Dienstag, 14. Oktober 2008

Kap Arkona - das Nordkap Deutschlands

Das Nordkap Deutschlands, dessen unverwechselbares Landschaftsbild durch das weite Meer, durch Steilufer und Stürme sowie durch eine charakteristische Küstenvegetation geprägt wurde.






Das Gebiet um Kap Arkona - der Gemeinde Putgarten besteht im Wesentlichen aus drei Orten:



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Putgarten versteht ihr touristisches Leistungsangebot in erster Linie als eine Leihgabe aus der Natur und Landschaft, die es besonders zu bewahren und zu schützen gilt. Das besondere Markenzeichen am Kap Arkona ist die Autofreiheit. Nur zu den Kulturveranstaltungen am Abend stehen begrenzte Parkmöglichkeiten an den Leuchttürmen und im Gutshof zur Verfügung. Die verkehrsberuhigte Zone im gesamten Gemeindegebiet umschließt die sensibelsten Bereiche am Kap, in Putgarten und im historischen Fischerdorf Vitt. Ob mit Fahrrad, zu Fuß, mit der Pferdekutsche oder mit der Arkona Bahn - der große Bus-, Auto- und Caravanparkplatz mit kompletten Serviceeinrichtungen garantiert die Erhaltung des Landschaftsschutzgebietes.



© PIXELIO

Auf dem Weg zum Kap Arkona führt die gepflasterte Dorfstraße unmittelbar am Gutshof Arkona vorbei. Dieser wohl auf der Insel Rügen einmalige Gutshof gewährt einen tiefen Einblick in das Leben und Treiben auf dem Lande. Hier gibt es die unterschiedlichsten Frischprodukte: Honig frisch vom Imker, Brot vom Rügenbäcker, Boikäse aus Schafs- oder Kuhmilch, Fischkonserven, Wurstspezialitäten der Inselfleischer sowie das hochprozentige Arkonafeuer. Im Angebot sind ebenfalls Rügenkeramik, Bernstein- und Steinschmuck sowie Glaserzeugnisse.


Im Leuchtturmeck gibt es Souvenirs und Rügenliteratur.





Arkona - der Ort mit den drei (Leucht)türmen

Hier sind zahlreiche Attraktionen zu bestaunen:


  • Leuchttürme - der viereckige Leuchturm misst 20 m und wurde von Karl Friedrich Schinkel 1826/1827 erbaut und 1902 außer Betrieb benommen. Heute dient er als Musuem und Standesamt. Nachfolger ist der 34 m hohe daneben stehende neue Leuchturm, der Blitzfeuer 40 km weit hinaus aufs Meer schickt. Beide Türme sind zu besteigen und bieten einen atemberaubenden Blick über Rügen, Hiddensee bis nach Dänemark.

  • Marinepeilturm - 1927 wurde dieser Turm unweit der zwei Leuchttürme erbaut, der als Funkpeilturm der Kriegsmarine diente. Später wurde eine Glaskuppel aufgesetzt und er wurde zum Aussichts- und Ausstellungsturm umfunktioniert.
  • Eine alte Nebelsignalstation - eine Ausstellung informiert über Seenotrettungsschicksale an der Deutschlands Ostseeküste.

  • Jaromarsburg - Hier befinden sich die 13 m hohen Erdwäle der Jaromarsburg. 1168 wurde dieses Heiligtum der slawischen Ranen durch die Dänen zerstört und die 10m hohe Statue des viergesichtigen Swantewit verbrannt. Den ursprünglichen Tempelbezirk der slawischen Ranen hat das Meer längst durch Uferbrüche verschlungen.

  • Rügenhof Arkona - Der Kuh- und Schafstall des Gutshofs aus 1880 wurde total umgebaut. Heute sind zu sehen Töpfern, Kerzenziehen und Bernsteinschleifen. Die historische Druckwerkstatt erfüllt Wünsche der Gäste. Kinder beliebt ist vor allem das Tiergehege. In den Sommermonaten finden hier Handwerker-, Bauern- und Töpfermärkte statt.

  • Gellort - ist Rügens nördlichster Punkt - etwas 600m nordwestlich von Arkona entfernt. Am Strand liegt Rügens viertgrößter Findling. Einheimische bezeichnen ihn als Siebenschneiderstein - weil auf dem 6,4 m langen und 4,9 m breiten Granit Platz für sieben Schneider Platz für ihre Arbeit hätten.

  • Bunker - Neben beiden Leuchttürmen sind gleich zwei Militärbunker zu finden. Der Arkona-Bunker stammt aus den Zeiten der Wehrmacht und beherbergte zu DDR-Zeiten die 6. Grenzbrigade Küste. Heute beherbergt Dieser eine Kunstgalerie. Der größere Bunker diente der Volksmarine und der Vereinigten Ostseeflotte (VOF) als Gefechtsstand. Vom Hauptmittelgang führen zwei Zugänge zu mehreren autarken Einzelbunkern. Bei einer Gesamtfläche von 2 000 m² besaßen sie zum Hauptgang Luftschleusen. Am Tag der Deutschen Wiedervereinigung wurde die Anlage stillgelegt. Heute sehen Sie in den informativen Führungen im NVA-Bunker eine Ausstellung zur "Geschichte der 6. Flottille/Bug und der Volksmarine der DDR", damalige Bunkereinrichtungsgegenstände und eine Fotoserie.



Vitt - der romantischste Ort auf Rügen


Das idyllische Vitt, ein denkmalgeschütztes, fast orginales Fischerdörfchen liegt geschützt in einer Schlucht. Die vierzehn rohrgedeckte Fischerkaten und die eine orginelle Fischerkneipe verstecken sich hier vor den rauhen Seewinden. Am Minihafen verkaufen Fischer frisch geräucherten Fisch, täglich ab 10 Uhr laden sie zu Rundfahrten zum Kap Arkona ein.


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Auf der Höhe des Steilufers leuchtet von weitem die 1816 geweihte Uferkapelle, die den Fischern den Weg zum Heimathafen wies. Pfarrer und Dichter Ludwig Gotthard Kosegarten hilt hier seine berühmten Uferpredigten vor den Firschen, die in stündlicher Erwartung des Heringszuges nicht am Gottesdienst in der entfernten Kirche teilnehmen konnten. Seit 1990 schmückt die Kapelle das große Wandgemälde Menschem im Sturm von Gabriele Mucci.


Vitt ist mit dem Auto nicht zu erreichen. Aus Puttgarten sind es 2,5 km und von Arkona etwa 1,4 km zu Fuß. Wer nicht laufen möchte - eine Parkbahn und Pferdekutschen verkehren vom Parkplatz Putgarten aus.

3 Kommentare:

Muse hat gesagt…

une bien jolie région que je découvre.

Ralf hat gesagt…

Rügen ist ein wunderschöner Ort zum heiraten. Gerade am Kap mit den Leuchttürmen - einfach schön

Anonym hat gesagt…

wenn der bügermeister - ex politoffizier - nicht wäre, der seine schmierige mütze überall dazwischenschiebt und kasse macht, wäre es noch viel schöner...

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