Donnerstag, 29. Mai 2014

Neuen Prachtsepien im MEERESMUSEUM geht es prächtig

Becken Nr. 23 im Tropenaquarium des MEERESMUSEUMs ist das neue Zuhause der Prachtsepien. (Foto: Deutsches Meeresmuseum)

Neuen Prachtsepien im MEERESMUSEUM geht es prächtig


(Stralsund, 27.05.14) Im Stralsunder MEERESMUSEUM sind erstmals zwei Prachtsepien heimisch. Die neuen Aquarienbewohner von Becken Nr. 23 sind zwar nur etwa fünf Zentimeter groß, aber sehr bemerkenswerte Geschöpfe – nicht nur wegen des kuriosen lateinischen Namens Metasepia pfefferi.

Prachtsepien leben eigentlich in Flachwassergebieten mit Schlamm und Sandgrund. Sie können eine Größe von bis zu acht Zentimeter erreichen und verspeisen am liebsten kleine Krebse, Fische und Garnelen. Im Gegensatz zu ihren Artgenossen sind Prachtsepien tagaktiv. Ungewöhnlich ist auch die Fortbewegung dieser Kopffüßer: beim langsamen „Spaziergang“ über den Boden nutzen sie ihre Arme und so genannte Mantellappen.

In Schauaquarien sind Prachtsepien äußerst selten zu sehen. Zudem sind sie sehr giftig. Daher müssen die Aquarianer im MEERESMUSEUM besondere Vorsicht walten lassen. Übrigens, die beiden Sepien haben schon für ZDF-Dreharbeiten vor der Kamera „gestanden“, bevor sie im Aquarienkeller eingezogen sind.

Weitere Neuzugänge im Aquarium sind vier Zweifarben-Barben, ein Anglerfisch und drei verschiedene Arten Seenadeln. Das MEERESMUSEUM Stralsund ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet und zeigt Meer hinter Klostermauern mit meereskundlichen Ausstellungen sowie Aquarien der Tropen und des Mittelmeeres.

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