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Mittwoch, 1. November 2017

Ungewöhnlich viele Totfunde von Kegelrobben in Mecklenburg-Vorpommern

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Zwei Tote Kegelrobben vor der Bergung (Jens Heischkel / Deutsches Meeresmuseum)

Ungewöhnlich viele Totfunde von Kegelrobben in Mecklenburg-Vorpommern


(Stralsund) Bereits 33 tote Kegelrobben wurden 2017 an unseren Küsten gefunden. In den 50 Jahren in denen das Deutsche Meeresmuseum für die Bergung und Untersuchung der Totfunde von Meeressäugetieren in Mecklenburg-Vorpommern verantwortlich ist, wurden noch nie so viele Kegelrobben in einem Jahr an den Küsten gemeldet. Kegelrobben kehren erst langsam wieder in die deutschen Ostseegewässer zurück, nachdem ihre Zahl aufgrund massiver Verfolgungen im letzten Jahrhundert drastisch gesunken war. Insbesondere im Gebiet des Greifswalder Boddens halten sich die unter Naturschutz stehenden Tiere jetzt wieder gerne auf. Besonders auffällig ist die dortige Häufung der Totfunde im letzten Monat. Während an den Hauptaufenthaltsplätzen derzeit weniger als zehn lebende Tiere durch regelmäßige Beobachtungen der Behörden belegt sind, wurden vom 19.09.2017 bis 19.10.2017 bereits 13 tote Robben gemeldet und zum überwiegenden Teil geborgen. Dagegen wurden von 1991-2016 insgesamt für Mecklenburg-Vorpommern im gleichen Zeitraum (jeweils 19.09. bis 19.10.) 13 Kegelrobben vermeldet, also im Durchschnitt nur eine Totfundmeldung alle zwei Jahre.

Die toten Robben werden aktuell intensiven pathologischen Untersuchungen unterzogen. Bei diesen werden die Tiere hinsichtlich von Viruserkrankungen, bakteriologischen Infektionen, Vergiftungen und Befall durch Parasiten in Lunge, Herz, Leber und Magen-Darm-Trakt untersucht. Außerdem werden derzeit die Mägen auf Plastikpartikel hin überprüft und eine Probenahme für genetische Untersuchungen durchgeführt. Weiterhin werden alle Tiere gemäß des standardisierten Untersuchungsprotokolls auf tödliche Verletzungen durch anthropogene Einflüsse hin untersucht.

Welche Todesursachen für die gehäuft auftauchenden Totfunde in Frage kommen, ist derzeit noch ungeklärt. Das Deutsche Meeresmuseum führt seit Jahren Untersuchungen zum Gesundheitszustand der Robben und Wale an unseren Küsten in Kooperation mit dem Landesamt für Lebensmittelsicherheit, Landwirtschaft und Fischerei, dem Landesamt für Umwelt-, Naturschutz und Geologie, dem Bundesamt für Naturschutz, dem Biosphärenreservat Südost-Rügen und dem Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft durch. Hierbei wird genau überprüft, welche menschlichen Einflüsse, wie Meeresverschmutzung, Nahrungsverfügbarkeit und ungewollter Beifang in der Fischerei oder sonstige menschliche Aktivitäten einen Einfluss haben.

Derzeit wird in einem Forschungsprojekt außerdem erforscht, wie sich einzelne Individuen auf Fotos identifizieren lassen. Tiere die sich an unseren Küsten dauerhaft aufhalten und später in Sektionen ebenfalls identifiziert werden können, liefern wichtige Daten dazu, wie Kegelrobben die Ostsee derzeit nutzen und wie sich die Population derzeit erholt.

Bitte melden Sie Totfunde von Robben, aber auch von Schweinswalen, unter 03831 2650 3333 sowie Sichtungen unter www.schweinswalsichtung.de, über die App ‚Ostseetiere‘ oder über E-Mail an sichtungen@meeresmuseum.de. Eingesendete Fotos von Robben helfen die Tiere anhand ihres Fellmusters zu identifizieren und herauszufinden wie viele Tiere unsere Küsten frequentieren.

Sonntag, 31. August 2014

Online-Umfrage zur Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern gestartet

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Online-Umfrage zur Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern gestartet


Ambitionierte Akteure der Kreativbranche in Mecklenburg-Vorpommern, wie Silberfuchs-Verlag, Kreativsaison e. V., Formost e. V., projekt:raum und alles-mv.de, formieren sich seit einigen Monaten in einer branchenübergreifenden Initiative, um die Bedeutung der Kreativwirtschaft im Land sichtbarer zu machen. Jetzt hat dieses Netzwerk „Kreativwirtschaft MV“ eine Online-Umfrage zu speziellen Bedürfnissen der Branche in Mecklenburg-Vorpommern gestartet, die unter www.alles-mv.de aufgerufen werden kann.

Kreativschaffende tragen entscheidend zur Steigerung der Lebensqualität und zur Wirtschaftskraft in Mecklenburg-Vorpommern bei. Diese wertvollen Impulse müssen sichtbarer werden, damit sich die Wirtschaftspolitik nicht mehr nur auf große Unternehmen bzw. solche der klassischen Wirtschaftszweige konzentriert. Vielmehr sollten auch die kleinen und mittleren Unternehmen und Freiberufler, die als Kompetenzcluster eine enorme Wirkung haben, stärker unterstützt werden. Schließlich sollen Wissen, Kompetenz und Kreativität im Land erhalten bleiben, statt abzufließen. Nur so kann die Wirtschaftskraft dauerhaft und nachhaltig entwickelt werden.

Das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern hat mittlerweile einen neuen Fokus auf die Kreativbranche gelegt. Hier wurde erkannt, dass die Branche auch und gerade für die Regionalentwicklung wichtige Impulse gibt, die weiter ausgebaut werden sollten. Dazu rief das Ministerium den Wettbewerb „Kreativmacher Mecklenburg-Vorpommern“ aus, dessen zwölf Gewinner kürzlich bekannt gegeben wurden.

Um die damit einhergehende Aufmerksamkeit für die Branche nachhaltig zu nutzen, startet das Netzwerk „Kreativwirtschaft MV“ mit der Umfrage nun eine Offensive. Ziel ist die Gründung einer landesweiten Arbeitsgemeinschaft Kreativwirtschaft MV. Um hierfür zunächst einen möglichst genauen Überblick über die Branche im Land, einzelne Akteure, deren Bedarfe und Kompetenzen zu erhalten, wurde der Online-Fragebogen erstellt, der nun landesweit über die entsprechenden Netzwerke verteilt wird. Alle Akteure der Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern sind aufgerufen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Langfristiges Ziel ist es, in unserem strukturschwachen Bundesland eine organisierte Kommunikationsplattform entsprechend der speziellen Bedürfnisse der Branche zu etablieren.

Der Link zur Umfrage findet sich auf www.alles-mv.de. Aufgrund der Relevanz und dem regen Interesse am Thema haben die Initiatoren den

Teilnahmeschluss bis zum 30. September 2014 verlängert.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

nordostTV nimmt Fahrt auf

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Ostküsten Mecklenburg-Vorpommern (Rügen-Nachrichten). Der neue TV-Sender nordostTV startet ab sofort seinen Sendebetrieb.

Seit dem 24.August besitzt nordostTV eine Sendelizenz der Medienanstalt Mecklenburg Vorpommern.

Im ersten Schritt wurde kürzlich die neue Internetplattform http://www.nord-ost.tv gelauncht - die erste Sendung ist online!

Schwerpunkt ist die Ostseeküste von Poel über Rügen bis Usedom.

Ab Frühjahr 2012 wird das Programm von nordostTV über den digitalen Kabelanschluss von Kabel Deutschland in mehr als 170.000 Haushalten, entlang der Küste Mecklenburg Vorpommerns empfangbar sein.

Neben eigenen Sendungen werden auch Filme für Unternehmen, Stiftungen und Vereine produziert.

Web: http://www.nord-ost.tv
Facebook: http://www.facebook.com/nordostTV

Dienstag, 11. Januar 2011

Zahl der Verkehrstoten in M-V geht zurück

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Foto: ostSeh/Küstermann

Mecklenburg-Vorpommern (ostSeh) Wie das Innenministerium übermittelte, starben im Jahr 2010 auf den Straßen des Landes MV 108 Personen bei Verkehrsunfällen. Nach einer vorläufigen Statistik der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern sank damit im Jahr 2010 die Zahl der Verkehrstoten gegenüber 2009 um mehr als 30 Prozent.

„Auch wenn wir in unserem Bundesland über viele Jahre hinweg einen Rückgang der im Straßenverkehr Getöteten verzeichnen können, ist jedes Opfer ein Opfer zu viel. Aber die deutliche Abnahme der Zahl der Verkehrstoten ist auch ein Erfolg der kontinuierlichen Verkehrssicherheitsarbeit und der nicht nachlassenden Kontrolltätigkeit der Landespolizei“, sagte Innenminister Lorenz Caffier in einer ersten Bewertung der Verkehrsunfallbilanz des Jahres 2010.


Jahr      2000      2005      2006      2007      2008      2009      2010    

Getötet   365      198        186        145        132        155        108    

Montag, 15. November 2010

ADAC Sommerbilanz - Istrien beliebter als Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern

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TOP 4 beliebteste Regionen Angaben in Prozent - Quelle ADAC

In der ADAC Sommerbilanz wurden 1,7 Millionen ADAC-Routenplanungen ausgewertet.

Letztes Jahr noch auf Platz 1, landet die Ostsee-Region in Mecklenburg-Vorpommern dieses Jahr 2010 nur auf Platz 3.
Oberbayern konnte sich von Platz 3 auf Platz 2 verbessern. Spitzenreiter wurde Istrien mit 5,1 %.

Urlaub in Deutschland ist weiterhin sehr beliebt: Mehr als 38 % der Autofahrer machten Urlaub in Deutschland gefolgt von Italien mit 17,4 %.

Mittwoch, 22. September 2010

Rügen: Machen Sie eine BIO-Landpartie!

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Am kommenden Samstag, dem 25.9.2010 findet landesweit die dritte BIO-Landpartie in Mecklenburg und Vorpommern statt. Von 10:00 bis 17:00 Uhr präsentieren sich 22 erfolgreiche Bio-Höfe, -Käsereien, -Bäckereien, -Fleischereien und -Vermarkter, um für interessierte Besucher die Praxis der ökologischen Erzeugung, handwerklichen Verarbeitung und der regionalen Vermarktung erlebbar zu machen. Dr. Burkhard Roloff, Koordinator vom BUND Landesverband zu den Besonderheiten und zur Zielgruppe der 3. BIO-Landpartie: „Die 3. landesweite und verbandsübergreifende BIO-Landpartie präsentiert 20 kleine und mittlere Bio-Höfe mit hofeigener Verarbeitung oder regionaler Vermarktung und zwei große Bio-Güter mit einer sehr vielfältigen Betriebsstruktur. Interessierte Besucher können an einem Tag in sieben Regionen des Landes auf zwei, drei oder vier Höfen erleben, wie Getreide oder Gemüse angebaut wird, wie Brot gebacken oder Käse hergestellt wird sowie Wurst oder Milchprodukte probieren und kaufen.Aber auch mit den erfahrenen Bauern, Gärtnern, Schäfern, Müllern, Bäckern, Käsern oder Fleischern ins Gespräch kommen. Kleine und große Besucher können Ziegen, Schafen, Hühnern, Rindern oder Schweinen begegnen und sie auch streicheln. Zielgruppe sind am Ökolandbau interessierte Besucher, vor allem Familien mit Kindern, die ohne Kaufzwang die sehr interessanten Bio-Höfe oder -Betriebe kennen lernen wollen.“

Diplomagraringenieur Jens Rasim, einer der Geschäftsführer des Gutes Gallin erläutert, warum er an der landesweiten BIO-Landpartie teilnimmt: „An der BIO-Landpartie nehmen wir teil, um unseren Kunden die Möglichkeit zu geben, hinter die Kulissen zu schauen, um dadurch das Vertrauen zu unserer Arbeit zu stärken und natürlich auch, um neue Kunden zu gewinnen. Außerdem bieten wir mit unseren vielfältigen Aktionen an diesem Tag den interessierten Besuchen die Möglichkeit, einige abwechslungsreiche Stunden bei uns zu verbringen. Für Essen und Trinken in Bioqualität ist gesorgt.“

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus wird an der 3. BIO-Landpartie auf dem Gut Gallin teilnehmen und den neuen Hofladen und die hofeigene Bio-Fleischerei mit Schlachthof besichtigen. Am Nachmittag nimmt der Landwirtschaftsminister am Biobauernstammtisch teil, zu dem mehrere Biobauern aus der Region eingeladen wurden.
Jens Rasim zum Biobauernstammtisch mit dem für Ökolandbau zuständigen Landwirtschaftsminister: „Beim Biobauernstammtisch wollen wir mit dem Minister diskutieren, wie die Perspektiven für den Ökologischen Landbau in Mecklenburg-Vorpommern aussehen und wie wir der Bedrohung durch die Agrogentechnik begegnen können.“

  • Dritte landesweite BIO-Landpartie in Mecklenburg und Vorpommern
  • 22 erfolgreiche Bio-Höfe, -Verarbeiter und -Vermarkter stellen sich vor
  • Biobauernstammtisch mit LWM Dr. Till Backhaus auf Gut Gallin
Folgende Bio-Höfe nehmen auf Rügen an der 3. BIO-Landpartie 2010 teil:

Hofgut Bisdamitz
http://www.hofgut-bisdamitz.de/index.php?prg=5&kat=3&SE=p4951l1333ll6mct82bt94po0dp4jcam

Naturparadies Teutenberg
http://www.natur-paradies.de/

in Kooperation mit Emma Live, Gudrin Thiess
http://www.emma-live.de/page11.php?view=preview&image=5&category=1

und Umgebung:

Hof Zandershagen, 18461 Zandershagen, Dorfstraße 19, www.hofzandershagen.de,
Ansprechpartner: Ture Gustavs und Gaby Fiebig, Tel. 038322-445

Gut Gallin, 19258 Gallin, Dorfstr. 43, www.gutgallin.de
Ansprechpartner: Jens Rasim, Tel.: 038842 21739,


Klein Salitzer Milchschäferei, 19205 Klein Salitz, Dorfstraße 4a, , www.salitzer-milchschaeferei.de
Ansprechpartner: Andreas Richter, Tel.: 038876 25002,


Schaalsee Mosterei, 19205 Schönwolde, Kneeser Straße 2, www.schaalsee-mosterei.de
Ansprechpartner: Heike-Bergmann, Tel.: 038876 31355,


grün 22 - Bioland Kräuter- und Staudengärtnerei und Naturgartenbau, 19246
Lassahn, Dorfstraße 47, www.gruen22.de

De oll Dörpschaul, 19205 Rosenow, Dorfmitte 6, www.restaurant-de-olldoerpschaul.de
Ansprechpartnerin: Ute Alm-Linke, Tel.: 038874 22929,

Hof Medewege, 19055 Schwerin, Hauptstraße 15, www.hof-medewege.de,
Ansprechpartner: Georg Wilhelm Jahn und Stefan Weiß, Tel.: 0385 5509154,

Gärtnerei Hof Medewege, 19055 Schwerin, Hauptstraße 17, www.hof-medewege.de,
Ansprechpartner: Rainer Holst, Tel.: 0385 5007933,


Mühlenbäckerei Medewege,19055 Schwerin, Hauptstraße 16, www.biobrot-mv.de,
Ansprechpartner: Christian Fries, Tel.: 0385 5810615,

Biofrisch Nordost, 18184 Teschendorf, Am Storchennest 8, www.biofrischnordost.de
Ansprechpartner: Volker Brinkmann, Tel.: 038204 72745,


Gut Vorder Bollhagen, 18209 Vorder Bollhagen, Hauptstr. 1,
Ansprechpartner: Johannes Lampen, Tel.: 038203 16479,

MECK BIO; 18292 Kölln, Wassermühle, www.meckbio.de
Ansprechpartner: Uli Damm, Tel.: 038451 70239,

Güstrower Werkstätten, 18258 Werle, Ausbau 3, www.guestrower-werkstaetten.de
Ansprechpartner: Matthias Engel, Tel.: 038453 20620,

BioHof & Ölmühle Sander, 18249 Tarnow, Am Boitiner Steintanz, www.sanderland.de,
Ansprechpartner: Ingo Sander, Tel.: 038450 48990,

Mühlenhof Altkalen,17179 Altkalen, www.windmehl.de,
Ansprechpartner: Detlef Preuß, Tel.: 039973 70388,

Alter Pfarrhof, 18510 Elmenhorst, Schulstraße 12, www.demeter-im-norden.de
Ansprechpartnerin: Claudia Resthöft, Tel.: 038327 80090,

Ziegenhof Sievertshagen, 18510 Sievertshagen, Dorfstraße 40 www.milchundkaesestrasse.de
Ansprechpartnerin: Margot Stühle, Tel.: 038325 80207,


PDV Ostseelandwerkstatt, 17495 Züssow, Gustav Jahn Str. 4, www.pommerscher-diakonieverein.de
Ansprechpartnerin: Heike Wille, Tel.: 038355 649360,


Dienstag, 24. August 2010

Rügen / Mecklenburg-Vorpommern: Zehn Millionen Übernachtungen in der Hauptsaison

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Foto: Ralf Eppinger

Mecklenburg-Vorpommern (ostSeh) Die Bilanz für die touristische Hauptsaison in Mecklenburg-Vorpommern fällt gut aus. "Nach einem schwierigen ersten Halbjahr hat die Branche dagegengehalten und im Juli und August gezeigt, wie leistungsfähig sie ist", sagte Jürgen Seidel, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes, am Dienstag in Schwerin. Nach Erkenntnissen aus Umfragen und Einschätzungen touristischer Leistungsträger sei für die beiden Ferienmonate mit insgesamt rund zehn Millionen Übernachtungen zu rechnen. "Das entspräche nicht nur dem Niveau der Hauptsaison im Ausnahmejahr 2009 sondern auch den in diesem Jahr zwischen Januar und Juni erreichten Übernachtungszahlen", erklärte der Minister. Das Ergebnis im Juli und August relativiere damit das Minus bei Übernachtungen und Ankünften aus dem ersten Halbjahr von 6,3 Prozent, das vor allem dem langen Winter geschuldet gewesen ist. Laut Seidel sei jedoch damit zu rechnen, dass die Tourismusbranche das Jahr mit einem Minus von zwei bis drei Prozent gegenüber 2009 abschließt. "Damit lägen wir über dem guten Jahresergebnis 2008", sagte Seidel.

Der Präsident des Tourismusverbandes, Mathias Löttge, sprach von zwei extremen Wettersituationen in der Hauptsaison. "Zusammen betrachtet haben die Hitze im Juli und die Nässe im August für einen Sommer mit normalen Tourismuszahlen gesorgt", bilanzierte er.
Uwe Barsewitz, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Mecklenburg-Vorpommern, bezeichnete den Saisonverlauf als "typisch für unsere Region". Die Unternehmen wüssten, dass sie das Wetter nicht beeinflussen könnten. "Deshalb müssen wir kreativ sein, um unsere Gäste in jeder Situation zufrieden zu stellen. Dieses Jahr hat gezeigt, dass unsere Branche dazu sehr gut in der Lage ist. Außerdem endet das Jahr erst am 31. Dezember. Bis dahin können wir noch einiges aufholen", so Barsewitz.

Zufriedenheit der Gäste in vielen Bereichen gestiegen
Die Zufriedenheit der Gäste in Mecklenburg-Vorpommern ist in vielen Bereichen gestiegen. Das zeigt die zwischen Mai 2009 und April 2010 geführte repräsentative Gästebefragung des Landestourismusverbandes (Qualitätsmonitor Deutschlandtourismus). "Jeweils mehr als 90 Prozent unserer Gäste sind mit ihrem Aufenthalt zufrieden oder sehr zufrieden, wollen das Urlaubsland sicher oder sehr sicher weiterempfehlen und planen, in den kommenden zwei oder drei Jahren wieder in die Regionen zwischen Ostsee und Seenplatte zu reisen. Diese Einschätzungen unterstreichen die konstante Attraktivität des Standortes und die steigende Qualität des Angebotes", sagte Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Insgesamt zeigten sich die Gäste in 37 von 66 abgefragten Kategorien zufriedener als im vorherigen Befragungszeitraum (Mai 2008 bis April 2009). "Besonders erfreulich ist, dass dabei viele Bereiche deutlich besser abschneiden, so zum Beispiel die Freundlichkeit der Bevölkerung, das Unterhaltungsangebot und die Schlechtwetteralternativen", so Löttge. Bei der Gesamtzufriedenheit erreicht Mecklenburg-Vorpommern auf einer Skala von Note 1 bis 6 zum dritten Mal in Folge die Durchschnittsnote 1,7, was erneut über dem Bundesdurchschnitt von 1,8 liegt.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Rügen: Konzerte zwischen Land und Wasser

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Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit 15 Konzerten auf Rügen und in Stralsund


Rügen. (ostSeh) Auch in der diesjährigen Jubiläumssaison werden die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern wieder zahlreiche Konzerte auf Deutschlands größter Insel Rügen veranstalten.


Jagdschloss Granitz
Mit fünf Konzerten steht insbesondere das Jagdschloss Granitz in Binz wieder ganz im Fokus der Nachwuchsreihe Jungen Elite. Den Anfang macht das Konzert am Mittwoch, dem 11. August um 19:30 Uhr. In der Reihe Fokus Schumann interpretiert Tenor Simon Bode und Pianist Nicholas Rimmer Schumanns Dichterliebe op. 48 und weitere romantische Kunstlieder von Johannes Brahms sowie das moderne Stück „Das Rot“ von Wolfgang Rihm.

Ray Chen (Violine), 1. Preisträger des Königin Elisabeth Wettbewerb 2009, und Andrew Tyson (Klavier) widmen sich am 18. August um 19:30 Uhr Kompositionen von Bach, Brahms, Schumann und Wieniawski und ermöglichen so einen Blick auf 200 Jahre Violine und Klavier-Literatur vom Barock bis in die Spätromantik.

Quer durch Europa geht es musikalisch am 25. August um 19:30 Uhr mit den Brüdern Benjamin Feilmaier (Klarinette) und Florian Feilmaier (Klavier), die ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von u. a. Szalowski, Poulenc, Schumann und Weber im Gepäck haben.
Die junge Pianistin Danae Dörken ist am 01. September um 19:30 Uhr zu erleben, wenn sie neben Liszts Rigoletto-Paraphrase – einem ausgewiesenen Virtuosenstück – Bekanntes von Bach, Beethoven und Schumann interpretiert.

Zum Abschluss in Granitz bringen am 08. September um 19:30 Uhr die Gewinnerin des renommierten ARD Musikwettbewerbs 2009 Hyeyoon Park (Violine) und Mara Mednik (Klavier) zwei große deutsche Romantiker (Schubert und Schumann) sowie zwei osteuropäische Vertreter der Moderne (Janáèek und Szymanowski) zu Gehör.


Kirche Binz
In der kleinen Evangelischen Kirche in Binz findet am 29. Juli um 19:30 Uhr außerdem ein Streichquartett-Konzert mit dem Quatuor Tercea statt. Neben dem berühmten Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ von Schubert stehen u. a. noch Werke von Joseph Haydn auf dem Programm der vier jungen Französinnen.


Kirche Middelhagen
In diesem Jahr sind die Festspiele das erste Mal in der Kirche in Middelhagen, wo der junge Pianist Andreas Hering am 25. Juni um 20:00 Uhr einen bunt gemischten Fächer an Kompositionen von Scarlatti bis Skrjabin ausbreitet. Auch Schumanns Fantasie op. 17, ein Werk voller Leidenschaft, das im ersten Satz die große Melodie aus Beethovens "An die ferne Geliebte" aufnimmt, ist darunter.


Sellin Seebrücke
Die Seebrücke in Sellin wartet in diesem Sommer einerseits mit einem Solo- und andererseits mit einem Ensemble-Konzert auf. Eine wahre Rhapsodie über den Wellen findet am 08. Juli um 19:30 Uhr statt, wenn Harfenist Emmanuel Ceysson über den Wellen der Ostsee die Saiten seines Instruments zum Klingen bringt.
Mit Blasquintetten aus dem 20. Jahrhundert von Paul Hindemith und Jacques Ibert sowie klassischen Hörgenüssen von Joseph Haydn treten die jungen Musiker des Saras Quintetts am 02. September um 19:30 Uhr auf.


Landow
Probieren geht über Studieren lautet das Motto am 26. Juni um 15:00 Uhr und um 20:00 Uhr in dem kleinen Dorf Landow. In der dortigen Wegekirche, der vermutlich ältesten Fachwerkkirche Deutschlands, gestalten Studenten der Hochschule für Musik und Theater Rostock ein Kammermusikfest, das einen ganzen Tag und bis spät in die Nacht hinein andauert. Unter der Leitung von Matthias Kirschnereit musizieren um die 30 Solisten und Ensembles in den unterschiedlichsten Besetzungen zusammen und sorgen so für unerschöpflichen Musikgenuss.


Putbus
In Putbus ist sowohl der Marstall als auch das Theater Austragungsort zweier spannender Konzertprojekte. Wer die Uraufführung bzw. Erstaufführung der beiden Klavierkonzerte des bekanntesten Mecklenburger Komponisten, Friedrich von Flotow, erleben will, darf das Konzertereignis am 07. August um 17:00 Uhr im Marstall nicht verpassen. Das MDR Sinfonieorchester unter Michael Sanderling sowie Matthias Kirschnereit und Caspar Frantz am Klavier präsentieren außerdem noch Tschaikowski und Schumanns Sinfonie Nr. 2.
Ensemble ACJW Im Theater konzertieren am 28. Juli um 19:30 Uhr das Ensemble ACJW (Spitzennachwuchs aus Carnegie Hall, Juilliard School, Weill Music Institute) nach Rügen. Das Programm changiert mit Prokofjews Quintett g-Moll op. 39, Schostakowitschs Klaviertrio Nr. 2 op. 67 und der zeitgenössischen Komposition „Gumboots“ des Amerikaners David Bruce zwischen Alter und Neuer Welt. Das Konzert ist Teil der Reihe Hope’s Music, für die unser Künstlerischer Partner Daniel Hope seine vielfältigen Kontakte zur internationalen Künstlerszene eingesetzt hat.


Stralsund
Das Tor zur Insel Rügen wird die Hansestadt Stralsund weithin genannt. Am Samstag, dem 11. September ist die Chamber Music Society of Lincoln Center New York zu Gast in Stralsund. Wu Han (Klavier), David Finckel (Violoncello), Anne-Marie McDermott (Klavier), Arnaud Sussmann (Violine) und Philip Dukes (Bratsche) interpretieren zusammen mit Solistenpreisträger 2005 Matthias Schorn (Klarinette), NORDMETALL-Ensemblepreisträger 2006 Alexej Gerassimez (Percussion) und Simon Klavzar (Percussion) neben Mozarts Trio für Klarinette, Bratsche und Klavier Werke amerikanischer Komponisten wie Crumb und Schoenfield.


Boldevitz
Lieder von Hugo Wolf sowie Schönberg, Zemlinsky und Schumann sind am 07. Juli um 19:30 Uhr in der Kapelle des Gutshauses in Boldevitz zu hören. Netta Or (Sopran) und Boris Kusnezow (Klavier) präsentieren in der Reihe Fokus Schumann einen deutschen Liederabend von teilweise mediterranem Couleur.


Vaschvitz
In der Kunstscheune Vaschvitz werden am 16. Juli um 19:30 Uhr im Rahmen der Jungen Elite Simon Eberle (Violoncello) und Yumiko Urabe (Klavier) Klassisches von Boccherini sowie Romantisches von Schumann und Saint-Saëns interpretieren. Einen „Schwanengesang der Romantik“ nennt Komponist Hugo Wolf Schumanns „Drei Fantasiestücke op. 73“, die an diesem Abend erklingen.


Sponsoren
Ein derart umfangreiches und hochkarätiges Programm lässt sich nur dank der großartigen Unterstützung zahlreicher Sponsoren und Förderer realisieren. Zu nennen ist da die Kurverwaltung Ostseebad Binz und die Kurverwaltung des Ostseebades Sellin sowie die Sparkasse Rügen, gemeinsam mit der Sparkassen-Finanzgruppe, die Kulturstiftung Rügen, die Deutsche Seereederei und unsere Partnerhotels: Cliff-Hotel und Seehotel Binztherme.

Karten für die Konzerte, das Programm der Saison sowie alle weiteren Informationen sind im Internet unter www.festspiele-mv.de, telefonisch unter 0385 – 591 85 85 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn. Die Abendkassengebühr beträgt 2,- €.

Sonntag, 10. Januar 2010

Rügen: Schulfrei in MV für Gymnasien und Regionale Schulen am Montag

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Rügen/MV (ostSeh) Wie verschiedene Medien aktuell berichten fällt am Montag in Mecklenburg-Vorpommern die Schule aus. Grund sind die anhaltenden Schneefälle und Verwehungen mit Sturmböen bis zu Windstärke elf im Land. Da der Verkehr teilweise behindert ist, wird auch mit Störungen im Öffentlichen Personnennahverkehr (ÖPNV) gerechnet. Daher der Schulausfall.

Mittwoch, 19. August 2009

Positives Tourismus-Halbjahr in MV

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Nur Rügen (-1,2 Prozent) krankt noch am langen Winter

Schwerin (ostSeh) Mecklenburg-Vorpommern bleibt im Tourismus auf Rekordkurs und konnte im ersten Halbjahr 2009 weiter deutlich zulegen. "Der Tourismus trotzt im Urlaubsland der Wirtschaftskrise mit 10,9 Millionen Übernachtungen und einem Zuwachs von 3,1 Prozent", sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Mittwoch in Schwerin. Auch für den Juni verzeichnete die Branche deutliche Zuwächse, die Zahl der Gästeankünfte in Mecklenburg-Vorpommern stieg um 11,2 Prozent auf 802.000 an der Zahl. Campingplätze konnten mit 501.000 gezählten Übernachtungen im Juni sogar ein Plus von mehr als 14 Prozent verbuchen. Nur die Insel Rügen hat im ersten Halbjahr den langen Winter noch nicht ganz ausgleichen können (-1,2 Prozent).

"Ein weiterer Gewinner ist Dank der BUGA Westmecklenburg", sagte Seidel. "Plus 40 Prozent (198.000 Übernachtungen) verzeichnete die Region im Juni, die Landeshauptstadt verbuchte sogar Zuwächse gegenüber dem Vorjahr von 80 Prozent (63.000)." Jetzt müsse alles getan werden, um den Schwung der Bundesgartenschau auch im kommenden Jahr zu nutzen. "Sie ist ein gutes Beispiel, wie sich Investitionen in die touristische Infrastruktur, saisonverlängernde Angebote und zusätzliche Veranstaltungen, Ausstellungen und Angebote im Erlebnisbereich auszahlen können. Ich rate Schwerin sehr, diese Erkenntnis für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt zu nutzen."

Eine weitere positive Entwicklung: "Zulegen konnten im ersten Halbjahr bis auf die Reha-Kliniken fast alle Betriebsarten, von der Hotellerie bis zu den Campingplätzen", sagte Seidel. "In allen Ferienregionen des Landes gab es im Juni bis auf Rügen deutliche Zuwächse." Überdurchschnittliche Zuwächse bei den Übernachtungen gab es von Januar bis Juni an der Mecklenburgischen Ostseeküste (plus 5,4 Prozent) und an der Seenplatte (plus 6,7). Die Auslastung der angebotenen Betten lag im ersten Halbjahr bei 34,0 Prozent (Vorjahr 32,9), im Juni lag sie bei 53,9 Prozent (Vorjahr 49,8).

Mecklenburg-Vorpommern hatte 2008 mit 27,5 Millionen Übernachtungen seine touristische Rekordmarke gesetzt und damit zum zweiten Mal nacheinander das beste Ergebnis seit 1991 erreicht. "Um das insgesamt hohe Niveau im Tourismus des Landes halten zu können, bleibt aber viel zu tun. Wir müssen rund ums Jahr attraktiv sein: für die Touristen und für die Beschäftigten. Hier ist die ganze Branche gefordert", sagte Seidel.

"Rückläufig und eine Folge der weltwirtschaftlichen Gesamtsituation sind die Übernachtungen ausländischer Gäste", sagte Seidel. Beispielsweise kommen weniger Gäste aus Schweden oder Dänemark nach MV. "Wir werden hier und in anderen wichtigen Quellmärkten das internationale Marketing für Mecklenburg-Vorpommern verstärken", sagte Seidel. "Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung der touristischen Zusammenarbeit im Ostseeraum. So findet der zweite Ostsee-Tourismusgipfel im kommenden Herbst in der europäischen Kulturhauptstadt Vilnius statt."

(c) 2009 ostSeh_KüSTERMANN

Samstag, 16. Mai 2009

Wellness in Mecklenburg-Vorpommern

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Wellness in Mecklenburg-Vorpommern das passte schon immer. Bereits im Jahre 1793 wurde in Heiligendamm das erste Seeheilbad geboren.


Mittlerweile gibt es hier 57 Kurorte in denen Wellness kein Fremdwort mehr ist.


Nicht nur die Anwendungen wie Sol- und Moorbäder, der Rügener Heilkreide, Beauty-Anwendungen mit Seegras, Algen und Sanddorn oder Kneipp Wasseranwendungen werden hier angeboten.



(c) Privat
Die wunderschöne Landschaft und Natur, Traumstrände und die jodhaltige Meeresluft fördern das Wohlempfinden und die Erholung.
Seit 2004 verfügt das Mecklenburg-Vorpommern als erstes Bundesland über das Wellness-Gütesiegel - ein Garant für einen schönen Wellnessurlaub in den Wellnesshotels mit ihren Wellness und Spa-Anlagen.

Sonntag, 4. Januar 2009

Der sonnenreichste Ort 2008 in Deutschland

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Nach Aussage von Meterologe Jörg Kachelmann liegt Deutschlands sonnenreichster Ort 2008 auf der Insel Hiddensee in Dornbusch mit insgesamt 2168 Sonnenstunden.

Auf Platz zwei landete der Ort Juliusruh auf der Insel Rügen mit 2089 Sonnenstunden. Damit konnten Rügen und Hiddensee 2008 erneut ihre Spitzenposition der vergangenen Jahre verteidigen.

(c) Privat

Der Experte bescheinigt dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern auch zukünftig die Spitzenposition in Sachen Sonne «Hiddensee und Rügen werden längerfristig die sonnenstärksten Flecken Deutschlands bleiben», sagte er. Die Gründe liegen auf der Hand: Einmal ist die längere Sonnendauer in Norddeutschland verantwortlich und zum anderen die Lage der Inseln, durch die weniger Quellwolken entstünden.

Donnerstag, 1. Januar 2009

Das Tourismusjahr 2008

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Das Tourismusjahr 2008 in Mecklenburg-Vorpommern - ein großer Erfolg!



(c) Privat
Mecklenburg-Vorpommern führt in Sachen Übernachtungszuwachs die Deutschlandstatistik an - es gibt sogar ein Übernachtungsrekord.

Mit rund 27,4 Millionen Übernachtungen wird 2008 das bislang erfolgreichste Jahr im Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Im bisherigen Rekordjahr 2007 wurde im Nordosten 26,3 Millionen Mal übernachtet.

Der Übernachtungszuwächse belaufen sich damit auf ca. vier Prozent!

Am stärksten legten in diesem Jahr die Städte und Regionen an der Ostseeküste zu (Rügen, Usedom, Mecklenburgische Ostseeküste, Stralsund).

Mit rund 850.000 Übernachtungen von ausländischen Gästen - das sind etwa 100.000 mehr als im Vorjahr - erreicht das Land in diesem Jahr einen neuen Spitzenwert. Rund 13 Prozent Übernachtungszuwachs in diesem Bereich bedeuten auch hier bundesweit die Vorreiterrolle. Im Jahr 2010 sollen in Mecklenburg-Vorpommern erstmals eine Million Übernachtungen ausländischer Gäste erreicht werden.

(c) Privat

Bei der Bettenauslastung ist die Mecklenburgische Ostseeküste mit 43,3 Prozent (Zeitraum Januar bis September) Spitzenreiter unter den Regionen Mecklenburg-Vorpommerns, gefolgt von Vorpommern mit Usedom (41 Prozent) und der Insel Rügen (39,6).

In der Jahresabrechnung liegt die Bettenauslastung im Jahr 2008 wahrscheinlich leicht über der des Vorjahres (2007: 40,4 Prozent).

Gästebefragung des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern Für 84 Prozent der Urlauber ist sind Landschaft und Natur das wichtigste Kriterium für die Reiseentscheidung. Gute Luft und Klima liegen bei 78 Prozent auf Platz zwei. Kein anderes Bundesland kann in diesen Bereichen solch hohe Werte vorweisen.

Mecklenburg-Vorpommern hat den höchsten Anteil an sportlichen Urlaubern. Während der Bundesdurchschnitt bei 16 Prozent liegt, schätzen sich 33 Prozent der Gäste im Land als sportlich ein.

Etwa die Hälfte der Urlauber Mecklenburg-Vorpommerns sind Intervallgäste, sie kommen mehrfach in unregelmäßigen Abständen ins Land; weitere 25 Prozent sind Stammgäste. Der Rest sind Erst- bzw. Zweitbesucher.

Nirgendwo anders hin fahren so viele Touristen bei ihrem ersten Mecklenburg-Vorpommern-Besuch wie nach Rügen.

Durchschnittlich wird die Freundlichkeit der Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern von den Urlaubsgästen mit Note 1,9 (Skala von 1 bis 6) bewertet.

Die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns ist die sonnenreichste Region Deutschlands.

 
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