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Montag, 12. September 2011

Rügen: Gedenken für auf See gebliebene Fischer

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Erinnerung an SAS 104 BELUGA

Sassnitz/Rügen. (ostSeh) Am 17. September um 15.30 Uhr wird von Angehörigen eine Gedenktafel am Gedenkstein an der Promenade in Sassnitz eingeweiht. Darauf erwähnt sind die Namen aller Fischer mit Heimathafen Sassnitz, die in Ausübung ihrer Arbeit ab 1950 ihr Leben verloren haben. Initiator ist der Verein "18. März- Vereinigung zur Unterstützung Familienangehöriger auf See gebliebener Seeleute und Fischer und zur Pflege maritimer Traditionen e.V.".

Geforscht in den Archiven hat Wolfgang Henckel Sassnitzer Küstenfischer e.G., die Gravur durchgeführt hat die Firma Sakowski, das Grundgestell für die Platte die Firma Rean Sassnitz erstellt, möchte Beate Schneider erwähnt wissen. Die Witwe des Beluga-Kapitäns Frank Schneider leitet den Verein.

Anschließend um 17.00 Uhr fährt der Verein "18. März" mit der MS "Kalinin" in Richtung Kreidefelsen, um den auf See gebliebenen Seeleuten und Fischern mit Blumen zu gedenken. Teilnehmer an der Einweihung der Gedenktafel können sich gerne an der Gedenkfahrt beteiligen.
Der 18. März im Namen des Vereins geht auf den bis heute misteriösen Untergang des Fischkutters BELUGA im März 1999 am Adlergrund zurück.

mehr dazu hier http://www.presse-verlag-o­stseh.de/texte_berichte/be­richt65.html

Mittwoch, 17. März 2010

Rügen: Jährliches Gedenken an Untergang der "Beluga"

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51 weitere Seeleute von Rügen seit 1949 auf See geblieben

Sassnitz. (ostSeh) Es wird den Sassnitzern, Rüganern und auch vielen Binnenländern noch lange, manchen ein Leben lang, in Erinnerung bleiben. Das Unglück des Fischkutters Beluga, der unter misteriösen Umständen am 18. März 1999 sank, drei Seeleute in den Tod riss und dessen Unfallhergang bis heute nicht geklärt, nur verwischt ist.

Alljährlich gedenkt der Verein 18. März um die Kapitänswitwe Beate Schneider solcher Tragödien. Sie unterstützen Angehörige, haben den 1966 aufgestellten Gedenkstein in Form einer Woge sanieren lassen und halten die Erinnerung, aber auch die Nachforschungen wach. Früher stand der Stein im Zentrum der Stadt, wurde dann jedoch wegen Eigentumsverhältnissen nach 1989 an die Uferpromenade zur Kurmuschel versetzt.

Und Beate Schneider hofft weiterhin auf Rehabilitierung ihres Mannes. Sie hat sich nicht mitden vielen Zweifeln und Vertuschungen arrangiert. Ein Ergebnis hat sie trotz gar einer Buchpublikation über eines der bewegendsten Schiffsunglücke der Insel jedoch noch immer nicht.

Hintergrund zur Beluga:

www.presse-verlag-ostseh.de/texte_berichte/bericht65.html
 
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