Mittwoch, 12. Dezember 2012

Schriftsteller Frank Schätzing erneut Pinguinpate

"Bowie, der jüngste Pinguin auf der Dachterrasse des OZEANEUMs Stralsund, kuschelt sich an die Pflegerin Anne May. Er trägt noch das Jugendgefieder, ohne typische schwarze Gesichtsmaske und Brustband." 
Foto: OZEANEUM Stralsund
 

Schriftsteller Frank Schätzing erneut Pinguinpate


(Stralsund) Beim morgendlichen Frühstück der Pinguine auf der Dachterrasse des OZEANEUMs Stralsund drängelt sich seit einigen Wochen jemand gern vor – Bowie, der jüngste Nachwuchs auf der 2010 eröffneten Anlage. Um genügend frische Fische für den frechen Humboldtpinguin kümmert sich ab sofort der Schriftsteller Frank Schätzing: Er übernimmt für ein Jahr eine Futter- und Pflegepatenschaft für den kleinen Frackträger.

Der zweite Pinguin aus eigener Nachzucht des OZEANEUMs schlüpfte am 27. April dieses Jahres in einer der Bruthöhlen der Anlage. Bewacht und umsorgt von seinen Eltern Apollonia und Roscoe legte Bowie dennoch nicht genügend Gewicht zu. Mit sechseinhalb Wochen brachte er nur 800 Gramm auf die Wage, was etwa einem Drittel des Normalgewichtes in diesem Alter entspricht. Unter der Pflege seiner Ziehmutter Anne May und ihrer Kolleginnen entwickelte sich das Küken allerdings prächtig und durfte Mitte August wieder zu seinen Artgenossen auf die Anlage.

Frank Schätzing ist im OZEANEUM Stralsund kein unbekannter Pate. Im März übernahm er die Patenschaft für Bowies Mutter Apollonia, liebevoll „Polli“ genannt. „Es war eine spontane Entscheidung. Mit ihrer lustigen Art sorgen Pinguine immer für gute Unterhaltung und ich tauche mindestens so gern wie sie. Vielleicht bekomme ich ja mal eine Trainingsstunde von Polly und Bowie“, begründet der Schriftsteller sein erneutes Engagement, sich auf diese Weise für die vom Aussterben bedrohten Vögel einzusetzen. Als erster Pate des Nachwuchses durfte er auch den Namen aussuchen: „Bowie ist eine Hommage an David Bowie. Er ist der absolute Lieblingsmusiker von meiner Frau Sabina und mir.“

Auf einen Besuch ihres prominenten Paten müssen Polly und Bowie vorerst noch warten. Im Moment schreibt Frank Schätzing mit Hochdruck an seinem neuen Buch: „Nur so viel sei verraten: Es wird wieder ein Thriller, der im nächsten Jahr erscheint.“

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