Montag, 17. Juli 2017

Mit dem Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL auf Zeitreise im alten Jasmunder Buchenwald.


Foto: Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

Ein Paradies für Romantiker


Mit dem Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL auf Zeitreise im alten Jasmunder Buchenwald.


Weiße Kreidefelsen, tiefgrüne alte Buchenwälder, türkisfarbene Ostsee – Rügens Kreideküste mit dem berühmten Königsstuhl ist auch heute noch wild und romantisch schön. Caspar David Friedrich, der wichtigste Maler der deutschen Romantik, hielt ihre bizarre Schönheit in vielen Bildern fest und schuf hier sein bekanntes Werk „Kreidefelsen auf Rügen“. Das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL würdigt auch in diesem Jahr die Zeit der Romantik und dessen berühmtesten Vertreter Caspar David Friedrich mit besonderen Veranstaltungen. Vom 25. bis zum 27. Juli 2017 können sich alle Besucher der Halbinsel Jasmund hier in die Zeit der Romantik verführen lassen.

„An allen drei Tagen können Sie „Caroline Friedrich“ auf romantische Kurzführungen zum Königsstuhl begleiten (jeweils um 11, 12, 14, 15 und 16 Uhr) und/ oder auf Caspar David Friedrichs Spuren einen Teil seines Weges durch die Stubbenkammer erwandern (jeweils 11:30 Uhr)“, berichtet Cathleen Böhland vom Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL. In der Romantik-Werkstatt (jeweils 11 bis 16 Uhr) sind Sie herzlich eingeladen, die kreative Romantikerin bzw. den kreativen Romantiker in sich zu wecken. Am Dienstag und Donnerstag findet sich zwischen 13 und 14 Uhr unsere romantisch gekleidete Hausgesellschaft zu einem fotografischen Picknick ein. Am 26. Juli, zwischen 12 und 15 Uhr, möchten wir Sie außerdem zu einem weiteren Highlight einladen – ein Malkurs unter freiem Himmel mit Manfred Diekmann, dem Rügenmaler aus Lietzow. Bieten Sie darin Carl Gustav Carus die Stirn, einem Freund und Schüler von Caspar David Friedrich, der nach seiner Rügenreise 1819 festhielt: „Ich wollte Studien zeichnen, aber kaum hatte ich ein paar Striche gemacht, als ich die Mappe weit wegschleuderte in der Überzeugung, hier sei jeder Strich nur eine Lästerung…“

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