Machen Sie eine BIO-Landpartie!
Am Samstag, den 24. September 2011 öffnen landesweit 28 kleine und mittlere Bio-Höfe und -Betriebe in Mecklenburg und Vorpommern für Sie und Ihre Familien. In der Zeit von 10:00 und 17:00 Uhr können Sie auf den Bio-Höfen die Besonderheiten des praktischen Ökolandbaus entdecken, in den hofeigenen Bäckereien, Käsereien und Fleischereien die schonende, handwerkliche Verarbeitung erleben und in den Hofläden das Angebot an ökologischen Erzeugnissen in Ihrer Region kennen lernen. In neun Regionen des Landes können Sie an einem Tag auf zwei, drei oder vier Höfen erleben, wie Getreide oder Gemüse angebaut, wie Brot gebacken oder Käse hergestellt wird sowie Wurst oder -Milchprodukte probieren und kaufen. Sie können Ziegen, Schafen, Hühnern, Rindern oder Schweinen begegnen und sie auch streicheln. Kleine und große Besucher können auf den 28 Bio-Höfen und –Betrieben mit den erfahrenen Bauern, Gärtnern, Schäfern, Bäckern, Käsern oder Fleischern ins Gespräch kommen. Auf jeder Station der 4. BIO-Landpartie gibt es spezielle Aktionen und Angebote: von Hoffesten, Führungen, Verkostung hofeigener Produkte bis zum Melken und Füttern oder Reiten für Kinder. Erstmalig wird ein BIO-Reise-Bus mit max. 19 Besuchern vom Schweriner Bahnhof aus in die Schaalsee-Region fahren und dort an einem Tag drei Bio-Höfe besuchen.
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Freitag, 23. September 2011
Sonntag, 8. Mai 2011
Rügener Produkte machen von sich reden – auch bei schwierigen Rahmenbedingungen
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22:18
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Foto: ostSeh/Küstermann
Poseritz/Rügen. (ostSeh) „Da, wo Ihr seid, müssen wir erstmal hinkommen...“, war das Fazit der 16 Mitglieder vom Verein „proRegion Wesermarsch/Oldenburg“ nach einer dreitägigen Rügentour in punkto Wertschöpfung und Vermarktung regionaler Produkte. Teilt den Medien er Mitteilung via dem Büro des Kreistages die Pressestelle der Landrätin mit. Erstaunlich eigentlich. Wäre dieser Termin doch eine ideale Gelegenheit gewesen, sich selbst ein Bild zu machen. Aber davon hielt der Rügen-Produkte -Verein auch schon früher nur bedingt etwas...
Für diese Aussage hatte den Gästen der Rügen Produkte Verein ein prall gefülltes Programm gestrickt, das dennoch nicht das gesamte Spektrum einfangen konnte.
Aber mehr an Input war wohl tatsächlich in den drei Tagen kaum zu verkraften. Auf der letzten Rügener Station, der Inselfrische-Molkerei in Poseritz, ließ es sich auch Kreistagspräsidentin Gisela Lemke trotz vollen Terminkalenders nicht nehmen, die Gäste aus der Partnerstadt Oldenburg und der umliegenden Region zu begrüßen und erlebte zugleich mit ihnen eine interessante „Lehrstunde“ bei der Molkereichefin Dr. Sylvia Rahm-Präger. Hochachtung für den Mut der geschäftstüchtigen Frau, die seit 12 Jahren mit ihrem kleinen Team „Inselfrische“ produziert. Aus durchschnittlich 260 000 Litern Milch im Jahr vom Geschäftspartner nebenan werden die inzwischen weit bekannten Köstlichkeiten von Milch über Frischkäse, Quark oder Joghurt in verschiedensten Variationen hergestellt und an den Mann gebracht. Leckere Säfte, Marmeladen und Gelees – alles Naturprodukte - komplettieren das Angebot. Aber Ausruhen auf dem Erreichten ist bei dem harten Wettbewerb nicht drin, so Rahm-Präger. So soll sich nun zum Beispiel das Layout der Produktpräsentation ändern. Das ist ein „Hingucker“, bestätigten ihr die fachkundigen Vereinsmitglieder aus den unterschiedlichen Branchen. Als Produzenten, Fleischer, Hoteliers, Gastronomen und „Endverbraucher“ hatten sie reichlich Diskussionsstoff über Preise, Normen, Produkte, Vermarktung, Listung usw. Die „Inselfrische“-Chefin könne stolz sein, bei Netto und Edeka einen Platz in den Regalen erobert zu haben. Alle rufen nach regionalen Produkten, aber die Rahmenbedingungen seien schwieriger geworden, war man sich einig.
Nach diesem Rügenmarathon - Alte Pommernkate, Landschlachterei Gademow, Rügenhof Putgarten, Landwirtschaftlicher Betrieb Lauterbach, Nationalparkzentrum, Sassnitzer Kutter- und Küstenfischer, Molkerei - gebe es eine Menge Anregungen für die eigene Arbeit und die Aussicht auf weitere Rügenbesuche, so der Vereinsvorsitzende Gerfried Hülsmann.
Und wie wäre es mit einem Besuch zu den Rügener Kohlwochen, wollte Kreistagpräsidentin Gisela Lemke wissen. „Grünkohl und Pinkel“, das Nationalgericht der Partnerregion, z.B. auf dem Rügenhof neben der Wittower Schmorkohlpfanne, könnte doch eine tolle Sache sein. Darüber will Vorstandsmitglied und Oldenburgs Ratskellerchef Wilfried Fey noch mit Ernst Heinemann sprechen. Schließlich kennt er das Rügenflair schon von der Rügana 2006, wo er den traditionellen Buchweizenpfannkuchen und den Alten Hullmann kredenzte.
Für diese Aussage hatte den Gästen der Rügen Produkte Verein ein prall gefülltes Programm gestrickt, das dennoch nicht das gesamte Spektrum einfangen konnte.
Aber mehr an Input war wohl tatsächlich in den drei Tagen kaum zu verkraften. Auf der letzten Rügener Station, der Inselfrische-Molkerei in Poseritz, ließ es sich auch Kreistagspräsidentin Gisela Lemke trotz vollen Terminkalenders nicht nehmen, die Gäste aus der Partnerstadt Oldenburg und der umliegenden Region zu begrüßen und erlebte zugleich mit ihnen eine interessante „Lehrstunde“ bei der Molkereichefin Dr. Sylvia Rahm-Präger. Hochachtung für den Mut der geschäftstüchtigen Frau, die seit 12 Jahren mit ihrem kleinen Team „Inselfrische“ produziert. Aus durchschnittlich 260 000 Litern Milch im Jahr vom Geschäftspartner nebenan werden die inzwischen weit bekannten Köstlichkeiten von Milch über Frischkäse, Quark oder Joghurt in verschiedensten Variationen hergestellt und an den Mann gebracht. Leckere Säfte, Marmeladen und Gelees – alles Naturprodukte - komplettieren das Angebot. Aber Ausruhen auf dem Erreichten ist bei dem harten Wettbewerb nicht drin, so Rahm-Präger. So soll sich nun zum Beispiel das Layout der Produktpräsentation ändern. Das ist ein „Hingucker“, bestätigten ihr die fachkundigen Vereinsmitglieder aus den unterschiedlichen Branchen. Als Produzenten, Fleischer, Hoteliers, Gastronomen und „Endverbraucher“ hatten sie reichlich Diskussionsstoff über Preise, Normen, Produkte, Vermarktung, Listung usw. Die „Inselfrische“-Chefin könne stolz sein, bei Netto und Edeka einen Platz in den Regalen erobert zu haben. Alle rufen nach regionalen Produkten, aber die Rahmenbedingungen seien schwieriger geworden, war man sich einig.
Nach diesem Rügenmarathon - Alte Pommernkate, Landschlachterei Gademow, Rügenhof Putgarten, Landwirtschaftlicher Betrieb Lauterbach, Nationalparkzentrum, Sassnitzer Kutter- und Küstenfischer, Molkerei - gebe es eine Menge Anregungen für die eigene Arbeit und die Aussicht auf weitere Rügenbesuche, so der Vereinsvorsitzende Gerfried Hülsmann.
Und wie wäre es mit einem Besuch zu den Rügener Kohlwochen, wollte Kreistagpräsidentin Gisela Lemke wissen. „Grünkohl und Pinkel“, das Nationalgericht der Partnerregion, z.B. auf dem Rügenhof neben der Wittower Schmorkohlpfanne, könnte doch eine tolle Sache sein. Darüber will Vorstandsmitglied und Oldenburgs Ratskellerchef Wilfried Fey noch mit Ernst Heinemann sprechen. Schließlich kennt er das Rügenflair schon von der Rügana 2006, wo er den traditionellen Buchweizenpfannkuchen und den Alten Hullmann kredenzte.
Samstag, 27. März 2010
Rügen: Verein Rügenprodukte unter neuer Führung
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14:02
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Der alte Vorsitzende des Rügen-Produkte-Vereins, Ernst HEINEMANN (li.) bei seiner letzten Amtshandlung zusammen mit Frank SOSSNOWSKI (Portrait). Gemeinsam überreichen sie mit Regina SCHRÖDER, Bürokraft des Vereins, an Vorstandsmitglied Sylva RAHM-PRÄGER das Zertifikat Original Rügen Produkt für ihre Molkerei Inselfrische. Fotos: (c) ostSeh/KüstermannBergen/Rügen (ostSeh) Frank Soßnowski, Insellogistik Rügen, löst den alten Vorsitzenden des Rügen Produkte Vereins Ernst Heinemann ab. Heinemann ist seit der Mitgliederversammlung im Bergener Park-Hotel am Mittwoch dem 24. März nur noch als zweiter Vorsitzender im sechsköpfigen Vorstand. Marco VON KESSEL, Pommernkate Rambin, rückte für Harald SCHEWE nach, der nicht mehr zur Wahl antrat.
Soßnowski nach der Wahl befragt meinte, man habe im Verein im letzten Jahr gut aufgeräumt und so geordnete Geschäfte übernehmen können. Schatzmeister Ekkehart ROHKOHL bescheinigte demzufolge erstmals vor 19 stimmberechtigten Mitgliedern eine positive Bilanz zur Mitgliederversammlung und hob dabei ebenfalls die Arbeit von Frank Sossnowski hervor, der durch die Nähe des Vereinsbüros zu seiner Geschäftsführung bei Insellogistik wohl das halbe Jahr genutzt hat, Grund beim Rügen Produkte Verein zu schaffen.
Soßnowski möchte den Vorstandswechsel gerne auch als Signal verstanden wissen, um den Verein für diejenigen potenziellen oder ausgetretenen Mitglieder attraktiv zu machen, die auf einen Neuanfang warten.
Insgesamt hat sich der Rügen Produkte Verein, dessen Wurzeln bis 1996 reichen, für dieses Jahr ein umfangreiches Programm zur Profilierung vorgenommen. Dies reicht vom Agrarmarkting bis zu Marktständen. So soll der Rügenmarkt in Thiessow ebenso beschickt werden, wie diverse andere Feste auf Höfen der Insel. Das Kreiserntefest habe dabei ebenso Tradition wie die Kohlwochen oder die Sanddornernte. Landrätin Kerstin Kassner hob in ihrem Grußwort auch die hohe Qualität beispielsweise des Kreiserntefestes hervor, weshalb sich Rügen dabei "nicht verstecken müsse."
Neu ist ein Hubertusfest bei den Neumitgliedern aus dem Gutshaus Kajahn in Prosnitz mit ihrer Wildschlachterei. Auch die Wildwoche vom 1. bis 10. November könnte da anknüpfen, wo Usedom mit seinem Wildkarten schon lange ist. Auch Ernst Heinemann hatte in seinem Rechenschaftsbericht bemängelt, dass auf Rügen beispielsweise tausende von Sauen gestreckt würden, die nach ihrer Verarbeitung auf dem Festland jedoch oftmals nur anonym verarbeitet wieder auf die Insel kämen.
Demnächst beginnen im Jahresplan des Vereins nach ITB und Grüner Woche die Rügener Heringswochen, danach folgt der Hornfisch bevor am 21. April Tag der offenen Türe bei Kutter- und Küstenfisch in Sassnitz begangen wird.
Die 46 Mitglieder des Vereins untergliedern sich derzeit in 33 ordentliche, acht Förder- und fünf assoziierte Mitglieder. Damit ist der Verein zwar stabil, stagniert jedoch angesichts der Entwicklungen auf der Insel auch seit Jahren. Mangelnde Teilnahme an Aktivitäten bemängelte daher auch Frank Sossnowski und Ernst Heinemann fügte in seinem bericht hinzu, dass Natur, Landschaft und Genuss der künftige Schwerpunkt für die Gäste sei. Dem müsse der Verein künftig in seinem Aktivitäten mehr Rechenschaft tragen, statt en Gros Projektanträge zu unterschreiben.
(c) 2010 ostSeh_KüSTERMANN
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