Freitag, 26. Oktober 2012

Deutsches Meeresmuseum für Kommunikationspreis KOMPASS nominiert


Deutsches Meeresmuseum für Kommunikationspreis KOMPASS nominiert


(Stralsund, 25.10.2012) Die Stiftung Deutsches Meeresmuseum ist für den Kommunikationspreis KOMPASS des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen nominiert. Als eine von insgesamt drei Stiftungen wurde sie von einer unabhängigen Jury für ihre herausragende Öffentlichkeitsarbeit in der Kategorie Projektkommunikation ausgewählt. Insgesamt haben 70 Stiftungen aller Rechtsformen in diesem Jahr 84 Bewerbungen eingereicht.

Die im Jahr 1994 gegründete Stiftung Deutsches Meeresmuseum setzt sich für die Information und Forschung auf den Gebieten der Meeresbiologie, Meereskunde, der Meeresgeologie sowie der Fischerei ein. Mit der Nominierung wird die Kommunikationsarbeit für das Projekt „Wassersportler sichten Schweinswale“ gewürdigt. Mit einem geringen Budget konnte die Stiftung erfolgreich für das Projekt werben und dazu auffordern, in der Ostsee gesichtete Schweinswale zu melden. Dies hilft den Wissenschaftlern des Deutschen Meeresmuseums unter anderem Informationen zu den Vorkommen der stark bedrohten Tierart zu sammeln. Die Nominierung für das Kommunikationskonzept erfüllt den Direktor der Stiftung, Dr. Harald Benke, mit Stolz: „Wir wissen, wie wir die Unterstützung der Öffentlichkeit für ein Projekt gewinnen können. Die vielen Medienberichte lassen mich persönlich hoffen, dass aus unseren wissenschaftlichen Erkenntnissen auch konkrete Schutzmaßnahmen für die Schweinswale in der Ostsee abgeleitet werden,“ freut sich Dr. Benke stellvertretend für die Mitarbeiter der Stiftung über die Anerkennung.

Dass gute Kommunikation auch für Stiftungen ein wichtiger Baustein ist, verdeutlich der Bundesverband deutscher Stiftungen seit 2005 mit der Auslobung des Wettbewerbs. „Die Politik hat in den vergangenen Jahren mit Novellierungen im Stiftungs- und Stiftungssteuerrecht den gesetzlichen Rahmen für Stiftungshandeln stetig verbessert. Jüngstes Beispiel ist der am 24. Oktober vom Bundeskabinett verabschiedete Entwurf für das ‚Gesetz zur Entbürokratisierung des Gemeinnützigkeitsrechts‘, das voraussichtlich 2013 in Kraft treten soll. Jetzt sind die Stiftungen gefragt: Die Nominierten demonstrieren vorbildlich, wie Stiftungen mit strategischer und transparenter Kommunikation das Ansehen aller Stiftungen in der Öffentlichkeit steigern können“, so Prof. Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

Bewertet wurden der strategische Ansatz, die Transparenz der Stiftungsarbeit, die handwerkliche Qualität und die Originalität der Maßnahmen. Ein weiteres Kriterium ist die Transparenz im Sinne der „Grundsätze Guter Stiftungspraxis“, einer Selbstverpflichtung der Mitglieder des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

Der KOMPASS ist bundesweit die einzige Auszeichnung für hervorragende Kommunikation von Stiftungen und wird in den Kategorien Gesamtauftritt, Projektkommunikation und einzelne Kommunikationsmaßnahme zum siebten Mal verliehen. Außerdem würdigt ein Sonderpreis im jährlichen Wechsel ein Standardinstrument der Stiftungskommunikation – den Jahresbericht oder die Internetseite. In diesem Jahr wird der Sonderpreis für den besten Jahresbericht einer Stiftung vergeben.

Über die Vergabe des KOMPASS entscheidet eine unabhängige Jury von Fachleuten aus dem Stiftungswesen und der Unternehmenskommunikation sowie namhaften Journalisten und Medienwissenschaftlern. Der Vorsitzende der Jury ist Dr. Roland Kaehlbrandt (Vorstandsmitglied, Bundesverband Deutscher Stiftungen und Vorstandsvorsitzender, Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main). Zur Jury gehören daneben u.a. Prof. Dr. Heribert Prantl (Ressortleiter Innenpolitik, Süddeutsche Zeitung), Andrea Seibel (Stellvertretende Chefredakteurin, DIE WELT), Frank Thomsen (Chefredakteur stern.de, Gruner + Jahr AG & Co. KG), Dr. Rainer Esser (Geschäftsführer, Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG) und Ulrich Nies (Präsident, Deutsche Public Relations Gesellschaft – DPRG).

„Zur nominierten Projektkommunikation gehörte ebenfalls ein medienwirksamer Saisonauftakt für „Wassersportler sichten Schweinswale“ im April vor dem OZEANEUM Stralsund.“ Foto: Johann Subklew


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