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Dienstag, 22. November 2016

Neue Ausgabe der „Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag“ wird vorgestellt

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Neue Ausgabe der „Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag“ wird vorgestellt


Am 29. November wird um 17.00 Uhr im Remter des STRALSUND MUSEUM die neue Ausgabe der „Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag“ vorgestellt.
In Zusammenarbeit der Volkshochschule des Kreises Vorpommern-Rügen und des Stralsunder Stadtarchivs mit dem Druckhaus Kruse hat die Redaktion einen bunten Strauß von Beiträgen zusammengestellt.

Auf 125 Seiten werden dabei in 18 Beiträgen verschiedenste Themen zur Geschichte Stralsunds und des Umlandes beleuchtet.

Nach der Premiere im vorigen Jahr sind erneut "Mitteilungen aus dem Stadtarchiv" dem eigentlichen Heft vorangestellt. Darin wird über die mit finanzieller Hilfe des Rotary Clubs restaurierte zweite Stadtgründungsurkunde von 1240 genauso berichtet, wie über einen neu verzeichneten Aktenbestand zur Arbeiterbewegung in Stralsund vor 1933.

Den Beitrag im neuen Heft „Das Geheimnis vom Kap Arkona“  können Gäste der Veranstaltung als Vortrag mit dem Autor selbst, Dr. Gert Liebling, erleben. Worum es beim Vortrag konkret geht, wird an dieser Stelle noch nicht verraten, denn dann wäre es ja kein Geheimnis mehr!

Das STRALSUND MUSEUM bietet im Anschluss an die Veranstaltung eine Führung durch die neuen Ausstellungsräume an.

INFO „Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag“

Die Heftreihe ist ein Schaufenster in die lokale und regionale Geschichte.
Die Autorenschaft reicht dabei von historisch Interessierten bis hin zu Wissenschaftlern.
Das Stadtarchiv Stralsund ist seit drei Jahren Mitherausgeber und publiziert im Heft eigene "Mitteilungen aus dem Stadtarchiv".
2009 wurde die Reihe aus der Taufe gehoben, in diesem Jahr erscheint die achte Ausgabe.

Montag, 29. November 2010

Modelabel S.Oliver wirbt mit Rügen-Motiven

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Fotos: ostseh/S.Oliver
Am Kap Arkona und der Teufelsschlucht bei Nardevitz.



Rügen (ostSeh) Der bekannte Modefotograf Anders Overgaard musste während des Vulkanausbruchs im April vor einer isländischen Aschewolke fliehen. Statt von New York nach Island ging es mit viel Glück über Madrid nach Berlin. Von dort mit dem Auto auf die Insel Rügen. Statt 7,5 Stunden fast 20 Stunden Anreise. Für Modefotos auf der größten Insel an kargen aber reizvollen Plätzen, die dennoch anmuten wie Island. Ursprünglich hatte die Agentur Nowaday das Shooting für das internationale, in Deutschland ansässige Label S.Oliver organisiert und musste nun binnen ein paar Tagen völlig umdenken. Dran hängen internationale Models ebenso wie die komplette Ausstattung und eben der Fotograf.

Eine Mitarbeiterin stammte von Binz und schlug Rügen vor. In Zusammenarbeit mit der Tourismuszentrale Rügen und einigen ortskundigen Scouts wurde es dann auch die Insel. Plätze am Kap Arkona, in Vitt und der Teufelsschlucht bei Nardevitz sind gut zu erkennen. Und S.Oliver hat auch nicht gespart, in seinen Pressepublikationen auf die Insel und ihre reizvollen Plätze für Modefotos hinzuweisen.

Als der Modefotograf beim Anblick der Teufelsschlucht und des in die Ostsee mündenden Baches entzückt ausrief, es  sei „like Lord of the Rings“, war der Bann gebrochen und die blank liegenden Nerven beruhigten sich. Wichtig zudem, dass die Vegetation noch nicht gar so üppig spross. Denn es ging um den Winterkatalog. Und dieses spezielle Licht im Wald ohne Blätter.

Apropos Katalog: im herkömmlichen Sinne gibt es den bei S.Oliver nicht mehr. Animierte Spots sind im Internet mit Musik unterlegt zu sehen. Ist eben ein junges Label.

S.Oliver ist nach Angaben aus dem  Marketing sehr zufrieden mit den Motiven wie dem Siebenschneiderstein oder den Buhnen am Kap und war in seiner Pressearbeit dazu auch voll des Lobes über die Insel. Sehr natürlich auch die Kinderaufnahmen an der Teufelsschlucht. Wenn das mal keine Win-win-Sitution geworden ist. So hat sich der Einsatz von Ulrike Andreesen in der TZR und ihre schnelle Reaktion bei Anfrage der Agentur doch ausgesprochen gelohnt.

http://www.soliver.com/de/#/de/fashion/casual/campaign

© 2010 ostSeh/küstermann

Donnerstag, 29. April 2010

Für S.Oliver  von New York nach Rügen

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Der bekannte Modefotograf Anders Overgaard musste am vergangenen Donnerstag wegen der isländischen Aschewolke statt von New York nach Island mit viel Glück über Madrid nach Berlin fliegen. Von dort ging es mit dem Auto nach Rügen. Statt 7,5 Stunden fast 20 Stunden Anreise. Für Modefotos auf der Insel.


Die Stelen am Steinstrand des Kap Arkona hatten es Anders Overgaard (Portrait) ebenso angetan.....

Fotos: ostSeh/Küstermann

.....wie der Wald bei Nardevitz, wo ein Bach aus dem Wald entspringend in die Ostsee mündet.

Fotos: ostseh/Küstermann


Debatte an jeder Location um jedes Detail.

Fotos: ostSeh/Küstermann

Rügen. (ostSeh) Anlass der Reise war das mit der Berliner Agentur nowadays vereinbarte komplette Modeshooting für den Winterkatalog von S.Oliver. Projektleiter Tobias Wenske hatte versucht, den dafür notwendigen Stab mehrfach umzuleiten und die Locations statt der gebuchten Plätze auf Island in Irland, der Bretagne und am Ende auf Rügen gesucht. Vorgegangen war er dabei so, dass er Ulrike Andresen von der Tourismuszentrale vorab mit Bildern über die ausgesuchten isländischen Motive informierte. Mit Herz und Sachverstand half Ulrike Andresen dann am Mittwoch und Donnerstag zwischen eigenen Terminen telefonisch einer Gruppe von Fachleuten wie Overgaard und zwei Assistenten, der Artdirektorin, zwei Vertreterinnen des Labels S.Oliver, vier weiteren Teilnehmern und individiuell vor Ort noch hilfreichen Menschen, Locations „like in Lord of the Rings“ zu finden. Und das unter enormen Zeit- und Finanzdruck. Denn nur Mittwoch Abend und Donnerstag war das Finden der Örtlichkeiten mit fachkundiger Unterstützung angesagt, während der Tross aus Modells und Ausrüstungsfahrzeugen mit Licht, Maske und technischem Gerät schon im Anrollen war.

„Normalerweise läuft das natürlich anders“, sagte Tobias Wenske von nowadays während der Gewalttour nach Vorgabe der vom Kunden genehmigten Bildern aus dem Skript für Island. Am Nordpeerd nannte jemand gleich an der Grenze zum Biosphärenreservat einen verwunschenen Wald für die Kinderfotos, in den aber nach langer Prüfung kein Weg über die Biosphärenverwaltung auch nur 30 Meter hineinführte. Da mutete es schon komisch an, dass auf der Plattform am Eingang ein großer Haufen Abraum Platz gefunden hat, den die Biosphärenverwaltung selbst dort abgelegt hat, wie auch ein Göhrener Gemeinderat bestätige.

Am Tag darauf fuhren alle nach einem morgendlichen Jogging vom Hotel ceres zur Teufelsschlucht gen Kap Arkona. Auch die Teufelsschlucht, die durchaus Gefallen gefunden hätte, war jedoch im Laufe des Tages bei Telefonaten von Ulrike Andresen zur no go Area, also verbotenem Gebiet für die Fotosession erklärt worden. Ebenfalls Schutzzone. Auch wenn dort alle anderen in Busladungsgröße einfallen und wandern dürfen.

Bürgermeister Ernst Heinemann am Kap Arkona signalisierte bei Ankunft des Trosses oberhalb der Königstreppe, dass er der Sache positiv gegenüberstehe und das Fotografieren unterstützen wolle, so es in seiner Macht stünde. „Immerhin gehen die Bilder dann in nicht wenige Haushalte, in denen Rügen idealerweise wiederum erkannt wird“, merkte er als stellvertretender Vorsitzender des Tourismusverbandes an. Die Veilchentreppe und der Anlegesteg von Vitt fanden neben dem Siebenschneiderstein ebenfalls Gefallen. Doch der geeignete Wald mit Buchen oder Kiefern war noch offen. Vor allem die Kinderaufnahmen sollten dort stattfinden. Dass die Schabe ein „vielleicht“ erhielt, löste die Spannung nicht wirklich. Doch dann, im Wald und an der Schlucht von Nardevitz am schmalen Pfad unterhalb Ruges Hus kam dann der erlösende Satz von Overgaard: „ A place like in Lord of the Rings". Beeindruckend fand der Fotograf die großen Felsen im Bachbett, die gefallenen Bäume von Buche, Birke bis Kirsche oder auch den kleinen Steg, unter dem ein Quellbach ins Meer fließt. Alles unter mystischem, Rügener Frühlingslicht des noch kahlen Waldes. Ausschlaggebend war, dass für die Winterkollektion die Vegetation noch nicht so fortgeschritten erscheinen darf, damit die Bilder der Jahreszeit entsprechen.

Und so löste sich am Ende des Tages im Hotel ceres die Spannung. „Wir haben jetzt in kürzester Zeit etwas geleistet, das sonst Wochen vorher geschieht“, sagte Tobias Wenske beim Abschlussmeeting erleichtert, weil auch die Vertreterinnen des deutschen Modelabels S.Oliver einen zufriedenen Eindruck machten, während im Hotel die männlichen und weiblichen Models eincheckten.

„Ein schöner Erfolg für Rügen auf einer ganz anderen Strecke“, sagte Ulrike Andresen, die das einschätzen kann. War sie doch selbst einmal derart in Sachen Mode zwei Jahre unterwegs gewesen. Und Rügen darf gespannt sein auf den Winterkatalog von S.Olliver und die wirklich spannenden Geschichten, die Anders Overgaard in seinen Modefotos darstellt.


ostSeh 2010/Andreas Küstermann

Sonntag, 4. Oktober 2009

Rügen: Internationales Starterfeld wie nie bei Deutschen Hangsegelflug-Meisterschaften

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AKTUELL im BILD: Der amtierende Weltmeister Martin HERRIG beim Flug mit Zeitnehmer und Wettbewerbstafel. Er musste den Gewinn des Wettbewerbs diesmal seinem Bruder Andreas HERRIG überlassen.

Foto: ostSeh/Küstermann


Andreas HERRIG siegte bei den offenen Deutschen Meisterschaften auf Rügen vor Alexis MARECHAL (F) und Stefan HOELPFER (F).

Die Mannschaftswertung gewann die TU DRESDEN vor den USA und FAF, einer weiteren deutschen Mannschaft um Klaus KOWALSKI.

53 internationale Teilnehmer nahmen an den offenen deutschen Meisterschaften des Deutschen Aeroclubs (DAeC) am Kap Arkona von 2. bis 4. Oktober teil. Darunter Weltmeister wie Martin Herrig (TU Dresden) oder Tim Bigley, Californien, Inhaber des Zeit-Weltrekords von 27 Sekunden auf 1000 Meter.

Ziel der Modellpiloten der extrem schnellen Klasse ist es, im Hangaufwind ohne Motor eine Strecke von 1000 Metern in einem 100-Meter betragenden Messfeld zu bewältigen. Anfang und ende sind elektronisch gesichert.

Nach dem Wurf des Modells durch einen Helfer steuert der Pilot mittels Fernsteuerung das Modell in ein Startfeld und jagt auf Kommando zehn Mal vor der Hangkante über dem Wasser hin und her. Die Kunst ist es, verschiedene Windsituationen bis hin zu Böen möglichst schnell und ohne Antrieb außer dem herrschenden Wind zu bewältigen. 44 Sekunden waren bei Winden bis zu Windstärke zehn parallel zum Hang und nicht 90 Grad darauf schon gute Zeiten im Wettbewerb.

Ausrichter ist der Modellsportclub der TU Dresden, dessen Mitglied Franz DEMMLER gleichzeitig der Beauftragte des DAeC für diese Flugsportart ist.

Teilnahmeländer waren Frankreich, Dänemark. Tschech. Republik, Australien, USA, Emirates, Venezuela, Österrich, Norwegen und natürlich Deutschland.

(c) 2009 ostSeh/KüSTERMANN

Dienstag, 29. September 2009

Rügen: 53 Teilnehmer bei offenen deutschen Modellflugmeisterschaften

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2007 an der Kreptitzer Heide im Norden Rügens bei den Weltmeisterschaften.

Foto: ostSeh/Küstermann


Dresden/Putgarten. (ostSeh) 53 internationale Modellflieger finden sich zum kommenden Wochenende vom 2. bis 4. Oktober am Kap Arkona ein. Ihr Ziel: die offene Deutsche Meisterschaft. Ihre Modelle sind sogenannte F3F Modelle, die im Hangaufwind eine Strecke von 1000 Metern in 100-Meter-Streckenabschnitten durch geschicktes hin- und hermanövrieren bewältigen. Ziel ist die schnellste Strecke, die in vielfachen Durchläufen bewältigt und mittels Ausschlussverfahren ständig verbessert und bewertet wird. Dafür kommen Teilnehmer sowohl aus dem benachbarten europäischen Ausland wie aus den Emiraten oder gar Australien. "Schon regelmäßiger Gast ist beispielsweise Carlos Rivero aus Venezuela", sagt Organisationsleiter Franz Demmler vom Modellsportclub der Uni Dresden. Demmler verpflichtet die Teilnehmer im sensiblen Naturschutzgebiet an der Hangkante zusätzlich der Statuten des Deutschen Aeroclubs (DAeC) zu konsequentem Verhalten in Sachen Naturschutz. Die Preisverleihung findet am Sonnabend im Gutshaus Putgarten statt. Touristisch ist die vermeintlich exotische sportart im Oktober für die nördliche Region ein Renner. jedes Team besteht meist aus mindestens zwei Personen, die Übernachtungen buchen und nicht nur an der Hangkante stehen.

© 2009 ostSeh / ANDREAS KÜSTERMANN

Dienstag, 17. Februar 2009

Video über Rügen

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Videoinformationen der Insel Rügen - zu sehen sind:
  • Kap Arkona
  • Ostseebad Binz
  • Rasender Roland
  • Jagdschloss Granitz
  • Putbus
Gute Unterhaltung:

Dienstag, 14. Oktober 2008

Kap Arkona - das Nordkap Deutschlands

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Das Nordkap Deutschlands, dessen unverwechselbares Landschaftsbild durch das weite Meer, durch Steilufer und Stürme sowie durch eine charakteristische Küstenvegetation geprägt wurde.






Das Gebiet um Kap Arkona - der Gemeinde Putgarten besteht im Wesentlichen aus drei Orten:



Größere Kartenansicht

Putgarten versteht ihr touristisches Leistungsangebot in erster Linie als eine Leihgabe aus der Natur und Landschaft, die es besonders zu bewahren und zu schützen gilt. Das besondere Markenzeichen am Kap Arkona ist die Autofreiheit. Nur zu den Kulturveranstaltungen am Abend stehen begrenzte Parkmöglichkeiten an den Leuchttürmen und im Gutshof zur Verfügung. Die verkehrsberuhigte Zone im gesamten Gemeindegebiet umschließt die sensibelsten Bereiche am Kap, in Putgarten und im historischen Fischerdorf Vitt. Ob mit Fahrrad, zu Fuß, mit der Pferdekutsche oder mit der Arkona Bahn - der große Bus-, Auto- und Caravanparkplatz mit kompletten Serviceeinrichtungen garantiert die Erhaltung des Landschaftsschutzgebietes.



© PIXELIO

Auf dem Weg zum Kap Arkona führt die gepflasterte Dorfstraße unmittelbar am Gutshof Arkona vorbei. Dieser wohl auf der Insel Rügen einmalige Gutshof gewährt einen tiefen Einblick in das Leben und Treiben auf dem Lande. Hier gibt es die unterschiedlichsten Frischprodukte: Honig frisch vom Imker, Brot vom Rügenbäcker, Boikäse aus Schafs- oder Kuhmilch, Fischkonserven, Wurstspezialitäten der Inselfleischer sowie das hochprozentige Arkonafeuer. Im Angebot sind ebenfalls Rügenkeramik, Bernstein- und Steinschmuck sowie Glaserzeugnisse.


Im Leuchtturmeck gibt es Souvenirs und Rügenliteratur.





Arkona - der Ort mit den drei (Leucht)türmen

Hier sind zahlreiche Attraktionen zu bestaunen:


  • Leuchttürme - der viereckige Leuchturm misst 20 m und wurde von Karl Friedrich Schinkel 1826/1827 erbaut und 1902 außer Betrieb benommen. Heute dient er als Musuem und Standesamt. Nachfolger ist der 34 m hohe daneben stehende neue Leuchturm, der Blitzfeuer 40 km weit hinaus aufs Meer schickt. Beide Türme sind zu besteigen und bieten einen atemberaubenden Blick über Rügen, Hiddensee bis nach Dänemark.

  • Marinepeilturm - 1927 wurde dieser Turm unweit der zwei Leuchttürme erbaut, der als Funkpeilturm der Kriegsmarine diente. Später wurde eine Glaskuppel aufgesetzt und er wurde zum Aussichts- und Ausstellungsturm umfunktioniert.
  • Eine alte Nebelsignalstation - eine Ausstellung informiert über Seenotrettungsschicksale an der Deutschlands Ostseeküste.

  • Jaromarsburg - Hier befinden sich die 13 m hohen Erdwäle der Jaromarsburg. 1168 wurde dieses Heiligtum der slawischen Ranen durch die Dänen zerstört und die 10m hohe Statue des viergesichtigen Swantewit verbrannt. Den ursprünglichen Tempelbezirk der slawischen Ranen hat das Meer längst durch Uferbrüche verschlungen.

  • Rügenhof Arkona - Der Kuh- und Schafstall des Gutshofs aus 1880 wurde total umgebaut. Heute sind zu sehen Töpfern, Kerzenziehen und Bernsteinschleifen. Die historische Druckwerkstatt erfüllt Wünsche der Gäste. Kinder beliebt ist vor allem das Tiergehege. In den Sommermonaten finden hier Handwerker-, Bauern- und Töpfermärkte statt.

  • Gellort - ist Rügens nördlichster Punkt - etwas 600m nordwestlich von Arkona entfernt. Am Strand liegt Rügens viertgrößter Findling. Einheimische bezeichnen ihn als Siebenschneiderstein - weil auf dem 6,4 m langen und 4,9 m breiten Granit Platz für sieben Schneider Platz für ihre Arbeit hätten.

  • Bunker - Neben beiden Leuchttürmen sind gleich zwei Militärbunker zu finden. Der Arkona-Bunker stammt aus den Zeiten der Wehrmacht und beherbergte zu DDR-Zeiten die 6. Grenzbrigade Küste. Heute beherbergt Dieser eine Kunstgalerie. Der größere Bunker diente der Volksmarine und der Vereinigten Ostseeflotte (VOF) als Gefechtsstand. Vom Hauptmittelgang führen zwei Zugänge zu mehreren autarken Einzelbunkern. Bei einer Gesamtfläche von 2 000 m² besaßen sie zum Hauptgang Luftschleusen. Am Tag der Deutschen Wiedervereinigung wurde die Anlage stillgelegt. Heute sehen Sie in den informativen Führungen im NVA-Bunker eine Ausstellung zur "Geschichte der 6. Flottille/Bug und der Volksmarine der DDR", damalige Bunkereinrichtungsgegenstände und eine Fotoserie.



Vitt - der romantischste Ort auf Rügen


Das idyllische Vitt, ein denkmalgeschütztes, fast orginales Fischerdörfchen liegt geschützt in einer Schlucht. Die vierzehn rohrgedeckte Fischerkaten und die eine orginelle Fischerkneipe verstecken sich hier vor den rauhen Seewinden. Am Minihafen verkaufen Fischer frisch geräucherten Fisch, täglich ab 10 Uhr laden sie zu Rundfahrten zum Kap Arkona ein.


© PIXELIO



Auf der Höhe des Steilufers leuchtet von weitem die 1816 geweihte Uferkapelle, die den Fischern den Weg zum Heimathafen wies. Pfarrer und Dichter Ludwig Gotthard Kosegarten hilt hier seine berühmten Uferpredigten vor den Firschen, die in stündlicher Erwartung des Heringszuges nicht am Gottesdienst in der entfernten Kirche teilnehmen konnten. Seit 1990 schmückt die Kapelle das große Wandgemälde Menschem im Sturm von Gabriele Mucci.


Vitt ist mit dem Auto nicht zu erreichen. Aus Puttgarten sind es 2,5 km und von Arkona etwa 1,4 km zu Fuß. Wer nicht laufen möchte - eine Parkbahn und Pferdekutschen verkehren vom Parkplatz Putgarten aus.

Montag, 18. August 2008

Insel Rügen

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Die Insel Rügen ist mit 926 Quadratkilometern die größte schönste Sonneninsel Deutschlands. Darum ist die Sonneninsel Rügen immer eine Urlaub wert, ob im Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter zur jeder Jahreszeit zeigt sich die Rügen mit der unbeschreiblichen Landschaft.

Dunkle Buchen- und Kiefernwälder lassen herrliche Wanderungen im Wald und am hohen Ufer zum eindrucksvollen Ausflug werden. Der gesamte Küstensaum Rügens erstreckt sich über eine Länge von rund 600 Kilometern. Vier Halbinseln verleihen den einzelnen Regionen ihren eigenen Reiz.

Das Sonnenbaden können Sie auf Rügen ganz besonders genießen, denn die Sonne schein hier viel länger bzw. öfter als in anderen Regionen Deutschlands.

Weiß leuchtende Kreidefelsen, kilometerlange feinkörnige Sandstrände und die herbe Schönheit des Kap Arkona sind reizvolle Gesichter Deutschlands größter Sonneninsel.
Erst Anfang des 19. Jh. zog es Erholungssuchende nach Rügen. Fürst Malte von Putbus hat nach italienischen Vorbildern die Residenzstadt Putbus erbauen lassen, noch bevor die Ostseebadeorte Binz, Sellin, Göhren und Baabe ihren Ruf erlangten. Wer heute als Gast nach Rügen kommt, der sucht die weißen Pensionen im Stil der typischen Bäderarchitektur, die in den letzten Jahren wieder in alter Schönheit neu entstanden sind. Die traditionellen Ostseebäder Rügens - Binz, Sellin, Göhren und Baabe - besitzen längst wieder Ihre attraktiven Seebrücken. Überall auf Rügen entstehen gegenwärtig Fahrrad- und Wanderwege.
Der Hafen der Stadt Sassnitz ist Ausgangspunkt für Schiffsausfüge. Rügen bietet überall viel Interessantes und Erlebenswertes. Dazu gehört zum Beispiel eine Fahrt mit dem „Rasenden Roland“ von Putbus über Binz und Sellin nach Göhren, ein Besuch des Nordkaps Rügens - dem Kap Arkona, sowie eine Führung durch den Nationalpark Jasmund.
Hier lohnt es sich die Koffer auszupacken, die Ruhe und Natur zu geniessen.
 
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