Montag, 27. Juli 2009

Jeder nennt sich, was er glaubt zu sein

Foto: ostSeh/Küstermann

Lietzow. (ostSeh) Der 1939 in Ostpreußen und heutigem Polen geborene Peter ASCHENDORFF sagt: "Jeder nennt sich, was er glaubt zu sein".

ASCHENDORFF nennt sich Maler aus Leidenschaft. Dies zu begutachten, stellt er seinem Publikum selbst anheim, das seine aktuelle Ausstellung in der Scheune des Erlebnishofes Lietzow bis 14. September besuchen kann.

Gerne mischt Aschendorff bei seinen Ausstellungen. Einige frühere, unverkäufliche Arbeiten aus der Jugendzeit zeigen, was er vor der langen Pause seiner Malerei für eine Handschrift hatte, bevor er nach 32 Jahren NVA in Prora und einigen Malzirkelerfahrungen im Jahr 2005 wieder mit den Pinseln und der Palette begann. "Ich betreibe mit der Ausstellung keine persönliche Selbstdarstellung, sondern möchte Gäste und Rüganer auf die Schönheiten unserer Insel hinweisen", nimmt er seine Person gerne zurück. Dafür fängt er das Licht des Sonnenunterganges in grellen Rottönen ebenso realistisch ein, wie das Tageslicht an der stürmischen oder sonnigen Steilküste. Auch als rüstiger und eben 70 Jahre alt gewordener Senior will er zeigen, dass "mehr geht, als beim Nickerchen auf der Ofenbank zu sitzen". Dafür hat er 2008 den Ideenwettbewerb des Landkreies "Alter als Chance - Senioren und Kunst" gewonnen. Im Putbuser Rathaus ist zudem seit 2007 eine ständige Ausstellung der Gruppe Putbusser Maler mit unter anderem seinen Ölgemälden zu sehen. Seine Maltechnik erreicht für einen sich selbst als Hobbymaler bezichtigenden Künstler eine erstaunliche Realitätsnähe, wenn es beispielsweise um Wasser, Licht oder Steine geht..

© 2009 ostSeh / ANDREAS KÜSTERMANN

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