-Ministers in Scharpitz offenbar so unverzichtbar ist, dass man ihn am Rande einer CDU-Sommertour ausführlich zu Wort kommen lässt, der Meinung ist, es könne ja nie schaden, Ressentiments gegen Umweltschützer zu schüren, könnte man das gleichwohl so stehen lassen.

Hätte die Sache nicht System und der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schweriner Landtag soeben einen Antrag der Grünen zum Schutz unserer Alleen auf polemische Weise abgelehnt, ohne ihn auch nur einer fachlichen Diskussion im zuständigen Ausschuss zu unterziehen.
Den Alleen auf Rügen als Teil der Deutschen Alleenstraße einen größtmöglichen und nachhaltigen Schutz zukommen zu lassen, ist nicht allein ein Gebot des Naturschutzes, sondern ebenfalls ein Beitrag zum Tourismus der Insel. Dem steht die mangelnde Bepflanzung von Bundes- und Landesstraßen entgegen. Die Landesregierung bestätigte, dass Pflanzungen und Pflegemaßnahmen, die aus dem Alleenfonds des Landes finanziert wurden, hauptsächlich an Kreis- und Gemeindestraßen erfolgten, obwohl das Infrastrukturministerium fast fünf Millionen Euro an den Alleenfonds zahlte. Andererseits wurden seit 2010 an Landes- und Bundesstraßen 16.662 Bäume gefällt, jedoch nur 14.872 Bäume nachgepflanzt.
Die GRÜNEN schlagen daher die Umsetzung der Lockerung der Abstandsregelung gemäß Alleenerlass sowie eine veränderte Kompensationsregelung vor. Zudem müssen Landesregierung und Landkreis Sorge tragen für

    •    groß angelegte und gut gepflegte Nachpflanzungen an Landes- und Bundesstraßen,
    •    eine generell bessere Baumpflege,
    •    den weitgehende Verzicht auf Tausalz durch den Winterdienst,
    •    intensiven Flächenerwerb an den Seitenräumen der Straßen, um auch künftig nachpflanzen zu können
    •    verpflichtende Alleenentwicklungskonzepte in den Landkreisen.

Das Alleenkonzept der Insel Rügen galt dem Landrat vor der Wahl als „Filetstück“, das er in den Großkreis übernehmen wollte. Was wir nun brauchen sind nicht Worte sondern Taten.

Uwe Driest, GRÜNE Rügen

Montag, 8. November 2010

Rügen: Erster Montags-Treff a la Schwabenstreich, Stuttgart 21

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Foto: Ralf Eppinger


Bergen (ostSeh) Heute protestierten um 19 Uhr erstmalig einige Bürgerinnen und Bürger der Insel  Rügen gegen den geplanten dreispurigen Neubau neben der alten B96. Der Neubau als dreispurige Schnellstraße von Stralsund bis Bergen mit Abfahrten nur in Altefähr, Samtens und Kubbelkow würde Süd-Westrügen zerteilen und Anwohner und Gewerbetreibende teilweise abschneiden. Die alte B96 soll weiter erhalten bleiben, so dass die Insel durch eine fünfspurige Zufahrtsstraße  zerschnitten  wäre, ist das erklärte Anliegen der Demontrierer.

Das neue Bauwerk der B96n mit zehn Meter hohen Kreisverkehrslösungen, 17 Brücken und zwei bis drei Metern hohen Blendschutzwällen hätte gravierende Auswirkungen auf das Landschaftsbild und die Natur des Inselsüdteils und würde nach Angabe der Initiatoren mehr Autoverkehr auf der Insel verursachen.

Ansprechpartner vor Ort: Elke Neugebauer, Bürgerinitiative „RIO96 Rügener Initiative Ohne B96n“ Tel. 0174 9092078 oder Stefan Hahn, Tel. 0176 23582513

Sonntag, 24. Januar 2010

Rügen: Straße kommt - Straße verschwindet

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AKTUELL im BILD:

Die sogenannte NABU-Verpreller-Straße der Initiative A20, B96n, getragen auf dem Sassnitzer Spülfeld von einer dortigen Reinigungsfirma und in der Kreisstadt von ansässigen Baufirmen und Lobbyisten, ist nun schon zum zweiten Mal weg. Das großflächige Agitationsschild mittels eines aufwändigen Aufstellers nahe Altefähr und auf dem Acker bei Samtens ist diesmal nicht verschwunden sondern liegt unter dem Aufsteller, den das neu gefertigte Schild nur einen Tag zierte (siehe Artikel von Felix Krull vom 30.12.).

Hintergrund ist die Debatte auf Rügen um den verspäteten Bau der B96n und die nach wie vor umstrittene neue Straßenanbindung der Rügenbrücke. Siehe auch dieses Interview.

Auf Rügen brandet seit Jahren ein erbitterter Kampf um den Flächenverbrauch der 1000 Km² Insel. Mit der neuen Rügenbrücke wird nun zusätzlicher Verkehrsdruck trotz Warnungen aufgebaut, obwohl das Mönchgut beispielsweise keine anderen Verkehrsführungen zulässt. Dort ist im Sommer Kollaps. Dass Rügen sein Tourismuskapital verspielen könnte, warnt schon länger der TUI-Tourismusmanger Wolf Michael Iwand.

Und das ist der Kommentarblock:

Vielleicht lernen die Herren (sic!!) Wirtschaftsführer und Lobbyisten der Insel mal, dass politische Debatten nicht in namentlicher Verunglimpfung ausgetragen werden. Das gab es vielleicht mal früher beim Klassenfeind. Egal, wie schwierig es eben ist, mit dem politischen Gegner, der in diesem Fall jedoch auch eine gesetzliche Aufgabe wahrnimmt, und dessen Geschick, umzugehen. Den wer sollte uns sonst aufklären, dass es weder bei der Brücke noch bei der Straße um Tourismus sondern um die Anbindung des Fährhafens Mukran geht. Der Tourismus würde ganz andere Konzepte benötigen, die mit einer im Besitz des Landkreises befindlichen RPNV-Struktur leider aus Befindlichkeiten heraus im Aufsichtsrat auch nicht durchgesetzt werden.

(c) 2010 ostSeh_KüSTERMANN


 
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