Mittwoch, 2. September 2009

Rügen: Physiotherapie künftig auch für Tiere

Foto: ostSeh/Küstermann

Rügen. (ostSeh) Was Physiotherapeutin Sarah SCHEER (schwarz) an und für Menschen gelernt hat, wendet sie zwischenzeitlich nach einer fast abgeschlossenen Zusatzausbildung im Bekanntenkreis übungshalber auch schon bei Tieren an. Wie hier beim Golden Retrieverweibchen ALDINA. (Halterin Silke KÜSTERMANN (grün) Am liebsten bei Hunden meint sie, wobei auch Pferde zum Patientenkreis gehören können. Diese jedoch im Stehen statt auf der Matte und dann eher mit den Ellenbogen als mit den Händen.

ALDINA, die 13 Jahre alte Golden-Retriever-Hündin, hat Arthrose. Und dem entsprechend am rechten Hinterlauf eine durch die Schutzhaltung reduzierte Muskulatur, wohingegen der diagonale Vorderlauf stark ausgeprägt ist. Beide Läufe sind verspannt und müssen gelockert und entspannt werden. Wobei das Bindegewebe am kranken Hinterlauf aneinander klebt und nur vorsichtig zum Lösen bewegt werden darf.

Bis hin zur Lasermassage mit einem neuartigen Gerät geht die Übungsstunde, die ab Oktober auch zur Erweiterung des Berufsfeldes der Therapeutin zählen soll. Immmerhin ist Rügen als Urlaubsinsel auch tierlieb und könnte daher das Angebot, 14 Tage Tierphysiotherapie für den/die liebste/n Gefährt(i)en durchaus auch ein tierisches Angebot für die Gesundheitsinsel Rügen darstellen.

ALDINA jedenfalls genießt ausgiebig die einstündige Übung, die nun täglich von ihren Menschen fortgesetzt wird.

Am Abend übrigens versuchte sie sofort, die Treppe in den ersten Stock wieder hinauf zu gehen. Diese lässt sich das 29 Kilogramm schwere Weibchen seit fast einem Jahr immer nach einem Bellen hinauftragen. Nur hinunter geht sie die Treppe alleine. Allerdings immer auf drei Beinen. Und nicht ohne den Versuch, die Futternäpfe der Katzen im Vorbeigehen zu leeren.

© 2009 ostSeh / ANDREAS KÜSTERMANN


1 Kommentare:

Sarah Scheer hat gesagt…

Hallo Herr Küstermann,

wie geht es ihrer Aldina? Ich würde mich freuen zu hören wenn Sie noch weitere Fortschritte erzielen konnten.

Liebe Grüße
Sarah Scheer

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